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Zeitung: Rom und Piusbruderschaft könnten sich bald einigen

(gloria.tv/ KNA) Im seit Jahrzehnten währenden Streit zwischen der traditionalistischen Piusbruderschaft und dem Vatikan zeichnet sich nach Einschätzung der französischen Tageszeitung «Le Figaro» eine Lösung ab. Beim für diesen Mittwoch geplanten Treffen des Generaloberen der Piusbruderschaft, Bernard Fellay, mit dem Präfekten der Glaubenskongregation in Rom, Kardinal William Joseph Levada, seien Einigungsvorschläge des Heiligen Stuhls zu erwarten, schreibt das Blatt in seiner Dienstagsausgabe.

Zwar würden Fellay und Levada bei der Begegnung feststellen, dass sie sich in ihrer Bewertung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) nicht einig seien. Die große Neuigkeit sei aber, heißt es dort weiter, dass der Vatikan anerkennen werde, dass es sich bei den Streitpunkten nicht um «essenzielle» Fragen des katholischen Glaubens handele.

Der Vatikan werde daher von den Piusbrüdern verlangen, sich zu den zentralen Punkten zu bekennen, die seit zwei Jahrtausenden den katholischen Glauben begründeten. Sollte die Piusbruderschaft dem zustimmen, werde ihnen laut dem «Figaro» eine juristische Lösung vorgeschlagen, die es ihnen erlaube, eine katholische Gruppierung zu werden.

Nach Angaben der Zeitung werden dafür im Vatikan mehrere Modelle überlegt. So könne die Piusbruderschaft zur Personalprälatur erhoben werden, wie dies im Fall des Opus Dei geschehen sei. Alternativ sei auch ein Ordinariat möglich, wie es Rom zuletzt für die zur katholischen Kirche übertretende Anglikaner eingerichtet habe.

Der Religionskorrespondent der Zeitung, Jean-Marie Guenois, schreibt weiter, es sei unwahrscheinlich, dass eine Entscheidung über die Zukunft der Traditionalisten-Bruderschaft bereits am Mittwoch verkündet werde. Grund sei, dass der Generalobere der Piusbrüder die römischen Festlegungen nicht ohne Rücksprache werde akzeptieren können. Es zeichne sich aber ab, dass eine große Mehrheit der Piusbruderschaft die römischen Vorstellungen akzeptieren werde.

Seit fast zwei Jahren hatte es zwischen dem Heiligen Stuhl und der Priesterbruderschaft Gespräche über Fragen des kirchlichen Lehramts gegeben. Mitte August schloss Fellay abermals eine Anerkennung des Zweiten Vatikanischen Konzils durch seine Gemeinschaft aus.

Die 1969 vom französischen Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991) gegründete Priesterbruderschaft Sankt Pius X. lehnt zentrale Kirchenreformen des 20. Jahrhunderts ab. Sie ist vom Vatikan nicht anerkannt. Papst Benedikt XVI. hatte im Januar 2009 die Exkommunikation von vier Bischöfen der Piusbruderschaft aufgehoben, um einen Dialog mit der ultrakonservativen Gruppierung zu ermöglichen.
MMeger
Die Piusse endlich wieder voll dabei, das wäre eine riesige Bereicherung für unsere geliebte Kirche!
Hoffentlich klappt es, beten wir dafür!
Sascha2801
Möge Gottes Vorsehung seine heilige, einige Kirche zu dem führen, was für das ewige Heil aller ihr anvetrauten Seelen das beste ist.

Beten wir dafür!

www.piusbruderschaft.de/…/5853-gespraeche…
a.t.m
Beten wir dafür das Gott der Heilige Geist die heutigen Gespräche führt und leidet. Denn Gott dem Herrn ist alles möglich und nur so wird es möglich sein das die Priesterbruderschaft St. Pius X den kanonischen Status zurückerhält.
🙏 👍 🤗
Ps. denkt man aber an die Reaktionen des deutschsprachigen Raumes auf die aufhebung der Exkommuninikation der vier Bischöfe der Priesterbruderschaft St. Pius …More
Beten wir dafür das Gott der Heilige Geist die heutigen Gespräche führt und leidet. Denn Gott dem Herrn ist alles möglich und nur so wird es möglich sein das die Priesterbruderschaft St. Pius X den kanonischen Status zurückerhält.
🙏 👍 🤗
Ps. denkt man aber an die Reaktionen des deutschsprachigen Raumes auf die aufhebung der Exkommuninikation der vier Bischöfe der Priesterbruderschaft St. Pius X, wird es vermutlich besser sein, wenn diese den kanonischen Status ernst nach dem Deutschlandbesuch des Heiligen Vaters zurückerhalten. 😉 🤫 KuK: sicher wird die Heilige Messe nach Papst Paul VI gefeiert, aber wenn möglich nur die von 1962.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen.
Conde_Barroco
Ich bin auch schon sehr gespannt! 👍
katechese und kirche
Wenn sich die Haltung der Pius-Hardliner nicht um 180 Grad gedreht hat, ist klar, wie die Antwort der Piusse aussehen wird. Frage an Radio Jerevan: " ....?" Antwort: "Im Prinzip Ja. Aber die Konzilsbeschlüsse X, Y und Z erkennen wir nicht an. Außerdem muß der Papst zur Tradition zurückkehren, und die Messe nach dem Ritus von Paul VI. werden wir nicht feiern. Aber sonst sind wir mit allem …More
Wenn sich die Haltung der Pius-Hardliner nicht um 180 Grad gedreht hat, ist klar, wie die Antwort der Piusse aussehen wird. Frage an Radio Jerevan: " ....?" Antwort: "Im Prinzip Ja. Aber die Konzilsbeschlüsse X, Y und Z erkennen wir nicht an. Außerdem muß der Papst zur Tradition zurückkehren, und die Messe nach dem Ritus von Paul VI. werden wir nicht feiern. Aber sonst sind wir mit allem einverstanden, wenn Rom uns Recht gibt."
elisabethvonthüringen
Zwei Jahre - zwei Seiten für die FSSPX
Morgen also haben der Generalobere, Msgr. Fellay, und zwei seiner Mitarbeiter einen Termin in der Glaubenskongregation. Und das wird so aussehen:

>>Kardinal Levada wird der Delegation der Piusbruderschaft ein zwei Seiten umfassendes Dokument übergeben, so Tornielli, zu dem sich die Bruderschaft dann äußern wird. Das vom Papst bestätigte Dokument faßt die Beurteilung des Heiligen Stuhls zu den Lehrgespräche mit der Piusbruderschaft zusammen.

Die Knappheit des Dokuments sei geeignet, die Fragen, die bei den Lehrgesprächen zu den Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzils, vor allem zu Religionsfreiheit, Ökumene und Ekklesiologie aufgeworfen wurden, präzise zu benennen, heiße es dazu im Vatikan
.<<

Die Annahme des Dokumentes sei vatikanischerseits Bedingung für die volle Wiederaufnahme, die FSSPX erhält eine angemessene Bedenkzeit. Weiter heißt es in dem Artikel auf katholisches.info (der seinerseits von Vatican Insider kommt), dass die Einrichtung eines Personalordinariates vorgesehen sei, für den Fall, dass die FSSPX sich zur Annahme des Dokuments entschließt.

[Und damit ist jetzt auch meine Neugier zu den Abläufen für morgen befriedigt. Abgesehen davon, dass mich natürlich der Inhalt des Dokuments interessiert, aber let's wait and see ....]
Leutfred
Eine Einigung ist nicht möglich, da die Standpunkte unvetreinbar sind.
Galahad
Na das läßt doch mal wirklich Hoffnung schöpfen. Klingt schon mal gar nicht schlecht. 😇 🤗 👍
Margit57
Dann könnte man die ungehorsamen, antizölibatären, verweltlichten und unkatholischen "Pfarrer" gleich durch wirkliche Gottesmänner ersetzen.
Latina
wird schon!!! 👍 🤗 😇
UNITATE!
DIE FSSPX MUSS ENDLICH IHRE STURRHEIT AUFGEBEN UND SICH DEM HEILIGEN GEIST ÖFFNEN-WIR BRAUCHEN DIE FSSPX-WIR BRAUCHEN DEN SAUERTEIG!

UNITATE!!!!!

HL PAPST PIUS X, BITTE FÜR DIE EINHEIT DES LEIBES CHRISTI!
CSc
@tradi_mb

Ich denke, man kann zustimmen, wenn es heißt, es ginge nicht um essentielle Glaubensfragen.

Es geht vielmehr "nur" um - wenn auch sehr bedeutende, gewichtige und weitreichende - Konsequenzen (z.B. Ablehnung des neuen Verständnisses von Religionsfreiheit und des neuen Verständnisses von Ökumenismus), die sich aus dem Glauben ergeben.

Hoffen wir das beste für die FSSPX, das sie nämlic…More
@tradi_mb

Ich denke, man kann zustimmen, wenn es heißt, es ginge nicht um essentielle Glaubensfragen.

Es geht vielmehr "nur" um - wenn auch sehr bedeutende, gewichtige und weitreichende - Konsequenzen (z.B. Ablehnung des neuen Verständnisses von Religionsfreiheit und des neuen Verständnisses von Ökumenismus), die sich aus dem Glauben ergeben.

Hoffen wir das beste für die FSSPX, das sie nämlich ihr segensreiches Wirken in voller Gemeinschaft mit dem Heiligen Stuhl fortführen kann und sehr viel Einfluss ausüben möge, sodass die Kirche wieder zu sich selber findet.
katechese und kirche
Nach Angaben der französischen Tageszeitung "Le Figaro" beginnen die Gespräche zwischen dem Vatikan und der Priesterbruderschaft Pius X. Mitte Oktober und nicht bereits in den kommenden Tagen. Die Zeitung beruft sich auf informierte Quellen in Rom und in der Piusbruderschaft. In den Gesprächen, die "streng vertraulich" seien, gehe es um theologische Uneinigkeiten, heißt es weiters. Zuletzt hatte …More
Nach Angaben der französischen Tageszeitung "Le Figaro" beginnen die Gespräche zwischen dem Vatikan und der Priesterbruderschaft Pius X. Mitte Oktober und nicht bereits in den kommenden Tagen. Die Zeitung beruft sich auf informierte Quellen in Rom und in der Piusbruderschaft. In den Gesprächen, die "streng vertraulich" seien, gehe es um theologische Uneinigkeiten, heißt es weiters. Zuletzt hatte Kardinal Christoph Schönborn berichtet, die Gespräche würden bereits in den nächsten Tagen beginnen.

Jedesmal etwas anderes und alles nur heiße Luft ...
tradi_mb
Hört sich ja alles gut an - wenn man dem Autor des Figaro glauben schenken kann, da diese Zeitung in der Vergangenheit nicht unbedingt als besonders glaubhaft dargestellt wurde. Zumal: Was heisst hier - es geht nicht um essentielle Glaubensfragen - GENAU darum geht es doch bei den Gesprächen: Um die unveränderte Lehre seit 2000 Jahren vor dem 2. VK! Und wenn das nicht grundlegend ist, dann weiß …More
Hört sich ja alles gut an - wenn man dem Autor des Figaro glauben schenken kann, da diese Zeitung in der Vergangenheit nicht unbedingt als besonders glaubhaft dargestellt wurde. Zumal: Was heisst hier - es geht nicht um essentielle Glaubensfragen - GENAU darum geht es doch bei den Gesprächen: Um die unveränderte Lehre seit 2000 Jahren vor dem 2. VK! Und wenn das nicht grundlegend ist, dann weiß ich auch nicht! Lasst uns dennoch für ein Gelingen im Sinne der EINEN wahren Lehre beten! Deo Gratias!