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Papst Benedikt: Väter

marthe2010
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Papst Benedikt bei der Generalaudienz am 23.5.2012: "Es ist ein Problem unserer Zeit, dass Väter in ihren Familien nicht präsent genug sind und dass der Begriff „Vater“ oft negativ besetzt ist. Das …More
Papst Benedikt bei der Generalaudienz am 23.5.2012:
"Es ist ein Problem unserer Zeit, dass Väter in ihren Familien nicht präsent genug sind und dass der Begriff „Vater“ oft negativ besetzt ist. Das hat Papst Benedikt XVI. an diesem Mittwoch beklagt. Bei seiner Generalaudienz wich er vor Tausenden von Pilgern vom vorbereiteten Redetext ab, als es um das Thema Gott, der Vater, ging, und sagte:

„Vielleicht nimmt der Mensch von heute die Schönheit, die Größe und den tiefen Trost nicht wahr, die das Wort „Vater“ birgt: Die Figur des Vates ist heute oft nicht präsent genug und wird im täglichen Leben auch nicht hinreichend positiv gesehen. Die Abwesenheit des Vaters, die Tatsache, dass ein Vater im Leben des Kindes nicht präsent ist, das ist ein großes Problem unserer Zeit – und dadurch wird es auch schwer, in seiner Tiefe zu verstehen, was es bedeutet, dass Gott für uns ein Vater ist.“

Von Jesus lasse sich lernen, so Papst Benedikt, was ein richtiges Vater-Sohn-Verhältnis sei.

„Religionskritiker haben gesagt, von einem Vater Gottes zu sprechen sei eigentlich eine Projektion unserer Väter in den Himmel – aber im Evangelium Christi ist es genau andersherum. Wir sehen hier, wie ein richtiger Vater ist; wir können hier erraten, was echte Vaterschaft bedeutet, und auch selbst das wahre Vatersein lernen. Denken wir an das Wort Jesu in der Bergpredigt, wo er sagt: „Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid“ (Mt 5, 44 f.). Es ist die Liebe Jesu, des Sohns, die uns die wahre Natur des Vaters zeigt.“

(rv 23.05.2012 sk)"
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Bibiana
POS

Ich bete auch "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes - und Ehre sei dem Vater..., Das Vaterunser...

Sie müssen mich über die Heiligste Dreifaltigkeit nicht eigens belehren, das habe ich schon verstanden, jedoch erlaube ich mir, auf Äusserungen eines Papstes hinzuweisen, die mich sehr erfreut haben, sowie auf das Grosse Glaubensbekenntnis!
POS
@Bibiana

GOTT ist ewig, ohne Anfang und ohne Ende. ER ist das Sein Selbst! ER ist VATER, SOHN UND HEILIGER GEIST von Ewigkeit zu Ewigkeit. Der VATER als Person ist ohne Ursprung. Der SOHN als Person ist von Ewigkeit zu Ewigkeit die Zeugung (der Gezeugte) des VATERS. Der HEILIGE GEIST als Person ist von Ewigkeit zu Ewigkeit der Hervorgang (der Hervorgehende) AUS DEM VATER UND DEM SOHNE …More
@Bibiana

GOTT ist ewig, ohne Anfang und ohne Ende. ER ist das Sein Selbst! ER ist VATER, SOHN UND HEILIGER GEIST von Ewigkeit zu Ewigkeit. Der VATER als Person ist ohne Ursprung. Der SOHN als Person ist von Ewigkeit zu Ewigkeit die Zeugung (der Gezeugte) des VATERS. Der HEILIGE GEIST als Person ist von Ewigkeit zu Ewigkeit der Hervorgang (der Hervorgehende) AUS DEM VATER UND DEM SOHNE zugleich.
GOTT als WESENHEIT, als der EWIGE DREIEINE ist der SCHÖPFER alles Geschöpflichen. Die GOTTHEIT als DREIPERSÖNLICHKEIT ist der URSPRUNG, der ursprunglose "VATER" alles Geschaffenen und Gewirkten!
POS
Auch wenn Johannes Paul I. gesagt hat: "Gott ist unser Vater und noch mehr ist er unsere Mutter", siehe den Beleg, den mir "marthe2010" freundlicheweise dazu gegeben hat („He is our father; even more he is our mother“), so folgt daraus nicht, dass wir Ihn, GOTT (den Dreieinen) als MUTTER verehren können und/oder sollen. Abgesehen davon, dass Johannes Paul I. bei der angegebenen Gelegenheit …More
Auch wenn Johannes Paul I. gesagt hat: "Gott ist unser Vater und noch mehr ist er unsere Mutter", siehe den Beleg, den mir "marthe2010" freundlicheweise dazu gegeben hat („He is our father; even more he is our mother“), so folgt daraus nicht, dass wir Ihn, GOTT (den Dreieinen) als MUTTER verehren können und/oder sollen. Abgesehen davon, dass Johannes Paul I. bei der angegebenen Gelegenheit überhaupt nicht lehramtlich gesprochen hat. Wir verehren Gott in drei PERSONEN, und keine dieser drei Personen wird Mutter genannt. Auch der Heilige Geist kann nicht als „Mutter“ gedeutet werden.
Richtig ist, dass man Gott, Seiner Wesenheit, Seiner Gottheit auch weibliche, mütterliche Züge, Eigenschaften zuschreiben kann. Auch der Person VATER, wie der Person SOHN, wie der Person HEILIGER GEIST. Aber weder die DREIEINIGKEIT/DREIFALTIGKEIT, noch die GÖTTLICHEN PERSONEN können wir zurecht als „MUTTER“ bezeichnen und verehren.
Das ist in Zukunft alles nicht mehr relevant; Gott ist elter1 und elter2 in einem.
POS
@Raphael(a)

Seien Sie doch in Zukunft bitte so bescheiden, dass Sie Ihre Texte, wenn Sie nicht aus Ihrer "eigenen Feder" stammen, mit einem Quellenverweis versehen!
Ich hole dies jetzt für diesmal für Sie nach:
Sie haben alles, was Sie am 6.6.2012 07:49:27: gepostet haben zitiert aus:
www.joerg-sieger.de/…/zent26.htm
Raphael
Hinzu kommt, dass in der hebräischen Sprache - und demnach auch im Denken des Hebräers,der Verfasser des Alten Testaments - Barmherzigkeit durchweg ein mütterlicher Wesenszug ist.
Das Wort für Barmherzigkeit - ["rachamim"] - kommt vom hebräischen Wort ["ræchæm"]. Und [ "ræchæm"] ist gleichbedeutend mit "Mutterschoß" (vgl. Ex 34, Hos 11; Jer 31 u. a. m.).

In der Barmherzigkeit erweist sich also …More
Hinzu kommt, dass in der hebräischen Sprache - und demnach auch im Denken des Hebräers,der Verfasser des Alten Testaments - Barmherzigkeit durchweg ein mütterlicher Wesenszug ist.
Das Wort für Barmherzigkeit - ["rachamim"] - kommt vom hebräischen Wort ["ræchæm"]. Und [ "ræchæm"] ist gleichbedeutend mit "Mutterschoß" (vgl. Ex 34, Hos 11; Jer 31 u. a. m.).

In der Barmherzigkeit erweist sich also Jahwes "Mütterlich-Sein". Wenn sich Gott der Menschen erbarmt, dann ist er wie eine Mutter zu ihrem Kind.

"Vergisst wohl eine Frau das Kind, das sie nährt; hört sie auf, den Sohn ihres Schoßes zu lieben? Und wenn sie es vergäße, ich vergesse dich nicht." (Jes 49,15)
Bibiana
Im Glaubensbekenntnis heisst es über Jesus Christus
aus dem Vater geboren ..., und weiter
gezeugt, nicht geschaffen.
Gebären und Zeugen sind weibliche und männliche Eigenschaften.

Beachten wir auch Genesis 1,26
Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich.
Raphael
Jesaia 66:13 Wie eine Mutter ihren Sohn tröstet, so tröste ich euch; in Jerusalem findet ihr Trost.
Hosea 11:
1 Als Israel jung war, gewann ich ihn lieb, ich rief meinen Sohn aus Ägypten.
(2Mo 4,22; 5Mo 7,8)
2 Je mehr ich sie rief, desto mehr liefen sie von mir weg. Sie opferten den Baalen und brachten den Götterbildern Rauchopfer dar.
(Jer 9,13)
3 Ich war es, der Efraim gehen lehrte, ich nahm …More
Jesaia 66:13 Wie eine Mutter ihren Sohn tröstet, so tröste ich euch; in Jerusalem findet ihr Trost.
Hosea 11:
1 Als Israel jung war, gewann ich ihn lieb, ich rief meinen Sohn aus Ägypten.
(2Mo 4,22; 5Mo 7,8)
2 Je mehr ich sie rief, desto mehr liefen sie von mir weg. Sie opferten den Baalen und brachten den Götterbildern Rauchopfer dar.
(Jer 9,13)
3 Ich war es, der Efraim gehen lehrte, ich nahm ihn auf meine Arme. Sie aber haben nicht erkannt, dass ich sie heilen wollte.
(5Mo 1,31)
4 Mit menschlichen Fesseln zog ich sie an mich, mit den Ketten der Liebe. Ich war da für sie wie die( Eltern), die den Säugling an ihre Wangen heben. Ich neigte mich ihm zu und gab ihm zu essen.
Raphael
@POS
Johannes Paul I.hat sehr wohl die mütterlichen Wesenszüge Gottes in seinem Pontifikat benannt und hat es auch so gemeint!Er hat damit nicht behauptet,dass Gott ein Weib sei,sondern er bezog sich damit auf die theologisch zu verstehenden Aussagen der hebräischen Bibel(in unserem AT nachzulesen:Prophet Hosea und Jesaia) über das Wesen Gottes!
".... Kurz nach 12 Uhr tritt Johannes Paul I. …More
@POS
Johannes Paul I.hat sehr wohl die mütterlichen Wesenszüge Gottes in seinem Pontifikat benannt und hat es auch so gemeint!Er hat damit nicht behauptet,dass Gott ein Weib sei,sondern er bezog sich damit auf die theologisch zu verstehenden Aussagen der hebräischen Bibel(in unserem AT nachzulesen:Prophet Hosea und Jesaia) über das Wesen Gottes!
".... Kurz nach 12 Uhr tritt Johannes Paul I. ans Fenster. Er spricht von den Verhandlungen in Camp David, zeigt sich bewegt darüber, dass die drei Staatsmänner ihre Hoffnung auf Gott ausgedrückt haben. So erinnerte Premier Begin an das Jesaja-Wort: Kann vielleicht eine Mama das eigene Kind vergessen?
Wörtlich fährt der Patriarch des Abendlandes dann fort: "Auch wir hier haben dieselben Gefühle. Für Gott sind wir Gegenstand einer unüberwindlichen Liebe. Wir wissen: Gott hat die Augen immer offen über uns, auch wenn es scheinbar Nacht ist. GOTT ist Papa, mehr noch, IST MUTTER, will uns nichts Schlechtes tun, will uns nur Gutes tun, uns allen. Wenn Kinder vielleicht krank sind, haben sie noch mehr Anspruch, von der Mutter geliebt zu werden. Und auch wir, wenn wir vielleicht an Schlechtigkeit erkrankt und auf Abwege geraten sind, haben noch mehr Anspruch, vom Herrn geliebt zu sein.''"
Jürgen Kuhlmann: Ein Papstwort: "Gott ist Mutter!"
Latina
Gott ist für mich vor allem Vater,genau wie es Jesus eben gesagt hat: Vater unser...sicher hat er auch mütterliche eigenschaften,aber die sollte ein guter vater auch haben--im sinne von geborgenheit geben,umhegen,wärme schenken..so verstehe ich das--
POS
@Bibiana

Schon gut. Keine Bange, ich habe keine Angst! Kann ja sein, dass er das gesagt oder geschrieben, aber nicht so ernst (sowieso nicht lehramtlich) gemeint hat.
Bibiana
Hach POS....

Ich meine, dass er das mal so in einem Interview gesagt hat,
k e i n e ANGST , nein , das war keine "lehramtliche Aussage".
Zufrieden?

Ich habe darüber, es ging um diesen Papst, auch ein Buch, wo das drin steht. Wenn ich es finde, melde ich mich.
POS
@Bibiana

Können Sie die das Dokument und die Stelle angeben, wo dies festgehalten wäre, was Sie hier behaupten: Johannes Paul I. habe gesagt, wir (Christen) verehren wohl Gott als VATER, aber er sei mehr noch MUTTER?
Ich glaube kaum, dass er das so gesagt hat. Es wäre ja auch falsch. Richtig ist: wir verehren GOTT als VATER, SOHN und HEILIGER GEIST und überhaupt nicht als Mutter. Und Er ist …More
@Bibiana

Können Sie die das Dokument und die Stelle angeben, wo dies festgehalten wäre, was Sie hier behaupten: Johannes Paul I. habe gesagt, wir (Christen) verehren wohl Gott als VATER, aber er sei mehr noch MUTTER?
Ich glaube kaum, dass er das so gesagt hat. Es wäre ja auch falsch. Richtig ist: wir verehren GOTT als VATER, SOHN und HEILIGER GEIST und überhaupt nicht als Mutter. Und Er ist nicht Mutter!
Bibiana
Ich betrachte immer gerne die Worte von Papst Johannes Paul I., der gesagt hatte, wir verehren Gott wohl als VATER, aber mehr noch ist er MUTTER.
Tina 13
"Von Jesus lasse sich lernen, so Papst Benedikt,
was ein richtiges Vater-Sohn-Verhältnis sei."