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Pfarrangehörige verklagen Diözese, um beschuldigten Priester zurückzubekommen

Im Sommer 2019 wurde Pfarrer Eduard Perrone, 71, von der Assumption Grotto Pfarrei in Detroit, USA, beschuldigt, vor Jahrzehnten einen Messdiener "belästigt" zu haben. Perrone wurde deshalb suspendiert.

Perrones Ankläger leidet an psychischen Problemen. Er änderte seine Geschichte mehrfach. Zuerst sagte er, er sei "vergewaltigt" worden, später behauptete er, es habe nur "Fummeln" und "Streicheln" gegeben.

Zwei Wochen später stellte sich ein Drogenabhängiger in Therapie, der wegen Diebstahls im Gefängnis saß, als ein weiterer "ehemaliger Messdiener" von Perrone vor und beschuldigte den Geistlichen, "seine Genitalien berührt" zu haben.

Perrone bestritt beide Anschuldigungen und bestand zwei Lügendetektor-Tests. Er sagte auch, seinen zweiten Ankläger gar nicht zu kennen.

Perrones Pfarrei steht hinter ihm. Zwanzig seiner Pfarreiangehörigen verklagen sogar die Erzdiözese Detroit auf 20 Millionen Dollar, weil sie ihnen durch die Wegnahme des Priesters "emotionalen Schmerz" verursacht hätte.

In der Pfarrei gibt es täglich eine traditionelle lateinische Messe, auch an Sonn- und Feiertagen.

Perrones Anwalt, Christopher A. Kolomjec, ein Pfarrmitglied, erklärt in der Klageschrift, dass Diözesanbeamte den Ankläger manipuliert hätten, damit er etwas Schlüpfriges sage.

Die Protokolle, welche die Detroit Free Press erhielt, zeigen, dass dies wahr ist:

"Sie müssen die Tat beschreiben", sagte der Detektiv der Erzdiözese dem Ankläger vier Tage vor Perrones Amtsenthebung: "Es muss ein Penis sein. Es muss die Hand sein. Es müssen Körperteile sein, und Sie müssen uns sagen, dass Eduard Perrone dies getan hat. Das ist alles. ... Und wir werden uns auf einen Weg, wo sie den Frieden finden werden."

Perrons Ankläger sagte, dass er sowie Perrone, der damals 29 Jahre alt war, und ein anderer Bursche während eines Campingausflugs "in einem sehr kleinen Zelt schliefen, sodass sie sich berührten".

Der andere Bursche war der damals 17-jährige James Fortenberry, heute ein Krankenpfleger aus Huntsville/Alabama. Er sagte der Free Press: "Ich war auf dem Campingausflug. Dort fand kein Missbrauch statt."

Fortenberry erzählte der Zeitung, dass ein Detektiv der Kirche ihn aufspürte und "versuchte zu suggerieren, dass auch er von Perrone missbraucht worden sei".

Fortenberry ist jedoch kategorisch: "Ich würde auf jeden Fall wissen, ob ich missbraucht wurde. Unsere Beziehung war nicht im Entferntesten missbräuchlich."

Er glaubt, dass die Ermittler seinen Freund manipuliert haben, Anschuldigungen auszusprechen. Mit ihm hätten sie das gleiche versucht.

Fortenberry telefonierte dem Ankläger, der sein Klassenkamerad war, um ihm von der Untersuchung zu berichten. Der Ankläger sagte ihm, dass es für Pfarrer Perrone doch seltsam gewesen sei, "mit uns beiden zelten zu gehen". Aber Fortenberry antwortete: "Es ist nichts passiert."

Der Ankläger antwortete ihm: "Bist Du sicher? Die Leute sagen mir, dass Dinge hätten passieren können." Daraus schließt Fortenberry, dass Perrone reingelegt wurde.

Die Ermittler befragten vier weitere “Ministranten" von Perrone, die im Alter des Anklägers sind. Keiner gab an, dass Perrone “Minderjährige missbraucht” hätte.

Perrone war 2002 Mitbegründer des Opus Bono Sacerdotii, einer gemeinnützigen Organisation, die Priester unterstützt, die mit Anschuldigungen des sexuellen Missbrauchs und anderen Problemen konfrontiert sind.

Er nennt die Anschuldigungen eine "schreckliche Beleidigung für mich" und fügte hinzu: "Warum sollte ich eine Seele und meine eigene verdammen, indem ich ein solches Verbrechen begehe?"

Der Priester stimmt mit seinen Pfarrmitgliedern darin überein, dass man ihm Schwierigkeiten macht, weil er zu katholisch sei: "Die Erzdiözese Detroit hat meine Probleme verursacht.”

Den Angehörigen in der Asumption Grotto Pfarrei wurde der Kontakt mit Perrone untersagt. Dem Priester wurde befohlen, sich als Laie zu kleiden.
alfredus
Der Teufel schlägt immer da zu wo fester Glaube ist, denn die anderen mit ihrem lauen Glauben hat er schon im Griff ! Alles was von Gott kommt wird naturgemäß bekämpft ! So ist schon so mancher Priester verleumdet und bestraft worden, weil man im Zweifel dem Ankläger mehr glaubt, als einem katholischen Priester ... ! 👍 🤬 🤦
Hoffentlich hält seine Gesundheit den Kampf aus.
SvataHora
Drecksäcke!
Aquila
Den Angehörigen in der Asumption Grotto Pfarrei wurde der Kontakt mit Perrone untersagt. Dem Priester wurde befohlen, sich als Laie zu kleiden.

Schrecklich, wie die Diözese mit diesem Priester umgegangen ist! Sie müsste jetzt bemüht sein, den guten Ruf des Priesters wiederherzustellen!!!!!
So kann man auch verhindern, daß eigentlich wirklich sich Berufene, zum Priester weihen lassen.
Ischa
Na ja, aber wenn Berufene sehen, wie sich eine Gemeinde hinter sie stellt, kann das auch eine Ermutigung zum Dienst sein, der heute immer auch Kampf bedeutet.
Goldfisch
Schwerste Diskriminierung Unschuldiger. Wie stark doch die Gemeinde ist und wie ehrenhaft sie hinter ihrem Priester steht. Nachahmung gefragt!!
Ischa
Schade, dass wir das nicht auch tun können!
Dieser unsägliche Bande modernistischer Feinde Gottes und seiner hl. Kirche, ist nichts zu schäbig um Priester in den Ruin zu treiben, um ihre neue Sekte, anstelle der hl. Katholischen Kirche zu installieren. Wann werden diese Zerstörer endlich, aus den katholischen Häusern verbannt?