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Aquila
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UNTERWANDERUNG

Die Lehrerin, Anwältin und Gewerkschaftsaktivistin Dr. Bella Dodd, geb. 1904 in Italien als jüngstes von 10 Kindern, gest. 1969 in New York, war eine hochrangige Funktionärin der kommunistischen Partei der USA. Sie bekehrte sich und wurde durch den bekannten amerikanische Bischof Fulton Sheen in die Katholische Kirche aufgenommen. In einem Vortrag in Orange/California gestand sie etwas Erschütterndes und Schreckliches: In den 1930er Jahren schleuste sie im Auftrag der kommunistischen Partei der USA 1.100 (!!!) hervorragend ausgebildete, aber ungläubige, moralisch nicht gefestigte Männer in Priesterseminare ein - mit dem Ziel, die Kirche von innen her zu zerstören. Sie sollten sich weihen lassen und einmal als Monsignori und Bischöfe zu höheren Posten aufsteigen. Ihre Aufgabe sollte darin bestehen, dogmatische und philosophische Zweifel zu streuen.
Soweit, so schlimm. Und jetzt könnte jemand meinen, diese Pläne seien nicht aufgegangen. Leider ist das Gegenteil der Fall! Es funktionierte fantastisch. Einige Jahre vor dem II. Vatikanischen Konzil erklärte Frau Dr. Bella Dodd: „Im Augenblick befinden sie sich an den höchsten Stellen der Kirche, wo sie daran arbeiten, Veränderungen herbeizuführen, um die Wirksamkeit der Kirche gegen den Kommunismus zu schwächen.” Sie sagte auch, dass diese Veränderungen so drastisch sein würden, dass die Katholische Kirche nicht wiederzuerkennen sein werde.
An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass Frau Dr. Dodd weitere, umfangreiche Aussagen zur kommunistischen Infiltration machte, die nicht nur Priesterseminare betraf, sondern auch politische Parteien sowie Schulen und Universitäten.
Niemand soll meinen, dass nur in den USA ungläubige junge Männer in Priesterseminare eingeschleust wurden! Das zeigen etwa die Schilderungen des heutigen Arztes und Familienvaters Jean-Pierre Dickès in seinem Buch „Die Verwundung”. Darin beschreibt er die Übernahme des renommierten französischen Seminars Saint-Sulpice in Issy-les-Moulineaux nahe Paris durch eine sogenannte „pressure group”. Dickes trat am 17. Oktober 1965 zusammen mit 78 weiteren Männern ins Seminar ein. Damals war das Seminar, wie er schreibt, ein Hafen des Friedens, und die Stille bot Raum für Gebet und innere Sammlung. Zur Spiritualität gehörten die Anbetung bei ausgesetztem Allerheiligsten und der Rosenkranz.
Anfang November trat eine Gruppe von ca. 30 Studenten ins erste Studienjahr der Philosophie ein. In kurzer Zeit bildeten sie innerhalb des Seminars verschiedene Gruppen und organisierten Versammlungen mit dem Ziel, das Seminar ihren Vorstellungen anzupassen. Bald hatten sie aufgeräumt mit der scholastischen Methode in der Philosophie, mit der Autorität der Kirchenväter und mit den Aussagen des kirchlichen Lehramtes.
Dickès erlebte also eine völlige Umwälzung des Seminars, aber auch seiner eigenen Berufung. Er sagt: „1900 Jahre Kirchengeschichte wurden im Seminar in 8 Monaten ausgetilgt.”
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kann man annehmen, dass auch andere kommunistische Parteien (oder Regierungen) junge ungläubige Männer in Priesterseminare eingeschleust haben. Und wohl viele von ihnen wurden zu Priestern geweiht und stiegen zu hohen Rängen auf. Es tauchen bedrückende Fragen auf: Bis wann geschah das? Bis 1989? Und haben vielleicht andere gottlose Gruppierungen Ähnliches getan oder tun so etwas immer noch?
Und schließlich die besonders bedrückende Frage: Wo sind diese geweihten Gottlosen heute? Denn für die etwa vor wenigen Jahrzehnten Eingeschleusten gilt doch: „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.”

Wenn man die Aussagen und Verhaltensweisen nicht weniger Priester und Bischöfe erwägt, drängt sich der Verdacht auf, dass es sich um Eingeschleuste handelt, die die Kirche von innen her zerstören wollen. Nur gut, dass die Kirche als Ganzes nicht von den Mächten der Hölle überwältigt werden wird! Allerdings sind viele, viele unsterbliche Seelen in Gefahr, auf ewig verlorenzugehen. Verstärken wir unser Gebet!

Quellen: - „Christian Order”, Nov. 2000
- Alice von Hildebrand, Interview vom 28. Januar 2016
u.a.
Theresia Katharina
In den wichtigsten Stellen von Staat,Kirche und Gesellschaft sitzen heute Abgesandte Babylons, die Unterwanderung läuft noch weiter und ist fast perfekt. Wer die NWO Agenda nicht teilt, bekommt diese Posten nicht bzw. wird entfernt.