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Hl. Perpetua und Hl. Felizitas Märtyrinnen

Tina 13
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7. März: Gedenktag der heiligen Märtyrerinnen Perpetua und Felizitas (* um 181; † 7. März 203 in Karthago), deren Schicksal zuverlässig überliefert ist. Nach noch erhaltenen frühchristlichen Augenzeu…More
7. März: Gedenktag der heiligen Märtyrerinnen Perpetua und Felizitas (* um 181; † 7. März 203 in Karthago), deren Schicksal zuverlässig überliefert ist.

Nach noch erhaltenen frühchristlichen Augenzeugenberichten wurden die vornehme Perpetua und ihre Sklavin Felicitas im Jahre 203 im römischen Karthago verhaftet und zum Tode verurteilt, weil sie sich auf die Taufe vorbereiteten und ihrem Glauben nicht abschwören wollten.


Beide - Perpetua wie Felizitas - werden als herausragende Gestalten des frühen Christentums im ersten römischen Hochgebet genannt und als Heilige verehrt. Zu den Gefährten Perpetuas und Felicitas' gehören noch Revocatus, Saturninus und Secundulus.

Perpetua stammte aus vornehmem Haus, war etwa 22 Jahre alt, äußerst gebildet, verheiratet und hatte einen Sohn im Säuglingsalter. Sie wurde gemeinsam mit ihrer schwangeren Sklavin Felicitas und den Christen Revocatus, Saturninus und Secundulus als Katechumene, d. h. als Taufbewerber, verhaftet. Anlässlich des 14. Geburtstages von Geta, dem Sohn des Kaisers Septimius Severus, sollten sie im karthagischen Amphitheater von wilden Rindern getötet werden, wobei die Taufe der Katechumenen erst während der Haft stattfand. Saturus, der Lehrer der Katechumenen, hatte sich freiwillig gestellt und wurde mit den anderen den Tieren zum Fraß vorgeworfen. Secundulus jedoch blieb die Arena erspart, da er bereits während der Haft starb. Felicitas brachte zwei Tage vor dem Beginn der Spiele eine Tochter zur Welt, die von einer christlichen Familie angenommen und aufgezogen wurde. Da Perpetua die Angriffe der Tiere in der Arena schwer verletzt überlebte, ordnete sie daraufhin zuerst ihre Haare, weil es sich - so Perpetua in ihren Aufzeichnungen - nicht gebührte, während der Verherrlichung zum ewigen Leben ein ungepflegtes oder gar trauriges Bild abzugeben. Dann ging sie dem noch unerfahren Henker, der sie zu erdolchen hatte, zur Hand und half ihm, ihre Kehle zu durchschneiden.

Über dieses Martyrium vom 7. März des Jahres 203 berichtet eine der frühesten christlichen Schriften in lateinischer Sprache, welche bald nach den Ereignissen veröffentlicht wurde, wobei es sich hierbei um die sogenannte Passio Sanctarum Perpetuae et Felicitatis („Leidensgeschichte der beiden Heiligen Perpetua und Felicitas“) handelt. Diese besteht zum größten Teil aus Aufzeichnungen der Märtyrerin Perpetua aus der Zeit der Haft, wobei auch Wissenschaftler nicht an der Echtheit dieses Dokuments zweifeln. Ein unbekannter Christ verfasste zu diesen Aufzeichnungen eine Einleitung, welche die Beschreibung des Martyriums ergänzt. Bei den Aufzeichnungen der Perpetua handelt es sich um das einzige erhaltene, kurze Tagebuch einer Märtyrerin aus der christlichen Antike.

Attribute:

Perpetua wird häufig in der Arena mit einer wütenden Kuh dargestellt. Einige Bilder zeigen sie auch mit ihrem Kind im Kerker, wobei sich daneben häufig ihre Sklavin und Leidensgenossin Felizitas befindet.

Bauernregeln:

"Perpetua und Felicitas, die bringen uns das erste Gras."

"Perpetua kalt, Winter lang."

Tagesgebet:

Herr, unser Gott, die Liebe zu dir hat den heiligen Frauen Perpetua und Felizitas die Kraft gegeben, ihre Verfolger nicht zu fürchten und die Qualen des Martyriums zu bestehen. Schenke auch uns jene Liebe, die alle Furcht überwindet. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.
Tina 13
Perpetua wird häufig in der Arena mit einer wütenden Kuh dargestellt. Einige Bilder zeigen sie auch mit ihrem Kind im Kerker, wobei sich daneben häufig ihre Sklavin und Leidensgenossin Felizitas befindet.

Bauernregeln:

"Perpetua und Felicitas, die bringen uns das erste Gras."

"Perpetua kalt, Winter lang."

Tagesgebet:

Herr, unser Gott, die Liebe zu dir hat den heiligen Frauen Perpetua und …More
Perpetua wird häufig in der Arena mit einer wütenden Kuh dargestellt. Einige Bilder zeigen sie auch mit ihrem Kind im Kerker, wobei sich daneben häufig ihre Sklavin und Leidensgenossin Felizitas befindet.

Bauernregeln:

"Perpetua und Felicitas, die bringen uns das erste Gras."

"Perpetua kalt, Winter lang."

Tagesgebet:

Herr, unser Gott, die Liebe zu dir hat den heiligen Frauen Perpetua und Felizitas die Kraft gegeben, ihre Verfolger nicht zu fürchten und die Qualen des Martyriums zu bestehen. Schenke auch uns jene Liebe, die alle Furcht überwindet. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.
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"Herr, unser Gott, die Liebe zu dir hat den heiligen Frauen Perpetua und Felizitas die Kraft gegeben, ihre Verfolger nicht zu fürchten und die Qualen des Martyriums zu bestehen. Schenke auch uns jene Liebe, die alle Furcht überwindet. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen."
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