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Marsch fürs Leben in Salzburg

Die "Jugend für das Leben" organisierte am letzte Samstag mit rund 300 Demonstranten einen Marsch für das Leben in Salzburg.

Der Marsch startete mit der Feier der Heiligen Messe in der ukrainisch-griechisch-katholischen Kirche St. Markus. Hw. Manfred Müller, Buchautor von "Mehr Licht – Heilung nach Wunden einer Abtreibung" und Vorstandsmitglied der „Priester für das Leben“ ist, zelebrierte die Messe.

Müller zitierte Johannes Paul II.: "Das erste und grundlegendste aller Rechte ist das unverletzliche Recht auf Leben eines jeden unschuldigen Menschen."

Der Marsch führte mit bunten Schildern und fröhlichen Gesichtern durch strömenden Regen. Die Schriftzüge besagten: "Menschenrechte vor und nach der Geburt", "Liebe sie beide" und "Bitte lächeln, deine Mutter hat sich für dich entschieden".

Ein junger Mann, der selbst unfreiwillig mit dem Thema Abtreibung konfrontiert worden ist, gab ein berührendes Zeugnis. Er und seine Frau hatten sich gegen den Rat der Ärzte entschieden und ihrem Kind Anna mit Trisomie 13 das Leben geschenkt.

"Ob das Kind abgetrieben wird, das entscheidet Ihre Frau selbst!", erinnert sich der Vater an die Worte des Arztes. „Ihr Kind überlebt die 30. SSW nicht und 90% aller Frauen würden an Ihrer Stelle die Schwangerschaft beenden."

Wider die Prognose der Ärzte war Anna eine Kämpferin, die alle Erwartungen übertraf und die Schwangerschaft und Geburt überlebte. Die Eltern konnten noch knapp ein Jahr mit ihrem geliebten Kind verbringen, bevor es in die Ewigkeit gerufen wurde. "Ich möchte alle Eltern mit einer ähnlichen Prognose ermutigen. Entscheidet euch für das Leben. Unsere Anna lernte uns bedingungslos zu lieben", so der junge Vater.

Hoffnungsvoll, bunt und voller Leben – mit diesem Auftreten wollen die Teilnehmer des Marsches Frauen und Männer im Schwangerschaftskonflikt Mut zusprechen und zeigen: Du bist nicht allein! Es gibt immer Alternativen zu einer Abtreibung!

Fotograf und Bildrechte: Eduard Pröls
alfredus
Es sind keineswegs die Männer die für die Abtreibung schuld und verantwortlich sind, sondern auch der Staat, der für eine liberale und straffrei Abtreibung die Gesetze geschaffen hat ... !