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Joh. Paul II: "Ein emeritierter Papst ist unmöglich."

archangelus
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Predigt von P. Michael Wildfeuer zum Fest des hl. Papstes Cölestin V. (19.5.17)
DrMartinBachmaier
@Eugenia-Sarto: Wenn Sie sich schon auf das Autoritäs-Argument ("Theologe") berufen, dann sollten Sie einem Professor Ratzinger oder einem EB Gänswein mehr zutrauen als einem einfachen Pater. Und EB Gänswein sagte doch, Papst Benedikt XVI. führe sein Papst-Amt noch weiter.
Moselanus
@DrMartinBachmaier: Es ist schon so, dass das Konstrukt eines erweiterten Papstamtes höchst problematisch ist. Kontemplativer Part, geräumt, nicht verlassen - im Bereich des heiligen Petrus verbleibend - mag noch so schön, poetisch und auch fromm klingen, die Rede vom erweiterten Amt zeigt, das letztlich eine Neudefinition vorliegt, welche nicht möglich ist, ohne das Amt zu verändern, welches …More
@DrMartinBachmaier: Es ist schon so, dass das Konstrukt eines erweiterten Papstamtes höchst problematisch ist. Kontemplativer Part, geräumt, nicht verlassen - im Bereich des heiligen Petrus verbleibend - mag noch so schön, poetisch und auch fromm klingen, die Rede vom erweiterten Amt zeigt, das letztlich eine Neudefinition vorliegt, welche nicht möglich ist, ohne das Amt zu verändern, welches bereits ein für allemal definiert ist.
DrMartinBachmaier
@Moselanus: Der Begriff "Erweitertes Papstamt" ist natürlich problematisch. Allerdings ist es das Recht eines Papstes, gewisse Aufgaben an einen anderen weiterzudelegieren, der sich dann auch den kirchenrechtlich nicht belegten Titel "Papa" aneignen darf. So eine Trickserei berührt das Kirchenrecht begrifflich nicht, denn das alleinige Oberhaupt der Kirche heißt hier Summus Pontifex (manchmal …More
@Moselanus: Der Begriff "Erweitertes Papstamt" ist natürlich problematisch. Allerdings ist es das Recht eines Papstes, gewisse Aufgaben an einen anderen weiterzudelegieren, der sich dann auch den kirchenrechtlich nicht belegten Titel "Papa" aneignen darf. So eine Trickserei berührt das Kirchenrecht begrifflich nicht, denn das alleinige Oberhaupt der Kirche heißt hier Summus Pontifex (manchmal auch - wohl aus älteren Teilen stammend - Pontifex maximus oder Pontifex Romanus u.ä., nie aber Papa)
Moselanus
Trotzdem überflüssig. Ratzinger hätte diese neue Figur nicht konstruieren sollen, vor allem, nachdem Franziskus sie inzwischen schon als "Institution" bezeichnet hat, so als solle sie künftig ein Normal- oder Regelfall werden. Der Papst ist eben nicht Bischof einer gewöhnlichen Ortskirche.
DrMartinBachmaier
@Moselanus: Sie meinen wohl den "Emeritus"-Titel.

Es ist so leicht, über jemanden, der seinem Todesurteil nur durch "Rücktritt" entgegenwirken kann, zu urteilen.

Ich etwa hätte es für besser befunden, Benedikt XVI. hätte sich an den damaligen bayerischen Ministgerpräsidenten, Horst Seehofer, gewandt, ihm nach vorgetäuschtem Bayern-Besuch unter starkem Polizei-, KSK- und GSG9-Schutz in eine …More
@Moselanus: Sie meinen wohl den "Emeritus"-Titel.

Es ist so leicht, über jemanden, der seinem Todesurteil nur durch "Rücktritt" entgegenwirken kann, zu urteilen.

Ich etwa hätte es für besser befunden, Benedikt XVI. hätte sich an den damaligen bayerischen Ministgerpräsidenten, Horst Seehofer, gewandt, ihm nach vorgetäuschtem Bayern-Besuch unter starkem Polizei-, KSK- und GSG9-Schutz in eine bayerische Festung zu stecken, um dann von da aus zu erzählen, was in der Kirche wirklich los ist.

Jedoch: Als Folge wären sicherlich weitere Haushälterinnen usw. an einem Unfall gestorben und unzählige weitere Priester wären - in den Medien - Kinderschänder geworden. Es wäre - in den Medien - aufgekommen, dass Benedikt bereits an einem Ritualmord teilgenommen hat; hab ja jetzt schon solche Berichte gefunden.

Die Frage ist, ob so die Kirche so besser davongekommen wäre, so, wie ich es mir gewünscht hätte, damit mal die Wahrheit ans Licht kommt und der Papst nicht immer nur den Duckmäuser spielt.

Man kann schon sagen, der Papst hätte besser sein Leben geben sollen. In Wahrheit geben da aber viele andere Unbeteiligte das Leben und die Kirche kann infolge schlimmerer Rufmordkampagnen noch schlimmeren Schaden leiden. So dumm sind die Feinde der Kirche nicht mehr, dass sie einfach den wichtigsten Mann zum Märtyrer und damit zum Samen des Christentums machen. Sie machen ihn nicht zum Opfer; sie machen ihn zum Täter.

Es ist einfach klüger nicht darüber zu urteilen, wie Benedikt besser handeln hätte sollen.
DrMartinBachmaier
@Moselanus: Dass Rücktritt und Emeritierung zum Regelfall werden, befürchte ich nicht. Das hat ja nur einer gesagt, den eh ein normaler Mensch nicht ernst nimmt und der nur die Spitze, zugleich aber auch das Ende der Modernisten-Welle verkörpert. Der Modernismus ist ja unfruchtbar, hat keinen Nachwuchs. Denn sind die Menschen mal aus der Kirche vertrieben, wären nachwachsende Modernisten …More
@Moselanus: Dass Rücktritt und Emeritierung zum Regelfall werden, befürchte ich nicht. Das hat ja nur einer gesagt, den eh ein normaler Mensch nicht ernst nimmt und der nur die Spitze, zugleich aber auch das Ende der Modernisten-Welle verkörpert. Der Modernismus ist ja unfruchtbar, hat keinen Nachwuchs. Denn sind die Menschen mal aus der Kirche vertrieben, wären nachwachsende Modernisten arbeitslos.
augustinus 4
Leider nur ist jener, der der echte sein sollte, ungültig
gewählt. D.h. dass zur rechten Zeit, also wenn diese
Erkenntnis eine genügend große Anzahl von Kardinälen
erreicht hat, ein neues Konklave ausgerufen werden muss.
Das macht natürlich nur Sinn, wenn der Lügenwahn
überwunden werden kann.
🙏 🙏 🙏
augustinus 4
Vielen Dank an P. Wildfeuer für den klaren Durchblick
in der Papstfrage:

Es gibt immer nur einen echten Papst.
Das war schon immer so und wird immer so bleiben, solange
es Päpste gibt. 😇 👍
----------------
Warum Johannes Paul II. zurecht "St." genannt wird !
Eugenia-Sarto
Der Theologe ist hier Pater Wildfeuer. Er wird es ja wohl wissen, dass ein emeritierter Papst unmöglich ist..
Plaisch
Ich sage immer im Zusammenhang mit B16 "der alte Papst" im Sinne von DER PAPST DER VORHER WAR.

Aber ich sage nie (wie Gläubige von mir) ich bete für Papst B16.
Plaisch
@archangelus
Einverstanden ontologisch. Der Begriff emeritierter Papst ist eine "Konvention" um den Mann zu bezeichnen, der Papst war. Aber jetzt ist er es NICHT mehr, war immer klar (im gegensatz zu Bachmaier).
DrMartinBachmaier
Hier in diesem Artikel bin ich auf den Begriff der Emeritierung näher eingegangen:
Ist ein Papa emeritus möglich? Ja! - Das Durcheinanderbringen zweier Thesen

Was an der Pater Wildfeuers Rede noch falsch ist, ist, dass Papst Benedikt XVI. seine Leitungsfunktion der Kirche abgegeben hätte. Davon steht doch nichts im "Rücktritts"-Text.
DrMartinBachmaier
@archangelus:
a) richtig
b) richtig
c) falsch
Ein Professor war früher (wie heute der Papst) auf Lebenszeit berufen. Nach der Emeritierung blieb er zu 100% Professor, genauso wie ein Papst nach der Emeritierung zu 100% Papst bleibt.
archangelus
Von P. Michael Wildfeuer

Klar, Benedikt XVI. hat seine Demission am 11.2.2013 erklärt nicht am 27.2.2013.

Klar auch, dass Cölestin im Jahre 1294 zum Papst gewählt worden war und nicht im Jahre 1594. Ich bitte, diese Flüchtigkeitsfehler zu entschuldigen.

Nun aber zu dem Begriffen Papst und emeritierter Papst. Ich danke den Usern, die hier Einwände gemacht haben. Diese regen mich an, die Sache…More
Von P. Michael Wildfeuer

Klar, Benedikt XVI. hat seine Demission am 11.2.2013 erklärt nicht am 27.2.2013.

Klar auch, dass Cölestin im Jahre 1294 zum Papst gewählt worden war und nicht im Jahre 1594. Ich bitte, diese Flüchtigkeitsfehler zu entschuldigen.

Nun aber zu dem Begriffen Papst und emeritierter Papst. Ich danke den Usern, die hier Einwände gemacht haben. Diese regen mich an, die Sache besser zu reflektieren.

Bei Meinungsverschiedenheiten ist das Wichtigste die Klärung der Begriffe. Hier ist zu klären: Wie ist der Begriff Papst definiert? Danach wenden wir uns dem Begriff emeritierter Papst zu.

Die klassische Definition eines Begriffes geschieht durch Gattung und spezifische Differenz (genus proximum und differentia specifica), z. B. Begriff des Kreises: Der Kreis ist eine Linie, deren Punkte alle von einem gegebenen Punkt A gleich weit entfernt sind.

Gattung: Linie Spezifische Differenz: ihre Punkte sind von A gleich weit entfernt.

Was ist die Gattung des Begriffes Papst? Was die spezifische Differenz?

Can 331,§1 neuer CIC lautet: Der Bischof der Kirche von Rom, in dem das vom Herrn einzig dem Petrus, dem Ersten der Apostel, übertragene und seinen Nachfolgern zu vermittelnde Amt (lateinisch munus!) fortdauert, ist Haupt des Bischofskollegiums, Stellvertreter Christi und Hirte der Gesamtkirche hier auf Erden; deshalb verfügt er kraft seines Amtes in der Kirche über die höchste, volle, unmittelbare und universale ordentliche Gewalt, die er immer frei ausüben kann.

Der entsprechende Canon im alten CIC (can 218) lautet so ähnlich. Jedenfalls sind die Unterschiede für unsere Frage nicht relevant.

Gattung: oberster Jurisdiktionsträger

Spezifische Differenz: es werden mehrere genannt. Entscheidend für uns: einzig dem Petrus und seinem Nachfolger übertragen.

Wir können also für unseren Zweck folgende Bestimmung festhalten: Der Papst ist der oberste und einzige Jurisdiktionsträger mit höchster, voller, unmittelbarer und universaler ordentlicher Gewalt.

Daraus folgt

a) Es kann nicht zwei Päpste gleichzeitig geben.

b) Das Amt des Papstes ist nicht teilbar. Denn es handelt sich um die höchste, volle und universale ordentliche Gewalt.

Um es salopp zu sagen: Petrus kann nicht zu Johannes sagen: Ich nehme nur 90% meines Amtes wahr, die restlichen 10% übergebe ich dir.

Deshalb ist der Titel einer bayrischen Zeitung über Josef Ratzinger: „Immer noch a bisserl Papst,“ zwar spritzig, aber inhaltlich total verfehlt.

c) Der Begriff emeritierter Papst fällt nicht unter den Begriff Papst, denn er fällt nicht unter die Gattung oberster, einziger Jurisdiktionsträger.

Ein simples Beispiel: Unter den Begriff Magnetpol fallen positiver Pol und negativer Pol.

Unter den Begriff Papst fallen aber nicht die beiden Begriffe emeritierter Papst und nicht-emeritierter Papst.

Wir brauchen also den Begriff emeritierter Papst gar nicht weiter zu definieren. Es genügt zu erkennen, dass er zwar den Terminus Papst enthält, aber nicht unter den Begriff Papst fällt, oder anders gesagt, nichts mit dem Begriff Papst zu tun hat.

Man kann es auch so erklären: Was auch immer der emeritierter Papst sein mag (Kardinal, Bischof, Laie…), gewiss ist, dass er Mitglied der katholischen Kirche ist und damit unter der obersten, einzigen, höchsten, vollen und universalen ordentlichen Gewalt des Römischen Pontifex steht.

Es zeigt sich, dass der Terminus emeritierter Papst äußerst missverständlich ist, da er das Wort Papst enthält, aber mit der Definition des Papstes nichts zu tun hat.

Ein emeritierter Papst ist ein Katholik, der das Amt des Papstes innehatte, (und sich darin mehr oder weniger große Verdienste erworben hat und deshalb wird man ihn auch ehrenvoll behandeln), aber er ist 0% Papst. Ein Witwer ist ein emeritierter Ehemann, aber er ist 0% Ehemann.
DrMartinBachmaier
@Plaisch: Nein, ich hatte doch den Unterschied zwischen Emeritierung und Pensionierung dargelet. Emeritieren tun die, die auf Lebenszeit berufen sind, sie treten nicht zurück, sondern werden nur entpflichtet, behalten aber ihre Rechte. So behält eben ein Papst auch das Recht, unfehlbar was über die katholische Lehre zu definieren.

Jeder Papst ist in gewisser Weise ein Emeritus, da ihm als absolu…More
@Plaisch: Nein, ich hatte doch den Unterschied zwischen Emeritierung und Pensionierung dargelet. Emeritieren tun die, die auf Lebenszeit berufen sind, sie treten nicht zurück, sondern werden nur entpflichtet, behalten aber ihre Rechte. So behält eben ein Papst auch das Recht, unfehlbar was über die katholische Lehre zu definieren.

Jeder Papst ist in gewisser Weise ein Emeritus, da ihm als absolutem Souverän keiner eine Pflicht aufbürden kann.
Die Papstwahl emeritiert in diesem Sinne. Freilich hat der Papst aber Gott gegenüber seine Pflicht, die er aber auch durch gutes Delegieren erfüllen kann.

Ein Professor wird vom Staat bezahlt; dafür aber hat er gewisse Pflichten zu erfüllen, bis er eben als Entlohnung für seine Mühe mal entpflichtet wird, ohne dass sich sein Gehalt vermindert. Ein Papst ist dagegen niemandem verpflichtet; außer Gott, wie jeder Mensch.
Moselanus
Demnach könnte Joseph Ratzinger als emeritierter Benedikt XVI. Ihnen zufolge nach wie vor ein Dogma verkünden?! Daran sehen Sie schon, dass IHRE Interpretertion nicht schlüssig zu Ende gedacht ist und auch nicht schlüssig zu Ende gedacht werden kann.
Plaisch
@DrMartinBachmaier
Es stört, dass Sie Franziskus als Papst leugnen. Das ist ein theologischer Unsinn. Er ist Papst, und Benedikt nicht mehr, wie Sie ja selber gut dargelegt haben am Begriff "emeritus".
Franz macht seine Kardinäle, das ist offensichtlich, ein Stück weit auch gut. Benedikt war sehr systemhörig. Aber warum machte er den EB von Brüssel nicht zum Kardinal, und warum liess er den …More
@DrMartinBachmaier
Es stört, dass Sie Franziskus als Papst leugnen. Das ist ein theologischer Unsinn. Er ist Papst, und Benedikt nicht mehr, wie Sie ja selber gut dargelegt haben am Begriff "emeritus".
Franz macht seine Kardinäle, das ist offensichtlich, ein Stück weit auch gut. Benedikt war sehr systemhörig. Aber warum machte er den EB von Brüssel nicht zum Kardinal, und warum liess er den Danneels solange am Ruder?

Das sind nicht unbedingt Auszeichnungen für Benedikts Kirchentreue.
Eugenia-Sarto
@Matthias Lutz Ich verstehe nicht ganz Ihre ablehnende Haltung gegenüber echten Visionen. Hatte nicht der heilige Apostel Paulus in der arabischen Wüste drei Jahre lang Visionen und die göttlichen Offenbarung des Glaubensgutes empfangen? Und der heilige Petrus hatte ebenfalls eine wichtige Vision, um zu verstehen, dass Gott auch die Heiden annehmen wolle. Hatten nicht die Heiligen Drei Könige …More
@Matthias Lutz Ich verstehe nicht ganz Ihre ablehnende Haltung gegenüber echten Visionen. Hatte nicht der heilige Apostel Paulus in der arabischen Wüste drei Jahre lang Visionen und die göttlichen Offenbarung des Glaubensgutes empfangen? Und der heilige Petrus hatte ebenfalls eine wichtige Vision, um zu verstehen, dass Gott auch die Heiden annehmen wolle. Hatten nicht die Heiligen Drei Könige die Vision des Sternes zur Geburt Christi, um uns zu zeigen, dass sich der Neugeborene König gleich zu Anfang schon den Heiden zuwende?
Und wie war es mit den Visionen, die Jakob empfing, als er vor seinem Tod die Söhne segnete? Wir finden sicher noch sehr viele andere uns überlieferte Visionen, die die Kirche verkündet.
Eugenia-Sarto
@Nujaa Wir wissen es aus den Aussagen der seligen AK Emmerick.
3 more comments from Eugenia-Sarto
Eugenia-Sarto
@Matthias Lutz Gerade solche mystischen Schriften fördern die Tugenden. Wenn sie nicht wichtig für uns wären, würde Gott sie nicht schicken.
Eugenia-Sarto
@Glaubenstreu ".... des Lebens der Katharina Emerich und dessen Prophezeiungen, die sie von Jesus über Jahre hinweg bekommen hat. K. Emmerich war eine grosse Leidensseele und vom Kleinkinds-Alter an nahm sie das Jesuskind überall hin mit und durfte alles sehen, von der Erschaffung der Welt bis zum Ende der Welt. Dank ihren genauen Hinweisen fanden die Archäologen im heiligen Land, ganz viele …More
@Glaubenstreu ".... des Lebens der Katharina Emerich und dessen Prophezeiungen, die sie von Jesus über Jahre hinweg bekommen hat. K. Emmerich war eine grosse Leidensseele und vom Kleinkinds-Alter an nahm sie das Jesuskind überall hin mit und durfte alles sehen, von der Erschaffung der Welt bis zum Ende der Welt. Dank ihren genauen Hinweisen fanden die Archäologen im heiligen Land, ganz viele Bestätigungen, dass die heilige Schrift, die Bibel der Wahrheit gemäss geschrieben wurde. Katharina Emmerich hat die Zeit des totalen Glaubensabfalls , durch das II vat. Konzil sehr genau gesehen."
******************

Und vieles Andere. Wer die Bücher gelesen hat und nicht gerade ganz verkopft ist, kann gar nicht anders als diesen Aussagen mit tiefer Dankbarkeit zustimmen.
Mir ist noch nie aufgefallen, das Brentano irgendwelche Eigenwilligkeit oder eigene Interpretationen oder Ausschmückungen da hineingebracht haben sollte.
Diese Visionen sind geeignet, viele Menschen zum Glauben zu bekehren.
Eugenia-Sarto
Was AK Emmerick betrifft: eine internationale Theologenkommission hat sie für die grösste Visionärin aller Zeiten erklärt. Und Clemens von Brentano wurde, wie wir wissen, von Gott als das Werkzeug auserwählt, diese Visionen aufzuschreiben, was er mit grosser Hingabe getan hat.
CollarUri
@DrMartinBachmaier Mich stört die hypothetische Möglichkeit, durch einen Willensakt zwingende Formen zu umgehen. Oder anders gesagt: Kann nicht glauben, dass Benedikt der Mumm gefehlt habe, Dinge wie Kardinalsernennungen bis zur Unterschriftsreife zu delegieren und nicht dazu zu stehen, vielmehr sie einem Scheinnachfolger aufzubürden. Wenn der Nachfolger echt ist, sollte Benedikt in Sack und …More
@DrMartinBachmaier Mich stört die hypothetische Möglichkeit, durch einen Willensakt zwingende Formen zu umgehen. Oder anders gesagt: Kann nicht glauben, dass Benedikt der Mumm gefehlt habe, Dinge wie Kardinalsernennungen bis zur Unterschriftsreife zu delegieren und nicht dazu zu stehen, vielmehr sie einem Scheinnachfolger aufzubürden. Wenn der Nachfolger echt ist, sollte Benedikt in Sack und Asche gehen, weil er ihn verursacht hat - um nicht sogar jammern zu müssen: verschuldet. Ist der Nachfolger aber unecht, z. B. weil er als Erzbischof zu sehr Häretiker war, nun so ist das Konklave 13 eben deswegen ungültig und nicht wegen der weissen Soutane Benedikts. Zu prüfen ist dann, ob gewisse Dinge reparabel sind (sanatio in radice), wenn z. B. die faulsten Pflaumen aussortiert sind, d. h. namentlich eine gewisse Randnote 321 ersatzlos gestrichen und gewisse Lapsus Linguae radikal widerrufen sind. Die dritte und letzte Möglichkeit, der erpresste Benedikt, macht in der Tat sämtliche Ernennungen obsolet, wie chaotisch Sie das auch empfinden mögen.
Glaubenstreu
Paisch - gestern: "Solche "Prophezeihungen" können Sie getrost in den Müll werfen, denn Gott macht nicht Offenbarungen gegen sich selbst. Selbst die verdorbensten Päpste wurden nie von Gott öffentlich gemassregelt."
Solches Zeug können Sie nur schreiben in Unkenntnis des Lebens der Katharina Emerich und dessen Prophezeiungen, die sie von Jesus über Jahre hinweg bekommen hat. K. Emmerich war eine …More
Paisch - gestern: "Solche "Prophezeihungen" können Sie getrost in den Müll werfen, denn Gott macht nicht Offenbarungen gegen sich selbst. Selbst die verdorbensten Päpste wurden nie von Gott öffentlich gemassregelt."
Solches Zeug können Sie nur schreiben in Unkenntnis des Lebens der Katharina Emerich und dessen Prophezeiungen, die sie von Jesus über Jahre hinweg bekommen hat. K. Emmerich war eine grosse Leidensseele und vom Kleinkinds-Alter an nahm sie das Jesuskind überall hin mit und durfte alles sehen, von der Erschaffung der Welt bis zum Ende der Welt. Dank ihren genauen Hinweisen fanden die Archäologen im heiligen Land, ganz viele Bestätigungen, dass die heilige Schrift, die Bibel der Wahrheit gemäss geschrieben wurde. Katharina Emmerich hat die Zeit des totalen Glaubensabfalls , durch das II vat. Konzil sehr genau gesehen.

Sie Herr oder Frau Plaisch sollten, bevor Sie urteilen und verurteilen, sich informieren und gläubig werden. Sie dürfen es nicht dem Apostel Thomas nachmachen und erst glauben wenn Sie es sehen, denn dazu braucht es keinen Glauben! Nehmen sie einen kindlichen Glauben an, dann werden sie keine Mühe haben zu glauben an die Prophezeiungen von K. Emmerich.
DrMartinBachmaier
@Plaisch: Im letzten Abschnitt hatte ich mich auf jeden Fall mit "während "Franziskus" dessen Pflichten erfüllt" missverständlich ausgedrückt. Eins ist klar, dass Kardinal Bergoglio Benedikt aufgedrängt wurde. Ich gehe aber zumindest davon aus, dass Benedikt dem Franziskus die Vollmacht, Kardinäle und Bischöfe zu ernennen - wären diese Ernennungen ungültig, würde ja totales Chaos herrschen -, …More
@Plaisch: Im letzten Abschnitt hatte ich mich auf jeden Fall mit "während "Franziskus" dessen Pflichten erfüllt" missverständlich ausgedrückt. Eins ist klar, dass Kardinal Bergoglio Benedikt aufgedrängt wurde. Ich gehe aber zumindest davon aus, dass Benedikt dem Franziskus die Vollmacht, Kardinäle und Bischöfe zu ernennen - wären diese Ernennungen ungültig, würde ja totales Chaos herrschen -, übertragen hat und dass "Franziskus" insofern päpstliche Aufgaben erfüllt.
Oder was genau stört Sie und offebar auch @CollarUri an diesem letzten Abschnitt?
wongbay
Wäre der Berggockel ein wirklicher Papst, könnte ich der Predigt nicht widersprechen. Papst ist und bleibt aber bis zu seinem Lebensende Benedikt und sonst keiner. Nur weiß angezogen ist auch ein Arzt, ja sogar ein Maurer.
Plaisch
@DrMartinBachmaier
Ohne den letzten Abschnitt ("gänswein"...) hätte ich gerne einen Like gegeben.
DrMartinBachmaier
Emeritiert heißt ja nichts anderes als entpflichtet, sodass er den Dienst (lateinisch: ministerium) nicht mehr tun muss. Und genau das tat Benedikt XVI. am 11. (nicht 27., wie im Text) Februar, wo er nicht das munus (Amt) eines Papstes, sondern das ministerium (den Dienst) eines Bischofs von/in Rom niederlegte. Freilich muss man dazu erst das Latein-Kauderwelch korrigieren (commissum zu More
Emeritiert heißt ja nichts anderes als entpflichtet, sodass er den Dienst (lateinisch: ministerium) nicht mehr tun muss. Und genau das tat Benedikt XVI. am 11. (nicht 27., wie im Text) Februar, wo er nicht das munus (Amt) eines Papstes, sondern das ministerium (den Dienst) eines Bischofs von/in Rom niederlegte. Freilich muss man dazu erst das Latein-Kauderwelch korrigieren (commissum zu commisso).

Das ist eben der Unterschied zwischen Pensionierung (Coelestin V.) und Emeritierung (Benedikt XVI.). Bei der Pensionierung tritt man in den Ruhestand, verliert alle Rechte und Pflichten, während man bei der Emeritierung nur gewisse Pflichten nicht mehr erfüllen muss, aber alle Rechte behält. Ein emeritierter Professor braucht dann etwa keine Vorlesungen mehr halten, kann dies aber weiterhin tun, darf aber nach wie vor Prüfungen, gar Doktorprüfungen und Habilitationen abnehmen, oder erhält Geld für Dienstreisen.

Emeritierung ist ja eine Belohnung für geleistete Arbeit. "emereri" heißt „sich ein Recht, einen Anspruch auf etwas erwerben“. Eine Emeritierung ist was ganz Tolles. Die Rechte behält man, die Pflichten verliert man.

Zum Professor wurde man früher, als es noch die Emeritierung gab, auf Lebenszeit berufen. Und nach der Emeritierung blieb man selbstverständlich Professor.
Zum Papst wird man immer noch auf Lebenszeit berufen, und nach der Emeritierung bleibt man selbstverständlich Papst.

Sowie es aber heute "Unterprofessoren" gibt (keine Lehrstuhlinhaber, Tarif W2, früher C3, während der Lehrstuhlinhaber den Tarif W3, früher C4 hatte), hat eben Benedikt XVI. mit Franziskus einen Unterpapst eingesetzt, weil er halt gewisse Pflichten nicht mehr erfüllen kann.

Gänswein hat das einigermaßen gut gesagt (allzu deutlich darf er ja nicht werden). Benedikt XVI. bleibt Papst, agiert derzeit konemplativ, während "Franziskus" dessen Pflichten erfüllt, etwa Bischöfe und Kardinäle ernennt. Eine Art Hilfs- oder Unterpapst.
Eugenia-Sarto
@Plaisch da haben Sie selbstverständlich Recht. Die Interpretationen sind Spekulation.
Plaisch
Die Visionen sind eine Sache, deren Interpretation eine andere. Lege mir einmal jemand hier Apok 4 aus oder Apok 22, sehr schwierige Texte.

So ist es auch mit AKE, und man kann sie nicht so buchstäblich gegen eine bestimmte Person zu Felde führen.
Plaisch
@Eugenia-Sarto
Ich habe nichts gegen die Visionen der AKE, wenn es denn Visionen sind. Aber der Keulenschlag gegen den alten Papst hat nun mit AKE gar nichts zu tun.
One more comment from Plaisch
Plaisch
@esra
Warum immer shalom ??
Von solchen egozentrischen demütigen Werkzeugen wissen wir genug, wenn ich an den Schwachsinn denke, welche eine Annegret Mewis zur Lästerung der Allerseligsten Jungfrau verbreiten lässt.

DA denke ich an das Heilandswort von den Wölfen im Schafspelz: unter Verwendung schöner Worte reissen sie die Seelen. Und diese "demütigen" Werkzeuge sind nicht selten in …More
@esra
Warum immer shalom ??
Von solchen egozentrischen demütigen Werkzeugen wissen wir genug, wenn ich an den Schwachsinn denke, welche eine Annegret Mewis zur Lästerung der Allerseligsten Jungfrau verbreiten lässt.

DA denke ich an das Heilandswort von den Wölfen im Schafspelz: unter Verwendung schöner Worte reissen sie die Seelen. Und diese "demütigen" Werkzeuge sind nicht selten in Dauerkrach mit den Bischöfen, die nur schauen wollen. Ist das "shalom" ?
Theresia Katharina
@Zurigo84 @esra
Katholische Christen sollten stets mit "laudetur Jesus Christus! " grüßen, um Missverständnisse zu vermeiden (Antwort: "in aeternum. Amen") und keine Anleihen bei fremden Religionen nehmen!
Eugenia-Sarto
Die Predigt von Pater Wildfeuer war für mich klar verständlich. Vielen Dank!
Und werter @Plaisch: Was haben Sie gegen die tiefgründigen Visionen der AK Emmerick. Sie sollten Sie mal lesen, das würde Ihren Glauben sehr stärken und auch trösten.
Ich finde diese Visionen die Besten, die mir je begegnet sind.
Eugenia-Sarto
@Zurigo84 Nun seien Sie doch grosszügig. Was soll der Streit über Shalom. Lassen Sie esra sagen, was sie will.
Endor
Shalom ! @Plaisch Eigenverliebtheit und Neunmal_Klugsein_wollen verblinden immer. Die Mitteilungen des
Himmels durch das demütige Werkzeug K. Emmerick Müll zu nennen, ist Verblindung pur, einfach nur tragisch.
Shalom !
Plaisch
@Glaubenstreu
Solche "Prophezeihungen" können Sie getrost in den Müll werfen, denn Gott macht nicht Offenbarungen gegen sich selbst. Selbst die verdorbensten Päpste wurden nie von Gott öffentlich gemassregelt.

Der Vater legt das Urteil in die Hand des Sohnes, und dieser gibt es den Päpsten weiter. Amen.
Plaisch
@Boni
Natürlich ist ER frei, aber wir nicht.

im übrigen gibt es eine Anrufung in der Herz Jesu-Litanei (18.) desiderium collium aeternorum, welche das Papsttum als Schatzkammer bezeichnet. Jesus ist der Gipfel der Propheten, aber nicht der alttestamentlichen, sondern der männlichen Heiligen die nicht Martyrer sind (confessores) : derjenigen die aus Gott geboren sind.

Dies wird in Apokalypse 4 …More
@Boni
Natürlich ist ER frei, aber wir nicht.

im übrigen gibt es eine Anrufung in der Herz Jesu-Litanei (18.) desiderium collium aeternorum, welche das Papsttum als Schatzkammer bezeichnet. Jesus ist der Gipfel der Propheten, aber nicht der alttestamentlichen, sondern der männlichen Heiligen die nicht Martyrer sind (confessores) : derjenigen die aus Gott geboren sind.

Dies wird in Apokalypse 4 dargestellt, wo der Seher heraufgerufen wird um zu sehen was sofort geschehen soll: was Gott machen wird.

Man nimmt für die heiligen Päpste die Apostelpräfation, weil alle nur einer sind und die Vielfalt des ewigen Wortes weitergeben und bezeugen.

In diesem Sinne ist es logisch oder nicht abwegig, dass Jesus durch Benedikt sagt: he, ICH bin der Chef, und ich bleibe da, auch wenn ihr einen anderen wollt und den Benedikt vertreibt. ICH bin der Benedictus, wie es ja in der Messe im Sanctus jeden Tag gesungen wird.

über die Abschaffung der Apostelpräfation bei den Päpsten regt sich niemand auf, obschon dies ein schwerwiegender Eingriff in deren Verständnis ist.
Der Papst wird irdisch betrachtet (Gal 2), und die Vorsehung bleibt aussen vor, bei solchen Überlegungen. Auch Roberto de Mattei erliegt diesem Irrtum, und ich habe ihm in Rom ebenso vehement widersprochen.
Glaubenstreu
Es gibt Hinweise in den Prophezeiungen von Katharina Emerich, dass "Papst Franziskus" in Anführungs- und Schlusszeichen, nicht "Papst" ist sondern ein Räuberpapst!? Lesen sie hier weiter...

Die selige Anna Katharina Emmerick: Schauungen über eine “Afterkirche, eine andere dunkle Kirche in Rom”

Emmerick, die Liturgiereform und zwei Päpste


Zu den Visionen der Augustinerin gehören auch einige …More
Es gibt Hinweise in den Prophezeiungen von Katharina Emerich, dass "Papst Franziskus" in Anführungs- und Schlusszeichen, nicht "Papst" ist sondern ein Räuberpapst!? Lesen sie hier weiter...

Die selige Anna Katharina Emmerick: Schauungen über eine “Afterkirche, eine andere dunkle Kirche in Rom”

Emmerick, die Liturgiereform und zwei Päpste


Zu den Visionen der Augustinerin gehören auch einige apokalyptische Prophezeiungen über die Zukunft der Kirche. Was sie voraussagte, klingt in manchem wie eine Vorwegnahme der nachkonziliaren Liturgiereform: „Die Messe war kurz“ und am Ende wurde das Schlußevangelium aus dem Johannesevangelium nicht mehr gelesen.

Am 13. Mai 1820 sah sie in einer Vision zwei Päpste und zwei Kirchen: „Ich habe diese Nacht“ das Bild „von zwei Kirchen und zwei Päpsten gehabt“. Sie sah den Papst „und sah, wie unter ihm eine andere dunkle Kirche in Rom entstand“. Sie sah ein Gebäude ohne Altar und ohne Allerheiligstes: „Ich sah nur Bänke und in der Mitte wie einen Rednerstuhl. Es wurde da gepredigt und gesungen; sonst war nichts.“ Über die Leute, die sich in dieser „falschen“ Kirche ohne Sakrament des Altares, Emmerick spricht oft auch von „Afterkirche“ versammeln, schaute sie:

„Ein jeder zog einen anderen Götzen aus seiner Brust und stellte ihn vor sich hin und betete ihn an. Es war, als zöge jeder seine Meinung, seine Leidenschaft hervor wie ein schwarzes Wölkchen, und wie es heraus war, nahm es gleich ein bestimmte Gestalt ab, und es waren lauter Figuren, wie ich sie an dem Halsgeschmeide der unechten Braut in dem Hochzeitshause hängen sah, allerlei Menschen- und Tiergestalten. Der Gott des Einen war ganz kraus und breit, breitete viele Arme aus und wollte Alles umschlingen und auffressen; der Gott des Andern machte sich ganz klein und krümmte sich zusammen; ein Anderer hatte bloß einen hölzernen Knüppel, den er ganz verdreht anschaute, der Dritte hatte ein abscheuliches Tier, der Vierte eine Stange.“

Das besondere ist, daß „diese Götzen den ganzen Raum ausfüllten […] und wenn sie fertig waren, kroch der Gott eines Jeden wieder in ihn hinein. Das ganze Haus aber war dunkel und schwarz und alles, was darin geschah, war Dunkelheit und Finsternis. Nun wurde mir auch der Vergleich gezeigt zwischen jenem Papst und diesem und zwischen jenem Tempel und diesem.“

Eine „dunkle Kirche“ breitet sich in der Kirche aus: von lauen Priestern und einer geheimen Sekte

Emmerick schaute, wie zahlenmäßig schwach der richtige Papst war und wie zahlenmäßig stark hingegen der falsche Papst. Der richtige Papst war „stark aber an Willen“ und entschlossen die große Zahl der Götzen zu stürzen. Der andere Papst hingegen war „schwach an Willen, in dem er den einzig wahren Gott und die einzig wahre Andacht durch Gestattung des falschen Tempels in so viele Götter und falsche Andachten habe auflösen lassen.“ Unter dem falschen Papst wurden „tausend Götzen“ angebetet, dem Herrn aber kein Platz eingeräumt. Emmerich sah, wie sich die wahre Kirche zerstreute und die falsche sich sammelte und zahlenmäßig im Vorteil war.

„Ich sah auch, wie sehr übel die Folgen von dieser Afterkirche sein würden. Ich sah sie wachsen, ich sah viele Ketzer aller Stände nach der Stadt [Rom] ziehen. Ich sah die Lauigkeit der dortigen Geistlichen wachsen, ich sah sich viel Dunkelheit dort mehr und mehr verbreiten. […] Ich sah in allen Orten die katholischen Gemeinden gedrückt, bedrängt, zusammengeschoben und eingeschlossen werden. Ich sah viele Kirchen aller Orten sperren. […] Ich hatte das Bild wieder, wie die Peterskirche planmäßig durch die geheime Sekte abgetragen und auch durch Stürme abgebrochen werde.“

Gewißheit des göttlichen Beistandes für die wahre Kirche

Doch Emmerick sieht auch den göttlichen Beistand für die wahre Kirche:

„Ich sah aber auch im höchsten Elend wieder die Nähe der Rettung. Ich sah die heilige Jungfrau wieder auf die Kirche steigen und den Mantel ausbreiten. [Ich sah alles neu werden und sich eine Kirche bis in den Himmel hineinbauen. […] Den Zeitraum, da alles dieses geschehen soll, kann ich nicht angeben.“ 1

Die von Emmerick geschaute falsche Kirche verriet die kirchliche Glaubenslehre und ihr Klerus war „lau“. Die stigmatisierte Mystikerin wird an anderer Stelle selbst von einer „protestantisierten“ Kirche sprechen. Das alles verhinderte es aber nicht, daß diese falsche Kirche ein großes Wachstum erlebte. „Es entstand ein Leib, eine Gemeinschaft außer dem Leibe Jesu, der Kirche, eine heilandslose Afterkirche, deren Geheimnis es ist, kein Geheimnis zu haben“. 2

Am 10. August 1820 schaute sie die Vision:

„Ich sehe den Heiligen Vater in großer Bedrängnis. Er bewohnt einen andern Palast und läßt nur wenige Vertraute vor sich. Würde die schlechte Partei ihre große Stärke kennen, sie wäre schon losgebrochen. Ich fürchte, der Heilige Vater wird vor seinem Ende noch große Drangsale leiden müssen. Die schwarze Afterkirche sehe ich im Wachsen und in üblem Einfluß auf die Gesinnung. Die Not des Heiligen Vaters und der Kirche ist wirklich so groß, daß man Tag und Nacht zu Gott flehen Muß Es ist mir viel zu beten aufgetragen für die Kirche und den Papst…“

Verwüstung der Kirche durch Protestantisierung – „Gott aber hat andere Pläne“

Am 22. April 1823 sah Emmerick eine Protestantisierung der katholischen Kirche. Alles was protestantisch war, habe schrittweise in der katholischen Kirche die Oberhand gewonnen und in dieser einen völligen Dekadenzprozeß ausgelöst. Die Mehrheit der Priester sei durch die verführerischen, aber falschen Lehren angezogen worden und trugen zum Werk der Zerstörung bei. In den Tagen, in denen das geschehen wird, so Emmerick, wird der Glauben tief fallen und nur an wenigen Orten, in wenigen Häusern und wenigen Familien bewahrt werden, die Gott vor den Verwüstungen bewahrt.

Emmerick sah, daß sich viele Priester von Ideen einwickeln lassen, die für die Kirche gefährlich sind und den Bau einer neuen großen, seltsamen und extravaganten Kirche. Emmerick scheint einige Ideen und Praktiken geschaut zu haben, die sich in der Nachkonzilszeit auszubreiten begannen und noch heute andauern, so am 22. April 1822. Alle sollten in der neuen Kirche zugelassen sein, damit alle geeint sind und alle sollten die gleichen Rechte haben: Protestanten, Katholiken und Sekten aller Denominationen. Das sollte die „neue Kirche“ sein. Gottes Pläne seien das aber nicht gewesen.

„Gott aber hatte andere Pläne“, zitierte Mattia Rossi in der Tageszeitung Il Foglio die selige Anna Katharina Emmerick: „Pläne, die wir natürlich alle nicht kennen: niemand ist imstande zu sagen, ob, wie und wann die Prophezeiungen der seligen Emmerick aktuell sind oder sich sogar bewahrheiten. Mit Sicherheit jedenfalls verblüfft die Übereinstimmung mit vielen, mehr oder weniger dunklen Aspekten der Kirche von heute“. Mattia Rossi ist Redaktionsmitglied der Liturgiezeitschrift Liturgia. Culmen et fons.

1) Karl Erhard Schmöger: Das Leben der gottseligen Anna Katharina Emmerich, 2. Bd. Letzte Lebensjahre und Tod, Freiburg im Breisgau 1870, S. 490ff
2) Seite 80
a.t.m
In der aus dem Unseligen VK II hervorgekrochenen und aus dem Rauch Satans geformten Nach VK II Religionsgemeinschaft, Konzilssekte, Der Besetzte Raum, Afterkirche usw. ist eben vieles möglich, wenn es nur eben Böse Früchte also Früchte Wider Gott dem Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche hervorbringt. Das Ratzinger zeitlebens ein Modernist und als solcher eben …More
In der aus dem Unseligen VK II hervorgekrochenen und aus dem Rauch Satans geformten Nach VK II Religionsgemeinschaft, Konzilssekte, Der Besetzte Raum, Afterkirche usw. ist eben vieles möglich, wenn es nur eben Böse Früchte also Früchte Wider Gott dem Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche hervorbringt. Das Ratzinger zeitlebens ein Modernist und als solcher eben nur im Sinne des Modernismus wie eben alle anderen VK II und Nach VK II Päpste (mit der vermutlichen Ausnahme seiner Heiligkeit Papst Johannes Paul I ) wirkte , es sei hier auf die Aussage des Heiligen Papstes PIUS X verwiesen der den Modernismus als Sammelbecken aller Häresien bezeichnete verwiesen, das dieser einfach eine Moderne Form des Papsttums Emeritus !! einführte. Wir leben eben in einer Zeit der Schlechten und Bösen Päpste, und haben daher selber zu entscheiden dienen und gehorchen wir nun Gott dem Herrn oder denen die uns von Gott dem Herrn und seiner Kirche wegführen wollen. Und eines ist sicher auch die Anordnungen der VK II und Nach VK II Päpste die im Sinne Gottes unseres Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche sind, die sind wir verpflichtet zu erfüllen, den Rest müssen wir um unseres eigenen Seelenheils verwerfen. Denke hier an diese Worte aus dem Heiligen Willen Gottes unseres Herrn.

Matthäus 7. 15 – 20
Warnung vor falschen Propheten. Hütet euch vor den falschen Propheten! Sie kommen in Schafskleidern zu euch, innen aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Sammelt man etwa von Dornenbüschen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte; ein schlechter Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte tragen und ein schlechter Baum keine guten Früchte tragen. Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird ausgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren Früchten also sollt ihr sie erkennen.

Matthäus 7. 24 – 27
Gleichnis vom Hausbau.
Wer nun diese Worte hört und befolgt, gleicht einen klugen Mann, der sein Haus auf Felsen baute. Da fiel ein Platzregen, Fluten kamen, Stürme brausten und tobten gegen jenes Haus: doch es stürzte nicht ein, weil es auf Felsengrund gebaut war. Wer dagegen diese Wort hört, aber nicht befolgt, gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Da fiel ein Platzregen, Fluten kamen, Stürme brausten und rüttelten an jenem Haus. Es stürzte ein, und sein Sturz war groß.“

Matthäus 10: 28
Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, aber die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber vielmehr vor dem, der Seele und Leib dem Verderben übergeben kann in der Hölle.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
Boni
@Plaisch,
Gott ist nicht absolut frei. Sein Wort bindet.
Plaisch
@Fantasticmax hat recht, dass P. Wildfeuer schon besser gepredigt hat, oder anders gesagt: wenn er predigt, predigt er gut, aber das hier war keine liturgische Predigt, sondern ein politisches statement.

Fehler:
1. Coelestin wurde 1294 gewählt, nicht 1594
2. B 16 hat Demission am 11.2. und nicht am 27.2.2013 erklärt
3. Keine andere Möglichkeit? natürlich. Das Kanonische Recht stipuliert NICHT …More
@Fantasticmax hat recht, dass P. Wildfeuer schon besser gepredigt hat, oder anders gesagt: wenn er predigt, predigt er gut, aber das hier war keine liturgische Predigt, sondern ein politisches statement.

Fehler:
1. Coelestin wurde 1294 gewählt, nicht 1594
2. B 16 hat Demission am 11.2. und nicht am 27.2.2013 erklärt
3. Keine andere Möglichkeit? natürlich. Das Kanonische Recht stipuliert NICHT wie sich ein abgedankter Papst zu verhalten hat.

JP II irrt relativ, wenn er sagt, impossibilis emeritus Papa, weil er selber das für sich ausschloss. Man kann sich fragen, ob er wirklich das gemeint hat mit unmöglich.

ein abgedankter Papst ist nun mal papa emeritus, wie er sich anreden lässt ist wieder eine andere Frage.

Die Option mit dem Kardinal ist absurd, weil die Titelkirche vergeben ist und er neu kreiert werden müsste. Aber in der Hierarchie steigt man normalerweise nicht ab.

Auch ein emeritierter Bischof wird nicht wieder Priester oder Domherr nach dem Amtsverzicht. Er bleibt einfach irgendwo und irgendwie. Ein QUATSCH ist natürlich die Argumentation mit "kontemplativem Papst", das ist eine Auflösung des Christus im Sinne des 2. Johannesbriefes. Das Priestertum ist EINES, wie PMW richtig sagt hinsichtlich Lukas 3 (am 4. Adventssonntag).

4. Ich hätte gerne etwas übernatürliches gehört zum Papst Coelestin, z.B. dass er auch Petrus hiess und so auf typische Weise die Entscheidungsvollmacht des Papstes zur Schau stellte. Im übrigen wird auch die heilige Pudentiana kommemoriert, die in einem sachlichen Zusammenhang mit Coelestin steht. Sie ist Stationsheilige am 3. Fastendienstag, wo auch das WORT des Himmels im Mittelpunkt steht, weil Elias der Witwe sagt, sie solle das öl abfüllen das sie hat für ihren Lebensunterhalt, und das Evangelion dort ist vom 77 x 7 Mal verzeihen : das Petrusamt in der Sakramentenspendung.

Petrus Coelestinus verkörpert das göttliche Wort, darum der Name. Wenn einer Papst ist, wie PMW sagt, ist er supra canones, und kann auch als emeritus in Nebensächlichkeiten tun wie ihm gefällt. Aber nicht dreinreden, was er auch nicht macht.

5. 684 Jahre nach Coelestin war auch ein Kurzzeitpapst, der die Beschreibung im Brevier seines Vorgängers auf sich bezog: cunctos affecit : er hat alle mit seiner Liebenswürdigkeit angemacht. 684 sind 36 x 19 oder 9 x 76. Und wenn man der Vorsehung glaubt, kann man in dieser Konstellation auch sehen, was das Papsttum ist: die freie Verfügung Gottes in seinen Dienern. 76 ist die Zahl des guten Hirten, 19 des grossen Ratschlusses.

Gott ist total absolut frei, was sich im Verhalten der Päpste zeigen kann. Coelestin Eremit und Benedikt emeritus. Fast gleich ??
Fantasticmax
@pio molaioni Bin gespannt, ob das unsere Franziskusgegner auch so sehen. Wetten, die interpretieren das anders!
Fantasticmax
Was möchte uns der Hw.H. Pater nun sagen? Die Predigt verwirrt mehr, als dass sie erklärt.