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M.RAPHAEL
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Der Leib ist der Weg zum Heil

Meine negativen Bemerkungen zur Homosexualität können von modernen Humanisten nicht verstanden werden. Ich schreibe aber auch nicht für sie. Sie sollen machen und glauben, was sie wollen. Das ist auf der Erde ihr Recht. Der Rechtsstaat ist zuständig. Ihr humanistischen Gutmenschen könnt mich ruhig für einen Verrückten aus dem Speakers’ Corner im Hyde Park halten. Ich mache mich ganz groß, nicht wahr? Anmaßung? Lachen dürft ihr auch. Warum lest ihr überhaupt meine Beiträge? Ich lese eure auch nicht.

Immer gelten meine Beiträge auf Gloria TV einzig und allein der Heiligen Katholischen Kirche und ihrem Auftrag, die Menschen in den Himmel zu führen. Wenn ich z.B. einen Thomas Bernhard erwähne, dann nur, um die Modernisten in der Kirche in Frage zu stellen. Denn diese haben in der Kirche nichts zu suchen. In der Moderne gibt es keine Kirche, weil sie prinzipiell gottlos ist. Die katholischen Modernisten sind deshalb nur Parasiten. Auf dem Rücken des Glaubens sacken sie die Kirchensteuer ein. Durch ihre Botschaft von nett und lieb verhindern sie, dass der wahre transzendente Gott die Menschen verwandeln kann. Es geht nicht um den Hochmut, das Händchenhalten, nette Gespräche oder Kaffee und Kuchen. Es geht um die Demut, das Hereinlassen des Herrn durch die traditionellen Sakramente. Da lachen Modernisten nur.

Der einzige Grund warum ich nicht aufhöre, Beiträge im Kampf für das Unsichtbare zu schreiben, besteht darin, dass ich von klein auf den Riss der normalen Welt durch das Göttliche erfahren habe. Ich kann nicht an die nachmetaphysische Immanenz glauben, wie die Humanisten. Mit Descartes begann die Lüge (Trennung von res extensa und res cogitans) und sie hat sich immer weiter verbreitet und fortgesetzt, weil sie dem menschlichen Hochmut und seiner Kontrollsucht schmeichelt. Aber der Mensch ist nicht Gott. Er kann nicht machen, was er will. Milliarden gehen in die Hölle.

Am frühen Morgen von Christkönig, genau in der gewonnenen Stunde der Zeitumstellung, hat mich der Herr aufgeweckt. Wie immer lag ich im Dunkeln und klagte über die schamlosen und frechen Sünder in der Kirche. Dann sprach ER zu mir: „Ich bin in dir. Ich bin glücklich.“ Nur sehr selten sprechen wir mit Worten miteinander. Umso mehr erkenne ich Seine Stimme. Kurz und klar. Wie immer enthielten die kurzen Sätzen unendlich viele Informationen. Die Worte hatten mich beruhigt. Ich konnte wieder einschlafen.

Warum spreche ich fast nie mit Gott? Weil es nicht notwendig ist. Er ist in mir. Er verwandelt meinen Körper in Seinen Leib. Sein Fleisch ist mein Fleisch. Sein Blut ist mein Blut. Sein Herzschlag ist mein Herzschlag. Wir pulsieren zusammen. Deshalb ist es wirklich wahr: MEIN LEIB IST DER TRÄGER DES GLAUBENS. Evtl. folgt der bewusste Geist, aber es ist nicht notwendig. Mein vegetatives Nervensystem betet Gott unablässig an. Jede Zelle in meinem Körper verherrlicht Gott.

Der Protestantismus hat den GEIST ZUM TRÄGER DES GLAUBENS gemacht. Dann war es nicht weit bis zur modernen Homokirche, in der die Leute glauben, dass sie, egal wie sie ihren Leib mit dreckiger Perversion schänden, allein durch ihre guten Intentionen, ihre Nachdenklichkeit, ihren warmen Gefühlen und ihren politisch korrekten Vorstellungen gerettet werden. Gott und Sein Heilswille wurden aus der wahren Dimension des Fleisches (Menschwerdung und Auferstehung des Fleisches) in die Lüge des Mentalen gezogen. Nach Luther ist das Fleisch für die Humanisten nur noch korrupt. Man kann mit ihm machen, was man will. Jetzt ist der Geist der Träger des Glaubens. Deshalb müssen Protestanten unablässig mit ihrem Bewusstsein beten. Nur das versichert ihnen die Gnade des Herrn. Eigentlich handelt es sich um die Leibfeindlichkeit der Gnosis. Die hochmütigen Selbstvergötzer hassen das Fleisch. Es begrenzt sie. Es macht sie demütig. Götter können sie nur im Geist, d.h. in ihrer Einbildung sein. Man gehe mal in eine Buchhandlung und schaue sich die endlosen Titel fiktiver Literatur an. Ekelhaft.

Die ganze Bibel ist leiborientiert. Es geht immer nur um das Fleisch. Die Bibel ist nicht eine Sammlung von Metaphern, die auch anders verstanden werden können. Die Bibel ist Symbol. Es gibt nur eine Bedeutung. Wir kennen sie alle. Die Realität der Sprache der symbolischen Formen (Ernst Kassirer) ist eindeutig. Ein Ja ist ein Ja und ein Nein ist ein Nein. Schluss, Jesuiten. Der Gast ohne Hochzeitsgewand hat einen dreckigen Leib (Mt 22,11-14). Er kann noch so Herr, Herr, Herr schreien. Er muss weg.

Die Humanisten mögen das nicht. So können sie nicht lügen. Nein, eure Leiber lügen nicht. Wer diese durch Homosexualität schändet, spukt Gott ins Gesicht. Und ihr haltet euch für Bischöfe? Ab in die Hölle. Dabei habt ihr doch den Neurophysiologen geglaubt, die behauptet haben, dass das biologische Gehirn den Geist erschafft. Ihr habt es doch gewusst. Ihr habt dem Naturalismus und Physikalismus geglaubt. War das nicht die Anerkennung der Vormachtstellung des Leibes durch die Hintertür? Wie stolz sind Atheisten, wenn sie behaupten, dass sie nur intelligente Tiere sind. Genau!!! Der liebevolle und brüderliche (!) Geist moderner Katholiken ist noch nicht mal den Windhauch derrière wert, den er sich einbildet. Moderne Katholiken sind ein nichts. Es gibt sie überhaupt nicht. Das hat mit der Hölle zu tun. Dazu später mehr.

Die Perversen gehen mit ihrem schmerzempfindlichen Leib in die Hölle. Der Leib kann auf der Erde leiden. Und in der Hölle?!!
catharina
Ach Antiquas, ein wenig Studium der Geistesgeschichte wäre schon zu empfehlen.