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Sarah: Altäre des Petersdoms sind zum Tode verurteilt

Kardinal Sarah fordert Franziskus auf, sein jüngstes Anti-Messen-Dekret für den Petersdom zurückzunehmen. In einem Beitrag auf dem Blog von Sandro Magister schließt sich Sarah ausdrücklich den Kardinälen Burke, Müller und Brandmüller an.

Für ihn verstoßen die neuen Regeln "sowohl gegen den gesunden Menschenverstand als auch gegen die Gesetze der Kirche". Sarah unterstützt die offensichtliche theologische Position, dass eine konzelebrierte Messe die Gnadengabe im Vergleich zu mehreren Einzelmessen reduziert.

Er bemerkt "Gewalt" in der Formulierung von Franziskus' Ukas, der brutal fordert, dass individuelle Feiern "unterdrückt" werden. Sarah bemerkt keinen "Willkommensgeist" für Priester, die früher jahrhundertelang im Petersdom zelebrieren durften.

Der Kardinal erklärt weiter, dass das Coronavirus die Konzelebration weniger ratsam macht. Ferner weist er auf die provinzielle Natur des Dekrets hin, das alle Konzelebrationen nur noch auf Italienisch und im Novus Ordo vorsieht.

Sarah erinnert daran, dass alle Altäre im Petersdom die Reliquien von Heiligen enthalten. Doch jetzt sei es nicht mehr möglich, auf diesen Altären zu zelebrieren: "Auf diese Weise werden solche Altäre fast zum Tode verurteilt" und auf "bloße Kunstwerke" reduziert.

"Diese Altäre müssen stattdessen leben, und ihr Leben ist die tägliche Feier der Heiligen Messe", lehrt Sarah das Offensichtliche.

Bild: Robert Sarah © Mazur, CC BY-NC-ND, #newsMbwurseuyn

Vates
Das Konzil von Trient lehrt, daß wer sagt, die Messe müsse in der Volkssprache gefeiert werden, im Banne sei. Dies gilt für die Messe an sich, so daß jede in der Sakralsprache (Latein usw.) gelesen werden darf!
Eugenia-Sarto
Darauf habe ich schon lange gewartet, daß ein Kardinal endlich feststellt, daß Einzelzelebrationen zu bevorzugen sind. Denn die Konzelebration ist auch nicht mehr als eine einzige Messe. Es gehen darum die einzelnen Zelebrationen der Konzelebranten, die nicht stattfinden, leider verloren. Denn jeder Konzelebrant meint, er habe ja schon das Messopfer dargebracht am Tage der Konzelebration.
Goldfisch
"Diese Altäre müssen stattdessen leben, und ihr Leben ist die tägliche Feier der Heiligen Messe", lehrt Sarah das Offensichtliche. >> unter Bergoglio kann nichts was WERT hat leben. Er ist der Zerstörer und unter seiner Hand wird auch alles ZUnichte gemacht. Er ist zum 🤮. Speiübel wird einem schon, wenn man nur seinen Namen hört.
Joseph Franziskus
Kardinal Robert Sahra spricht mal wieder einen Punkt an, der heutzutage in der Kirche, absolut falsch läuft. Leider verschweigt er aber auch wieder, wer alles hinter der Zerstörung der römischen Kirche steckt. Leider spricht er nicht aus, das ein böser Wille, hinter all den steckt.
SvataHora
@Tesa ...weil damit das Problem nicht gelöst ist!
Rita 3
Kardinal Sarah, einer der wenigen hoffnungsvollen Geistlichen unserer Kirche, er spricht klare Worte
Tesa
Warum zelebriert er nicht einfach am Morgen im Petersdom?
Eugenia-Sarto
Weil der Messmer sich weigern wird, ihn in die Sakristei gehen zu lassen.
Erich Foltyn
der Dingsbums-Papst sperrt die Kirche zu, kein Tag vergeht, daß er nicht in dieser Richtung hin arbeitet.
Waagerl
Der Kardinal erklärt weiter, dass das Coronavirus die Konzelebration weniger ratsam macht. Zitatende
Sarah unterstützt die offensichtliche theologische Position, dass eine konzelebrierte Messe die Gnadengabe im Vergleich zu mehreren Einzelmessen reduziert. Zitatende

Habe ich da was falsch verstanden?
Waagerl
Tja und so bestätigen sich meine Bedenken bezüglich Kardinal Sarah- Wie ich schon vormalig schrieb- Kardinal Sarah, ist nicht der, den Viele in ihm sehen wollen.
kyriake
Ich glaube, dass Kard. Sarah mit seiner Aussage niemand vor den Kopf stoßen will.
Waagerl
Ich habe aber Bedenken, das wenn es mehr darum geht, die Heiligen Messen in die Seitennischen in den Hauptblickwinkel zu rufen, dass es sich dazu entwickeln könnte, dass die Spenden in die Kanäle einzelner fließen und der Tabernakel und der Hauptaltar im Zentrum des Petersdoms kaum noch Beachtung finden. Man sollte beide Möglichkeiten wertschätzen. Außerdem weiß ich nicht wieviele Sitzpläte es …More
Ich habe aber Bedenken, das wenn es mehr darum geht, die Heiligen Messen in die Seitennischen in den Hauptblickwinkel zu rufen, dass es sich dazu entwickeln könnte, dass die Spenden in die Kanäle einzelner fließen und der Tabernakel und der Hauptaltar im Zentrum des Petersdoms kaum noch Beachtung finden. Man sollte beide Möglichkeiten wertschätzen. Außerdem weiß ich nicht wieviele Sitzpläte es in den Seitennischen gibt. Wer kommt dann in den Genuss? Mehr Pilgergruppen? Mehr bestellte Messen? Wer hat den Vorrang?
Klaus Elmar Müller
Bei einer Konzelebration wird das Kreuzesopfer Jesu Christi ein Mal gegenwärtig gesetzt, bei vielen Einzelzelebrationen vielmals. Das "inkarnatorische Prinzip" (Leo Scheffczyk) besagt, dass Gott in Raum und Zeit kommt; darum ist eine Pluralität der Messopfer bedeutsam: Im Alltag -Gott will in unser tägliches Leben kommen- tun wir vielfach dasselbe: ein und dieselbe Person am Tag mehrmals …More
Bei einer Konzelebration wird das Kreuzesopfer Jesu Christi ein Mal gegenwärtig gesetzt, bei vielen Einzelzelebrationen vielmals. Das "inkarnatorische Prinzip" (Leo Scheffczyk) besagt, dass Gott in Raum und Zeit kommt; darum ist eine Pluralität der Messopfer bedeutsam: Im Alltag -Gott will in unser tägliches Leben kommen- tun wir vielfach dasselbe: ein und dieselbe Person am Tag mehrmals deutlich wahrnehmen, nämlich grüßen, oder zum Geburtstag alljährlich gratulieren und nicht nur ein Mal, obwohl das Geborensein dieser Person doch lange mit Datum feststeht; und diese Wiederholungen sind notwendig und wertvoll. Dass nicht jeder Konzelebrant eine eigene hl. Messe feiert, las ich einmal, damals noch verblüfft, vielleicht bei der Una-Voce-Korrespondenz oder in einem anderen, der Piusbruderschaft nahestehenden Text. Aber ich bin nun überzeugt von dieser Aussage.
Klaus Elmar Müller
Auf Kardinal Sarah war bisher leider nicht wirklich Verlass.
Escorial
..stimmt, einige Male hat er bezüglich Coronamaßnahmen ganz schöne Rückzieher gemacht. Da habe ich mich gefragt auf wessen Seite er steht.
Klaus Peter
Vielleicht will er einfach papabile bleiben.
Klaus Elmar Müller
@Klaus Peter : Eine interessante Überlegung! Aber dann würde er auch als Papst hie und da wackeln.
Escorial
@Klaus Elmar Müller lieber Sarah als Bergoglio
Klaus Elmar Müller
@Escorial : Da haben Sie Recht. Aber etwas bitter ergänze ich: Lieber Benedikt XVI. als Bergoglio.
Tina 13
😭😭😭