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24.Mærz: Tagesheilige

Hildegard51
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24. März Der heilige Erzengel Gabriel, Erzengel (Bote Gottes), Fest: 24. März (29. September) Dreimal am Tag läutet die Aveglocke, um die Gläubigen zu erinnern, jenes Gebet zu verrichten, das wir …More
24. März

Der heilige Erzengel Gabriel, Erzengel (Bote Gottes),

Fest: 24. März (29. September)

Dreimal am Tag läutet die Aveglocke, um die Gläubigen zu erinnern, jenes Gebet zu verrichten, das wir nach seinen Anfangsworten den „Engel des Herrn“ nennen. Es ist aber dieser Engel des Herrn der heilige Erzengel Gabriel, welcher der allerseligsten Jungfrau neun Monate vor dem Weihnachtsfest die frohe Botschaft brachte, dass sie die Mutter des Christkinds werden solle. Gabriel ist überhaupt jener Engel, der immer dann von Gott ausgesandt wurde, wenn es sich um Botschaften handelte, die den Erlöser betrafen.

Zum ersten Mal geschah es bereits lange vor der Geburt des Heilandes. Es erschien Gabriel nämlich dem Propheten Daniel im Gebet und kündete ihm an, dass nach siebzigmal sieben Jahren der Messias kommen werde, damit „der Frevel getilgt, der Sünde ein Ende gemacht, die Bosheit gesühnt, das Gesicht und die Prophezeiung erfüllt und der Heilige der Heiligen gesalbt werde“.

Zum zweiten Mal wurde der Erzengel Gabriel ausgesandt, um im Tempel zu Jerusalem dem Priester Zacharias die Geburt des Vorläufers Jesu, des heiligen Johannes des Täufers, anzumelden. Er tat es mit den Worten: „Fürchte dich nicht, Zacharias! Dein Gebet ist erhört. Elisabeth, deine Frau, wird dir einen Sohn schenken, und du sollst ihn Johannes nennen.“ Als Zacharias bei diesen Worten zweifelte, hat der Engel ihn gemahnt und gesagt: „Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und bin gesandt, mit dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu bringen. Siehe, du sollst stumm sein und nicht reden können bis zu dem Tag, da dieses eintritt.“ So sprach der Engel zu Zacharias, und Zacharias blieb stumm bis zu dem Tag, an dem Johannes geboren wurde.

Sechs Monate nach diesem Vorfall schlug dann die große Gnadenstunde, als nämlich der Erzengel Gabriel von Gott ausgesandt wurde in eine Stadt in Galiläa zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Mann namens Josef aus dem Hause Davids, und der Name der Jungfrau war Maria. Ihr, der Hochgebenedeiten, überbrachte der Engel jene frohe Botschaft, nach der sich die Menschen seit vielen tausenden von Jahren sehnten und über die sich Himmel und Erde seitdem und bis in alle Ewigkeit freuen werden, jene Botschaft, dass Maria als jungfräuliche Mutter dem Christkind das Leben schenken soll. Nie hat es eine frohere Botschaft gegeben.

Weitere Nachrichten über den Erzengel Gabriel enthält die Heilige Schrift nicht, aber die Legende weiß noch etwas mehr von ihm, denn nach der Legende war es wieder Gabriel, der in der Heiligen Nacht, von der Herrlichkeit des Herrn umleuchtet, den Hirten auf freiem Feld die frohe Botschaft von der Geburt des Christkinds überbrachte, und als er es getan hatte, erschien bei ihm eine große Schar des himmlischen Heeres, alle in strahlendes Licht getaucht, und dann begann Gabriel mit herrlichem Klang in der Stimme das Gloria, und alle Engel stimmten jubelnd ein: „Ehre, Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe!“, und wenn die einen weiter sangen: „und Friede den Menschen auf Erden!“, begannen die anderen wieder mit: „Ehre, Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe!“ und so fort, bis nach einer langen Weile die Engel wieder in den Himmel zurückkehrten und der Gesang ferner und leiser klang und schließlich verstummte.

Gabriel war es nach der Legende auch, der den heiligen Josef in der Nacht weckte und ihm ausrichtete, dass er mit dem Kind und seiner Mutter nach Ägypten fliehen solle, und wieder war er es, der die Heilige Familie aus der Fremde in die Heimat nach Nazaret zurück rief. Später hat Gabriel den lieben Heiland im Garten Getsemani gestärkt, als sein Schweiß wie Blutstropfen zur Erde rann, und schließlich hat Gabriel am Ostermorgen den Stein vom Grab Jesu weggewälzt. Da war sein Aussehen wie ein Blitz, und seine Kleider waren weiß wie Schnee, und als die frommen Frauen kamen, um den Leichnam des Herrn zu salben, hat Gabriel zum letzten Mal eine Botschaft verkündet, die wirklich frohe Botschaft, dass Jesus Christus wahrhaft auferstanden ist.

Der heilige Erzengel Gabriel ist also tatsächlich der Engel des Herrn, der stets dann von Gott ausgesandt wurde, wenn es sich um Botschaften handelte, die den Erlöser betrafen. Daran denke man, sooft man den „Engel des Herrn“ betet.

Der heilige Simeon oder Simon,

ein zu Trient aus Hass gegen Jesus Christus getötetes Kind,

+ 24.3.1475 – Fest: 24. März

Die Juden von Trient, eine durch die allgemeine Kirchenversammlung berühmte Stadt, kamen am Dienstag der Karwoche des Jahres 1475 in ihrer Synagoge zusammen, um die Vorbereitungen für das auf den nächstfolgenden Donnerstag fallende Osterfest zu treffen: sie nahmen sich vor, ihrem Hass gegen Jesus Christus und dessen Jünger, des anderen Tages ihrer Feier ein Christenkind zu opfern. Ein Arzt aus ihnen nahm es auf sich, das Opfer zu liefern. Zur Ausführung seines grauenhaften Vorhabens wählte er den Abend des Mittwochs, wo die Christen in der Mette waren. Als er an der Tür eines Hauses ein Kind allein erblickte, mit Namen Simon, das etwa 2 Jahre alt war, lockte er es durch tückische Schmeicheleien an, und führte es mit sich fort.

Donnerstag abends versammelten sich die Häupter der Juden in einem an die Synagoge stoßenden Zimmer, und begannen um Mitternacht die schauderhafte Handlung. Mit einem Schnupftuch verstopften sie den Mund des Kindes, machten mehrere Schnitte in seinen Leib und fingen das Blut, das von allen Seiten herabrann, in ein Becken auf: die einen hielten seine Füße, die anderen seine Arme, die sie kreuzweise übereinanderlegten. Sodann stellte man es gerade auf seine Füße, obgleich es beinahe ohne Lebenszeichen war. Zwei Ungeheuer der Rotte hielten es aufrecht, während die andern mit Ahlen und Pfriemen die verschiedenen Teile seines Körpers durchstachen. Als das Kind seinen Geist aufgegeben hatte, begannen sie sämtlich um es her zu singen: „So haben wir`s mit Jesus, dem Christengott, gemacht; möchten alle unsere Feinde also auf ewig zu Schanden werden.“

Die Juden, um den Nachforschungen der Behörde zu entgehen, verbargen des Kindes Leiche auf einen Heuspeicher, dann in den Keller, und warfen sie endlich in den Bach: Gott aber ließ zu, dass ein so grauenhafter Frevel entdeckt wurde. Man überführte die Verbrecher ihrer Tat und sie wurden zum Tod verurteilt. Die Synagoge wurde niedergerissen, und eine Kapelle aufgeführt an dem Platz, wo das Kind gemartert worden war. Gott verherrlichte durch mehrere Wunder das unschuldige Opfer. Die Reliquien des heiligen Simon befinden sich in der Peterskirche zu Trient. Sein Name steht im römischen Märtyrerbuch.

Der heilige Wilhelm von Norwich, Gerberlehrling und Märtyrer in England,

+ 24.3.1137 – Fest: 24. März

Dieser Heilige wurde ebenfalls ein Schlachtopfer des Hasses der Juden gegen unsere heilige Religion. Er litt in seinem 12. Lebensjahr, nachdem er kurze Zeit bei einem Gerber von Norwich war, um dessen Handwerk zu erlernen. Die Juden lockten ihn zu sich kurz vor ihrer Osterfeier des Jahres 1137. Als er in ihren Händen war, steckten sie ihm einen Knebel in den Mund, und nach tausend angetanen Unbilden kreuzigten sie ihn und durchbohrten ihm die Seite zum Spott des Todes Jesu Christi. Am Ostertag wickelten sie seinen Leichnam in einen Sack und trugen ihn vor die Stadttore, in der Absicht, ihn da zu verbrennen. Als sie aber ertappt wurden, liefen sie davon und ließen ihn an einem Baum aufgehängt. An dem Ort, wo er gefunden wurde, errichtete man eine Kapelle, die bekannt ist unter dem Namen des heiligen Wilhelm in den Wäldern. Den Leib des Heiligen, der durch Wunder verherrlicht wurde, überbrachte man im Jahr 1144 auf den Kirchhof des Domes, der der heiligsten Dreifaltigkeit geweiht ist. 6 Jahre später wurde er in dem Chor derselben Kirche beigesetzt.

Es wird berichtet, dass ehemals die Juden der Hauptstädte Englands die männlichen Kinder entführten, sie beschnitten, mit Dornen krönten, geißelten und kreuzigten, zum Spott gegen Jesus Christus. Auf dieselbe Art starb auch der heilige Richard von Pontoise. Andere berichten auch, dass der heilige Hugo, ein Kind, von den Juden zu Lincola 1255 gekreuzigt wurde. Niemand darf aber behaupten, diese Gräueltaten seien zu jeder Zeit von diesem Volk verübt worden. Dies ist eine Verleumdung. Der Verstand und die Vernunft verbieten, die ganze Gesamtheit einer Nation für die Verbrechen einiger Unmenschen verantwortlich zu machen.

Der Name des heiligen Wilhelm von Norwich steht unter dem 24. März in den englischen Kalendern.

Gebet am 24. März

Demütigste Jungfrau Maria, durch deine Demut hast du deinem Gott so große Liebe zu dir eingeflößt, dass du ihn sogar dadurch bewogen hast, dein Sohn und unser Heiland zu werden. Ich weiß es, dass dein Sohn dir nichts abschlägt, um was du ihn bittest. Sage ihm also, dass ich ihn allein lieben will. Bitte ihn, er möge mir alle Beleidigungen, die ich ihm zugefügt habe, vergeben. Bitte ihn, er möge mir die Gnade der Beharrlichkeit im Guten verleihen. Mit einem Wort, empfiehl ihm meine Seele, denn ein Sohn, der dich so innig liebt, kann dir nichts abschlagen. O Maria, du musst machen, dass ich selig werde, du bist meine Hoffnung. Amen.
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