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Franziskus schwätzte bei Generalaudienz mit den Leuten

So verlief die erste Generalaudienz mit Katholiken
PiusV+X
Immer zu einem Späßchen aufgelegt. Wie eins Pio Nono.
GOKL015
Showmaster!
Sixtus
Früher haben doch die Päpste die Menschen gesegnet....
Ottaviani
@Seidenspinner was ist daran verwerflich wenn der Papst auf die Gläubigen zugeht
Seidenspinner
Wieso verwerflich? Es ist einfach schön ein paar Eindrücke zu haben, wo der Papst wieder "frei zugänglich" ist.
elisabethvonthüringen
Spannung vor Ablauf von China-Vatikan-Deal
In drei Wochen läuft das umstrittene Abkommen zwischen dem Vatikan und China, mit dem etwa die Ernennung von Bischöfen geregelt wird, aus. Beobachter rechnen mit einer Verlängerung des Deals, mit dem China auch eine unliebsame Zivilgesellschaft loswerden wolle.
Mehr dazu in religion.ORF.at
Myste
Wie sagte er so schön, gleich als er Papst geworden war? ...Nein eben nicht "Gelobt sei Jesus Christus!" sondern wie das Mainzelmännchen "Gutnabend".
kyriake
Jetzt wo Sie's sagen: Er sieht diesem Mainzelmännchen auch zum Verwechseln ähnlich!
Neben Anton, Bert, Conni, Edi und Fritzchen gibt es jetzt auch noch Jorge-Mario!!!
kyriake
Und das ganz ohne Maske!!!
Myste
Ich meine: Ich bete für den Mann als den Inhaber des Stuhles Petri (vor dem ich den größten Respekt habe), auf dass er heimgesucht werde von wahren Erleuchtungen. Und seine politischen Analysen sind in unserer Zeit haarscharf und einmalig – der Geist der Analyse-Genialität von Karl Marx (dessen Philosophie und Utopie jedoch eine Katastrophe waren), so dass Linke bei ihm klauten. Das hat aber …More
Ich meine: Ich bete für den Mann als den Inhaber des Stuhles Petri (vor dem ich den größten Respekt habe), auf dass er heimgesucht werde von wahren Erleuchtungen. Und seine politischen Analysen sind in unserer Zeit haarscharf und einmalig – der Geist der Analyse-Genialität von Karl Marx (dessen Philosophie und Utopie jedoch eine Katastrophe waren), so dass Linke bei ihm klauten. Das hat aber inzwischen auch nachgelassen. Und er hat es auch nur immer schön in die Welt hinein posaunt; keine Taten in seinem Kompetenzbereich folgten daraus. Oder hat er etwa die Kirche und „katholische Welt“ zu einem beispielhaften sozialen Gebilde gemacht? Aber schon am Abend seiner Wahl fühlte ich mich sofort veräppelt. Und dann kamen nichts als unberechenbare Kapriolen (leider nur darin ist er sich treu und zuverlässig). Und an dem Abend äußerte ich das sofort auch, und wurde als progressiver Traditionalist, der versucht unbefangen hinzusehen, prompt von meinen erzkonservativen Traditionalisten-Geschwistern angegangen: Ich solle doch bitteschön bedenken, dass der Heilige Geist schon wüsste, was er da tut, indem er IHN zum Papst gemacht habe (und man klammerte sich an den Karrieristen Kardinal Müller, als wäre das stabil und das ausgereizt bis zum jähen Abserviert-Werden). Der Heilige Geist soll ja oft plötzlich der Lückenbüßer sein, wenn mal wieder Menschen versagen und ihren Job nicht machen. Er soll es dann so zu sagen wegzaubern, auf welche Weise auch immer. Eine merkwürdige Vorstellung vom heiligen Geist. Ich jedoch hatte sofort den Eindruck – und das hat sich leider erhärtet -, dass die Kirche zum ersten Mal in ihrer langen Geschichte, in der es oft unfassbar betrüblich aussah, und es dann doch eine Besserung gab, ihre Selbstheilungskräfte verloren hat. Sie ist substanzlos geworden, hat keinerlei Faible mehr für den Sinn ihres eigenen Daseins. Es ist eben keine Erleuchtung, keine mystische Evidenz mehr vorhanden. Und das, was noch da war von dem, was in der Geschichte der Kirche immer wieder auftauchte und formgebend und gestaltend erstaunlich erfolgreich seinen Einfluss geltend machte, ist aufgebraucht worden und wird inzwischen auch standardmäßig geringgeschätzt. Ehrlich: Ich bin voll Sorge.