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Heilwasser
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Müssen Frauen gelehrt sein?

Das Apostolat der Frau

946

Wenn ihr euch Gott in der Welt hingeben wollt,
muss noch vor eurer Gelehrsamkeit die Frömmig-
keit kommen (die Frauen brauchen nicht gelehrt
zu sein; es genügt, dass sie klug sind); ihr müsst
eng verbunden sein mit dem Herrn im Gebet;
ihr müsst einen unsichtbaren Mantel tragen, der
alle eure Sinne und jede eurer Kräfte umhüllt:
beten, beten und beten; sühnen, sühnen und
sühnen.

Quelle: Josemaría Escrivá, Der Weg.

Betrachtung

Heute wird das Frauenpriestertum gefordert und
es kann nur mit traurigem Schrecken wahrgenom-
men werden, dass Frauen, ja sogar Ordensfrauen
hierarchische Aufgaben anstreben wollen, die ihnen
von Christus selbst her verboten sind und niemals
zustehen. Können die Leute heute überhaupt noch
etwas als vorgegeben akzeptieren? Zeigt sich hier
nicht der Rebellierer in Person, der immer mehr den
Geist der Menschen verwirrt und ihnen falsche Vor-
bilder und Ziele vor Augen stellt? Das Problem der
heutigen Zeit ist der Protest gegen das Feststehende.
Wenn nur jemand, egal in welchem Bereich, davon
spricht, dass man etwas aus Vernunftgründen ein-
halten müsste, dann fühlen sich gleich einige dis-
kriminiert oder ihrer Freiheit beraubt. Wer solch
bedingungslose Freiheit anstrebt, wird sich bald
in der Anarchie wiederfinden, denn das ist schlicht
und ergreifend nicht zu Ende gedacht. Leben im
Augenblick statt mit klugem Weitblick wird vielen
noch zum Verhängnis werden. Was aber nun mit
der Frage der Gelehrsamkeit von Frauen? Josemaría
Escrivá sagt nicht, dass sie nicht gelehrt sein dürften,
jede Frau möge hier ihrer Neigung und Fähigkeit
im Rahmen des Erlaubten und Möglichen nachgehen,
doch er sagt, und als Heiliger weiß er das sehr genau,
dass Christus für die Frauen keinesfalls die Ämter
vorgesehen hat, die er nur Männern anvertraut hat
und Männern ist das Gebären verwehrt. Gott sei
Dank muss man sagen, denn so hat alles seine rechte
Ordnung und Hinordnung. Wenn man das Evangelium
und die Paulusbriefe liest, besteht gar kein Zweifel
darüber, dass Frauen ihre ganz eigene und daher so
wertvolle Rolle zukommt. Die größte Heilige nach
JESUS ist eine Frau und ihr wurde von Christus nicht
das Priestertum übertragen, so auch keiner andern!
Man kann nicht die ganze Kirchengeschichte leugnen,
alle Heiligenaussagen leugnen, die ganze Bibel
leugnen und alles immer nur, um dem irrlichtigen
Zeitgeist Platz zu machen. Wer das Fundament leugnet,
versinkt bald im Treibsand seiner eigenen bodenlos
frechen Lehren. Die Frau sollte stolz auf Kinder sein.
Die Frau sollte klug sein. Klugheit geziemt ihr in jeder
Weise und dazu braucht es keine studierte Gelehrsam-
keit, denn das ist wieder etwas anderes: es ist immer
ein Stück weit institutionalisiertes Wissen, oft sehr
aufgebläht, in der modernen Welt den Wesenskern
verschleiernd und vom Wesentlichen ablenkend. Soll
all das der mütterlichen Liebe für ihr kleines Kind
dienen? Es ist nachgewiesen, dass zu analytisches
Denken von der Herzlichkeit abzieht. Die zarte und
weiche Liebe verträgt so etwas nicht. Es ist ihr schwer
verdaulich und unbekömmlich. Klugheit ist sehr wohl
gefordert als Frau und Mutter und dazu hilft am
besten die christliche Spiritualität. Um klug zu sein,
braucht man kein aufgeblähtes Wissen, sondern christliches
Wissen, das man in der täglichen Praxis anwenden kann.
Klugheit hat mit Ordnung der Liebe zu tun, mit umsich-
tiger Organisation des Hauses, mit kommunikativer
Intelligenz und harmonischem Umgang mit den Haus-
genossen. Wer all dies nicht wahrhaben will, lebt an
der biblischen Realität vorbei. Wenn Mann und Frau
zusammenkommen, kann ein Kind gezeugt werden.
Kondome und sämtliche andere Verhütungsmittel
entsprechen nicht einer liebenden Moral, sie führen
nur zur Beschämung, zu psychischen Problemen,
Missverständnissen, Verwirrung, sexuelle Freizügigkeit
und jede Menge menschlicher Probleme im Bereich
des Verständnisses der eigenen Rolle innerhalb der
Familie. Der Mann kann und wird das Kind nie austragen.
Das war immer so, ist so und bleibt immer so. Nur die
christliche Moral sorgt hier für Liebe, Harmonie, ein
geborgenes Zuhause und eine zuversichtliche Zukunft.
Alles andere zerstört und das sehen wir ja gerade.

Interessant, was Pater Pio dazu meint:
Pater Pio spricht zur Welt. An die Frau (und auch an den Mann)

Bild: Jede Mutter ist Lehrerin

Heilwasser
Klugheit hat mit Ordnung der Liebe zu tun, mit umsich-
tiger Organisation des Hauses, mit kommunikativer
Intelligenz und harmonischem Umgang mit den Haus-
genossen. Wer all dies nicht wahrhaben will, lebt an
der biblischen Realität vorbei. 😇
Zweihundert
Die Muttergottes war die erste Opferpriesterin, auch als Hohepriesterin bezeichnet wird, das nichts mit dem esoterischen Begriff zu tun hat. Sie hat anstelle von uns und für uns den Leib und das Blut Jesu Christi dem Himmlischen Vater aufgeopfert hat.

Demnach ist auch jede Frau zum opfern und aufopfern aufgefordert, was für mich auch im beten, sühnen und büßen zum Ausdruck kommt.

Die drei …More
Die Muttergottes war die erste Opferpriesterin, auch als Hohepriesterin bezeichnet wird, das nichts mit dem esoterischen Begriff zu tun hat. Sie hat anstelle von uns und für uns den Leib und das Blut Jesu Christi dem Himmlischen Vater aufgeopfert hat.

Demnach ist auch jede Frau zum opfern und aufopfern aufgefordert, was für mich auch im beten, sühnen und büßen zum Ausdruck kommt.

Die drei Heiligen von Helfta waren mit die gebildeten Frauen ihrer Zeit 🕰, ihre Orden ging auf einen englischen zurück, bei dem die Bildung für die Frauen eine große Stellung einnimmt. Von einem Zweifel an der Stellung des Priesters gab es bei ihnen nie Zweifel.

Nach einer schweren Lebens- und Glaubenskrisede.wikipedia.org/wiki/Gertrud_von_Helfta hatte Gertrud im Alter von 25 Jahren, am 27. Januar 1281, im de.wikipedia.org/wiki/Dormitorium des Klosters ihr religiöses Schlüsselerlebnis, das ihr Leben änderte. In einer de.wikipedia.org/wiki/Vision_(Religion) sah sie einen jungen, schönen Mann, der zu ihr sagte: „Bald wird dein Heil kommen. (de.wikipedia.org/wiki/Jesaja 56,1 www.bibleserver.com/EU/Jesaja56) Warum verzehrst du dich in Trauer? Hast du nicht einen Ratgeber, da der Schmerz dich verändert hat?“ (de.wikipedia.org/wiki/Micha 4,6 www.bibleserver.com/EU/Micha4, Responsorium des 2. Adventssonntagesde.wikipedia.org/wiki/Gertrud_von_Helfta) In einer entschiedenen Neuausrichtung ihres Lebens (im Sinne einer „conversio“)de.wikipedia.org/wiki/Gertrud_von_Helfta wurde Gertrud aus einer „grammatica“, einer Buchgelehrten, zur „theologa“, zu einer Gottesgelehrtende.wikipedia.org/wiki/Gertrud_von_Helfta und widmete sich nun entschieden den Studien geistlicher Art und der Betrachtung („contemplatio“) des Göttlichen, im Streben nach der „wahren Weisheit“.de.wikipedia.org/wiki/Gertrud_von_Helfta

Pater Kentenich hat auch sehr schön über die Stellung des Mannes, Vaters, in der Familie geschrieben.

Sehr schöne Betrachtungen... Ein ewiges Vergelt's Gott!
Heilwasser
Ja dass die Muttergottes im Grunde "Opferpriesterin" ist, hab ich auch gelesen. Der Begriff Priester kommt eigentlich vom Opfern. In meinem Artikel beziehe ich mich aber nur auf das gottgeweihte Priestertum, das zur Sakramentenspendung befähigt, was sie nicht hatte. Danke für den Hinweis.
Zweihundert
Ja, Sie war so demütig und hat die Kommunion auch von den Aposteln empfangen, Sie sieht in jedem Priester Ihren Sohn, deshalb werden Sie so sehr von Ihr geliebt ❤ 😘 🔥, leider nur allzu von Ihnen missachtet... 🤔
Zweihundert