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Wird/kann/muss/darf/soll/ ER das Steuer festhalten/loslassen/herumreißen?

Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer. Gorch Fock (1880 - 1916 (gefallen in der Skagerak-Seeschlacht)), eigentlich Johannes Kienau, niederdeutscher…More
Gottes sind Wogen und Wind,
Segel aber und Steuer,
daß ihr den Hafen gewinnt,
sind euer.


Gorch Fock
(1880 - 1916 (gefallen in der Skagerak-Seeschlacht)), eigentlich Johannes Kienau, niederdeutscher Erzähler, Lyriker, Elbfischer und Marinesoldat
Heil und Befreiung, Himmel und Erde

Franziskus am sechsten Jahrestag seiner Reise nach Lampedusa: Migranten sind in erster Linie Menschen und heute ein Symbol für alle, die von der globalisierten Gesellschaft als Abfall behandelt werden [mehr]
Errichtung von Hotspots verläuft schleppend
Die Errichtung von Hotspots an den EU-Außengrenzen zur Registrierung von Flüchtlingen geht unterdessen langsamer als befürchtet voran. Die EU-Kommission erklärte am Freitag in Brüssel, bisher seien nur zwei solcher Erstaufnahmezentren geschaffen worden, eines in Lampedusa und eines in Lesbos. Ursprünglich waren elf solcher Hotspots bis Ende November …More
Errichtung von Hotspots verläuft schleppend
Die Errichtung von Hotspots an den EU-Außengrenzen zur Registrierung von Flüchtlingen geht unterdessen langsamer als befürchtet voran. Die EU-Kommission erklärte am Freitag in Brüssel, bisher seien nur zwei solcher Erstaufnahmezentren geschaffen worden, eines in Lampedusa und eines in Lesbos. Ursprünglich waren elf solcher Hotspots bis Ende November vorgesehen - sechs für Italien, fünf für Griechenland.
Ziel ist es, mit der Erstregistrierung zu vermeiden, dass Flüchtlinge unkontrolliert in andere EU-Länder weiterziehen. Unterstützt sollen solche Hotspots von der EU-Grenzschutzagentur Frontex, der EU-Flüchtlingsunterstützungsbehörde EASO sowie Europol werden. Das erfolge in enger Zusammenarbeit mit den Aufnahmeländern Italien und Griechenland.
Bei den sechs für Italien geplanten Hotspots handelt es sich neben Lampedusa um Pozzallo, Porto Empedocle, Trapani, Augusta und Taranto. Die fünf Aufnahmezentren in Griechenland sollen neben Lesbos auf den Inseln Samos, Chios, Kos und Leros errichtet werden.
One more comment from elisabethvonthüringen
Ein Flüchtlingsboot mit vermutlich Hunderten Menschen an Bord ist vor der Küste Libyens gekentert. Es könnte das schlimmste Unglück im Mittelmeer seit mehreren Monaten sein. Im April waren Hunderte Menschen ertrunken, als ihr Schiff kenterte und sank. Etwa 100 Menschen konnten zunächst in Sicherheit gebracht werden. Das bestätigte die italienische Küstenwache am Mittwoch.
Weiteres Schiff mit 300 Flüchtlingen in Seenot

Im Mittelmeer ist erneut ein Flüchtlingsschiff mit Hunderten Menschen in Seenot geraten. An Bord seien laut einem Hilferuf mehr als 300 Menschen, teilte heute die Internationale Organisation für Migration (IOM) in Genf mit. Erst am Vortag waren nach einem Schiffsunglück im Mittelmeer vermutlich bis zu 950 aus Afrika kommende Flüchtlinge ertrunken.
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Weiteres Schiff mit 300 Flüchtlingen in Seenot

Im Mittelmeer ist erneut ein Flüchtlingsschiff mit Hunderten Menschen in Seenot geraten. An Bord seien laut einem Hilferuf mehr als 300 Menschen, teilte heute die Internationale Organisation für Migration (IOM) in Genf mit. Erst am Vortag waren nach einem Schiffsunglück im Mittelmeer vermutlich bis zu 950 aus Afrika kommende Flüchtlinge ertrunken.
Offenbar drei Migranten vor Rhodos ertrunken
Wenige Meter vor der Küste der griechischen Touristeninsel Rhodos ertranken laut übereinstimmenden Medienberichten mindestens drei Flüchtlinge, darunter ein etwa vierjähriges Kind.
Sie waren mit etwa 200 weiteren Menschen an Bord eines Kutters, der am Vormittag in einem felsigen Bereich vor dem beliebten Badestrand Zefyros der Stadt Rhodos auf Grund lief, wie das öffentlich-rechtliche griechische Fernsehen (NERIT) berichtete. Augenzeugen berichteten, die Menschen versuchten schwimmend die Küste zu erreichen. Wie viele Migranten insgesamt an Bord waren, war demnach zunächst unklar.
EU-Beratungen zu Flüchtlingskatastrophe
28 Menschen wurden nach dem Untergang eines Flüchtlingsbootes im Mittelmeer am Sonntag gerettet, zwischen 700 und 950 waren an Bord. Die Suche nach Vermissten werde fortgesetzt, „aber leider wurde (am Montag) kein einziger Überlebender gefunden“, sagte eine Sprecherin des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in Italien.
Das bisher größte Flüchtlingsunglück im Mittelmeer löste heftige Kritik an der EU aus. Am Nachmittag treffen die EU-Außen- und -Innenminister zu einer Sondersitzung zusammen. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier dämpfte die Erwartungen: „Ganz schnelle Lösungen“ werde es nicht geben.
Mehr dazu in 28 Flüchtlinge gerettet
Nur wenige Menschen gerettet
Vor der Küste Siziliens hat sich ein weiteres tödliches Flüchtlingsdrama ereignet. In der Nacht auf Sonntag kenterte erneut ein schwer überlastetes Flüchtlingsboot. Es wird befürchtet, dass dabei bis zu 700 Menschen ertrunken sind. 49 Menschen konnten lebend geborgen werden. Mehrere Schiffe sind im Einsatz, um den Überlebenden Hilfe zu leisten. Über 20 Leichen …More
Nur wenige Menschen gerettet
Vor der Küste Siziliens hat sich ein weiteres tödliches Flüchtlingsdrama ereignet. In der Nacht auf Sonntag kenterte erneut ein schwer überlastetes Flüchtlingsboot. Es wird befürchtet, dass dabei bis zu 700 Menschen ertrunken sind. 49 Menschen konnten lebend geborgen werden. Mehrere Schiffe sind im Einsatz, um den Überlebenden Hilfe zu leisten. Über 20 Leichen wurden bereits geborgen. Italienische Medien berichteten, dass es sich um das bisher größte Flüchtlingsdrama im Mittelmeer handle.

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One more comment from elisabethvonthüringen
„Viele junge Männer und Minderjährige“
Zwei Tage nach dem Untergang eines Flüchtlingsbootes vor der libyschen Küste gibt es nach Angaben von Überlebenden etwa 400 Tote. Etwa 150 hätten die Flüchtlingstragödie überlebt, sie seien am Dienstag in Reggio Calabria im Süden Italiens eingetroffen, berichteten die Internationale Organisation für Migration (IOM) und die NGO Save the Children. Den …More
„Viele junge Männer und Minderjährige“
Zwei Tage nach dem Untergang eines Flüchtlingsbootes vor der libyschen Küste gibt es nach Angaben von Überlebenden etwa 400 Tote. Etwa 150 hätten die Flüchtlingstragödie überlebt, sie seien am Dienstag in Reggio Calabria im Süden Italiens eingetroffen, berichteten die Internationale Organisation für Migration (IOM) und die NGO Save the Children. Den Aussagen zufolge seien die Menschen 24 Stunden nachdem das Schiff an der libyschen Küste aufgebrochen war ertrunken. Unter den Toten hätten sich viele „junge Männer und Minderjährige“ befunden.

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Ahaaaa....

Occupy bei den Briten
von Cicero | 31. Dezember 2013 - 14:11 | katholisches
Es ist schockierend, ist es nicht.
Der Papst war im Gespräch mit Bischof Charles Scicluna (Malta) offensichtlich schockiert über die Möglichkeit, daß es ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Partnerschaften auf Malta geben solle. (s. The Telegraph)
Gleichzeitig …More
Ahaaaa....

Occupy bei den Briten
von Cicero | 31. Dezember 2013 - 14:11 | katholisches
Es ist schockierend, ist es nicht.
Der Papst war im Gespräch mit Bischof Charles Scicluna (Malta) offensichtlich schockiert über die Möglichkeit, daß es ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Partnerschaften auf Malta geben solle. (s. The Telegraph)
Gleichzeitig wird darüber spekuliert, ob das Time Magazine nun die Ernennung zum Mann des Jahres zurückziehen wird, da diese mit dem Umgang des Papstes mit Homosexuellen begründet wurde. Man darf gespannt sein.
Ein Treppenwitz ist, daß in der deutschen Presse von diesem Vorfall nichts zu lesen ist und wohl auch nicht zu lesen sein wird. Man hält noch (wie lange noch?) an dem Phantasiebild fest, das man sich von Papst Franziskus gezimmert hat.
Franzelll
Das Schiff Petri...Franziskus, der Steuermann!!
Franzelll
Das hättet ihr wohl gern...Wir haben Bergoglio besiegt’
‚Wir haben Bergoglio besiegt’

Die Befürworter der Homo-Ehe sahen in Kardinal Bergoglio ihren wichtigsten Gegner. Dies sagt die argentinische Senatorin Liliana Negre in einem Interview.

Buenos Aires (kath.net/jg) Eine argentinische Senatorin hat in einem Interview die wichtige Rolle von Kardinal Jorge Bergoglio in der politischen Auseinander...[mehr]
Wenn der Herr Stadtdekan das so bestimmt, bleibt dem guten Franziskus wohl nichts anderes übrig, als sich zu fügen.
Nujaa, es gibt eben mannigfaltige Stadtdekane auf GTV...selbsternannte, berufene und freiwillige...
Entzauberung des Papstes

"Es ist keine Frechheit, Kritik am Papst anzubringen. Auch der Papst ist ein Mensch, der Fehler machen darf. Als merkwürdig erachte ich seine Unentschiedenheit. Er steht unter dem Druck streitender Parteien. Aber bei aller päpstlichen Väterlichkeit hätte ich mir gewünscht, dass er robuster und klarer agiert und sagt: Der Bischof wird nicht mehr zurückkommen."
Der Stadtd…More
Entzauberung des Papstes

"Es ist keine Frechheit, Kritik am Papst anzubringen. Auch der Papst ist ein Mensch, der Fehler machen darf. Als merkwürdig erachte ich seine Unentschiedenheit. Er steht unter dem Druck streitender Parteien. Aber bei aller päpstlichen Väterlichkeit hätte ich mir gewünscht, dass er robuster und klarer agiert und sagt: Der Bischof wird nicht mehr zurückkommen."
Der Stadtdekan in der Welt
6 more comments from elisabethvonthüringen
Lieber Franz, alles Scheiße
Deine Elli
Welternährungstag: Papst kritisiert unsere Verschwendung: 842 Millionen Menschen müssen hungern!

Haben Sie heute mal darauf geachtet, wie gründlich das Thema des dramatischen Welthungers heute in unseren führenden Medien behandelt wurde? Immerhin ist heute international der "Welternährungstag"!
Ich habe extra mal abgewartet, aber die "Ausbeute" ist kümmerlich; kaum eine Zeitung bringt einen …
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Welternährungstag: Papst kritisiert unsere Verschwendung: 842 Millionen Menschen müssen hungern!

Haben Sie heute mal darauf geachtet, wie gründlich das Thema des dramatischen Welthungers heute in unseren führenden Medien behandelt wurde? Immerhin ist heute international der "Welternährungstag"!
Ich habe extra mal abgewartet, aber die "Ausbeute" ist kümmerlich; kaum eine Zeitung bringt einen längeren Artikel darüber. Man hat ja auch Wich-
tigeres zu tun...
Papst Franziskus hat die Verschwendungssucht heute angeprangert und dabei übrigens das Wort "Skandal" in den Mund genommen, das in unseren Medien zur Zeit für Limburg reserviert scheint: Es sei ein Skandal, dass es immer noch so viel Hunger und Unterernährung auf der Welt gibt. Wir lebten derzeit in einer "Globalisierung der Gleichgültigkeit", die das Leiden unserer Mitmenschen akzeptiere. Menschen würden dabei regel-
recht aussortiert. Der Papst forderte zu energischem Kampf gegen den Hunger auf.

Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema ---> KLICKEN !
Artikel bei "Radio Vatikan" ---> KLICKEN !
Ich sagte nicht "ein bisschen" guter Franzl!

Ich werde mich da nun wirklich nicht auf den 100jährigen Deutschen Herrn Priebke einschießen!!
Ist tragikomisch genug, dass man ihn nun rund um den Erdball schickt...da hatte es der Napoleon echt noch schön, auf St. Helena zu verglühen...
Übrigens...Thema Massenschlächter:

Heute vor zweihundert Jahren

... begann die »Völkerschlacht bei Leipzig«, die vom 16. bis 19. Oktober 1813 hin- und herwogen sollte, und mit der Niederlage Napoleons dessen endgültiges Herrschaftsende einläutete. Das an sich ganz nette Elba, dann die Vernichtung zu Waterloo und schließlich St. Helena waren noch vor ihm. Nicht wirklich schön, aber doch …More
Übrigens...Thema Massenschlächter:

Heute vor zweihundert Jahren

... begann die »Völkerschlacht bei Leipzig«, die vom 16. bis 19. Oktober 1813 hin- und herwogen sollte, und mit der Niederlage Napoleons dessen endgültiges Herrschaftsende einläutete. Das an sich ganz nette Elba, dann die Vernichtung zu Waterloo und schließlich St. Helena waren noch vor ihm. Nicht wirklich schön, aber doch irgendwie human für einen Massenschlächter. In Nürnberg hätte man ihn wohl nach einem Schauprozeß aufgeknüpft und die Asche in den Fluß gestreut. Sein Glück war, daß er zwar ein größenwahnsinniger Emporkömmling war, aber die gegnerischen Monarchen und ihre Staatsmänner und Feldherrn eben noch Herren. Was in der Mitte des 20. Jahrhunderts dann schon einigermaßen abgekommen war. Da waren Groß- und Kleinkriminelle auf beiden Seiten längst »unter sich« ...
Franzel...übertreibe doch nicht so!! In diesen unseligen Zeiten, vor 70 Jahren, hatten viele "Dreck am Stecken", den sie vielleicht nie haben wollten. Es steht uns doch nicht zu , zu urteilen und zu verurteilen. Wir , die gar nicht dabei waren...vor dem PC ist es leicht, seinen Senf abzugeben.

Gehirnwäsche sehe ich da keine; "konform" posten geht gar nicht, dazu sind die Themen zu verschieden, …More
Franzel...übertreibe doch nicht so!! In diesen unseligen Zeiten, vor 70 Jahren, hatten viele "Dreck am Stecken", den sie vielleicht nie haben wollten. Es steht uns doch nicht zu , zu urteilen und zu verurteilen. Wir , die gar nicht dabei waren...vor dem PC ist es leicht, seinen Senf abzugeben.

Gehirnwäsche sehe ich da keine; "konform" posten geht gar nicht, dazu sind die Themen zu verschieden, Franzel!!

Ich habe heute zu diesem Thema gute Links gesetzt, die solltest Du lesen und runterkommen!! Sonst bist Du um nichts besser, als Boni-Franz!!
<<Michael Mandlik mahnte dabei vor einer Diskrepanz zwischen politischen Ereignissen, wie etwa dem Besuch des Papstes auf der Flüchtlingsinsel Lampedusa, und Ereignissen spiritueller Natur, wie der Besuch in Assisi. „Das eine kann ich in einer Minute erklären, das andere nicht“, sagte Mandlik. Momentan genieße Papst Franziskus noch einen Vorschuss an Vertrauen. „Er sagt Dinge, die wären Papst …More
<<Michael Mandlik mahnte dabei vor einer Diskrepanz zwischen politischen Ereignissen, wie etwa dem Besuch des Papstes auf der Flüchtlingsinsel Lampedusa, und Ereignissen spiritueller Natur, wie der Besuch in Assisi. „Das eine kann ich in einer Minute erklären, das andere nicht“, sagte Mandlik. Momentan genieße Papst Franziskus noch einen Vorschuss an Vertrauen. „Er sagt Dinge, die wären Papst Benedikt um die Ohren geflogen“, sagte Drobinski. Papst Franziskus gehe an die Dinge anders heran, betonte auch Mandlik. „Der Grat, auf dem er wandelt, ist aber schmal. Der Moment wird kommen, an dem der große Aufschrei kommt.“ Sein Kollege Hagenkord bestätigte: „Das ist halsbrecherisch. Wir halten die Luft an.“ Ein guter Papst sei aber nicht derjenige, der von den Medien gelobt und geliebt werde, sondern derjenige, der gut für die Kirche sei. In einer Zeit, in der es vielleicht angebracht sei, neue Formen der Kommunikation zu finden, sei Papst Franziskus „eine Enzyklika auf zwei Beinen“, sagte Hagenkord.<<
www.ifp-kma.de/…/hype-vorbei-med…
a.t.m
Um unser aller Seelen Willen, daher, "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste".

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
Ja, die Gefahr ist groß, dass vieles wieder bewusst falsch interpretiert
und mit Berufung auf den Papst verwirklicht wird.
Dabei wäre alles so einfach:
Wenn sich die Menschen an die Gebote Gottes halten würden,
gäbe es viele Probleme gar nicht, bezw. sie würden sich von selbst lösen.
Nein, offensichtlich ist es nicht!! Das wäre zu schön! Lieber Armin..
a.t.m
@elisabethvonthüringen, ist es nicht schon offensichtlich wohin Papst Franziskus die "Kirche" hinsteuern möchte?

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
Ja, Rupert, da hast Du wohl recht!
Das tragische an der momentanen Situation ist ja, dass jeder unter Reform was anderes versteht; wie der Kreuzknappe da richtig formuliert.
Es ist tatsächlich ein sehr gewagtes Manöver, das Franziskus da beginnt!
Je mehr sich die Kirche der Welt anpasst, desto mehr und größer
werden die Probleme mit denen sie sich herumschlagen muss.
Kirchenreform -- oder: Spaltet Papst Franziskus die katholische Kirche?

Es rumort in der katholischen Kirche, allerdings nicht erst seit gestern. Viele Stichworte könnte man nennen, angefangen vom deutschen Professoren-
Memorandum zur Kirchenreform über Barmherzig-
keitsforderungen für wiederverheiratete Geschiedene bis hin zu Pfarrer Schüller und seinen Mannen (siehe Artikel unten). Vielen …
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Kirchenreform -- oder: Spaltet Papst Franziskus die katholische Kirche?

Es rumort in der katholischen Kirche, allerdings nicht erst seit gestern. Viele Stichworte könnte man nennen, angefangen vom deutschen Professoren-
Memorandum zur Kirchenreform über Barmherzig-
keitsforderungen für wiederverheiratete Geschiedene bis hin zu Pfarrer Schüller und seinen Mannen (siehe Artikel unten). Vielen geht es mit der Reform der Kirche nicht schnell genug und vor allem nicht weit genug, und man hofft auf eine grundsätzliche Neu-
orientierung z.B. einschließlich Priestertum der Frau, angepasst an die Welt, wie sie heute nun mal ist.
Andere in der katholischen Kirche sehen die Entwicklung mit großer Sorge: Wird die Kirche über kurz oder lang vor lauter Anpassung ihren eigent-
lichen Auftrag aufgeben, aller Welt das Evangelium zu verkünden?
Wird sie zum Sozialverein nach dem Motto "Wir haben uns alle lieb" und "jeder hat irgendwie Recht"?
Die von Papst Franziskus energisch angegangenen Reformen und seine diversen Statements zu Themen wie z.B. Homosexualität, arme Kirche und römischer Kurie lassen die einen jubeln und die anderen bangen. Was wird er als Nächstes bringen? Wo führt das Ganze hin?
Die Kirche muss in manchen Bereichen reformiert werden, daran führt realistischerweise kein Weg vorbei. Doch wie weit wird der Papst beispiels-
weise mit der "armen" Kirche gehen wollen?
Noch ist er der Liebling der Medien. Doch darf sich der Papst da nichts vor-
machen: Die Stimmung wird kippen, spätestens dann, wenn sich heraus-
kristallisiert, dass manche Wunschvorstellungen einfach utopisch sind. Werden beispielsweise die Frauen, die nach dem Priesteramt schielen,
sich noch lange Jahre abwimmeln lassen?
Werden z.B. die vielen Amtsträger auf allen Ebenen, die es sich in der Kirche recht bequem eingerichtet haben, auf Dauer mitspielen?
Es ist ein Balanceakt, den Papst Franziskus da vollführt. Einerseits muss er an grundsätzlichen Lehren der Kirche festhalten, andererseits müssen die Reformsignale eindeutig sein. Das ganze Manöver ist unvermeidlich, aber es ist auch sehr gewagt...


Eingestellt von Richard Dorn um 17:00 Kommentare:
Papst nennt Schiffsunglück vor Lampedusa «eine Schande»

«Wenn wir von Frieden und einer unmenschlichen Weltwirtschaftskrise sprechen, die ein Symptom für fehlenden Respekt gegenüber dem Menschen ist, dürfen wir die vielen Opfer des erneuten Schiffsunglücks heute im Meer vor Lampedusa nicht vergessen»
Vatikanstadt (kath.net/KNA/red) Papst Franziskus hat das tragische Schiffsu...[mehr]
3 more comments from elisabethvonthüringen
Ich glaube nicht, dass "Vatikan-Experten" da alles verstanden haben, denn Papst Franziskus ist alles andere als ein "Vatikanistler"...

Vatikan-Experten begeistert über Franziskus-Interview
Das exklusive Interview von Papst Franziskus in Jesuitenzeitschriften in mehreren Sprachen, darunter „Stimmen der Zeit“ (München), sorgte bei der Presse für großes Aufsehen. Der angesehene Mailänder „Corriere …More
Ich glaube nicht, dass "Vatikan-Experten" da alles verstanden haben, denn Papst Franziskus ist alles andere als ein "Vatikanistler"...

Vatikan-Experten begeistert über Franziskus-Interview
Das exklusive Interview von Papst Franziskus in Jesuitenzeitschriften in mehreren Sprachen, darunter „Stimmen der Zeit“ (München), sorgte bei der Presse für großes Aufsehen. Der angesehene Mailänder „Corriere della Sera“ (Freitag-Ausgabe) etwa nannte den Aufruf des Papstes zu einer barmherzigen Kirche, die sich um „soziale Wunden“ kümmert, revolutionär.
Mehr dazu in religion.orf.at/stories/2604800
Ja, sowas sagt der Papst und er hat recht! Man sollte die "Ansichten" (Lehre) der Kirche kennen, das setzt Franziskus voraus...und genau dabei hinkt er hinterher! Die mitteleuropäische Wohlstandskirche hat sich ihre eigenen "Ansichten" gebastelt; davon weiß Franziskus (noch) nicht alles...er wird's aber noch schmerzhaft erfahren müssen!
Er ist ein Sünder...
"Wir können uns nicht nur mit der Frage um die Abtreibung befassen, mit homosexuellen Ehen, mit der Verhütungsmethoden. Das geht nicht. Ich habe nicht viel über diese Sachen gesprochen. Das wurde mir vorgeworfen. Aber wenn man davon spricht, muss man den Kontext beachten. Man kennt ja übrigens die Ansichten der Kirche, und ich bin ein Sohn der Kirche. Aber man muss nicht endlos davon sprechen."
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"Wir können uns nicht nur mit der Frage um die Abtreibung befassen, mit homosexuellen Ehen, mit der Verhütungsmethoden. Das geht nicht. Ich habe nicht viel über diese Sachen gesprochen. Das wurde mir vorgeworfen. Aber wenn man davon spricht, muss man den Kontext beachten. Man kennt ja übrigens die Ansichten der Kirche, und ich bin ein Sohn der Kirche. Aber man muss nicht endlos davon sprechen."
Papst Franziskus im Interview mit Antonio Spadaro SJ
Hannes1
Wir haben nicht nur einen "Bischof von Rom" - wir haben, Dank sei Gott, wieder einen echten Pontifex maximus.
Das schreibt Die Welt via DPA
>>Franziskus rief die Christen, die anderen Religionen und alle Menschen guten Willens nachdrücklich auf: "Gewalt und Krieg sind niemals der Weg des Friedens. Vergebung, Dialog, Versöhnung sind die Worte des Friedens – in der geliebten syrischen Nation, im Vorderen Orient, in der ganzen Welt." Er forderte auf der Gebetswache dazu auf, für Frieden zu beten, und …More
Das schreibt Die Welt via DPA
>>Franziskus rief die Christen, die anderen Religionen und alle Menschen guten Willens nachdrücklich auf: "Gewalt und Krieg sind niemals der Weg des Friedens. Vergebung, Dialog, Versöhnung sind die Worte des Friedens – in der geliebten syrischen Nation, im Vorderen Orient, in der ganzen Welt." Er forderte auf der Gebetswache dazu auf, für Frieden zu beten, und kritisierte: "Wir haben unsere Waffen vervollkommnet, unser Gewissen ist eingeschlafen, und wir haben ausgeklügeltere Begründungen gefunden, um uns zu rechtfertigen."<<

Ganzer Artikel hier.

Wir haben nicht nur einen "Bischof von Rom" - wir haben, Dank sei Gott, wieder einen echten Pontifex maximus.

(Nachtrag: Der DPA-Artikel wurde inzwischen auf von der FAZ übernommen)
Heute darf sich Papst Franziskus was Gutes zum Essen wünschen; es ist der "Kirchtag" der Jesuiten!!
Mit unseren indischen Jesuiten haben wir an diesem Tage immer was besonderes unternommen...und sei es "nur" eine stille Hl. Messe um 6 Uhr früh gewesen...
(eine "schwarz-gehaltene" Messe sozusagen)...
4 more comments from elisabethvonthüringen
Das Schiff Petri...Franziskus, der Steuermann!!
Dolan stellte fest: Auf eine Art entspreche Papst Franziskus genau dem, was er selbst sich bei der Wahl des neuen Papstes von ihm erwartet habe. Einerseits hätten die Kardinäle nach „einem sehr cleveren Hirten gesucht, einem guten Mann mit Bodenhaftung“, sagte Dolan und griff dann einen Ausdruck des australischen Kardinals Georgs Pell auf: „wir wollten jemanden mit ‚dreckigen Schuhen‘“, …More
Dolan stellte fest: Auf eine Art entspreche Papst Franziskus genau dem, was er selbst sich bei der Wahl des neuen Papstes von ihm erwartet habe. Einerseits hätten die Kardinäle nach „einem sehr cleveren Hirten gesucht, einem guten Mann mit Bodenhaftung“, sagte Dolan und griff dann einen Ausdruck des australischen Kardinals Georgs Pell auf: „wir wollten jemanden mit ‚dreckigen Schuhen‘“, jemanden, der es gewohnt sei, durch die Schafsweiden zu gehen. „Wir haben genau dies bekommen und wir haben es reichlich bekommen. Die Schlichtheit, Ernsthaftigkeit, Demut, diese Fähigkeit, aus dem Herzen zu sprechen, welche die Welt nun sieht, all diese Dinge haben wir über ihn gehört. Einer der Kardinäle sagte, wir bräuchten jemanden mit dem Verstand Benedikts und dem Herzen Johannes Pauls II., und ich glaube, wir haben ihn gefunden. Er wurde der ‚Gemeindepfarrer der Welt‘ genannt und ich denke, das trifft ins Schwarze“. Überraschend sei höchstens, „dass er damit sogar noch besser ist als wir erwartet hatten.“
Jetzt ist der gute Franziskus extra ledig geblieben, um in aller Ruhe und Freiheit dem HERRN dienen zu können...und nun gerät er doch unter die Fuchtel des alten Weibes:

Clelia Luro, 87 Jahre alt, Bischofs-Witwe, Befreiungsthologin, Kirchenrebellin, "Hexe" und "enge Freundin des Papstes" weiß, daß Franziskus den Zölibat abschaffen will. Luro, die den argentinischen Bischof Jerónimo José Podest…More
Jetzt ist der gute Franziskus extra ledig geblieben, um in aller Ruhe und Freiheit dem HERRN dienen zu können...und nun gerät er doch unter die Fuchtel des alten Weibes:

Clelia Luro, 87 Jahre alt, Bischofs-Witwe, Befreiungsthologin, Kirchenrebellin, "Hexe" und "enge Freundin des Papstes" weiß, daß Franziskus den Zölibat abschaffen will. Luro, die den argentinischen Bischof Jerónimo José Podestá nach seiner Suspendierung heiratete, spannt sich die Pferde zweier individueller Schicksale so nachhaltig vor den Karren, daß sie im PRESSE-Artikel gegen Ende folgendermaßen zitiert wird:

Wird der Papst den Zölibat anfassen? „Ja, aber jetzt noch nicht. Ich habe ihn gebeten, jetzt noch nichts zu unternehmen“, sagt Clelia Luro. „Er sagt mir, du hast recht. Bitte deine Pfarrer, dass sie Ruhe bewahren.“ Clelia hat angeboten, dass ihr Verband von mehr als 100.000 verheirateten Priestern mindestens ein Jahr lang das Thema nicht aufbringt. Sie weiß, welche Reaktionen eine Entscheidung rund um den Zölibat nach sich zöge: „Mehr als einer schneidet dir dafür den Kopf ab“, sagt sie.

Ähh... Okay!
ja...und ein kopfloser Papst ist nicht mehr so geil interessant!
Kontrollfragen
Veröffentlicht am 19. Juli 2013
Wer kontrolliert im Vatikan eigentlich wen? Diese Frage wird akut, wenn man auf die neueste Entscheidung des Papstes schaut: Eine weitere Kommission ist eingerichtet, dieses mal zur wirtschaftlichen Verwaltung des Heiligen Stuhles [der Leitung der Weltkirche, im Gegensatz zum Staat der Vatikanstadt].
Neben der Reform-Kommission der acht Kardinäle…More
Kontrollfragen
Veröffentlicht am 19. Juli 2013
Wer kontrolliert im Vatikan eigentlich wen? Diese Frage wird akut, wenn man auf die neueste Entscheidung des Papstes schaut: Eine weitere Kommission ist eingerichtet, dieses mal zur wirtschaftlichen Verwaltung des Heiligen Stuhles [der Leitung der Weltkirche, im Gegensatz zum Staat der Vatikanstadt].
Neben der Reform-Kommission der acht Kardinäle und der päpstlichen Kommission für die ‚Vatikanbank’ IOR ist das die dritte Kommission, die Franziskus einberuft. Da es aber schon vorher solche Gremien gegeben hat, wird die Lage langsam komplex.
Was will Franziskus damit erreichen?
Zum einen will er glaube ich selber einen genauen Überblick bekommen. Darauf aufbauend will er seine Reformschritte machen. Er selber hatte ja betont, dass er für das Strukturelle wenig Sinn habe und deswegen sich Hilfe hole, was das bedeutet sehen wir gerade.
Zum anderen glaube ich aber auch, dass wir Franziskus’ Betonung des Kollegialen sehen. Er ernennt keine Person oder vergibt ein Amt, er errichtet Gremien und Gruppen. Von der Arbeitsweise her sind die weniger schnell und flexibel, aber sie stellen sicher, dass mehr als nur eine Meinung und ein Kontinent und ein Erfahrungshorizont eine Rolle spielt.
Mich macht das sehr optimistisch, was die anstehende Reform des Vatikan angeht.
Veröffentlicht unter Allgemein, Franziskus, Vatikan | Verschlagwortet mit Franziskus, Kommission, Kurie, Reform, Verwaltung | 5 Kommentare
LordByron
Wenn die Twitterei der Missionierung dienlich ist,kann es sinnvoll sein,diese "Sprache" auch zu "sprechen"und sich der modernen Kommunikationsmöglichkeiten zu bedienen!
Ich denke an den großen,2003 heiliggesprochenen Chinamissionar Joseph Freinademetz,welcher nicht nur die chinesische Sprache lernte,um das Evangelium zu verbreiten,sondern sich auch in Kleidung,Haartracht,Sitten und Gebräuchen …More
Wenn die Twitterei der Missionierung dienlich ist,kann es sinnvoll sein,diese "Sprache" auch zu "sprechen"und sich der modernen Kommunikationsmöglichkeiten zu bedienen!
Ich denke an den großen,2003 heiliggesprochenen Chinamissionar Joseph Freinademetz,welcher nicht nur die chinesische Sprache lernte,um das Evangelium zu verbreiten,sondern sich auch in Kleidung,Haartracht,Sitten und Gebräuchen völlig "seinen" Chinesen anpasste und so ihr Herz gewann und viele zum Glauben brachte!
Sein Wahlspruch war:"Die einzige Sprache,die jeder versteht,ist die Liebe."Wie wahr!
tutor
@ evt

Ich mag Papst Franziskus sehr und verehre ihn !
Aber ein Papst hat in so geschmacklosen, sinnlosen und überflüssigen Laber-Gruppen
wie twitter, facebook , wo sich Tausende von Dampfplauderen darüber unterhalten,
wie spät es gerade ist, nichte verloren .

Das ist unter dem Niveau des Papstes und Anbiederung an den Zeitgeist !

Papst und twitter, das geht garnicht !!!!!

Sollte es wirklich …More
@ evt

Ich mag Papst Franziskus sehr und verehre ihn !
Aber ein Papst hat in so geschmacklosen, sinnlosen und überflüssigen Laber-Gruppen
wie twitter, facebook , wo sich Tausende von Dampfplauderen darüber unterhalten,
wie spät es gerade ist, nichte verloren .

Das ist unter dem Niveau des Papstes und Anbiederung an den Zeitgeist !

Papst und twitter, das geht garnicht !!!!!

Sollte es wirklich so sein, ein Minuspunkt für den Papst !!
Franziskus: Großes Interesse an lateinischen ‚Tweets’

Das lateinische Twitter-Konto von Papst Franziskus hat überraschend viele Abonnenten. Erstaunlich hoch ist auch die Zahl an lateinischen Reaktionen.

Vatikan / Washington (kath.net/CNA/jg) Das lateinische Twitter-Konto von Papst Franziskus hat überraschend viele Abonnenten, sogenannte „Follower“. Noch erstaunlic...[mehr]
Hannes1
Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer.
Gorch Fock (1880 - 1916 (gefallen in der Skagerak-Seeschlacht)), eigentlich Johannes Kienau, niederdeutscher Erzähler, Lyriker, Elbfischer und Marinesoldat
Hannes1 likes this.
Aha... ...es gibt sie also doch...die Überraschungen!
In eigener Sache: Die von der KNA/KAP verbreitete Behauptung "Papstreise ohne Latein" hat sich als unrichtig herausgestellt. kath.net hat daher die Überschrift und den Inhalt geändert.