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Warum tun sich manche so schwer, den Willen des Vaters im Himmel zu akzeptieren?

Warum tun sich manche so schwer, den Willen
des Vaters im Himmel zu akzeptieren?


Das Neue Testament beginnt mit der Inkarnation des
Wortes Gottes und damit untrennbar verbunden ist die
Erfüllung des Willens des Himmlischen Vaters. Das be-
zeugte Jesus überall und das beten wir im täglichen Vater
unser: „Dein Wille geschehe“!

Warum tut man sich dann so schwer, den Willen des
Vaters zu erfüllen und manche sogar, ihn überhaupt
einmal zu akzeptieren?

Jeder Mensch hat einen freien Willen geschenkt bekommen,
den er verantwortungsvoll und zu Ehren seines Schöpfers
einsetzen sollte, nach Seinen Gesetzen, Seinen Lehren und
Seinen Offenbarungen. Es müsste eigentlich klar sein, dass
Er allwissend ist und wir nur ein Stäubchen im Weltall,
auch was unseren Verstand betrifft. Unser Glaube bleibt
immer der, der nach Einsicht sucht. Wir sind Suchende
und Findende, solange wir auf Erden pilgern. Warum tun
sich manche so schwer, ihren Eigenwillen mit dem Willen
Gottes gleichförmig zu machen?

Das eigene Ich steht bei vielen im Vordergrund. Sie vertrauen
lieber auf ihre eigene Intelligenz, sie nähren lieber ihre Eitel-
keiten, sie wollen lieber in der Welt etwas gelten als im Himmel-
reich, obwohl die Erde nur zeitlich, der Himmel ewig ist, sie
glauben gar nicht richtig an Gott und falls doch, hat der Glaube
keine Wurzeln.

Vertrauen auf den liebenden Vater und Seine Vorsehung wäre
das Sicherste überhaupt, um innerlich glücklich zu werden,
doch wenn wir von Seinem Lebensplan für uns abweichen,
ziehen wir unnötige Leiden auf uns. Der schnellste und beste
Weg wäre immer der geradlinige im Willen Gottes.

Aber manche sind so sehr auf ihr eigenes Ego und ihre eigenen
Fähigkeiten getrimmt, dass sie lieber selber alles planen,
selber alles besser wissen, selber alles regeln, alles bis ins
kleinste Detail vorausdenken, obwohl sie die Zukunft nicht
in ihrer eigenen Hand haben. Wie wollen sie den Lohn des
Vaters erlangen, wenn sie nie auf Ihn vertraut haben?

Vertrauen zu haben ist das Spannendste im Leben überhaupt,
Vertrauen auf die Vorsehung meine ich. Man wird immer
wieder positiv überrascht, was innere Freude erzeugt,
die einen wie eine Welle der ständigen Ermutigung
durchs Leben trägt.

Es ist ganz ähnlich wie bei diesem kleinen Experiment: Ich
weiß, dass hinter mir jemand steht, der mich auffängt.
Jetzt soll ich mich fallen lassen und vertrauen. Viele
lassen sich leider erst gar nicht in die Hände des Vaters
fallen, weil sie meinen, Er sei gar nicht da oder er ver-
lange zuviel. Doch das ist eine schwere Täuschung!
Einige lassen sich nun fallen, weil sie vertrauen. Es
tritt zwar ein gewisses Gespanntsein auf, weil man vor-
herweiß, dass man für kurze Zeit im freien Fall sein wird
und das kann eine gewisse Aufgeregtheit oder sogar
Unsicherheit erzeugen, aber wer wirklich vertraut, lässt
sich gelassen fallen. Und? Man wird sicher aufgefangen.
Dabei tritt eine freudige Erleichterung und Dankbarkeit
ein.

Und so ist es auch in den Prüfungen Gottes: wir werden
auf Vertrauen hin geprüft und wenn wir bestehen, erzeugt
das Freude und Dankbarkeit im Herzen und schließlich
Lohn im Himmel.

Die Lebensprüfungen müssen so oder so kommen. Lieber
gleich den Willen des Vaters tun, denn da ist man sicher.
Die Kreuze, die Er uns auferlegt, sind viel würdevoller als
die selbstverschuldeten Leiden. Jesus sagte es bereits: „Nehmt
mein Joch auf euch, …. denn mein Joch drückt nicht und meine
Last ist leicht.“ (Mt 11,29f.) Der Böse würde uns erdrücken, der
Vater dagegen stärkt uns. Jesus hat nur soviel ertragen, weil Er als
Gottmensch die Sünden der ganzen Menschheit auf sich nehmen
wollte.

Das sollte nicht Angst, sondern Dankbarkeit auslösen!

Tu Providencia, o Padre, todo lo gobierna!

Joannes Baptista
"Die Kreuze, die Er uns auferlegt, sind würdiger als die selbstverschuldeten Leiden."
Heilwasser
Überzeugt mich. 🥳 😉
Joannes Baptista
Habe auch gar nichts anderes erwartet 😇.
Heilwasser
Tu Providencia, o Padre, todo lo gobierna!
Zweihundert
Zweihundert
Joannes Baptista
Schröder hat eine Statistikänderung in Kraft gebracht, weshalb in der Statistik viel weniger die Linken Straftaten erfasst werden. Ein ganz dreister Trick darin: wenn bei einer linken Straftat einer von den Tätern, der nicht gefasst wird, ein Hakenkreuz auf das besprühte Gebäude sprüht, wird die Straftat als rechts motiviert bzw. rechtsextrem erfasst. So läuft der Hase! 😡 😡 😡
Joannes Baptista
Heilwasser
Trickbetrug, au weia.
Heilwasser
Vertrauen zu haben ist das Spannendste im Leben überhaupt,
Vertrauen auf die Vorsehung meine ich. 😊
One more comment from Heilwasser