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Kardinal Woelki spendet Worte für den Fraktionsvorsitzenden Bätzing

Kardinal Rainer Maria Woelki hat keine Probleme damit, dass Bischof Georg Bätzing seine Limburger Diözese mit Forderungen nach Homo-Segnungen und Frauenweihe vergiftet.

Woelkis Einwände gegen Bätzing sind verfahrensrechtlicher Natur: „Als Vorsitzender der Bischofskonferenz schwächt er seine moderierende Position, wenn er Parteipositionen vertritt und öffentlich Vorschläge macht, von denen seine Mitbrüder dann aus der Presse erfahren.“

Vor der Tagespost (4. Juni) will Woelki nicht von Schisma reden, sondern verhamlost die Sündflut von Häresien, in der die deutsche Kirche gerade ersäuft, als „Ungeschicklichkeit“ aus der man “kein Drama” machen solle.

Er möchte die Quadratur des Kreises an die Hand nehmen und bei allen “legitimen Unterschieden” die “Einheit” wahren: „Es wäre absurd, wenn wir alle immer wieder ökumenische Fortschritte einfordern, aber gleichzeitig leichtfertig die Einheit unter uns selbst verspielen,“ redet Woelki im irrealen Irrealis.

Gegen alle Wirklichkeit “hofft” er, dass sich Bätzing als Vorsitzender der Bischofskonferenz um die “Einheit” bemühe und nicht - wie bisher - als “Fraktionsvorsitzender” agiere: “Die katholische Kirche muss katholisch bleiben”, bringt Woelki eine Kirche ins Spiel, die es in Deutschland seit bald fünfzig Jahren nicht mehr gibt.

Für ihn ist „das” Problem des Synodalen/Suizidalen Weges, dass es kein offenes Ende gebe, sondern das ein Projekt sei, dessen einzig befriedigendes Ergebnis sein müsse: Aufhebung des Zölibats, [ungültiges] Frauendiakonat und eine Ein-Satz-Sexualmoral: Freiwillige sexuelle Beziehungen zwischen Erwachsenen welcher Art auch immer sind nicht zu beanstanden. Jedes Ergebnis unterhalb dieser Zielmarke werde frustrieren.

Woelki beteuert, “nichts gegen Kirchenpolitik” zu haben, obwohl die Politik sich nur für die Wahrheit, sondern für das Recht des Stärkeren interessiert. Das merkt Woelki selber: “Wenn Kirchenpolitik so verstanden wird, dass die Mehrheit die ‚Opposition‘ einfach herausdrängt, dann hat man nicht verstanden, dass das Zweite Vatikanische Konzil die Kirche als Communio und nicht als Parlament sieht.”

Was er nicht merkt: Die Kirche ist weder “Communio” - eine Wir-Lieben-Uns-Alle-Einparteien-Diktatur - noch ein parlamentarischer Debattierklub, sondern der Leib Christi, wo jeder seinen Platz hat, wo Christus die Wahrheit ist, und wo die Wahrheit - so wie Christus - eine ist, ohne Geschwätz von “legitimen Unterschieden.”

Woelki und Bätzing wollen letztlich das gleiche: “neue Leitungsformen” in der Kirche, weil die Kirche nach ihrer marxistischen Ekklesiologie ein Ort des Klassenkampfes zwischen Klerus, Laien, Frauen, Männern (etc.) ist, wobei die Bischöfe versuchen, den Krieg um die Macht - der wahrhaften Göttin der Neokirche - etwas abzumildern.

„Ich habe sowohl in Berlin wie auch in Köln verstärkt Frauen in Leitungspositionen berufen“, hat Woelki die Lösung gefunden, wobei deutschland-typisch die kirchliche Lohnarbeit zum Quasi-Sakrament erhoben wird.

Woelki vereinnahmt Franziskus für seine Oppositionsfraktion. Franziskus habe “mehrfach in Deutschland intervenieren” müssen, “weil die Dinge hier aus dem Ruder zu laufen schienen; das war aus meiner Sicht peinlich genug”. Zumindest für zwei der vier Themen des Synodalen Wegs - Zölibat und Frauenweihe - habe er nach der Amazonassynode „klare Wegmarken“ gesetzt. Jetzt Woelki ist gespannt, ob so viel päpstliche Klarheit an den Deutschen nicht verlorengehe.

Das Problem bleibt: Der katholische Glaube kann nicht einmal vom Papst - selbst wenn er gut wäre - befohlen werden. Wo der katholische Glaube, wie in der deutschen Kirche, abgelehnt wird, ist das Haus auf dem Triebsand von Politik und Relativismus gebaut. Woelkis Wortspenden verwehen im Wind.

Bild: Pressefoto Kardinal Woelki, Erzbistum Köln, CC-BY-SA
Joseph Franziskus
Oh, Kardinal Woelki, wo treiben sie hin?! Wss sie hierbei darstellen, nannte man bei uns, ein Fähnchen im Wind. Bitte besinnen sie sich!!! Wir leben in einer Zeit, des Kulturkampfes, wobei, wie auch schon im früheren Zeiten, das Hauptangriffsziel, die eine, hl. katholische und apostolische, katholische Kirche ist. Hinzu kommt jedoch heutzutage, der Abfall großer Teile der Hierarchie und ein …More
Oh, Kardinal Woelki, wo treiben sie hin?! Wss sie hierbei darstellen, nannte man bei uns, ein Fähnchen im Wind. Bitte besinnen sie sich!!! Wir leben in einer Zeit, des Kulturkampfes, wobei, wie auch schon im früheren Zeiten, das Hauptangriffsziel, die eine, hl. katholische und apostolische, katholische Kirche ist. Hinzu kommt jedoch heutzutage, der Abfall großer Teile der Hierarchie und ein Papst, der seiner hl. Pflicht, den Glauben rein zu erhalten, die Tradition zu bewahren und die Gläubigen im Glauben zu stärken, keinerlei Bedeutung beimißt, ja, der sich stattdessen der schlimmsten Ketzereien beiwohnt. Gerade in dieser Lage, sollten sie, als Kardinal der Kirche, unseren Herrn und Gott Treue erweisen, und seine Lehre annehmen und gegenüber den supermodernistischen, Kirchenfeinden, bekennen. Denken sie doch an unseren gerechten Gott, der klarstellte, daß ihm die sodomistische Schande, ein Gräuel ist. Gerade jetzt, wo wir starke und Treue Hirten, so notwendig bräuchten, Eiern sie herum und Boden sich der Welt an. Dabei Stunde auch sie nicht alleine da, wenn sie den gerechten Kampf annehmen, den das gläubige Volk wir ihnen nachfolgen, wenn sie uns nur voranschreiten. Wenn sie das lesen, so bitte ich sie, beweisen sie der Welt, daß die katholische Kirche Deutschlands, nicht feige vor dem Wölfen flieht, denken sie an unsere großen Vorbilder, aus der NS Zeit, Kardinal Faulhaber, Kardinal b. Gallen, usw, usw. Handeln sie so, daß sie ohne Scham, in einen Atemzug mit diesen großen Glaubenzeugen, unser katholische Kirche genannt werden können.
Escorial
Die moderne Amtskirche wird immer mehr zu einer Art Sekte...und ihre Vorsteher verkünden ihre eigene Verderbtheit. Hl. Maria hat in LaSalette alles auf den Punkt gebracht und jetzt spitzt sich das zu. Schlecht ist nur, dass viele Gute durch diese schlechten Nachrichten so beunruhigt sind, dass sie auch schlechter beten oder auch gar nicht. Genau das will der Teufel.
alfredus
Einheit bedeutet " nicht " die Einigkeit der Bischöfe ... ! Das ist eine Einigkeit die es seit mehr als fünfzig Jahren gibt und am Christenvolk vorbei geht. Kollegial und einmütig, hinter dichten, verschlossenen Türen kochen sie ihr Süppchen. Wenn ein neugewählter Bischof in die Bischofs- Konferenz eintritt und mag er noch so gläubig sein, wird er sofort von diesem unheiligen Geist erfasst und …More
Einheit bedeutet " nicht " die Einigkeit der Bischöfe ... ! Das ist eine Einigkeit die es seit mehr als fünfzig Jahren gibt und am Christenvolk vorbei geht. Kollegial und einmütig, hinter dichten, verschlossenen Türen kochen sie ihr Süppchen. Wenn ein neugewählter Bischof in die Bischofs- Konferenz eintritt und mag er noch so gläubig sein, wird er sofort von diesem unheiligen Geist erfasst und gewendet. Deshalb wird er auch sofort zustimmen, wenn es um den neuen unseligen Synodalen Weg geht ...
michael7
Die Einheit der Kirche kann nur in der Treue zu Christus erhalten und gestärkt werden!
Magee
Diese Schwafelkirche macht einen nur noch müde. 🥱 🥴
michael7
Müde und traurig! Drum fehlt auch die wahre Freude des Heiligen Geistes!
Theresia Katharina
Was von Kardinal Woelki zu halten ist, ist doch schon lange bekannt!
Er ist der Urheber der Flüchtlingsboote am Altar im Kölner Dom, sprühte im Businessanzug mit grüner Farbe herum ("ich bin grün"), ließ anläßlich der Gamescon den Kölner Dom psychedelisch ausleuchten und mit dazu passender Musik beschallen und die passenden Geruchsaromen (literweise) versprühen, um die Gamescon im …More
Was von Kardinal Woelki zu halten ist, ist doch schon lange bekannt!
Er ist der Urheber der Flüchtlingsboote am Altar im Kölner Dom, sprühte im Businessanzug mit grüner Farbe herum ("ich bin grün"), ließ anläßlich der Gamescon den Kölner Dom psychedelisch ausleuchten und mit dazu passender Musik beschallen und die passenden Geruchsaromen (literweise) versprühen, um die Gamescon im Kölner Dom fortzusetzen... Weder der Synodale Weg, noch Frauenweihe und Homosegnungen bereiten ihm Probleme, ein perfekter Diener der Agenda von PF für die Installierung der Afterkirche, der neuen Eine-Welt-Religion der NWO gemäß der Abu Dhabi Erklärung. Die Wahl von Bischof Bätzing als DBK Vorsitzender kam ihm doch gerade recht...
Carlus
Warum ruft Woelki als Erzbischof den ihm zugeordneten Suffraganbischof von Limburg Herrn Bätzing nicht zur Ordnung? Wozu ist er Erzbischof und Kardinal für das Erzbistum Köln?
Goldfisch
Gute Frage, die kann wohl keiner so richtig beantworten!!!
Theresia Katharina
Doch die Frage ist beanwortet!
alfredus
Warum ruft Woelki den Bischof Bätzing nicht zur Ordnung ... ? Man hat noch nie davon gehört, dass eine Krähe der anderen ein Auge ausgehackt hätte, so ist es auch hier. Es kann sein, dass es kleine Unterschiede im Denken gibt, aber im Tenor sind sie sich einig und gleich !
Endor
Shalom ! Traurig, traurig : hw. Kardinal Woelki legt dem abwärts fahrenden
Wagen der DBK nur kleine Kieselsteinchen in den Weg. Shalom !
kyriake
Woelki sollte von Wolke 7 heruntersteigen und beweisen, dass er das Kardinalspurpur nicht nur wegen des Kölner Karnevals trägt!!
Solimões
Er trägt den Kardinalspurpur aus Bruders Gnaden seit er kurz vor Torschluss nach Berlin ausquartiert wurde. War das etwa ein Manöver des "Dubium"-Kardinals Meisner, und hat B16 dem George Clooney eine Mitra geschenkt, damit er die seinen nicht entsorgen musste?

Der Zufälligkeiten sind etwas gar viele.