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ZdK-Präsident über den Zölibat

G.K.Chesterton
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Abendschau abgefilmt.
Yohanan
Wir hatten vor zwei Wochen Jugendgottesdienst. Da wurde zum Glaubenszeugnis aufgerufen. Die Beispiele die von Jugendlichen aufgesagt worden sind, offenbarten zwar, dass hier nicht die Bezeugung des kirchlichen Glaubens gemeint war, sondern der je persönliche Glaube in Freunde, Familie, Gott etc.

Aber nichts desto trotz betrachte ich das als Einladung, auch den Modernen vom Glauben der Kirche …More
Wir hatten vor zwei Wochen Jugendgottesdienst. Da wurde zum Glaubenszeugnis aufgerufen. Die Beispiele die von Jugendlichen aufgesagt worden sind, offenbarten zwar, dass hier nicht die Bezeugung des kirchlichen Glaubens gemeint war, sondern der je persönliche Glaube in Freunde, Familie, Gott etc.

Aber nichts desto trotz betrachte ich das als Einladung, auch den Modernen vom Glauben der Kirche mein Zeugnis abzulegen.

Ich gehöre den Babyboomern an, zu der Generation, denen die Tradition schon vorenthalten worden ist, oder denen die Tradition madig gemacht worden ist. Auf dem Umweg über die Beschäftigung mit dem Judentum bin ich aber nun dahinter gekommen, dass die Tradition der katholischen Kirche, wie volkstümlich sie auch erscheinen mag, eine tiefe Wahrheit besitzt und biblisch fundiert ist. Den Theologen der letzten Jahrzehnte mag das verachtenswert gewesen sein. Aber auch sie schauen heute teils auf das Judentum. Sie werden schon noch merken, dass die katholische Tradition eine zutiefst biblische ist, die in der Überlieferung der jüdischen Apostel auf uns gekommen ist.
Liebe Bibi, in meiner Jugend waren es die Frauen, die in der Kirche laut und leise gebetet, gesungen und durch ihre vorgelebte Gläubigkeit prägend auf mich wirkten und das waren nicht "verschrumpelte Betweibelen"...ich meine das jetzt nicht unfein...sondern es waren einfach Menschen, denen man "glaubte"....die auch alleine in der Kirche verweilen konnten und immer da waren.
So wie am heutigen…More
Liebe Bibi, in meiner Jugend waren es die Frauen, die in der Kirche laut und leise gebetet, gesungen und durch ihre vorgelebte Gläubigkeit prägend auf mich wirkten und das waren nicht "verschrumpelte Betweibelen"...ich meine das jetzt nicht unfein...sondern es waren einfach Menschen, denen man "glaubte"....die auch alleine in der Kirche verweilen konnten und immer da waren.
So wie am heutigen Tag, 8. Dez. war für uns junge Mädchen "Einkehrtag" mit Beichte, Hochamt, anschließend Standesunterweisung...das war die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest für die Jungfrauen....gibt es heute nicht mehr, weder das eine noch das andere
Wir hatten eine Jugendführerin, die sich nicht schämte, mit uns in der Maiandacht den Rosenkranz zu beten, so gesehen waren immer Frauen in meinem kirchlichen Umfeld. Unsere alte Pfarrerköchin lud uns Kinder öfters ein, für den Pfarrer den Rosenkranz zu beten usw.....
Heute, wo ich selber in der beispielgebenden Rolle sein könnte, darf man eigentlich außer Pfarrkaffeekochen, putzen, kopieren ,waschen und bügeln nichts mehr zur "öffentlichen"(=außerhalb des Kirchengebäudes)) Glaubensvermittlung tun, Glaubensbezeugung ist noch verpönter. Ich mache es in der Familie, soweit es meine Zuständigkeit erlaubt.
Teilnehmen, klatschen und sonst ....so ist es Bibiana.
Leider gibt es viele Menschen, denen das so ganz recht ist!
Bibiana
@elisabethvonthüringen

Na, na Elisabeth... Sie finden Frauen wohl per se "fehl" besetzt in unserer Kirche, egal, worum es auch geht...Und Genierliches in die Öffentlichkeit zu bringen..."eine Pastoralassistentin verhaspelte sich...bekam ein roten
Kopf...." Nein, so etwas gefällt mir gar nicht, ist mir einfach zu lieblos!
Yohanan
Meine lieben Schwestern im Herrn! Hier sind wir zum Kern der Sache gestoßen. Lassen wir uns nicht entmutigen! Im Gegenteil, wenn wir mit Wohlwollen und Liebe zur Sache auftreten, werden die Gesprächspartner verblüfft sein und uns Achtung entgegen bringen. Seien wir klug! Wir müssen nicht sagen, woher unsere Überzeugung und unser Wissen kommt. Das tut ja auch nichts zur Sache. Auf Nachfrage kann …More
Meine lieben Schwestern im Herrn! Hier sind wir zum Kern der Sache gestoßen. Lassen wir uns nicht entmutigen! Im Gegenteil, wenn wir mit Wohlwollen und Liebe zur Sache auftreten, werden die Gesprächspartner verblüfft sein und uns Achtung entgegen bringen. Seien wir klug! Wir müssen nicht sagen, woher unsere Überzeugung und unser Wissen kommt. Das tut ja auch nichts zur Sache. Auf Nachfrage kann man ja sagen, welche Medien wir für gut halten.

Ich habe mir vorgenommen, die demokratischen Gremien meiner Gemeinde in Augenschein zu halten und wohlwollend auf Missstimmigkeiten ggf. hinzuweisen. Ich habe immer im Hinterkopf, dass ich als Laie berechtigt bin in den Laiengremien mich zu Wort zu melden und auf Unzulänglichkeiten hinzuweisen, wo andere zur Tagesordung übergehen wollen.

Natürlich sind wir ohne Amt nicht zur allgemeinen Katechese beauftragt. Aber wir können die Nachfrage nach Katechese befeuern.
Eine Pastoralassistentin blieb im "Gegrüßet seist du Maria" stecken, verhaspelte sich, bekam einen roten Kopf und sagte anklagend in die Runde: Mich hat das niemand gelehrt....
Dass sie sich das aber auch selber-mittels PC - aneignen könnte, darauf kommt man erst gar nicht....es ist im Lehrplan nicht enthalten!
pina
hast total recht,liebe eli, oder man sucht sich ne nische in der altenheimsselsorge bei einem guten pfarrer....ja so ist es und auch der religionsunterricht kann keine katechese mehr vermitteln,da meist ökumenisch.dann reicht es,ein vaterunser zu beten und schwupp di wupp hast du die lieben eltern der schüler auf dem plan,die dies nicht wünschen....machst du es trotzdem gehörst du zur evangelikal…More
hast total recht,liebe eli, oder man sucht sich ne nische in der altenheimsselsorge bei einem guten pfarrer....ja so ist es und auch der religionsunterricht kann keine katechese mehr vermitteln,da meist ökumenisch.dann reicht es,ein vaterunser zu beten und schwupp di wupp hast du die lieben eltern der schüler auf dem plan,die dies nicht wünschen....machst du es trotzdem gehörst du zur evangelikalen freikirche.warte immer noch auf die unterstützung gutkatholischer eltern....
Glück ist aber bei weitem nicht so klug, wie Yohanan,
der bringt es nämlich auf den Punkt. Klipp und klar..

<<ERWARTEN WIR DOCH NICHT ALLES VON DEN PFARRERN! ALLE GETAUFTEN SIND ZUR KATECHESE BERUFEN, ZUR LEHRE und zum LERNEN.<<
Genau, das wäre es. Nur ist die Realität eine total andere....
wenn man nämlich nicht unmittelbar zu den Liebkindern …More
Glück ist aber bei weitem nicht so klug, wie Yohanan,
der bringt es nämlich auf den Punkt. Klipp und klar..

<<ERWARTEN WIR DOCH NICHT ALLES VON DEN PFARRERN! ALLE GETAUFTEN SIND ZUR KATECHESE BERUFEN, ZUR LEHRE und zum LERNEN.<<
Genau, das wäre es. Nur ist die Realität eine total andere....
wenn man nämlich nicht unmittelbar zu den Liebkindern des Pfarrteams gehört, ist einem jegliche Katechese untersagt!
So bald man sich als KTV-Seher outet, als Radio Maria -Hörer, als Bibel.TV -Konsument...von GTV sag ich lieber gar nichts....(Kommentar eines Rates:überflüssiger Privatblog!)...oder man gesteht das abendliche Rosenkranzgebet in der Familie.....dann hat man schon öffentliches Redeverbot!
Aber diese Medien sind heutzutage die besten Möglichkeiten, hinter eine wirkliche erklärende Katechese zu kommen.....Mittlerweile gibt es immer mehr mutige Referenten, die ihre Vorträge mit dem Gebet zum Hl. Geist beginnen....auch ein schönes Zeichen an Katechese...
Yohanan
Was ist denn eigentlich Seelsorge? Müsste es nicht zu einem gewichtigen Teil einfach Glaubensvermittlung nach dem Katechismus, eben Katechese und Erziehung zum Gebetsleben sein.

Nur den Menschen in ihrem seelischen befinden zu begleiten, finde ich ein Sich-drehen-um-den-heißen-Brei und Bauchnabel-Schau.

Die Förderung der Katholischen Bildung, das wäre für mich DIE Aufgabe der Laien!

ERWARTEN…More
Was ist denn eigentlich Seelsorge? Müsste es nicht zu einem gewichtigen Teil einfach Glaubensvermittlung nach dem Katechismus, eben Katechese und Erziehung zum Gebetsleben sein.

Nur den Menschen in ihrem seelischen befinden zu begleiten, finde ich ein Sich-drehen-um-den-heißen-Brei und Bauchnabel-Schau.

Die Förderung der Katholischen Bildung, das wäre für mich DIE Aufgabe der Laien!

ERWARTEN WIR DOCH NICHT ALLES VON DEN PFARRERN! ALLE GETAUFTEN SIND ZUR KATECHESE BERUFEN, ZUR LEHRE und zum LERNEN.

Das herumdoktern am Priestertum, an Zölibat und Frauenordination, HILFT NICHT weiter!
Weiterbildung in der Glaubenslehre HILFT!

GLÜCK ist ein kluger Mann! Ich denke, mit Selbstkritik der Laien wird er weiter kommen!