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"Widerliches und blasphemisches Treiben" im Stephansdom

Nachrichten 7 10
Wolfram Schrems, der bekannte Philosoph, Theologe, Katechist und Lebensschützer, kommentiert im Rundbrief von "HLI Österreich" die "Verhunzung" des Klassikers Jedermann im Stephansdom.
Katholische-Legion
Eine Kirche ist kein Schauspielhaus obwohl dort viel Theater gespielt wird von den liberalen Modernisten. Geht in einer Kirche auf die Knie und betet unseren Gott an, dazu ist sie da!!!!
Klaus Elmar Müller
Hugo von Hofmannsthal`s Jedermann-Gestalt ist zügellos und sollte darum nicht in einer Kirche dargestellt werden. Vor allem verbietet sich ein Tanz auf der Kommunionbank. Ist der es, den Wolfram Schrems zur Bewertung "Schweinereien" veranlasst? Denn ein freier Oberkörper und eine Bierflasche sind nichts Schweinisches.
Nicolaus
In der Tat, ein freier Oberkörper und eine Bierflasche sind nicht schweinisch, für eine Kirche aber - mild ausgedrückt - unangemessen. Dem Schauspieler würde ich noch die geringsten Vorwürfe machen, aber dem Erzbischof von Wien!
Magee
Wenn es denn Hoffmannsthal's Jedermann gewesen wäre! Nein, es war eine "Adaption" dieses Stücks. Und: "tanzte auf der Kommunionbank" ist noch zurückhaltend ausgedrückt, er präsentierte sich darauf breitbeinig stehend und mit nacktem Oberkörper a la Putin in Camouflage-Kampfhosen, riss fortwährend die Arme nach oben, in den Händen eine offene Bierflasche und grölte wie ein Stier herum. Der ganze … Mehr
Klaus Elmar Müller
An verehrte @Magee: Das Theaterstück Hugo v. Hofmannsthal`s zeigt die Bekehrung eines Sünders. Im Original tritt der Mammon, ein Dämon oder Teufel, auf!
Magee
Wissen Sie, geschätzter @Klaus Elmar Müller , Johannes Paul II. verbot es seinerzeit, Kirchen als Konzertsäle zu missbrauchen, also in ihnen sakrale Musik konzertant, ohne Verbindung zur Liturgie, aufzuführen, weil er das - ganz zurecht - als eine Herabwürigung der Heiligkeit des Gotteshauses empfand. Ein Theaterstück, ob nun mit oder ohne Bekehrung eines Sünders, gehört erst recht ausschließli… Mehr
Klaus Elmar Müller
Sehr geehrte @Magee! Sie haben ja Recht! Aber wenn zusätzlich zu Ihrem berechtigten Hinweis behauptet wird, dass die Inszenierung besonders "schweinisch" und unangemessen mit Teufelsgestalten bestückt gewesen sei, dann fehlen für diese Behauptung wenigstens hier die Argumente.