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Tina 13
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„Hart“ erscheint vielen, „das Wort“ (vgl. Joh 6,61) „Verleugne dich selbst, trag dein Kreuz und folge Jesus nach“ (Mt 16,24). Aber weit härter wird sich jenes letzte Wort anhören: „Weichet von mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer“ (Mt 25,41)!

Es ist schon klar, dass wir in diesem Leben immer leiden werden, wenn wir mit Ihm durchs Leben gehen.

Es ist schon klar, dass wir nur dann begreifen, dass wir Sein Kreuz tragen.

Denn nur dann werden wir die Kraft haben sein, Sein Wort zu verkünden.

Kein Prophet, und keiner Seiner Apostel hat diesen Weg jemals als leicht empfunden.

Wir müssen um die Kraft beten, diese Prüfungen zu ertragen, die unseren Glauben bis zum Äußersten prüft.

Eitel ist es, nur auf das gegenwärtige Leben zu achten und für die Zukunft kein Auge zu haben. Eitel ist es, zu lieben, was eilenden Fluges vorüberzieht, statt schleunigst dorthin zu eilen, wo ewige Freude wohnt. Denke oft an jenes Sprichwort: "Das Auge wird nicht satt vom Sehen, das Ohr nicht satt vom Hören" (Koh 1, 8). Sei also darauf bedacht, dein Herz von der Liebe zum Sichtbaren zu lösen und dich zum Unsichtbaren zu erheben. Denn die den Eindrücken der Sinne folgen, beflecken das Gewissen und verlieren Gottes Gnade.

Von der Nachfolge Christi - Thomas von Kempen

"Die Nachfolge Christi" - Trage des Lebens Mühen mit dem Blick auf den unvergänglichen Lohn. Das Erbe des Himmels ist wahrlich der Mühe wert.

Wer gegen den Himmel lästert, trennt sich von Gott! Er hat keine Gemeinschaft mehr mit Ihm.
Tina 13
😇
Tina 13