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M.RAPHAEL
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Die Zersetzung der Autorität

Man stelle sich eine Armee vor, die nicht mehr dem Oberkommando gehorcht. Befehle werden nicht mehr umgesetzt. Diese Armee ist keine mehr. Dasselbe gilt für die katholische Kirche und nur noch wenige Fromme regen sich auf. Ich habe Panzer der Tempelritter erwähnt, die von Rom nach Deutschland durch Kärnten mit Bretteljausenverpflegung rollen. Aber die gibt es natürlich nicht. Nein. Es gibt keinen Gehorsam mehr. Der moderne Mensch lässt sich durch Gott nicht mehr fremdbestimmen. Gott hat ihm zu dienen. Er hat Caritas Pflegewohnheime zu unterhalten, damit der linksliberale grüne Selbstvergötzer sicher sein kann, dass er nicht alleine seine alten Familienangehörigen pflegen muss. Für Gott tut der moderne Katholik absolut nichts mehr.

Dieses modernistische Denken hat schon vor dem Vat.2 Konzil, der Räubersynode vom Vatikan, begonnen. Hier an Hand des NOM:

youtube.com/watch?v=hG58p5iAdPQ

Hochwürden Hesse sagt alles.

Die intelligentesten und gebildetsten Menschen können sagen, was sie wollen, der moderne Mensch, besonders in Form der Konzilskleriker hört nicht mehr zu.

Wie konnte es soweit kommen und was ist das besonders böse an dieser Entwicklung?

Das besteht darin, dass das Vat.2 Konzil die Umdeutung der Begriffe institutionalisiert hat. HW. Hesse in Bezug auf die Ökumene:

youtube.com/watch?v=qsOgakhu3HA

Irgendwann hatten die meisten Katholiken verstanden, dass der eigene Glaube mit der von Rom behaupteten Wahrheit nichts mehr zu tun hatte. Klar sichtbar wurde es mit der Frage der Geburtenkontrolle. Die Enzyklika Humanae Vitae wurde und wird weitestgehend ignoriert. In einer ganz entscheidenden Frage war der Ungehorsam massenhaft gesellschaftsfähig geworden. Ich erinnere mich gut an die Diskussionen in der Familie und mit Freunden. Motto: „So rückständig ist die Kirche. Das ignoriert man einfach am besten.“

Dieses Rosinenpicken ist überall. Man benutzt die Kirche nur solange, solange sie einem dient. In dem Moment, wenn man etwas geben muss, zieht man sich zurück. Gott und Seine Kirche wird nur noch konsumiert. Niemand gibt Ihm mehr etwas, außer es dient der Karriere, dem gefüttert werden, der Etablierung sozialer Absicherung oder dem Spass mit anderen Homosexuellen.

An der Regel des Heiligen Benedikt wird es ebenfalls sehr deutlich. In Konzilsklöstern der Benediktiner wird normalerweise diese Regel im Speisesaal vorgelesen. Aber in den „fremdelnden“ Kapiteln 6 (Schweigsamkeit) und 7 (Demut) wird sie nicht mehr eingehalten. Den Gehorsam und ein wenig Ruhe will man. Das pickt man sich raus, damit die „Narziss und Goldmund“ Seifenoper im folkloristischen Männerwohnheim halbwegs funktionieren kann, aber alles was den Himmel wirklich öffnen würde, wie eben konsequente Schweigsamkeit und Demut, will man nicht. Dann könnte sich der Klatsch und Tratsch nicht mehr entfalten. Aber für diesen und die dazugehörige risikofreie Verpflegung sind die jungen Theatermönche ja gerade ins Stift eingetreten, damit was los ist.

Hier kann man Kapitel 6 und 7 nachlesen:

intratext.com/IXT/DEU0017/_INDEX.HTM

Wie kann es sein, dass eine solche Blockade in Bezug auf wesentliche Glaubensinhalte überhaupt möglich ist? Das ist furchtbar. Man stelle sich einen Automechaniker vor, der entscheidende Inhalte einer Serviceanleitung einfach ignoriert, weil er sie als ein Produkt früherer Zeiten ansieht. Motto: „Ölwechsel und Keilriemenaustausch sind nicht mehr notwendig. Wir sind jetzt modern.“

Dieser Ungehorsam gegenüber dem Buchstaben ist überall in der Kirche. Es erlaubt den Modernisten jede Kritik von vornherein abzuwehren. Jeder Homobischof behauptet, dass er immer noch glaubt wie die Tradition. Seinen wahren Glauben gibt er nicht zu. Der wird immer hinter dem schönen Schein der Vergangenheit versteckt. Sein traditionelles Gewand und die alte Kirchenarchitektur tun ihr übrigens. Dann traut sich kein frommer Traditionalist, den Homobischof als einen Feind anzuklagen.

Der Glaube an den wahren unsichtbaren Gott ist tot. Deshalb haben die Modernisten kein Problem zu lügen. Aus ihrer Sicht lügen sie ja gar nicht. Für sie war Christus immer nur der erste Hippie und Kommunist. Er will, dass auch wir genauso werden, in brüderlicher Zärtlichkeit. Die Messe war immer nur ein Aufruf zur Abendmahlgemeinschaft in kommunistischer Caritas.

Man kann sie nicht angreifen, weil sie die alten Worte einfach in der Bedeutung umgedreht haben. Egal was man sagt, sie geben immer Recht und meinen immer etwas anderes. Im Dienst an der Wahrheit ist das das Schlimmste, das es je gegeben hat. Für jeden normalen Menschen im Leben bedeuten Worte genau das, was sie bedeuten. Sonst funktioniert nichts mehr, man erinnere sich an den Automechaniker. Die Räubersynode vom Vatikan hat dieses Grundprinzip außer Kraft gesetzt. Wahrlich satanisch!
Mk 16,16
Das Oberkommando über die Kirche hat noch immer der Herr selber, denn Er ist das Haupt der Kirche:

Eph 5

21 Seid einander untertan in der Furcht Christi: *
22 ihr Frauen euren Männern wie dem Herrn, *
23 denn der Mann ist das Haupt der Frau, - wie Christus das Haupt der Kirche ist: er, der Erlöser des Leibes -;
24 wie die Kirche Christus untertan ist, so seien es auch in allem die Frauen ihre…More
Das Oberkommando über die Kirche hat noch immer der Herr selber, denn Er ist das Haupt der Kirche:

Eph 5

21 Seid einander untertan in der Furcht Christi: *
22 ihr Frauen euren Männern wie dem Herrn, *
23 denn der Mann ist das Haupt der Frau, - wie Christus das Haupt der Kirche ist: er, der Erlöser des Leibes -;
24 wie die Kirche Christus untertan ist, so seien es auch in allem die Frauen ihren Männern gegenüber.
25 Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat,
Lutrina
Soll man jetzt etwa Rom gehorsam sein und die neue Messe, die keine mehr ist, besuchen und glauben, es hieße für alle bei der Wandlung?
Erich Foltyn
der Vergleich der Kirche mit einer Armee ist allerdings falsch
Fischl
@Erich Foltyn ecclesia militans