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“Gesandter der göttlichen Liebe“ Gertrud die Große von Helfta

Einführung .....Im Lauf der Jahre nahm Gertrud eine Kehr von den freien Künsten zu den rein geistlichen Studien; sie vertauschte Grammatik und weltliche Literatur, in die sie sich nach eigener Ansch…More
Einführung
.....Im Lauf der Jahre nahm Gertrud eine Kehr von den freien Künsten zu den rein
geistlichen Studien; sie vertauschte Grammatik und weltliche Literatur, in die sie
sich nach eigener Anschauung zu stark verloren hatte, mit der Theologie.....
.....Diesen Studien folgten himmlische Erleuchtungen und Erscheinungen. Am 27.
Januar 1281 erschien Christus zum erstenmal der hl. Gertrudis. Das war der
Wendepunkt zum außerordentlichen geheimnisvollen Leben. Es hielt an bis zum
Tode. Andauernde Leiden begleiteten wie ein Schatten den Verkehr mit der
Überwelt. ....
.....Über Gertruds mystischem Leben liegt die ganze Zeit wohltuende
Schlichtheit, Ruhe, Gleichmäßigkeit, Seelenstärke und Milde. Gedanken- und
Willenskraft drängen bei ihr immer weiter nach Vollkommenheit. Das Gefühl der
Unzulänglichkeit begleitet die strebende Seele treu, und ebenso ein stets wacher
Bußeifer, der in seinem Feuer Regungen z. B. von Ungeduld und Eitelkeit
ausschmilzt. Demut, Offenherzigkeit, Geduld und allumfassende Liebe treten an
Gertrud leuchtend hervor.....
.....Jahr und Tag des Heimgangs der hl. Gertrud sind unbekannt. Wohl im
einwinternden Jahr 1302 kam an ihr Schmerzenslager laut der anpassenden
Festliturgie eine letzte Himmelsbotschaft. »Himmlische Geister erschienen, die
vom Himmel auf die Erde niederstiegen, und sie luden Gertrudis ein, indem sie
sangen: Komm, komm, Herrin, denn des Himmels Wonnen erwarten dich.....<<
.....Die weithin maßgebende hl. Teresa(von Avila) war von inniger Verehrung für die
heilige deutsche Jungfrau von Helfta getragen.....
.....Gertrud denkt und betet nicht nur für sich; sie interessiert sich für die
Gesamtkirche, für die Heimat, für die Bauersleute, die bei schlechtem Wetter ums
tägliche Brot besorgt sind, kümmert sich um frierende, hungernde Vöglein usw.; sie
erquickt sich an himmlischer Beschauung, findet aber daneben die ehrbaren
Fastnachtsfreudendes Volkes ganz in Ordnung.
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