Clicks1.4K

Erzbistum München sagt alle Messen ab

Nach der Absage aller öffentlichen Gottesdienste im Erzbistum München und Freising bis zum 3. April angesichts der Verbreitung des Coronavirus wendet sich Kardinal Reinhard Marx in einer Videobotschaft an die Gläubigen. Es sei auch für ihn „eine schlimme Nachricht“, dass die aktuelle Lage es erfordere, keine öffentlichen Gottesdienste mehr anzubieten, so der Erzbischof von München und Freising. „Es ist eine schwierige Situation, und die schneidet ein in unser kirchliches Leben.“ Gleichwohl müsse jetzt „Solidarität“ gezeigt und alles getan werden, „um das Ansteckungsrisiko zu vermindern, besonders für die Kranken, für die Alten, für die Schwachen. Alle Fachleute sagen, es muss jetzt etwas geschehen, und da sind wir gefordert“.

Es gelte, Verantwortung zu übernehmen für die ganze Gesellschaft und in solidarischer Gemeinschaft zu handeln: Die Kirche sei Teil der Gesellschaft und müsse ihren Beitrag leisten, so der Kardinal. „Die Kirchen bleiben natürlich geöffnet zum Gebet: Wir sind verbunden in der Gemeinschaft des Gebets, besonders beten wir für die Kranken, für die Pflegerinnen und Pfleger, für die Ärzte“, betont Erzbischof Marx. Trotz der Gottesdienstabsage ist Marx überzeugt: „Das ist nicht das Ende des Gebets.“ Auch in Notfällen werde Seelsorge weiter für die Menschen da sein.

Von Sonntag, 15. März, an wird bis auf weiteres täglich ein Gottesdienst aus der Sakramentskapelle des Münchner Liebfrauendoms live im Internet und im Radio übertragen, jeweils sonntags um 10 Uhr sowie montags bis samstags um 17.30 Uhr. Den ersten Gottesdienst am Sonntag, 15. März, um 10 Uhr feiert Domdekan Lorenz Wolf. Am Montag, 16. März, um 17.30 Uhr zelebriert Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, am Dienstag, 17. März, Domkapitular Hans-Georg Platschek, am Mittwoch, 18. März, Diözesanjugendpfarrer Richard Greul.
Sahnetorte
Wie wäre es, wenn man erst mal die Restaurantbesuche
von Kardinal Marx absagen würde?
sudetus
wie wahr
SommerSchorsch
Warum so gehässig? Beten für den kardinal wäre sinnvoller und würde ihm helfen.
Lichtlein
Man sagt Messen und Gebet ab, statt man zum Gebet und Prozessionen aufruft
B-A-S
Was will man schon von einem häretischen, staatsbesoldeten und selbstzufriedenen Politiker, der den protestantischen "Bischöfen" in ihrem Politikwahn nacheifert, schon erwarten: dass ihm als "Hirte" etwa vorrangig das Seelenheil seiner Gläubigen in seiner Diözese am Herzen liegt?
SommerSchorsch
Wo sind die täglichen Bußgottesdienste mit Kardinal Marx - live übertragen in ARD und ZDF? Nicht mal das bekommt er zustande. Er will sich ja schließlich nicht lächerlich machen. Er tut mir leid und ich bete für ihn.
Mir vsjem
"Es sei auch für ihn „eine schlimme Nachricht“"
Die schlimmste kommt noch für ihn.
Solidarität? Jetzt könnt ihr "zusammenhalten, zusammenstehen, aufeinander zugehen!"
Brauchen wir noch "Warnungen" aus der Buch der Lüge?

"Auf unbestimmte Zeit verschoben".
Wenigstens ein Erfolg! Medjugorje's "Gebetsabende für den Frieden" (ein wunderbarer Friede!) fallen aus: Kevelaer, Berlin, München und …More
"Es sei auch für ihn „eine schlimme Nachricht“"
Die schlimmste kommt noch für ihn.
Solidarität? Jetzt könnt ihr "zusammenhalten, zusammenstehen, aufeinander zugehen!"
Brauchen wir noch "Warnungen" aus der Buch der Lüge?

"Auf unbestimmte Zeit verschoben".
Wenigstens ein Erfolg! Medjugorje's "Gebetsabende für den Frieden" (ein wunderbarer Friede!) fallen aus: Kevelaer, Berlin, München und Bruchsal. Der "Ivan" soll geschützt werden.
Vincent Ferrer
Und wieder einmal wird das tiefe Gottvertrauen von Kardinal Marx sichtbar: Der Coronakrise braucht man nicht mit Sühne oder Beichte zu begegnen, denn Gott liebt uns alle sowieso so wie wir sind. Vielmehr muss das Glaubensleben an die Glaubenswirklichkeit angepasst werden. Wenn die Leute nicht mehr Glauben, dann sollten sie bei der Coronakrise besser gleich zuhause bleiben. Das ist authentisch, …More
Und wieder einmal wird das tiefe Gottvertrauen von Kardinal Marx sichtbar: Der Coronakrise braucht man nicht mit Sühne oder Beichte zu begegnen, denn Gott liebt uns alle sowieso so wie wir sind. Vielmehr muss das Glaubensleben an die Glaubenswirklichkeit angepasst werden. Wenn die Leute nicht mehr Glauben, dann sollten sie bei der Coronakrise besser gleich zuhause bleiben. Das ist authentisch, beunruhigt nicht das Gewissen und steckt auch keinen mit dem Virus an. So etwas ist aktive Kooperation mit dem heiligen Geist. Um zu Glauben, dass diese Anpassung des Glaubenslebens an die Glaubenswirklichkeit der richtige Weg ist, dafür braucht man echt ein starkes Gottvertrauen. Wir können uns freuen ein so standhaftes Vorbild an Gottvertrauen in Kardinal Marx zu haben.
sudetus
da grinst er der Marx !
SommerSchorsch
@sudetus Was gibt es da auszusetzen wenn Kardinal Marx grinst? Kennen Sie den Anlass für das Bild? Beten Sie lieber für Kardinal Marx, unsere Bischöfe und Priester, denn sie brauchen unsere Hilfe.
sudetus
sommer schorsch , sie haben nicht verstanden, wie ich es meinte
SommerSchorsch
Dann erklären Sie es mir bitte.
B-A-S
@SommerSchorsch Ich kann mich ja nicht in @sudetus versetzen, aber weil er vielleicht mit der jetzigen Situation ganz zufrieden ist?
michael st.
Kein Gebet und keine Messe, der Antichrist freut sich!