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Hl. Margareta, Märtyrerin, Nothelferin

Tina 13
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Hl. Margareta, Märtyrerin, Nothelferin * in Antiochia in Pisidien, heute Ruinen bei Yalvaç in der Türkei † 305 daselbst (?) Margareta - in der Ostkirche ist Marina der gebräuchliche Name - ist eine …More
Hl. Margareta, Märtyrerin, Nothelferin

* in Antiochia in Pisidien, heute Ruinen bei Yalvaç in der Türkei
† 305 daselbst (?)

Margareta - in der Ostkirche ist Marina der gebräuchliche Name - ist eine legendäre Märtyrerin. Sie soll die Tochter eines heidnischen Priesters gewesen sein. Die christliche Amme erzog sie demnach zum Glauben; der Vater verstieß seine Tochter, als er dies bemerkte und denunzierte sie beim Stadtpräfekten. Sie floh, wurde aber gefunden und vor Gericht gestellt; die Richter begehrten die hübsche Angeklagte, wurden aber von ihr abgewiesen und rächten sich umso grausamer. Margareta wurde mit Fackeln angesengt und in siedendem Öl gekocht, aber sie blieb unverletzt. Das Volk war von diesen Wundern dermaßen beeindruckt, dass die Menschen sich offen zum Christengott bekannten - dafür aber gleich enthauptet wurden wie schließlich auch Margareta.

Nach anderer Überlieferung sah der Stadtpräfekt Olybrius Margareta Schafe hüten und begehrte die schöne christliche Jungfrau. Da sie sich standhaft weigerte, ließ er sie mit eisernen Kämmen reißen, mit Fackeln brennen und ins Gefängnis werfen. Mehrfach erschien ihr der Teufel als ein riesiger Drache und wand sich um sie, um sie zu verschlingen, aber er wurde zerbrochen durch das Kreuzzeichen, das Margareta über ihn machte; sie entkam seinen Krallen unbeschädigt. Dem nun in Menschengestalt erscheinenden Teufel setzte sie ihren Fuß auf den Scheitel, um ihm seine Machtlosigkeit zu zeigen. Immer wieder wurde sie von den bei ihren weiteren Martern erlittenen Wunden wundersam gesund, das Volk erkannte dies, viele ließen sich daraufhin taufen. Schließlich zur Richtstätte geführt, betete sie vor ihrer Enthauptung für ihre Verfolger und alle, die in Zukunft ihr Gedächtnis anrufen würden, besonders die Frauen in Kindsnöten.

Die von einem nicht näher identifizierten Theotimos verfasste Leidensgeschichte der Margareta folgt dem Typus der Jungfrauen-Passiones; sie erfuhr zahlreiche lateinische und dann volkssprachliche Bearbeitungen. Margareta wurde schon bald in der Ostkirche verehrt, im Westen wurde sie zuerst im Martyrologium von Hrabanus Maurus erwähnt, dann wurde ihre Verehrung besonders vom Zisterzienserorden gefördert. Angebliche Reliquien sind seit 1185 in Montefiascone in der Toskana. Margareta war eine der Stimmen, von denen später Jeanne d'Arc geführt wurde. Infolge des Drachen-Attributs wurde Margareta zuweilen mit der von Georg befreiten Königstochter gleichgesetzt und beide gemeinsam zu Kirchenpatronen erkoren.

Margareta ist eine der Nothelferinnen; mit Barbara und Katharina von Alexandria gehört Margareta zu den beliebten "drei heiligen Madln"; zusammen mit Dorothea sind sie die vier Virgines capitales, die wichtigsten Jungfrauen. Für Bauern begann früher am Margaretentag die Ernte.
Tina 13
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Elisabetta
Dich Sankt Margarita preisen wir,
du hütest des Leibes keusche Zier.
So kurz auch war deines Lebens Zeit,
du hast sie ganz deinem Gott geweiht.
Margarita, Perle der Jugend, verlass uns nicht!

Wie leuchtet dein Glaube so hell und klar,
nicht beugen ihn Marter und Gefahr.
Droht auch der Satan mit böser List,
durch Gottes Gnade du siegreich bist.
Margarita, Blutzeugin Christi, verlass uns nicht!

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Dich Sankt Margarita preisen wir,
du hütest des Leibes keusche Zier.
So kurz auch war deines Lebens Zeit,
du hast sie ganz deinem Gott geweiht.
Margarita, Perle der Jugend, verlass uns nicht!

Wie leuchtet dein Glaube so hell und klar,
nicht beugen ihn Marter und Gefahr.
Droht auch der Satan mit böser List,
durch Gottes Gnade du siegreich bist.
Margarita, Blutzeugin Christi, verlass uns nicht!

Du schützest die Saat für unser Brot
und wendest der Wetter grimmige Not.
Um deine Hilfe die Mütter flehn,
die schweren Stunden entgegen sehn.
Margarita, heilige Jungfrau, verlass uns nicht.

Dein Lob, Margarita, verkündet laut,
die Pfarre, die sich dir anvertraut.
O hocherhabenes Vorbild du,
dir neigt sich unsere Liebe zu.
Margarita, Schutzfrau der Pfarre, verlass uns nicht!
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