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Caterina von Siena hat auch heute der Kirche und den Kirchenführern etwas zu sagen.

Briefe an Gregor XI.

„.....Wer sich selbst erkennt, demütigt sich, weil er da nichts zum Stolzwerden erblickt. Er nährt in sich die Frucht brennender Liebe, da er die maßlose Liebe Gottes begreift und sieht, wie sein ganzes Sein von ihm, dem Seienden, stammt.....“ “.....Denn im Selbstsüchtigen lebt der gottlose Stolz, der Nährboden und die Ursache allen Übels, bei jedem, ob Herr oder Diener.....“ “.....Das Leben scheint mir ein Sterben, wenn ich all die Verhöhnung Gottes höre und sehe....“ “.....So der herrliche Bannerträger Paulus, der aus einem Wolf ein Lamm und ein Gefäß der Auserwählung wurde. Durch die ganze Welt trug er das Feuer, mit dem Christus ihn angefüllt. Die Christen bekehrte er von ihren Lastern zur Tugend, die Heiden befreite er von ihrem Irr- und Unglauben und schenkte ihnen das Licht des heiligen Glaubens. So will und befiehlt auch Ihnen die Ewige Wahrheit: Was Sie geschenkt bekommen haben, sollen Sie auch wieder verschenken! Frieden, Frieden, Frieden, mein bester Vater, nicht mehr Krieg! Laßt uns gegen unsere Feinde ziehen mit der Waffe des heiligen Kreuzes, mit dem Schwert des süßen, heiligen Gotteswortes!....Keine Bitterkeit, die niederbeugt, sondern Bitterkeit, die uns aufrüttelt, das heißt die Bitterkeit, die wir ob der dem Namen Gottes angetanen Schmach empfinden.....Der Schmerz und die Liebe, die mich für die Ehre Gottes und die Erhöhung der heiligen Kirche erfüllen, mögen mich Ihrer Güte empfehlen. Lieber würde ich es Ihnen mündlich sagen als schriftlich. Denn ich glaube dann meinen Gefühlen freieren Lauf lassen zu können.....“ “.....Wie gerne gäbe ich, wenn nötig, mein Leben hin für die Ehre Gottes und das Heil der Seelen. Jesus die Süßigkeit, Jesus die Liebe!.....“ “.....Wie herrlich ist doch diese Tugend der Demut, wenn der Stolz sich damit ummantelt! Der Betreffende hat meines Erachtens in seinem Brief Eurer Heiligkeit gegenüber das gleiche getan, was der Teufel der Seele gegenüber tut, wenn er ihr das Gift unter dem Schein der Tugend und des Mitleids reicht. Besonders bei den Dienern Gottes gebraucht er dieses Kunstmittel. Denn er weiß, daß er sie mit dem Laster nie verführen könnte. ...“ “.....Nun bitte ich Sie, auch auf die Erfüllung der zwei übrigen Anliegen bedacht zu sein. Denn als ich einst für Sie vor unserm Heiland betete, so wie Sie es von mir verlangt hatten, und er mir den Auftrag zur Rückkehr offenbarte, wollte ich mich entschuldigen mit dem Hinweis darauf, daß ich für eine solche Botschaft zu unwürdig sei. Ich sagte: „Mein Herr und Heiland, wenn das dein Wille ist, dann mehre du in ihm das Verlangen danach." Damals sagte mir unser Heiland in seiner Güte: „Sag ihm, das soll ihm als Zeichen dienen dafür, daß seine Rückkehr mein Wille ist: Je mehr Gegner dagegenstehen und je mehr die Widerstände wachsen, desto mehr wird er in sich eine Kraft wachsen fühlen, die niemand ihm nehmen kann, obwohl es gegen seine natürliche Veranlagung ist. Ferner ist es mein Wille, daß er das heilige Kreuz unter den Ungläubigen aufpflanze und es über seinen Untergebenen erhebe, die im Garten der heiligen Kirche weiden und sich nähren, über den Ausspendern meines Blutes. Über diesen soll er das Kreuz aufrichten, indem er ihre Laster und Gebrechen ahndet." Das Laster ausrotten, die Tugend pflanzen und das Kreuz den Händen guter Hirten und Regenten in der heiligen Kirche anvertrauen!.....“ “.....Mit selbstverachtender, starker Geduld muß man die Mißhandlungen, das Unrecht, den Spott und Hohn, die körperlichen Peinen und materiellen Verluste ertragen. So muß man standhaft, stark, unerschütterlich und geduldig sein. Sonst wäre man kein Diener Christi, sondern Knecht und Sklave der eigenen Sinnenhaftigkeit, die die Gegnerin aller Standhaftigkeit ist und die kleinmütig, kleinlich und schwächlich macht.....“ “.....Sorgen Sie für gute Männer, die ein tugendhaftes und gerechtes Leben führen. Die Laien beobachten Sie hierin scharf.....“ “.....Denn der Demütige schaut ja nicht auf die Person, sondern auf die Ehre Gottes, auf die Wahrheit und sein Heil.....“ Briefe an Urban VI.
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Katharina von Siena war eine wunderbare Heilige, denn sie sagte: Nicht das Anfangen wird belohnt, sondern das Durchhalten!
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