Falsches Magnificat, richtiges Magnificat

Falsches Magnificat, richtiges Magnificat

Wie frohlockt Mariens Geist „in“ Gott?

Im heutigen Fest-Text der hl. Vulgata der Tridentinischen
Messe n. Pius V. betet die schwangere Gottesmutter bei
Elisabeth: „Hoch preiset meine Seele den Herrn und
mein Geist frohlocket in Gott, meinem Heiland.“ Es
heißt nicht, wie in der neuen Liturgie übersetzt: „und
mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter“. „Über“
steht nicht da, sondern „in“.

Und dieses „in“ ergibt einen geheimnisvolleren Sinn als
das leichter verständliche „über“. Denn man fragt sich
nun, wie kann jemandes Geist „in“ Gott frohlocken?
Einerseits werden wir vielleicht denken, naja die hoch-
begnadete Jungfrau wird es halt gekonnt haben, während
wir es wohl eher nicht können, aber selbst der Herr sagt
an anderen Stellen in den Evangelien: „Gott ist die Liebe,
und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt
in ihm.“
(1 Joh 4,16) „Ich bin der Weinstock, ihr seid die
Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der
bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr
nichts vollbringen.“
(Joh 15,5) D.h. es ist eher eine
dringend notwendige Voraussetzung, dass wir in Gott
bleiben und das tun wir, indem wir dafür sorgen, dass
Er in uns bleibt. Wenn also wir Ihn in uns aufnehmen,
sorgt Er gleichzeitig dafür, dass wir in Ihm sind. Wie
kann das sein? Dem Geiste Gottes ist nichts unmöglich.
Ich stelle es mir so vor, dass Jesus jeden, der in der Gnade
Gottes lebt, in sich aufnimmt, nämlich v. a. im Geiste.
Er nimmt wohl unser ganzes Sein und taucht es in
seinen Heiligen Geist ein bzw. umhüllt uns mit seinem
Heiligen Geist. Das wäre die Variante der Herabneigung
Gottes zu uns.

Es gibt aber auch noch die andere Variante, dass wir
dem Himmel immer näher kommen, d.h. Gott immer
näher kommen, indem sich unser Geist immer mehr
in seinem überirdischen Geist eingetaucht wiederfindet.
Ich vermute, beide Prozesse sind vom Herrn gleichzeitig
angestrebt, ja, eigentlich gibt es da gar kein Irren, es muss
so sein. Es gibt ja unterschiedliche Begnadungen. Bei der
Allerheiligsten Jungfrau, welche die Höchstbegnadete
von allen Menschen war, welche eine vergöttlichte Seele
besaß, dürfen wir ohne Weiteres davon ausgehen, dass
der zweite Prozess bei ihr schon unvorstellbar weit voran-
geschritten war, wenn sie betet „und mein Geist frohlockt
in Gott meinem Heiland“. Aber natürlich gibt uns die Szene
bei Elisabeth einen konkreten Anhaltspunkt, was sie damit
in dieser Szene gemeint haben könnte, denn sie war ja
schwanger mit ihrem Gott. Sie war die Braut des Hl. Geistes
und trug den Gottessohn bereits in sich. Als Braut des Hl. Geistes
musste sie sich mit dem Geist Gottes so sehr vermählt haben,
dass die Gottesfrucht daraus gezeugt wurde und das kann
nur bedeuten, dass ihr Geist mit dem Heiligen Geist
verschmolzen wurde. Alleine deswegen schon konnte ihr
Geist in Gott frohlocken. Aber auch der Sohn Gottes war
bereits in ihr und wenn gilt, dass, wer Ihn aufnimmt, auch
von Gott in sich aufgenommen wird, dann ist dies natürlich
bei der Gottesmutter im Höchstmaße verwirklicht. Sie
trägt Ihn in sich und Er umhüllt sie mit seinem Geist und
nimmt sie in seiner Seele und seiner Gottheit auf, aber
nicht nur dort, sondern sogar auch noch in seinem
Leib, denn Er hat ja sogar Fleisch angenommen aus der
Allerheiligsten Jungfrau.

Und dann kommt noch die Himmelfahrt Mariä, wo sie
mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen ward,
nämlich nicht in irgendeinen Himmel, sondern in den
Himmel der Himmel, den Dreieinigen Gott, in den sie
eingetaucht wurde wie niemand anders.

Wir sehen, welch große Bedeutung so ein kleines Wörtchen
in“ haben kann. Freilich müssen die Bibeltexte so genau
wie möglich übersetzt werden, sonst nimmt man eine ganze
Welt an heiligen Bedeutungen weg und das wäre schlecht,
ja der Herr verurteilt das bei aller Nüchternheit aufs Schärfste.
Kein Jota darf hinweggenommen werden. Daran muss sich
auch Rom halten, das immer mehr versucht, ein anderes
Evangelium zu verkünden! Wir dienen aber nicht einem
falschen Gehorsam, sondern Christus selbst. Die Gottes-
mutter weist uns den Weg zum Ihm.

Maria, Schönste, Herrlichste,
die Du aufgenommen bist in den Himmel
mit Leib und Seele,
bitte für uns,
die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen.
Amen.


Allen ein gnadenreiches Fest Mariä Himmelfahrt!

Heilwasser
Die lassen die Kinder in Mainz bei 30 Grad im Schatten mit Masken einlaufen ... und keiner regt sich auf und nimmt die Kinder in Schutz. Es ist so widerlich!!!
Die Verantwortlichen gehören wegen Kindesmißhandlung angezeigt!
Tatzeit 14.08.2022More
Die lassen die Kinder in Mainz bei 30 Grad im Schatten mit Masken einlaufen ... und keiner regt sich auf und nimmt die Kinder in Schutz. Es ist so widerlich!!!

Die Verantwortlichen gehören wegen Kindesmißhandlung angezeigt!

Tatzeit 14.08.2022
Heilwasser