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ChristianHSK
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O Radix Jesse. Jeden Tag eine der O-Antiphonen Einen schönen 4. AdventMore
O Radix Jesse.

Jeden Tag eine der O-Antiphonen
Einen schönen 4. Advent
Vesperfan
Bei den Adventvespern blicken alle in dieselbe Richtung - auf den Leuchter mit den 7 Kerzen.

Bei den Laudes sitzen wir einander gegenüber - wie die Nonnen und Mönche in den Klöstern im Chorgestühl.
elisabethvonthüringen
Und alle blicken in die gleiche Richtung? Wie in Taize z. B.?
Oder singt man sich gegenseitig an?
Vesperfan
Die Rollen sind verteilt. Wie in dieser Liturgie vorgesehen:
Kantor - Schola - Gemeindegesang - LektorInnen
elisabethvonthüringen
Das ist eine wunderschöne Beschreibung, lieber Vesperfan...

Tun da alle mit, oder gibt es nur Darbietende und Zuhörer?
Hier wird immer "gestaltet"....der Pfarrer muss den Darbietenden immer große Lobeshymnen singen, die ZuhörerInnen gehen trotz aller "Gestaltungen" sehr einsam nach Haus! 🚬
Vesperfan
Eben heimgekommen von der Adventvesper.
Wir hörten zur heutigen O-Antiphin folgenden Text:

"
Wenn die gestrige Antiphon „O Adonai“ als österliches Lied erkannt wurde, bietet sich „O Spross aus Isais Wurzel“ als weihnachtlicher Gesang dar. Hier klingt schon das Weihnachts-lied auf: Es ist ein Reis entsprungen aus einer Wurzel zart …. aus Jesse kam die Art.
Zugleich kommen wieder österliche …More
Eben heimgekommen von der Adventvesper.
Wir hörten zur heutigen O-Antiphin folgenden Text:

"
Wenn die gestrige Antiphon „O Adonai“ als österliches Lied erkannt wurde, bietet sich „O Spross aus Isais Wurzel“ als weihnachtlicher Gesang dar. Hier klingt schon das Weihnachts-lied auf: Es ist ein Reis entsprungen aus einer Wurzel zart …. aus Jesse kam die Art.
Zugleich kommen wieder österliche Töne hinzu. Sie klingen auf in der Fortsetzung und der Wortverbindung: Isais Wurzel – Völkerkönig. Vor ihm versinken die Herrscher der Welt.
Dann werden die Melodien immer klarer zum Mariengesang: Das Zeichen für die Völker ist Mariens Mutterschaft.
Aus diesen weihnachtlichen, österlichen, marianischen Gedankenverbindungen wächst nun die Bitte hervor: O komm und errette uns, erhebe dich, säume nicht länger!
Die Bitte um Rettung wird stürmisch, ungeduldig: Säume nicht länger! Es ist die Ungeduld des Bittenden, die Sehnsucht des Liebenden. Es ist nicht die Ungeduld des Wartenden, sondern die Ungeduld des Wissenden, dass nur noch „eine kleine Weile“ zu überstehen ist."