Clicks3.4K
POS
8

Vassula Ryden - ihre "Visionen" und "Prophezeiungen"

Auszug aus dem Artikel von "loveshalom":

"Mein Reich auf Erden ist Meine Kirche, und die Eucharistie ist das Leben Meiner Kirche - dieser Kirche, die Ich selbst euch gegeben habe. Ich hatte euch mit einer einzigen Kirche zurückgelassen, doch kaum war Ich gegangen, kaum hatte Ich Mich umgedreht, um zum Vater zu gehen, da habt ihr Mein Haus schon eine Öde verwandelt! Ihr habt es dem Erdboden gleich gemacht! Und Meine Herde, sie zerstreut sich nach links und nach rechts ... Wie lange noch soll Ich den Kelch eurer Spaltung trinken, den Kelch der Betrübnis und der Verwüstung?"

("Jesus" zu Vassula Ryden, 14. November 1991)

Und so etwas total Falsches, Unzutreffendes, soll JESUS CHRISTUS gesagt, "offenbart" haben? Ist das allein nicht schon Beweis genug, dass die "Visionen" und "Prophezeiungen" Vassula Ryden's nicht echt sein können?

Und in der Tat hat denn auch die Kirche ihr negatives Urteil schon gesprochen:

Rydens Arbeit wurde von der römisch-katholischen Glaubenskongregation unter dem Vorsitz Kardinal Ratzingers geprüft, die 1995 zu dem Urteil kam, es handle sich nicht um übernatürliche Botschaften, sondern um Resultate privater Meditationen und die Bischöfe auffordert „ihre Gläubigen angemessen (zu) informieren und in ihren Diözesen keine Ausbreitung der Ryden'schen Ideen (zu) gestatten“, da „trotz einiger positiver Aspekte, die Aktivitäten von Vassula Ryden sich negativ auswirken“.[1]

Kardinal William Levada, der Präfekt der Glaubenskongregation bestätigte am 25. Januar 2007, dass der Bescheid von 1995 betreffend das Urteil der Kongregation über die untersuchten Schriften weiterhin gültig ist. Es sei "nicht passend für Katholiken, an Gebetstreffen teilzunehmen, die von Frau Ryden organisiert worden sind."[3]

Mit Dekret vom 16. März 2011 der Synode des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel wurden Vassula und ihre Unterstützer der True Life In God, darunter einige Priester, exkommuniziert und ausgeschlossen.[4]
kathnewsticker
@Monika Elisabeth 👏 👌
Das sehe ich auch so. Gefühle, euphorische Stimmungen und falsch verstandene Solidarisierung können die Augen trüben, sodass Offensichtliches nicht mehr wahrgenommen werden kann. Ich befürchte aber, dass Offensichtliches manchmal auch gar nicht mehr wahrgenommen werden will. Manche Gläubige meinen einer Glaubenselite anzugehören und die Wahrheit für sich gepachtet zu …More
@Monika Elisabeth 👏 👌
Das sehe ich auch so. Gefühle, euphorische Stimmungen und falsch verstandene Solidarisierung können die Augen trüben, sodass Offensichtliches nicht mehr wahrgenommen werden kann. Ich befürchte aber, dass Offensichtliches manchmal auch gar nicht mehr wahrgenommen werden will. Manche Gläubige meinen einer Glaubenselite anzugehören und die Wahrheit für sich gepachtet zu haben. Und ja, ich glaube, das trifft zum Teil auch auf Medjugorjeanhänger zu. Habe diesbezüglich selbst schon negative Erfahrung macht. Allerdings darf man auch hier nicht alle Medjugorjeanhänger über einen Kamm scheren. Aber überall dort, wo euphorisch der Kirche das Urteil schon fast vorweggenommen wird, sollte man als Katholik äußerste Vorsicht walten lassen. Allzu schnell entwickeln sich solche Strömungen zu Sondergruppierungenn, die irgendwann zu Spaltungen und Absonderungen führen. Gerade Medjugorje kann hier gefährlich werden. Wie gesagt, kann, muss aber nicht. Sehr gefährlich wird es, wenn Privatoffenbarungen über die Lehre der katholischen Kirche gestellt werden und auch der Gehorsam zur Heiligen katholischen Kirche nicht mehr gegeben ist, weil Gläubige auf einmal meinen, die Lehre Christi selbst umfassend verstanden zu haben, diese auch künftig alleine besser auslegen und verstehen zu können. Regelrecht katastrophal wird es, wenn diese Personen meinen, andere auch noch unterrichten zu müssen ... All das passiert unter Katholiken ständig. Leider! Wie viel Unheil, Missverständnisse und Glaubenszweifel daraus erwachsen, mag man sich gar nicht ausmalen. Betroffene fühlen sich in der Regel aber weder angesprochen noch wirklich "schuldigt", denn immerhin glauben sie ja, im Besitz der alleinigen Wahrheit und Offenbarung Gottes zu sein ... sehr fragwürdig alles. ... Was Vasulla betrifft ... nun ja ... vielleicht genügt ein Blick zum 16. März 2011. Und wer weiß, vielleicht folgt ein aussagekräftiges Urteil vonseiten der katholischen Kirche. Vielleicht gibt es das auch schon?!? Das weiß ich nicht. Ich beschäfitige mich eher weniger mit Vassula. Wenn dem aber so sein sollte, dann bedeutet das für uns Katholiken vor allem eins: Auch, wenn es manchem Vasulla-Anhänger innerhalb der katholischen Kirche schwerfallen wird: Egal, ob man das Urteil der Kirche versteht oder nicht: Es ist diesem Gehorsam zu leisten ..., denn wer der Vater des Ungehorsams ist, weiß man als Katholik ja auch ... 😇 🤗 Überhaupt finde ich es befremdlich, dass Vassula von Katholiken allzusehr gelobt wird, denn so weit ich weiß, wird sie auch von der katholischen Kirche nicht als Seherin anerkannt, oder? Hat sie ein Empfehlungsschreiben von einem Bischof? Ich glaube nicht.
Monika Elisabeth
Oft ist es ja so, dass gerade die Botschaften den Schlüssel zur Unterscheidung der Geister bereithalten. Der Teufel verlässt sich - wie bei Medjugore und der Geschichte in Amsterdam - darauf, dass die Leute durch die bloßen Umstände und die Erzählungen über die "Erscheinungen" so positiv emotional ergriffen sind, dass Sie sich die Botschaften erst gar nicht richtig durchlesen; selektiv lesen …More
Oft ist es ja so, dass gerade die Botschaften den Schlüssel zur Unterscheidung der Geister bereithalten. Der Teufel verlässt sich - wie bei Medjugore und der Geschichte in Amsterdam - darauf, dass die Leute durch die bloßen Umstände und die Erzählungen über die "Erscheinungen" so positiv emotional ergriffen sind, dass Sie sich die Botschaften erst gar nicht richtig durchlesen; selektiv lesen oder einfach nicht mehr verstehen können, weil ihre Emotionen dem Geist vorgaukeln: die Erscheinungen müssen echt sein. Und so wähnt sich der Geist des getäuschten Menschen sich bereits im Besitz der Wahrheit über die Echtheit der Erscheinungen und der Botschaften.

Diese Schwäche des Menschen, die sicher auch naturbedingt sehr gute Dienste leisten kann (das Gefühl von Angst, das uns sagt: bring dich in Sicherheit) wird vom Teufel ausgenutzt, um uns eine falsche Sicherheit zu verkaufen.

Zumindest erkläre ich mir es so, denn ich kann ansonsten nicht verstehen, wie es möglich ist, Erscheinungen für echt zu halten, die so unglaublich abstruse Botschaften von sich geben, wie etwa diese Vassula oder die "Frau aller Völker".

Natürlich darf man auch nicht vergessen, dass das heutige große Problem vieler Christen die Unwissenheit über ihren eigenen Glauben ist. Da muss der Teufel dann nicht all so klug sein.

Vielen Dank für Ihre Aufklärungsarbeit.

😇
Klaus
Danke für die Linksammlungen !!!
2 more comments from POS
POS
Wann haben die Mitteilungen von Christus begonnen?
- Im Laufe der letzten Novemberwoche 1985 hat alles begonnen, aber noch nicht mit Christus.
Was geschah an diesem Tag?
- Ich fühlte in meinem Körper eine Art übernatürlicher Vibration, die durch meine Hände strömte. Ich schrieb gerade eine Einkaufsliste, aber meine Hand begann zu zittern und der Bleistift wurde für mich zu stark um ihn zu …More
Wann haben die Mitteilungen von Christus begonnen?
- Im Laufe der letzten Novemberwoche 1985 hat alles begonnen, aber noch nicht mit Christus.
Was geschah an diesem Tag?
- Ich fühlte in meinem Körper eine Art übernatürlicher Vibration, die durch meine Hände strömte. Ich schrieb gerade eine Einkaufsliste, aber meine Hand begann zu zittern und der Bleistift wurde für mich zu stark um ihn zu kontrollieren. Es war mein Schutzengel. Er begann geistige Botschaften zu schreiben.
Wie konnten Sie wissen, dass es Ihr Schutzengel war?
- Weil er, meine eigene Hand benutzend, "Ich bin Dein Schutzengel." schrieb. Sein Name ist Daniel und er half mir eine Skizze zu zeichnen, die ihn darstellt.
Aber wenn Sie schreiben, sind es doch Ihre Muskeln, die sich bewegen.
- Ja, aber sogar wenn ich mich dagegen sträube, hört es nicht auf. So ist es auch mit Jesus. Einmal begann ich zu zweifeln und sagte mir: "Es ist doch nicht möglich, dass so was mir passiert". Ich wollte den Bleistift beiseite legen, aber Jesus, wie wenn er mich ermutigen wollte, hat den Bleistift ganz in Seinen Besitz genommen. Er schrieb noch schneller, als wollte Er mir sagen ich solle keine Zweifel haben.

(Zitiert aus: "Abbé René Laurentin befragt Vassula")
POS
Ich empfehle, auch dies zu lesen:
www.infovassula.ch/tliggerman.htm
Und ganz allgemein:
www.infovassula.ch
Klaus
Das wird ein Echo geben ... aber ich habe ebenso bezüglich Ryden eine ablehnende Haltung ...