Tesa
"Die Chancen stehen gar nicht schlecht, dass man zum Pfingstfest Gottesdienste feiern kann", sagt Ministerpräsident Tobias Hans, Saarland.
Eremitin
wie immer schön gezeichnet und miserable Botschaft
gennen
Sorry, das Cartoon geht zu weit. 😭
Petros Patrikios
Solche Bildchen, wenn vielleicht auch nicht böse gemeint, gehen nicht. Göttliche Personen und Heilige können nicht Gegenstand von Karikaturen sein.
Klaus Elmar Müller
Ein wenig blasphemisch dieser Cartoon ausnahmsweise: Jesus will zum Vater in den Himmel auffahren, nicht ins normale Irdische zurück, fordert aber ein anderes Mal, wenn Zweifel an Seiner wahrhaftigen Auferstehung bestehen, zum Anfassen Seines heiligen Leibes auf. Keine Themen für Satire, finde ich.
CollarUri
Warum sagt Jesus "fass Mich nicht an" (Joh 20)?
Weil sie Ihn nicht loslassen will und sich an Seinen Beinen festgekrallt hat.
Ist in diesem Moment der Weltgeschichte auch nachvollziehbar. Als Übersetzungen aus dem Griechischen wären übrigens auch denkbar: "Halte Mich nicht fest", "fass Mich nicht länger an" oder - was wohl zu favorisieren wäre, angesichts dessen, dass viele die Stelle nicht …More
Warum sagt Jesus "fass Mich nicht an" (Joh 20)?
Weil sie Ihn nicht loslassen will und sich an Seinen Beinen festgekrallt hat.
Ist in diesem Moment der Weltgeschichte auch nachvollziehbar. Als Übersetzungen aus dem Griechischen wären übrigens auch denkbar: "Halte Mich nicht fest", "fass Mich nicht länger an" oder - was wohl zu favorisieren wäre, angesichts dessen, dass viele die Stelle nicht recht verstehen -: "lass Mich los" / "lass Mich wieder los". Mt 28,9 schreibt ausdrücklich, Maria von Magdala und die andere Maria "umfassten Seine Füsse".

Und warum sagt Er zur Begründung "Ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater"? Weil wir in der Ewigkeit, wenn wir Ihn nach Seiner Himmelfahrt und unserer späteren Himmelfahrt einst leiblich sehen werden, Ihn für immer behalten dürfen.
sedisvakanz
@CollarUri :Wenn das so wäre, wie Sie es glauben, hätte der Herr gesagt:"Lass mich los."
Er hat aber gesagt:"Fass mich nicht an!"
Damit wollte Er Maria Magdalena daran hindern das zu tun, denn offensichtlich hatte sie es vor.

Und dann sollte man darüber nachsinnieren, warum das der Herr gesagt hat.
Der Hl. Apostel Thomas durfte ihn anfassen - da war Er auch noch nicht in den Himmel aufgefahren. …More
@CollarUri :Wenn das so wäre, wie Sie es glauben, hätte der Herr gesagt:"Lass mich los."
Er hat aber gesagt:"Fass mich nicht an!"
Damit wollte Er Maria Magdalena daran hindern das zu tun, denn offensichtlich hatte sie es vor.

Und dann sollte man darüber nachsinnieren, warum das der Herr gesagt hat.
Der Hl. Apostel Thomas durfte ihn anfassen - da war Er auch noch nicht in den Himmel aufgefahren.
Ich denke da ist ein Zusammenhang mit dem strengen Büßerleben, das Maria Magdalena dann bis zu ihrem Ableben geführt hat.
CollarUri
@sedisvakanz "Lass Mich los" ist eine Übersetzungsvariante, können Sie das nicht akzeptieren und wenn Nein, warum nicht?

Offenbar kommt Ihre Meinung von mittelalterlichen Bilddarstellungen, die mit der Unterschrift "fass Mich nicht an" Jesus und Maria auf Distanz zeigen. Wahrscheinlich sind das Darstellungen des Momentes danach.
Klaus Elmar Müller
An @sedisvakanz : Die scheinbar sich widersprechenden Aussagen hängen von der jeweils falschen Einstellung von Jesu Gesprächspartner ab: Wo Seine Leiblichkeit bezweifelt wird, bittet er, ihn anzufassen; wo sich der Wunsch zeigt, Ihn hier auf der Welt auch zukünftig mit Seinem Leibe zu behalten, weigert er das. @CollarUri
CollarUri
@Klaus Elmar Müller Ist sicher richtig. Bedeutet zwei Dinge nicht: Es bedeutet weder, dass Maria Ihn überhaupt nicht vorher angefasst habe, noch bedeutet es, Er habe irgend einen Geist-Leib, der zuerst durch den Vater vervollkommnet werde, in einer Art Vor-Himmelfahrt. Das wäre eine unbegründete Spekulation.
Klaus Elmar Müller
An @CollarUri : "Geistleib" oder "Auferstehung ins Kerygma (die Verkündigung)" sind die üblen heutigen Häresien, die wohl auf Bultmann zurückgehen. Dazu passt auch, dass die deutsche Übersetzung des Apostolischen Glaubensbekenntnisses nach dem Konzil mit bischöflicher Billigung (!) statt "carnis resurrectionem" ("Auferstehung des Fleisches") nun verwischend "Auferstehung der Toten" heißt. Der …More
An @CollarUri : "Geistleib" oder "Auferstehung ins Kerygma (die Verkündigung)" sind die üblen heutigen Häresien, die wohl auf Bultmann zurückgehen. Dazu passt auch, dass die deutsche Übersetzung des Apostolischen Glaubensbekenntnisses nach dem Konzil mit bischöflicher Billigung (!) statt "carnis resurrectionem" ("Auferstehung des Fleisches") nun verwischend "Auferstehung der Toten" heißt. Der verklärte Leib, dessen übernatürliche Dimension, hebt aber in Wahrheit die natürliche Dimension von Dreidimensionalität, Knochen und Fleisch nicht auf. Dass Jesus mit seinen Aposteln gegessen hätte, wurde uns Theologiestudenten als bloße Bilderzählung für eine innere "Ostererfahrung" der Apostel vermittelt, und die Religionslehrer an den Gymnasien geben diesen Spiritualismus so weiter. Solche bloß innerlich gewonnene österliche Auferstehungsgewissheit könnte man, so wende ich ein, auch bei den Anhängern des Elvis Presley finden: "Elvis lebt!" Und auch Karl Marx lebt in der "Verkündigung" der Marxisten weiter!
CollarUri
Genau darum geht es. Er ist wahrhaft auferstanden, auch leiblich, mit Fleisch und Knochen.