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Elista
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Gedächtnis der Schmerzen Mariens

Spiritualität - Niemand war Jesus Christus so verbunden wie seine Mutter. Maria hat durch ihre Berufung, Mutter Gottes zu sein, nicht nur Freude und Erfüllung erfahren. "Alles Leid hielt sie umfangen, das nur je ein Herz durchdrang" – so benennt es die Sequenz zum Gedenktag der schmerzhaften Mutter. Einen Tag nach dem Fest Kreuzerhöhung wendet dieser Tag unseren Blick auf das Mitleiden Marias.

Am heutigen 15. September stehen die sieben Schmerzen Mariens und ihr Mitleid mit ihrem Sohn im Mittelpunkt.. Die sieben Schmerzen sind

die Weissagung des Simeon, dass Maria "ein Schwert durch die Seele dringen werde" (Lk 2,35),
die Flucht der heiligen Familie nach Ägypten,
der Verlust des zwölfjährigen Jesus im Jerusalemer Tempel,
die Begegnung von Maria und Jesus auf seinem Kreuzweg,
das Warten und der Schmerz Mariens unter dem Kreuz,
die Abnahme Jesu vom Kreuz, den sie anschließend im Schoß hält und
das Begräbnis Jesu.
Eine erste Erwähnung eines Festes der Schmerzen Mariens finden sich bei der Kölner Synode im Jahr 1423. Erst rund 300 Jahre später hat Papst Benedikt XIII. das Fest verbindlich für die ganze Kirche vorgeschrieben.
frajo
Auch Marias Schmerzen sind als absolut anzusehen, war doch auch sie "voll der Gnade" und wie Jesus sündenlos! Daher auch Miterlöserin.
Elista
Ihn, meinen Herrn, haben sie abgelehnt,
der seine Liebe geschenkt hat bis zum Kreuze.

Ihn, der das Haupt der Schöpfung ist,
ihn, der in seiner Liebe alles schuf,
Ihn, der unvergleichlich in mir wohnt,
Ihn haben sie abgelehnt.
Ihn, der mein Leben ist,
mit Dornen gekrönt, verspottet und gequält.
In seinen Augen sah ich den Schmerz,
den Schmerz um die ganze Welt.
Mit meinen Augen mußte ich schaue…More
Ihn, meinen Herrn, haben sie abgelehnt,
der seine Liebe geschenkt hat bis zum Kreuze.

Ihn, der das Haupt der Schöpfung ist,
ihn, der in seiner Liebe alles schuf,
Ihn, der unvergleichlich in mir wohnt,
Ihn haben sie abgelehnt.
Ihn, der mein Leben ist,
mit Dornen gekrönt, verspottet und gequält.
In seinen Augen sah ich den Schmerz,
den Schmerz um die ganze Welt.
Mit meinen Augen mußte ich schauen,
den Leib, den ich geboren,
meine Liebe – schändlich verraten,
verkauft, gekreuzigt und grausam zu Tode gebracht.
Ich hörte seinen Schrei zum Vater,
den Schrei nach dem Leben.
Niemand kannte Ihn wie ich,
den Sohn, der auch der meinige war.
Seine Schmerzen peinigten mich.
Ich sah meine Liebe am Kreuz.
Das Herz zerbrach in mir,
in meinem Schmerz um Ihn.