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Marsch für die Familie am 13. Juni // Corona-Spot zu Afrika

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde!

Während die schwule Pride-Parade vor der Corona-Hysterie kapituliert (vielleicht hat die Fake-Pandemie doch etwas Gutes?), wollen wir das dauerhafte Ziel eines wahrhaft umfassenden Lebensschutzes, einer zukunftsweisenden Stärkung der Familie als Heimstätte kindlicher Geborgenheit und als soziale Multifunktionseinheit sowie einer Zurückdrängung der Homo- und Genderagenda nicht aus dem Augen verlieren. Ganz im Gegenteil:

Pro Vita und der Wiener Akademikerbund

laden daher sehr herzlich zum traditionellen

Marsch für die Familie

ein, der diesmal

am 13. Juni um 14.00 Uhr

am Wiener Stephansplatz

mit einer Kundgebung zahlreicher prominenter und pointierter Redner beginnt.

Die Bundesregierung hat diesem Anliegen erst jüngst wieder eine kaltschnäuzige Abfuhr erteilt. Umso wichtiger ist es, die opportunistischen Volksvertreter von der breiten Verankerung dieses Anliegens zu überzeugen. -

Bitte beachten Sie/beachtet den Programm-Folder im Anhang. Und kommt alle hin!

Um beim Corona-Thema über das Pfingstwochenende keine Entzugserscheinungen aufkommen zu lassen, sei auf das aktuell reflektierte "Corona-Thema Afrika" verwiesen.

Es scheint für die Masterminds der Corona-Krise beunruhigend zu sein, dass die erwarteten Leichenberge am Schwarzen Kontinent bisher ausgeblieben sind. Vielmehr sind die Infektions- und Todeszahlen Afrikas geradezu lächerlich: rund 125.000 Infizierte und knapp 3.700 Tote.

Die Corona-Moderatoren und ihre medialen Handlanger fühlen sich in dieser Verlegenheit offenbar bemüßigt, die Angst vor Corona nicht durch ein Ausbleiben der für Afrika prognostizierten Horror-Szenarien zu gefährden.

Auf diese aktuell sehr auffällige Bemühung sei mit einen einschlägigen Artikel des Mainstream-Mediums ORF.at verwiesen, der unten stehend dazu kopiert wurde. Gradezu rührend wird mit hilflosen Argumenten um Verständnis dafür geworben, dass die Situation (noch) nicht aus dem Ruder gelaufen ist:

Behauptet wird z.B. ernsthaft, die vergleichsweise generell geringe Lebenserwartung wäre eine Erklärung. Offenbar besteht die Vorstellung, dass die Menschen in Afrika nicht nur relativ jung, sondern auch in gesundheitlich guter Verfassung sterben. Und wenn es daher keine multimorbiden 80jährigen gibt, wird eben nicht flächendeckend gestorben. Jetzt plötzlich. Alles klar.

Noch bezeichnender ist allerdings die folgende Erklärung:

"Unter den Gesundheitsbehörden herrsche laut BBC etwa Konsens darüber, dass die Testraten zu niedrig sind. Laut einer Auswertung der Johns-Hopkins-Universität breitet sich das Coronavirus in Afrika langsamer aus als auf anderen Kontinenten. Das könnte aber auch an den wenigen durchgeführten Tests liegen, die die Ausbreitung in den afrikanischen Ländern verzerren."

Die Zahlen sind also "verzerrt"! Haben zu wenig getestet, die Schlingeln. Da muß man natürlich sofort etwas dagegen tun, sonst könnte man ja die heilige Pandemie-Agenda gefährden. Frisch ans Werk, Freunde, strengt euch etwas an und schafft endlich die Corona-Infizierten herbei, und vergeßt auch nicht, einen Großteil der Sterbenden ab jetzt als Corona-Tote zu bezeichnen, sonst müssen wir euch in Zukunft die Entwicklungshilfe-Gelder kürzen.

Mit den besten Wünschen für ein augenöffnendes Pfingstfest und

herzlichen Grüßen

Christian Zeitz


Coronavirus: „Andere Richtung“ in Afrika

In Afrika scheint die Coronavirus-Pandemie eine „andere Richtung“ einzuschlagen. Diese offizielle Stellungnahme der Regionalstelle der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Afrika vor einigen Tagen überraschte. Denn vor Wochen wurde der Kontinent als „tickende Zeitbombe“ bezeichnet, Forscher skizzierten ein Horrorszenario mit Millionen Toten. Doch bisher blieb das aus. Das hat mehrere Gründe.

28. Mai 2020, 22.58 Uhr (Update: gestern, 7.46 Uhr)

Bisher seien dem Kontinent mit knapp 1,3 Milliarden Menschen die hohen Todeszahlen erspart geblieben, sagte Matshidiso Moeti, WHO-Regionaldirektorin. Einer ersten Analyse zufolge könnte das mit der demografischen Struktur des Kontinents zu tun haben. Mehr als 60 Prozent aller Afrikaner und Afrikanerinnen sind jünger als 25 Jahre, sie gehören also nicht zur Risikogruppe. Die Bevölkerung in der EU ist beispielsweise nicht so jung. Ältere Menschen tragen aber ein höheres Risiko, nach einer Infektion ernsthaft zu erkranken und zu sterben.

Die Afrikanische Zentren für Krankheitsbekämpfung und Schutzmaßnahmen (Africa CDC) zählen drei Monate nach dem ersten bestätigten Fall auf dem Kontinent derzeit 125.000 Infektionen, knapp 52.000 Genesungen und fast 3.700 Tote. Als die WHO 100.000 Coronavirus-Fälle in Europa gemeldet hatte, gab es dort 4.900 Tote. In Afrika wurden nach 100.000 Infektionen rund 3.100 Todesfälle in Verbindung mit der Lungenkrankheit Covid-19 gemeldet. Mittlerweile wurden in allen Ländern Afrikas Infektionen registriert.


Angst vor großer Welle

Die meisten bestätigten Fälle gibt es in Südafrika, die meisten Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 in Ägypten, wie Africa CDC meldete. Den Norden, wo auch der erste Infizierte auf dem Kontinent registriert wurde, hat es auch härter getroffen als etwa den Westen, wo es noch relativ wenig bestätigte Fälle gibt. In vielen Ländern gab es auch erst vor einer Woche Meldungen über Infizierte. „Es ist möglich, dass sich unsere Jugendlichkeit auszahlt und zu weniger Todesfällen führt“, sagte Moeti.


Grafik: ORF.at; Quelle: Africa CDC

Die Wucht des Coronavirus hat den Kontinent noch nicht in dem Ausmaß erfasst, wie von vielen erwartet wurde. Allerdings dürften sich die afrikanischen Staaten nicht in Selbstzufriedenheit wiegen lassen. Die große Angst bestehe nämlich darin, dass die Gesundheitssysteme in einzelnen Staaten zu fragil seien und man plötzlich auch ein geringe Zunahme von Infektionen nicht mehr bewältigen könnte.

Am Mittwoch wurden zudem erstmals über 5.000 Neuinfektionen pro Tag gemeldet. Von den 5.279 positiv getesteten Personen entfiel fast ein Drittel (1.673) auf Südafrika. Ein Vorfall in Malawi schüre außerdem Angst vor einer schnelleren Ausbreitung: 400 Menschen sind laut den Behörden aus einem Isolationszentrum ausgebrochen. Sie mussten auf ihre Testergebnisse warten, klagten aber über schlechte Bedingungen im Zentrum. Malawi meldete insgesamt 101 Coronavirus-Fälle.


Zu wenige Tests in Afrika

Bei den Zahlen der Infizierten, Genesenen und Toten handelt sich freilich um offizielle Angaben. Die Dunkelziffer könnte – wie auch auf allen anderen Kontinenten – um ein Vielfaches höher sein. Unter den Gesundheitsbehörden herrsche laut BBC etwa Konsens darüber, dass die Testraten zu niedrig sind. Laut einer Auswertung der Johns-Hopkins-Universität breitet sich das Coronavirus in Afrika langsamer aus als auf anderen Kontinenten. Das könnte aber auch an den wenigen durchgeführten Tests liegen, die die Ausbreitung in den afrikanischen Ländern verzerren.

Die Regierung handelten nach den ersten Meldungen, dass das Virus auch außerhalb Chinas entdeckt wurde, schneller als in anderen Regionen. In unterschiedlichem Ausmaß stellten die Länder das öffentliche Leben ein – wo es eben möglich war. Südafrika, Kamerun und Teile Nigerias hatten etwa sofort Kampagnen gestartet, in denen Menschen zuerst untersucht wurden, um mögliche Fälle für Tests zu identifizieren. Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa warnte allerdings: „Bevor es besser wird, wird es schlimmer.“

Andere Länder konnten die Zahl der Infektionen gering halten. Die Seychellen meldeten zuletzt Anfang April einen Fall, und die elf bisher bestätigten Coronavirus-Fälle haben sich mittlerweile erholt. Namibia hatte seit mehr als einem Monat keinen Fall mehr, bis zwei Frauen am 21. Mai positiv getestet wurden. Sie befanden sich nach ihrer Ankunft aus dem benachbarten Südafrika in Quarantäne. Auf Mauritius wurden zwei Personen, die aus Indien kamen, positiv getestet – laut BBC die ersten neuen Fälle seit mehr als einem Monat.


Kein Andrang in Krankenhäuser

Die Teststrategien in den Ländern ist unterschiedlich. Südafrika testet am meisten, auch kleinere, wohlhabendere Staaten wie Mauritius haben bereits viele Tests durchgeführt. Am 12. Mai gab die Regierung bekannt, dass mehr als 73.500 Personen getestet wurden, das sind 61 Tests pro 1.000 Einwohner bzw. Einwohnerinnen. Weniger wohlhabende Länder und Länder mit anhaltenden Konflikten haben am wenigsten getestet.

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Mag. Christian Zeitz
Wissenschaftlicher Direktor
Institut für angewandte Politische Ökonomie

http://institutfuerangewandtepolitischeoekonomie.bimashofer.eu
0676/5615901