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Papst lädt Nonne ein, gegen "sterilen Traditionalismus" zu predigen

Heute hat der Vatikan das Jubiläum des Heiligen Stuhls begangen. Schwester Maria Gloria Riva hielt eine Ansprache an Papst Leo XIV. und die Kurie. Sie predigte, dass die Hoffnung zwischen der Vergangenheit und der Zukunft liegt.
Schwester Riva warnte, dass es gefährlich sein kann, sich für eines der beiden "Extreme" zu entscheiden: Wenn man zu sehr zurückblickt, besteht die Gefahr, dass ein "steriler Traditionalismus" und eine "Nostalgie für eine Vergangenheit" entsteht, die nicht mehr existiert. Ein zu weiter Blick nach vorn könne zu einem illusorischen Futurismus und der Unfähigkeit führen, sich den konkreten Herausforderungen der Gegenwart zu stellen, sagte sie.
Anschließend trug Papst Leo XIV. das hölzerne Jubiläumskreuz und führte eine feierliche Prozession durch die Heilige Pforte des Petersdoms an. Die Kardinäle schritten direkt hinter ihm.
Während der Eucharistie im Petersdom dachte Papst Leo XIV. über die beiden Säulen des Heiligen Stuhls, die Gottesmutter und den Heiligen Petrus …More

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Vates

Leo XIV. hörte sich also den unsäglichen Sermon der "Kirchenlehrerin" Schw. Riva schweigend an, weil sie ihm wohl aus der Seele sprach, der für den unmöglichen "Kompromiß" zwischen Traditionstreue und Traditionsbrüchen stehen dürfte, wofür er schließlich wohl gewählt wurde, was durch das einhellige Lob von Parolin & Co. auf der einen Seite und von Burke & Co. auf der anderen Seite bezeugt wird.
Aber Gott wird sich nach den einschl. Prophezeiungen damit keineswegs zufriedengeben.
Diese "Einheit ohne Wahrheit" wird wie eine Seifenblase früher oder später zerplatzen, on verra.... .
P.S. St. Paulus lehrte, daß die Kirche auf dem Fundament der Apostel und Propheten erbaut ist.
Warum wird seine Mahnung aus 1 Thess 5,19-21 so beharrlich mißachtet?

Eugenia-Sarto

Diese Behauptung ist noch nicht bewiesen.

michael7

Die Rede von einem "sterilen Traditionalismus" dient meist dazu, den "sterilen Modernismus" besser übersehen zu können! 😎
Wobei jeder Katholik genau weiß, dass schon das Wort "Traditionalismus" manipulativ ist, da kaum ein traditionstreuer Christ "Traditionalist" im ideologischen Sinn ist, sondern einfach jemand, welcher die Tradition der Kirche nicht verachtet und deshalb auch nicht verfolgt sehen möchte!

kathvideo

Natürlich gibt es einen "sterilen Traditionalismus"! Dieser ist dann gegeben, wenn Tradition um ihrer selbst willen gepflegt und hochgehalten wird und jeder Fortschritt per se als schlecht und abzulehnen gilt! Wer sich darüber aufregt, dem fehlt das rechte Unterscheidungsvermögen!

a.t.m

Wer eine Neue "moderne" Religionsgemeinschaft haben möchte, der muss eben zuerst die Alte "verstaubte" = die Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche Gottes unseres Herrn eliminieren. Und die antikatholischen innerkirchlichen Irrlehrer, Wölfe in Schafskleidern und Helfershelfer des Widersacher Gottes unseres Herrn, scheuen eben die Heilige Überlieferung inkl. der tridentinischen Messe wie der Teufel das Weihwasser.
Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Franz Xaver

Wie verbildet oder bösartig muss man sein, um diesen Vorgang als "Predigt" zu bezeichnen.

Francesco 95

Während der Messe spürte ich stark die geistige Gegenwart von Papst Franziskus, der uns vom Himmel aus begleitet. - 17.Mai.2025, Leo XIV.

Sunamis 49

aus dem mittelalter

Salzburger

"Eher noch als ethische Praxis oder Anhängerschaft an eine Lehre ist das Christentum die Treue zu einer Person. Die Kirche konnte die Ideale des Mittelalters und die feudalen Verhaltensweisen christianisieren, weil diese, ohne christlich zu sein, derselben geistigen Art angehörten wie das Christentum." "Die Kirche konnte die mittelalterliche Gesellschaft taufen, weil es eine Gesellschaft von Sündern war, aber ihre Zukunft in der modernen Gesellschaft, wo sich jeder für unschuldig hält, ist nicht verlockend." (GOMEZ DAVILA)

Eugenia-Sarto

"Steriler Traditionalismus." Was das wohl ist. Ich kenne nur den feurigen mystischen.

Franz Xaver

Tradition und ihr rechter Gebrauch – Eine Anmerkung zum Stil Papst Leos XIV.
Von Leonardo Lugaresi*
Nach seinem Verständnis, das ich teile, sind Tradition und Traditionalismus nicht dasselbe. Was Papst Leo in Wort und Tat während der ersten Wochen seines Pontifikats zum Ausdruck bringt, ist nichts anderes als das authentisch katholische Verständnis von Tradition. Und nicht das, was Franziskus meinte.
"Tradition im eigentlichen katholischen Sinne ist kein Objekt, sondern ein Prozeß – genauer: eine Beziehung. Sie ist ein nomen relationis, ein Begriff der Beziehung, die eine Weitergabe bedeutet – oder besser: eine Schenkung, die lebendige Akteure (Schenkende und Empfangende) voraussetzt und über den Zeitlauf hinausweist. Tradition ist daher immer lebendig, gehört dem Heute an, weil sie sich jetzt vollzieht – und gerade deshalb vermag sie auch im Heute Gehorsam zu fordern. Sie ist ein Wesensbestandteil des Glaubens – ohne sie gäbe es kein Christentum.
Der christliche Glaube ist nämlich per definitionem eine Antwort – niemals ein menschlich erzeugtes Erstwort, sondern stets eine Antwort auf den Ruf Gottes, der sich zuerst offenbart. Dies ist der Glaube Abrahams, Moses’, der Propheten, der Apostel – auf dem unser Glaube gründet. Daraus folgt: Das Wort der Kirche ist immer ein empfangenes Wort, also wesensmäßig traditionell. Und als empfangenes Wort muß es treu bewahrt und weitergegeben werden – gemäß der klaren Formel des Paulus, zu Beginn der christlichen Geschichte (als es kaum Vergangenheit gab): „Ich habe euch überliefert, was auch ich empfangen habe“ (1 Kor 15,3). Dies bedeutet auch: Die Kirche – in all ihren Ebenen, einschließlich des Papstes! – hat keine Verfügungsgewalt über dieses Wort. Sie dient ihm, sie bedient sich nicht seiner. Sie kann es nicht nach Belieben umgestalten, um es etwa besser an den Zeitgeist oder gesellschaftliche Erwartungen anzupassen.
Doch es gibt noch einen weiteren entscheidenden Aspekt: Das Wort Gottes, auf das jeder persönlich antwortet, erreicht uns nicht durch eine unmittelbare Offenbarung (wie im protestantischen Verständnis von sola scriptura), sondern wird uns überliefert durch eine ununterbrochene, märtyrerhafte Kette autoritativer Zeugen – und ist dadurch bereichert, ja durchlebt durch all die Antworten, die es im Lauf der christlichen Geschichte empfangen hat. Wie Joseph Ratzinger es treffend ausdrückte: Nur weil das Wort Antwort gefunden hat, ist es bestehen geblieben. Wort ist eine relationale Realität: Es existiert nicht nur dann nicht, wenn es niemand ausspricht, sondern auch dann nicht, wenn es niemand hört. Daher können wir es nie hören oder lesen, ohne die Antwort mitzuhören, die es empfangen hat – sie ist konstitutiv für seine bleibende Gegenwart.
Deshalb kann die Kirche nie, unter keinen Umständen, die Tradition abbrechen oder vernachlässigen. Sie liest die Schrift und versteht die Offenbarung stets „im Geiste der Väter“ – also in der Kontinuität all jener, die uns im Glauben vorausgegangen sind. Tradition hat somit eine Autorität, der sich niemand in der Kirche entziehen kann – am wenigsten der Papst.
Aus katholischer Sicht ist daher die Vorstellung zweier getrennter Pole – auf der einen Seite das depositum fidei, quasi ein toter Besitz, der neu aktiviert werden muß, und auf der anderen ein „charismatisches Papsttum“, das diesen Schatz nach Belieben interpretieren oder sogar korrigieren könne – nicht nur irrig, sondern gefährlich. Dies führte zu einem „unkatholischen Papismus“, der dem Nachfolger Petri nicht mehr die Aufgabe zuschreibt, seine Brüder im Glauben zu stärken, sondern die Kirche nach seinem Bild zu formen."

Turbata

Franz Xaver: Das klingt sehr einleuchtend! Somit ist es auch wichtig, dass der Papst "nur" der "Erste" unter den Mitbrüdern ist, denn auch er hat mitunter Korrektur nötig, wie jeder Mensch. - Es ist auch manchmal auch nur so, dass etwas Richtiges geäußert wird, doch es wird missverstanden! In einem echten Dialog, kann man ergänzen und die Fakten beleuchten; ist es ein schriftlicher Text, so wird er durchforstet, manchmal missverstanden und zerfetzt.

Salzburger

In Wahrheit sind die 2 Säulen Roms PETER&PAUL!
Der obige Titel dieses Artikels ist aber suggestiv: S.H. lud diese Nonne ein zu predigen - was freilich wider das PAULinische Verbot verstößt -, aber wohl nicht direkt, so einen SchwachSinn zu predigen!?

Und was ist die ,,Gabe Christi und des Geistes"? Riecht das etwa nach Geistchristologie? Der hl. Geist ist hier wohl nicht gemeint. Sonst hätte man ihn explizit so bezeichnet.

,,die beiden Säulen des Heiligen Stuhls: die marianische und die petrinische. Der Heilige Stuhl erlebt die Koexistenz der beiden Pole - des marianischen und des petrinischen - auf ganz besondere Weise"
Wie bitte? So einen Unsinn wollte uns mal ein hochbegabter und hochnäsiger ,,Philosophie"student in einer Telegramgruppe unterjubeln. Scheint eine neue Mode in der modernistischen Theologie zu sein.

Carlus shares this

Der Heilige Aposdtel Paulus lehrt uns, "das Weib schweige in der Gemeinde!"

2117
Turbata

Dass der Begriff "das Weib" mittlerweile als Missachtung gilt, haben einige noch nicht begriffen! Bei manchen ist der Verstand langsam wie eine Schnecke.

Eugenia-Sarto

Und Nonnen können am Besten im Schweigen und Beten ihre Berufung vervollkommnen.

alfredus

Ja. der Kampf um die Tradition geht weiter, denn der Zeitgeist geprägt von dem unseligen Konzil, kennt keine Kompromisse ... ! Der neue Geist des Konzils hat ja ganze Priester-Generationen geprägt und damit auch die Bischöfe und Kardinäle ! Es war Erzbischof Lefebvre der diese Entwicklung voraus gesehen hat und auch die Überhöhung der Laien in der Kirche ! Deshalb ist es möglich, dass Laien, in diesem Fall eine Frau, den Papst und Bischöfe belehren können . Laien im Altarraum und Frauen die Wortgottesdienste halten und predigen, hat sich schon eingebürgert . So ist es zur Frauenweihe nicht mehr weit und noch näher zur " synodalen Kirche " ... !

Franz Xaver

Die Sektiererin, Schismatikerin und feige Blockiererin Josefa Menendez ist wieder in ihrem Element

Franz Xaver

Confitemini Domino, verfolgen Sie deren Kommentare und Beiträge; beides wird Ihnen den Geist dieser erschließen lassen.

Josefa Menendez

Den Priestern wird das Opfer des Altares nur mehr zu einem bloßen «Mahl», wie sie sich selbst betrügend sagen. (Worte des Heilands an HH Prof. Albert Drexel in der Nacht zum 6. Juni 1975)

Prevost vollendet, als treuer Nachfolger von Bergoglio, sein giftiges Werk gegen die von Christus gegründete katholische apostolische Tradition.

@.......Wem ist durch diese einseitig negative Beurteilung/Verurteilung und mögliche Verleumdung schon zu dieser Zeit pädagogisch geholfen? Psychologisch fordert sie eine negative Antwort gerade heraus, wie geschehen beim letzten Papst und baut nicht auf, sondern verhindert eine neutrale Sicht der Dinge und eine positive Entwicklung durch Einsicht bei dem so ohne handfeste Beweise Verurteilten. Auch schließt diese einseitige und zu frühe Sicht der Dinge die Führung, ein Eingreifen Gottes schon vorzeitig aus, da nicht mit den Augen und Plänen Gottes möglichen Entwicklungen Raum gegeben wird!

Severin

Wenn Tradition bedeutet, die Asche zu hüten, ist es eine sinnentleerte Religion.
Anders wenn die Tradition die Wahrheit und die Glut des Feuers hütet.

Eugenia-Sarto

Gut gesagt: Die Tradition hütet die Wahrheit und die Glut des Feuers.
Kompromisse taugen nicht. Die Offenbarung ist abgeschlossen, voll des Heiligen Geistes.

Eugenia-Sarto

@Ursula Wegmann Wie recht Sie haben. Danke! Es ist zum Davonlaufen, wenn man die gemeinen Urteile über unseren Heiligen Vater liest. Vielleicht ist unser Leiden vor Gott aber mächtiger als jene Übel. Unser Gebet möge den Hl. Vater stärken. Wer könnte nicht erkennen, welch schwere Aufgabe er hat in dieser am Boden liegenden Christenheit. Wo bleibt denn die Liebe, die Christus von uns verlangt hat. Mögen die Besserwissenden nun demütig schweigen und geduldig warten, was Gott geplant hat und durchsetzen wird.

Custos _

Nostalgisch beweinte Vergangenheiten waren in ihrer Entstehungszeit ebenso neu und "innovativ", dh in gewisser weise modern. Also eine Innovation. Aber eben oft eine Innovation welche durch den EWIGEN und Unveränderbaren inspiriert wurde, der immer die Quelle der Schönheit der Form ist.