elisabethvonthüringen
Eine mitbrüderliche Blutgrätsche?
Posted on 13. März 2012 by Cicero

Bischof Felix Gmür äußert sich gegenüber der Presse zum Hirtenbrief seines Mitbruders Bischof Vitus Huonder.
Die Kritik ist vernichtend und sie widerspricht aus meiner Sicht dem Glauben der Kirche, wie er im Kathechismus der Katholischen Kirche vorgelegt ist. Und jetzt bekäme ich, wäre ich Katholik im Bistum Basel, ein …More
Eine mitbrüderliche Blutgrätsche?
Posted on 13. März 2012 by Cicero

Bischof Felix Gmür äußert sich gegenüber der Presse zum Hirtenbrief seines Mitbruders Bischof Vitus Huonder.
Die Kritik ist vernichtend und sie widerspricht aus meiner Sicht dem Glauben der Kirche, wie er im Kathechismus der Katholischen Kirche vorgelegt ist. Und jetzt bekäme ich, wäre ich Katholik im Bistum Basel, ein Problem.
Und eine solche Aussage:
… „aber wir müssen auch die Kirche von morgen bauen und müssen das zur Seite legen, was in die gegenwärtige Realität nicht mehr passt“.
wäre nicht der geringste Teil des Problems.
Wir? müssen? die Kirche bauen? Über Bord werfen, was in die gegenwärtige Realität nicht mehr paßt?
23 Bier reichen nicht mehr …
elisabethvonthüringen
Ich dachte ja
wenn schon diverse nichtsnutzige ernstzunehmende Hochwürdens im Bistum Chur sich weigern, den Hirtenbrief zur EHE von Bischof Huonder zu verlesen, kann ich ja mal wieder einspringen. Scheint ein Fastenthema zu sein. Nicht, dass es Spaß machte also.
Man kommt sich langsam blöd vor, noch gläubig zu sein GEGEN katholische Priester.
Aber naja, wenn es mir AUSSCHLIESSLICH um die GLAUB…More
Ich dachte ja
wenn schon diverse nichtsnutzige ernstzunehmende Hochwürdens im Bistum Chur sich weigern, den Hirtenbrief zur EHE von Bischof Huonder zu verlesen, kann ich ja mal wieder einspringen. Scheint ein Fastenthema zu sein. Nicht, dass es Spaß machte also.
Man kommt sich langsam blöd vor, noch gläubig zu sein GEGEN katholische Priester.
Aber naja, wenn es mir AUSSCHLIESSLICH um die GLAUBWÜRDIGKEIT gegangen wäre, wäre ich eh Amish geworden. Der Sache an sich trauere ich immer noch nach.
Danke, liebe Priester und Bischöfe, dass ihr Seelen an die Freikirchen verheizt. Wenn ihr Glück habt und es keinen Gott gibt, wird euch das auch nicht vergolten. Derweil erlaube ich mir, euch hin und wieder ne Ansage zu machen, Deal?
One more comment from elisabethvonthüringen
elisabethvonthüringen
Auch schön.
>>Nicht zum ersten Mal provoziert der Churer Bischof Vitus Huonder mit seinem Konservativismus die Basis. Seine jüngste Anordnung im Hirtenbrief, wiederverheiratete Geschiedene seien vom Empfang der Sakramente auszuschliessen, rief heftige Reaktionen hervor. Katholische Pfarrer weigerten sich, den Hirtenbrief in ihren Kirchen am Sonntag zu verlesen.

Zu den Kritikern gesellt sich nun …More
Auch schön.
>>Nicht zum ersten Mal provoziert der Churer Bischof Vitus Huonder mit seinem Konservativismus die Basis. Seine jüngste Anordnung im Hirtenbrief, wiederverheiratete Geschiedene seien vom Empfang der Sakramente auszuschliessen, rief heftige Reaktionen hervor. Katholische Pfarrer weigerten sich, den Hirtenbrief in ihren Kirchen am Sonntag zu verlesen.

Zu den Kritikern gesellt sich nun auch der Basler Bischof Felix Gmür. Vor katholischen Kirchen-Journalisten ging Gmür am Wochenende in Solothurn auf den umstrittenen Hirtenbrief ein. Gmür forderte von den Anwesenden, dass diese sich dem Thema annehmen und das Dilemma aufzeigen: Jenem zwischen der ins Kirchenrecht eingegangenen Unauflöslichkeit der Ehe, der «Barmherzigkeitspraxis Jesu» und der Wirklichkeit der heutigen Menschen.

Gmür liess sich sogar zur Bezeichnung «absurd» hinreissen, als er die Praxis ansprach, wonach alle denkbaren Sünden irgendwann und irgendwo vergebungswürdig seien – mit Ausnahme der Wiederverheiratung.<< Aus einem Artikel der Aargauer Zeitung

Darf ich mal sagen, was ich, mit Verlaub, absurd finde? Wenn ein katholischer Bischof und Oberhirte von katholischen Journalisten einfordert, sich eines seelsorgerisch dermaßen diffizilen und lehramtlich dabei glasklaren Themas anzunehmen. Ebenso absurd ist es, zu behaupten, es handle sich dabei um eine "Anordnung" von Bischof Huonder und sich dann an dieser angeblichen "Anordnung", die, wie ja einmütig befunden, eh ignoriert werden wird, sich auch noch derart hochzuziehen.
Man darf sich langsam fragen, ob Bischof Huonder irgendwie unter die Altkatholiken gefallen ist in seinem Bistum.
Zu seinem megakollegialen Amtsbruder sage ich jetzt mal nichts weiter.
Sonst kommt Imrahil und findet mich ungehörig:-)
borromeus
Danke Hochwürdiger Herr Bischof Huonder für Ihren Mut !!
Wo sind die anderen Bischöfe ????? Warum unterstützt Ihr nicht die Wahrheit und die Lehre der Kirche wie es Monseigneur Huonder tut ???
Bibiana
In Münster brüllten Abtreibungsbefürworter: Nieder mit Jesus.

O Herr, öffne ihnen die Augen.

🙏
elisabethvonthüringen
Der Vatikan und die Musik

Die Musik scheint im Vatikan einen immer größeren Stellenwert zu bekommen. Jüngstes Beispiel das römisch-anglikanische Projekt zu Peter und Paul. Und jetzt gibt es noch eine Neuigkeit diesbezüglich. Zum ersten Mal richtet der Vatikan einen Kompositionswettbewerb auf. Ergebnis soll eine Komposition sein für das vom Papst ausgerufene "Jahr des Glaubens".

Ziel soll eine …More
Der Vatikan und die Musik

Die Musik scheint im Vatikan einen immer größeren Stellenwert zu bekommen. Jüngstes Beispiel das römisch-anglikanische Projekt zu Peter und Paul. Und jetzt gibt es noch eine Neuigkeit diesbezüglich. Zum ersten Mal richtet der Vatikan einen Kompositionswettbewerb auf. Ergebnis soll eine Komposition sein für das vom Papst ausgerufene "Jahr des Glaubens".

Ziel soll eine "zeitgenössische Komposition geistlicher Musik" sein - ich setze einmal voraus und hoffe, dass es nicht zu so etwas verkommt wie diese Katholikentags-Mottolieder-Kompositionswettbewerbe. Und entstehen soll eine Vertonung des Glaubensbekenntnisses. Immerhin 5000 Euro gibt es als Preisgeld.

Ich bin sehr gespannt, was dabei herauskommt und hoffe das der Wettbewerb zum Vorbild wird für künftige Mottoliederfindungen in Deutschland.
elisabethvonthüringen
Ihr heiratet die Frau, die ihr liebt…

…wir lieben die Frau, die wir heiraten.
Dieser Spruch ist für mich und meine Ehe sehr wichtig geworden.
[Von Bastian]
Vor etlichen Jahren habe ich 4 Monate in Bangladesh verbracht. Ich hatte die Gelegenheit, das Land sozusagen von innen zu sehen, durch viele Begegnungen mit Menschen der ganz normalen Bevölkerung. Freiheit in den Lebensentscheidungen, wie …More
Ihr heiratet die Frau, die ihr liebt…

…wir lieben die Frau, die wir heiraten.
Dieser Spruch ist für mich und meine Ehe sehr wichtig geworden.
[Von Bastian]
Vor etlichen Jahren habe ich 4 Monate in Bangladesh verbracht. Ich hatte die Gelegenheit, das Land sozusagen von innen zu sehen, durch viele Begegnungen mit Menschen der ganz normalen Bevölkerung. Freiheit in den Lebensentscheidungen, wie wir sie kennen – Berufswahl, Wahl des Wohnortes, Ziel von Reisen, sogar bei der Partnerwahl – waren dort großenteils kein Thema: es gab einfach gar keine Wahlmöglichkeit. Man musste da, wo man war, sehen, dass man überlebte, und wurde oft von der Familie früh verheiratet. Frappierend für mich war dabei, dass die Menschen großenteils einen glücklicheren Eindruck auf mich machten, als sie es zu Hause in Deutschland taten. (Das galt natürlich nur für die, die gesund und einigermaßen sicher waren, genug zu essen zu haben. Das Leid der Hungernden war unbeschreiblich!)
Ich forschte nicht nach – es wäre zu unhöflich gewesen, zu fragen: „Wieso seid Ihr so glücklich, wo es Euch doch so schlecht geht? Bei uns wäre so niemand fröhlich!“. Es war auch nicht nötig, zu fragen: man kam mit diesem Thema auf mich zu. Einige Male wurde mir unaufgefordert erzählt, wie es gehe, glücklich zu sein.
Der obige Satz war eines der Rezepte. Wie weise er ist, wurde mir erst vor meiner kirchlichen Trauung klar.
Da ging mir durch den Kopf, dass ich nicht nur versprechen würde, eine Frau zu lieben, die ich nur im Moment kannte und deren Entwicklung ich nicht im Geringsten vorhersehen könnte. Ich versprach auch, dieselbe Frau zu lieben, gleich wie ich mich selbst verändern würde. Ich versprach Liebe von einem mir unbekanntem zu einer mir unbekannten für Lebenssituationen, die mir ebenfalls völlig unbekannt waren. Die Tatsache, dass ich sie damals liebte, war keinerlei Garantie: bei der Ehe ging es nicht um Bestätigung einer Liebe, die da war, sondern um das Versprechen von Liebe, die noch nicht da war. Ohne Einschränkung, ohne Rückweg. Das waren harte Gedanken.
Ich weiß nicht, wie ich damit umgegangen wäre, wenn ich nicht das Zeugnis dieser Menschen gehabt hätte, die mir ganz einfach sagten: ja, genau so ist es und genauso geht es.
Heute bestätige ich das voll und ganz. Ich bin meine Ehe eingegangen und habe es nie bereut – dabei ist es wirklich nicht immer einfach. Dass ich meine Frau liebe, ist die Basis, auf der ich hoffentlich den Rest meines Lebens stehe. Ich kann es mit Gottes Hilfe, und ich bete, dass mir diese Hilfe bleibt. Und weil dieses Ja, dieser Entschluss, so wichtig ist, ist mir auch klar, warum ein unverheiratetes Zusammenleben so schädlich ist. Man übt die falsche Basis ein. Man glaubt, eine ausgeklügelte Balance zwischen Geben und Nehmen sei das Rezept. Doch das einzige Rezept ist, sich selbst zu geben. Das ist je nachdem beglückend oder fast unmöglich – auf jeden Fall ist es der Weg.
diana 1
Es gibt nur einen Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, in der Heiligen Dreifaltigkeit die zu einem Einzigen vereint sind.
Wir haben die 10 Gebote, Jeder Katholische Christ, sollte sie halten. Danke jedem Bischof, Priester der uns die Wahrheit sagt.
Roger Michael
Link zum Interview mit Bischof Vitus Huonder: SonntagszeitungMore
Link zum Interview mit Bischof Vitus Huonder: Sonntagszeitung