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Der Diakon mit Messgewand, Monstranz und Mundschurz - Von Pfarrer Paul Spätling

Fronleichnamsprozession 2020 in Kranenburg, Diözese Münster. Ein Mann, verheiratet, im Nebenberuf Diakon, mit entsprechender Nebenbildung. Er segnet im Messgewand (!) mit Mundschurz und Monstranz. Gotteslästerlich und primitiv zugleich.

Ein alter Priester, ebenfalls im Messgewand, kniet als Kontrapunkt dazu ehrfürchtig ohne Mundschurz. Außer ihm kniet niemand.

Versprengt stehen zwei, drei Gläubige teilnahmslos da. Unter ihnen ist ein hochgewachsenes Mädchen in Mönchskutte. Es ist dem allerheiligsten Altarsakrament abgewandt, unsicher was es da machen soll.

Irgendwo noch ein Ministrant. Theaterspiel auf der Landstraße ohne Publikum. Man hält sich Jesus maskiert vom Leib, als wäre er infektiös.

Pressegag oder Pressegeck? Wohl beides. Die Zeitung titelt: "Fronleichnam auf Distanz". Auf Distanz? Nein, man hat sich schon längst von Gott verabschiedet. Ein maskierter "Diakon" - als letztes Aufgebot der Kirche läuft zur Vollform auf. Ein Gerne-Groß, ein Möchte-gern-Priester. Es ist ja so schön im Priestergewand! Dazu noch gut bezahlt.

Gleichzeitig verkündet der zuständige Kreisdechant, der schon mal gerne nichtgenehme Priester kurzerhand aus seiner Pfarrei wirft, die aktuellen Kirchenaustritte: 45% mehr als im Jahr zuvor.

Man wünscht sich noch eine weitere Steigerung, damit die Verhöhnung Christi bald ein Ende hat - und die wahren Anbeter sich im Untergrund neu formieren wie in Rotchina — mit Katechese und Gebet, Aber davon haben unsere Bischöfe keine Ahnung. Darüber schweigen sie.

Die unmittelbare Folge dieser Show ereignet sich kurz darauf, nur einige wenige Kilometer entfernt: Ein großes wunderschönes Wegekreuz (in Ooj) wird mit fürchterlichen Gotteslästerungen beschmiert und die Augen Jesu mit LGBT-Farben aus der Homosexuellen-Szene geblendet.

Der Text ist ein Brief vom 8. Juli an Gloria.tv und alle deutschen Bischöfe.
Tesa
Dúlce lígnum, dúlces clávos, dúlce póndus sústinet.
Goldfisch
Die Hysterie so mancher Priester ist himmelschreiend. Auch bei uns wäscht sich der Priester vor der Wandlung die Hände, dann vor der Kommunionausteilung eilt er zum Desinfektionsmittel, reibt sich die Hände nochmals gründlich ab und schreitet zur Kommunionausteilung. Hinterher das ganze rückwärts! - Was war vorher??? Da hat der Pfarrer beim Friedensgruß jedem Ministranten, dem Kommunionhelfer…More
Die Hysterie so mancher Priester ist himmelschreiend. Auch bei uns wäscht sich der Priester vor der Wandlung die Hände, dann vor der Kommunionausteilung eilt er zum Desinfektionsmittel, reibt sich die Hände nochmals gründlich ab und schreitet zur Kommunionausteilung. Hinterher das ganze rückwärts! - Was war vorher??? Da hat der Pfarrer beim Friedensgruß jedem Ministranten, dem Kommunionhelfer, den Leuten in der 1. Bankreihe die Hand geschüttelt, die vorher vermutlich alle das Opfergeld in Händen hielten ..... und ... ist auch keiner Krank geworden, weil Gott nicht KRANK macht .... die Hysterie allerdings, ist krank!!!
Gastleser
Pfr. Spätling irrt hier aber ganz gewaltig. Ich gebe ihm zwar durchaus in einigen Punkten Recht, was die Ehrfurcht oder das offenbare Desinteresse einiger Gläubiger angeht. Der den Segen erteilende vermeintliche Diakon ist aber gar kein Diakon sondern der Ortspfarrer Jörg Monier. Pfarrer Spätling sollte besser recherchieren bevor er - z. T. sehr gehässig - Urteile fällt. So wahr und wichtig …More
Pfr. Spätling irrt hier aber ganz gewaltig. Ich gebe ihm zwar durchaus in einigen Punkten Recht, was die Ehrfurcht oder das offenbare Desinteresse einiger Gläubiger angeht. Der den Segen erteilende vermeintliche Diakon ist aber gar kein Diakon sondern der Ortspfarrer Jörg Monier. Pfarrer Spätling sollte besser recherchieren bevor er - z. T. sehr gehässig - Urteile fällt. So wahr und wichtig manche seiner Aussagen sind, mit der Zeit werden seine Beiträge und Briefe immer grober. Es ist wichtig die Wahrheit zu sagen und gegen Unrecht aufzustehen (z. B. was die Kreuzschändung angeht), aber, wie es heißt: in Liebe. Wenn selbst wir als Christen das nicht mehr tun, dann ist alles vorbei. Im übrigen waren sehr wohl einige Gläubige bei der Prozession dabei. Was ich außerdem nicht verstehe: In traditionsfreundlichen Kreisen wird das Amt des ständigen Diakons mitunter sehr hämisch gesehen und teilweise schon verachtet. Ich finde allerdings dass das eine durchaus Gute Folge des 2. Vatikanischen Konzils ist, den Diakonat auch als eigenes Amt wieder aufgewertet zu haben. Schließlich gab es schon in der Urkirche Diakone die von den Aposteln geweiht wurden, z. B. den Hl. Stephanus.
Moselanus
Man müsste sehen, ob es sich tatsächlich um ein Messgewand handelt, den sakramentalen Segen kann der Diakon nach aktuellem Kirchenrecht erteilen.
Gastleser
Werter Moselanus, wie ich in meinem Beitrag schrieb, handelt es sich gar nicht um einen Diakon sondern um den Ortspfarrer. Ich finde die Unterstellungen von Kaplan Spätling inzwischen teilweise schwer erträglich.
Moselanus
Er, Spätling, wirkt zunehmend so. Jedenfalls nach dem zu urteilen, was man hier von
Ihm oder über ihn liest.