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Irapuato
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Heiliger Johannes Eudes! - Bitte für uns! "Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn …More
Heiliger Johannes Eudes! - Bitte für uns!
"Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele." (Mt 11,28 29) Heute gedenken wir des hl. Johannes Eudes, des großen Missionars von Frankreich im 17. Jahrhundert. Er nahm diese Worte Jesu aus dem Evangelium sehr ernst und wurde der „Urheber, Lehrer und Apostel der liturgischen Verehrung des heiligsten Herzens Jesu“ wie Papst Pius X. bei seiner Seligsprechung sagte. Zuerst führte er die Pestkranken zu Jesus, die er als junger Priester vier Jahre lang pflegte, wobei er selbst von der tödlichen Erkrankung angesteckt wurde und durch ein Wunder geheilt wurde. Dann bemerkte er die Unwissenheit und geistige Verwahrlosung der Priester und führte diese zu Jesus durch eine gute Ausbildung. Er gründete viele Priesterseminare und erneuerte dadurch hunderte von Pfarreien. Er sagte: „Drei Ewigkeiten hat der Priester nötig: die erste, um sich vorzubereiten, die zweite, um das heilige Messopfer würdig darzubringen, die dritte, um Gott für seine Gnade zu danken!“ Schließlich führte er die Dirnen und verwahrlosten Mädchen zu Jesus und gründete die Schwesterngemeinschaft „Unserer Frau von der Liebe“ bzw. des Guten Hirten. Gerade dafür wurde ihm übel mitgespielt. Schmähschriften besudelten seinen guten Ruf, zeitweise wurde ihm die Erlaubnis, zu predigen und Beichte zu hören entzogen, sogar beim Papst wurde er sehr verleumdet. Doch auch in dieser schweren Zeit verzweifelte er nicht, griff zur Feder und verfasste den Volkskatechismus und sein Handbuch für das priesterliche Leben. Er verzweifelte trotz allem nicht, sondern sagte: „Die geringsten Schwierigkeiten schlagen uns nieder, die kleinsten Schmerzen entmutigen uns, die schwächste Versuchung überwältigt uns, Mücken werden zu Elefanten; wir sind traurig, wo wir uns freuen sollten, wir zittern, wo gar kein Grund zur Angst gegeben ist! Wir wollen uns sehr wohl der Vorteile der heiligen Religion erfreuen, aber wir wollen nicht die Kreuze! Wollt ihr, dass man ein neues Evangelium für euch schafft? Oder wünscht ihr, dass Gott einen anderen Messias für euch sendet, einen Messias aus Zucker und Rosen?“ (Quelle: Hümmeler: Helden und Heilige)
Ursula Wegmann
„Die geringsten Schwierigkeiten schlagen uns nieder, die kleinsten Schmerzen entmutigen uns, die schwächste Versuchung überwältigt uns, Mücken werden zu Elefanten; wir sind traurig, wo wir uns freuen sollten, wir zittern, wo gar kein Grund zur Angst gegeben ist! Wir wollen uns sehr wohl der Vorteile der heiligen Religion erfreuen, aber wir wollen nicht die Kreuze! Wollt ihr, dass man ein neues …More
„Die geringsten Schwierigkeiten schlagen uns nieder, die kleinsten Schmerzen entmutigen uns, die schwächste Versuchung überwältigt uns, Mücken werden zu Elefanten; wir sind traurig, wo wir uns freuen sollten, wir zittern, wo gar kein Grund zur Angst gegeben ist! Wir wollen uns sehr wohl der Vorteile der heiligen Religion erfreuen, aber wir wollen nicht die Kreuze! Wollt ihr, dass man ein neues Evangelium für euch schafft? Oder wünscht ihr, dass Gott einen anderen Messias für euch sendet, einen Messias aus Zucker und Rosen?“
Irapuato
Ursula Wegmann Zweihundert Boaurelia