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Märtyer von Auschwitz. Maksymilian Maria Kolbe

10.01.2022 08:00

Das irdische Werk Pater Maksymilian Kolbes krönten zwei große Leistungen. Die erste war Niepokalanów, das aus dem nichts geschaffene größte katholische Kloster der Welt unweit von Warschau und zugleich ein riesiges katholisches Medienzentrum. Die zweite Leistung war das von ihm gegründete Franziskanerkloster in Nagasaki in Japan. Das er im Sommer 1941 in Auschwitz freiwillig in den Tod ging, um das Leben seines Mithäftlings Franciszek Gajowniczek zu retten, war der Triumph der Menschlichkeit über das Böse.

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Märtyer von Auschwitz. Maksymilian Maria Kolbe

Pater Maksymilian KolbePAP/DPA

Vor 128 Jahren, am 8. Januar 1894, wurde Rajmund Kolbe, der Franziskaner, Missionar, Gründer von Klöstern in Niepokalanów und Nagasaki und Herausgeber katholischer Zeitschriften in Zduńska Wola geboren. 1941 starb er im KL Auschwitz und gab sein Leben freiwillig für einen Mitgefangenen ab.

In den Jahren 1912-1919 studierte er an der "Gregorianum" -Universität in Rom, wo er einen Doktortitel in Philosophie erhielt, im April 1918 wurde er zum Priester geweiht. 1927 gründete er in der Nähe von Warschau das Kloster und den Verlag Niepokalanów. Drei Jahre später reiste er nach Japan, von wo er 1936 zurückkehrte. Nachfolgend übernahm er die Leitung von Niepokalanów, dem größten katholischen Kloster der Welt.

Im September 1939 schlossen die deutschen Besatzer das Kloster Niepokalanów. Trotzdem kümmerte sich Kolbe um die Vorbereitungen für die Aufnahme von dreitausend Menschen im Kloster, darunter Juden, die aus Poznań vertrieben wurden. Er eröffnete eine Reparaturwerkstatt für Uhren und Fahrräder, schuf eine Blechschmiede und organisierte eine Sanitärabteilung. Er wurde am 28. Mai in einem der ersten Transporte inmitten von 304 Personen, hauptsächlich Geistigen, darunter 15 Juden, nach Auschwitz deportiert. Er erhielt die Nummer 16670.

Maximilian Kolbe gab im Todeslager sein Leben für einen anderen Mitgefangenen, Franciszek Gajowniczek, ab. Pater Maximilian wurde zum ersten polnischen Märtyrer des Zweiten Weltkriegs ernannt. Er wurde 1971 von Papst Paul VI. seliggesprochen, und 11 Jahre später vom heiligen Johannes Paul II. heiliggesprochen. Franciszek Gajowniczek hat den Krieg überlebt. Er starb 1995 in Brzeg in der Region Opole im Alter von 94 Jahren.

Ein Gespräch von Joachim Ciecierski mit Janusz Tycner.
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Aber Maximilian Kolbe ist nicht für seinen Glauben gestorben sondern für jemanden anderen. warum wird er dann als Märtyrer gesehen?
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