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DrMartinBachmaier
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Vier wichtige Parallelen von Fatima und Heroldsbach

1. Erscheinung im weißen Kleid mit Schleier

Kurz nach der Verkündigung des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis Mariä erschien die Gottesmutter in Lourdes als die Unbefleckte Empfängnis. Diesem damals letztverkündeten Marien-Dogma scheint auch Fatima Rechnung zu tragen, da sie ganz in Weiß erscheint (links im Bild). Ebenso ganz in Weiß erscheint sie als die Immaculata in Heroldsbach (Mitte des Bildes). Weißer Schleier und Oberkleid gehen sowohl in Fatima als auch in Heroldsbach ineinander über.

Während der Erscheinungszeit in Heroldsbach (9.10.1949-31.10.1952) wurde aber von Pius XII. am 8.12.1950 das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel verkündet. So ist es nur angebracht, dass Maria auch als Königin mit Krone erscheint (rechts im Bild), speziell in Heroldsbach als Rosenkönigin, wobei die Rosen die Gnaden symbolisieren, die man durch das Beten des Rosenkranzes erhält.

Bei Fatima-Statuen trägt die verschleierte Gottesmutter auch eine Krone, ich weiße jetzt nicht, ob sie diese auch in den Erscheinungen trug. Bei gekrönten Statuen trägt Maria in der Regel keinen Schleier unter der Krone. Diese allein bedeckt ja bereits das Haupt.

2. Das Sonnenwunder vor Zigtausend Menschen

Sowohl in Fatima als auch in Heroldsbach, sonst aber nirgends, bekamen die zigtausend Anwesenden ein Sonnenwunder zu sehen. Mehr über das Sonnenwunder in Heroldsbach hier.

3. Das Knie-Wunder

Bei der letzten Erscheinung in Fatima, als die Anwesenden das Sonnenwunder erleben durften, regnete es in Strömen. Dennoch wurden die Gläubigen aufgefordert, sich niederzuknien. Sie knieten sich auf die nasse Erde, sodass ihre Knie nass und schmutzig wurden. Nach erlebtem Sonnenwunder waren aber alle kurz vorher durchnässten Kleider wieder trocken und sauber.

Ein ähnliches Kniewunder erlebten die Seherkinder in Heroldsbach. Dort mussten sie zur Buße die lange Prozessonsstrecke auf den Knien rutschen, sodass sich Dornen und kleine Steinchen in die Knie bohrten und die ganze Kniehaut abging. Dann reichte der Kelchengel den Kindern die mystische Kommunion. Tags darauf aber waren die Knie wieder völlig heil.

4. Mystische Kommunion durch den Engel

Der Marienerscheinung in Fatima gingen Engelerscheinungen voraus, die den Seherkindern die mystische Kommunion spendeten. Und wie wir im letzten Abschnitt gesehen haben, reichte auch in Heroldsbach ein Engel den Seherkindern die mystische Kommunion, und die Seherkinder schauten dabei sehr ernst, wie der Film hier bei Minute 12:30 zeigt, nicht wie in Garabandal, wo das Sehermädchen lachte, als ob es kurz zuvor gekitzelt worden wäre.

Viel mehr über Heroldsbach

Es gibt natürlich über Heroldsbach viel mehr zu berichten als über Fatima. Zu nennen wäre etwa noch das Lichtwunder, die vielfach bezeugten schwebenden Rosenkränze, als die Seherkinder sie der für die meisten nicht sichtbaren Gottesmutter übergaben, und die vielen Heiligen-Erscheinungen und Visionen, u.a. auch die Russenvision.

Längste und letzte Erscheinung

Da Intrigen dafür sorgten, dass die anfangs bischöflicherseits gewollte kirchliche Anerkennung gescheitert ist und seitens der Modernisten und Freimaurer keine Marienerscheinung mehr gewünscht ist, dürfte Heroldsbach die letzte Marienerscheinung vor dem Sieg der Kirche gewesen sein. "Die Frau floh in die Wüste." Der Spruch, die Gottesmutter ließe sich den Mund nicht verbieten, ist falsch. Sie hält sich an die Kirche und das de facto von ihr ausgesprochene Erscheinungsverbot; sie gründet keine Gegenkirche, um ein neues Lehramt zu gründen.

Als bisher letzte Marienerscheinung sollte es nicht verwundern, dass diese ausgiebig lang war und alles Bisherige übertraf. Genau das aber, die Länge, die vielen Heiligen-Erscheinungen, die vielen Visionen lassen viele die Echtheit der Erscheinungen als unglaubwürdig erscheinen. Es gibt aber keine Argumente, die gegen die Heroldsbacher Marienerscheinungen sprechen. Wer welche hat, der nenne sie mir!

Diskussion

Hier kann nämlich jeder diskutieren. Keiner ist gesperrt. Alle Argumente können ausgetauscht werden. Weitere Verlgeiche mit anderen Erscheinungen und Pseudo-Erscheinungen sind selbstverständlich erlaubt.
Aquila
Mohammed Xatar, was hat die hl. Jungfrau Maria Ihnen angetan, dass Sie sie derartig beleidigen? Als Moslem glauben Sie zwar leider nicht, dass sie die Mutter des Erlösers Jesus Christus ist, aber in gewisser Weise verehren auch die Muslime die Jungfrau Maria. Die hl. Maria liebt Sie, Mohammed, - und Sie verachten Sie, wie passt das zusammen?
DrMartinBachmaier
M. Xatar glaubt aber vermutlich nicht, dass es sich bei diesen drei Frauenbildern um die Jungfrau Maria handelt, so dass es aus seiner Sicht keine Marienbeleidigung ist. Wenn er Hirn hätte, sollte er aber erkennen, dass sein Sprachgebrauch die Würde der Frau durch den Dreck zieht, und dies, obwohl sie hier in den drei Bildern auch gemäß den Regeln des Islams ordentlich gekleidet ist.
Vered Lavan
Der M.-X. wurde leider gelöscht, so dass man nicht mehr lesen kann, was er sagte.
Endor
Shalom ! M.-X wurde glücklicherweise gelöscht. Seine Sprache war heillos luziferisch in jeder
Beziehung. Shalom !
DrMartinBachmaier
@esra: Ich hatte mir bereits Vorwürfe gemacht, dass ich das habe stehen lassen, stattdessen kommentiert habe. Die Löschung war geboten.
Elista
Bei gekrönten Fatimastatuen ist die Krone über dem Schleier. Meines Wissens hatte die Muttergottes bei der Erscheinung in Fatima keine Krone auf.
Hier Our Lady of Fatima Please Pray for us.Amen ein Bild der Fatimamadonna mit Krone
DrMartinBachmaier
Das empfinde ich auch als logisch. Ich halte eine Krone über dem Schleier für eine doppelt gemoppelte Kopfbedeckung. Die gekrönten Marienfiguren in den Kirchen tragen ja auch keinen Schleier unter der Krone.