Das gilt besonders mit Blick auf zwei Kirchenmänner: den Sekretär der damaligen Berliner Bischofskonferenz, Prälat Paul Dissemond, und den Berliner "kirchenpolitischen" Prälaten Gerhard Lange. An …More
Das gilt besonders mit Blick auf zwei Kirchenmänner: den Sekretär der damaligen Berliner Bischofskonferenz, Prälat Paul Dissemond, und den Berliner "kirchenpolitischen" Prälaten Gerhard Lange. An ihnen lässt Meisner kein gutes Haar. Den Geistlichen, die bereits unter seinem Vorgänger Alfred Bengsch die Kontakte zwischen Staat und Kirche zu pflegen hatten, wirft er eine zu große Nähe zum DDR-Regime vor. Sogar von "Verrat" spricht er bei Lange, der 2018 starb und mit bischöflichem Segen beigesetzt wurde. Dass sie die Kirchenpolitik anders einschätzen als Meisner, war schon in den 80er Jahren kein Geheimnis. Warum der Kardinal trotzdem Lange bis zuletzt im Amt beließ, bleibt sein Geheimnis.
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Überraschende Autobiografie aus Nachlass des Kölner Kardinals | DOMRADIO.DE

Er berichtet über seinen Widerstand in DDR-Zeiten und seinen turbulenten Wechsel nach Köln. Einige Mitbrüder lobt er, anderen wirft Joachim Kardinal …
Eva
Sogar von "Verrat" spricht er bei Gerhard Lange, der 2018 starb und mit bischöflichem Segen beigesetzt wurde. Dass sie die Kirchenpolitik anders einschätzen als Meisner, war schon in den 80er Jahren kein Geheimnis. Warum der Kardinal trotzdem Lange bis zuletzt im Amt beließ, bleibt sein Geheimnis.
Ischa
Muss ich mir unbedingt sofort besorgen. Tja,"Verrat" ist ein schnell ausgesprochenen Wort. Einige mussten den Laden am Laufen halten und die Gemengelagen in beiden Kirchen war wirklich schwierig. Es gab einige Mitarbeiter, die als Informanten gearbeitet haben. Als das rauskam, konnten es die "Mitchristen" nicht fassen. Der Druck, den die Stasi ausüben konnte, war unglaublich. Er betraf das …More
Muss ich mir unbedingt sofort besorgen. Tja,"Verrat" ist ein schnell ausgesprochenen Wort. Einige mussten den Laden am Laufen halten und die Gemengelagen in beiden Kirchen war wirklich schwierig. Es gab einige Mitarbeiter, die als Informanten gearbeitet haben. Als das rauskam, konnten es die "Mitchristen" nicht fassen. Der Druck, den die Stasi ausüben konnte, war unglaublich. Er betraf das gesamte familiäre Umfeld.