M.RAPHAEL

Seit der Wahl von Papst Leo XIV sind viele Dinge klarer geworden. Das größte Rätsel bestand in der Frage der mangelnden Abgrenzung von der Vat.2 Konzilskirche seitens der Katholiken. Wer sich ausreichend mit der Wahrheitsfrage dieses Konzils beschäftigt hat, hat dessen modernistische Kirchenfeindlichkeit niemals für katholisch halten können. Dennoch kam es niemals zur notwendigen und entschiedenen Front gegen das Konzil.
Wo sind die Männer? Wo sind die Soldaten im geistlichen Kampf? Wo ist die Klarheit? Warum gibt es nur noch eine feminine, liebe und nette Unentschiedenheit?
Das sind wirkliche Soldaten:
youtube.com/watch?v=DztVEeUbgHM
So müssten Katholiken heute eigentlich sein. Die Polizei besuchte mehrmals die Abtei Himmerod für Einkehrtage. Am 10.09.2008 gab es ein feierliches Gelöbnis der Bundeswehr:
youtube.com/watch?v=j6ZrMxQR6-k
Wann wird in der Kirche endlich wieder ein Ja ein Ja und ein Nein ein Nein sein? Wann werden Karl Rahner und Hans Urs von Balthasar geächtet? Wir sind im Krieg, nicht in einer lieben Kaffee und Kuchen Feier.
Der Feind ist stark. Er hat fast gewonnen. Er kleistert alles mit einer sentimentalen Gefühlsduselei zu. Wenn Leo XIV sympathisch ist, ist er bestimmt der Papst oder etwa nicht?
Unablässig flüstert Satan den Menschen ins linke Ohr, dass sie keine „bösen“ und asozialen „fiesen Möpse“ sein dürfen. Sie sollten doch seine großen Mühen, endlich sein Reich in ein humanistisches Paradies mit lauter reichen Menschen (josephinistische Missio Global-„amerikaner“ im Weltraum) zu verwandeln, ausreichend schätzen. Satan meint es „gut“ mit den Menschen, oder nicht? Alle werden einfühlsame pervers sexuelle „freie“ Chefs, enge Freunde des Dompfaffen.
Die mangelnde Abgrenzung zum Konzil hat mit der natürlich sozialen Gruppenbildung der Menschen (Herdentiere) zu tun. So wie sich die Mormonen und die Zeugen Jehovas klar und deutlich durch ihre Symbole, Riten, gruppendynamischen Vollzüge und Traditionen von den anderen Herden/Sekten/Banden/Gemeinschaften abgrenzen und durch entsprechenden „gnadenlosen“ Gehorsam Geborgenheit erfahren, so gilt das auch für nicht wenige erzkonservative Tradis. Sie hassen die Anderen. Sie hassen die Freiheit. Sie lieben die Russen, die gnadenlos jeden Widerstand unabhängiger Charaktere, die sich denen nicht unterwerfen, durch Gewalt niederknüppeln.
Lieber ein weltberühmter Prevost, der als sympathischer „Papst“ die perversen Kardinäle McCarrick und Bernadin lobt, aber in seinem Gewand öffentlich katholisch ist, als die machtlosen Tradis, die keine Chance haben, jemals andere Menschen niederzumachen.
Auch die pervers sexuelle Männerwirtschaft des Postengeschachers im Weibergewand, die stark an die Seifenoper „Dallas“ erinnert und in der Prevost jetzt der Chef „J.R. Ewing“ ist, darf niemals vergessen werden, wenn man die mangelnde Aggression gegenüber der Konzilskirche verstehen will. Wie viel Spaß die heutigen Stifte/Klöster als Männerwohnheime haben? Da wird schon beim Frühstück viel gelacht. Um 9:00 Uhr kommt der ORF. Wie wichtig die kleinkarierten femininen Männer doch sind! Sie lieben die Täuschung.

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Custos _

Da Rahner Karli ist halt angetreten um den verkopften Empirie-Reduktionisten einen weltlogischen Weg zum christlichen Mysterium zu ebnen. Jenen wissenschaftstheoretischen Blinden die vergessen dass gefühlt alle 100 Jahre wesentliche Grundparadigmen über den Haufen geworfen oder relativiert werden wie die newtonschen Mechanik, von der einst auch geglaubt wurde sie würde weitere Welterklärungen unnötig machen. Heute wissen wir dass sie nur im relativen Bezugssystem hervorragend ist. Als Nächstes könnte Gravitation, Lichtgeschwindigkeit und die unendliche Weite vom Raumschiff Enterprise dran sein deren Aufrechterhaltung immer mehr Mühe und sklerotische Verrenkungen wie zb "dunkle Materie" "Rotverschiebungen" etc etc erfordert um Widersprüche aufzulösen. 😊

Michele Indietrista

Wenn gefordert wird, das Konzil als solches "endlich anzuprangern", ist das eine Sicht vom Ergebnis her. Die Kirchengeschichte seit dem Ereignis XY hat schlechte Früchte gebracht, also ist das Ereignis XY in Bausch und Bogen abzulehnen.
So geht das theoretisch aber nicht. Man muss bei einem solchen "Ereignis" eben schon hinschauen, wo wer was und warum es war/ist/sein wird, insbesondere dann, wenn die Kirche als Ganze betroffen war. Es gab einige Explosionen:
- Der ordentlichen Führung wurde das Mikrophon abgestellt
- Ein schillernder und zweideutiger Begriff wurde als wichtiger Baustein verwendet
- Einige Zweideutigkeiten wurden festgeschrieben.
Es gab demgegenüber auch einige legitimierende Punkte:
- Für dieses Konzil und auf diesem Konzil wurde um den Heiligen Geist gebetet
- Die Moral wurde nicht angetastet
- Die Hierarchie blieb formaliter bestehen.
- Es gab solche und solche Konzilsväter. Alles war versammelt von Rechts bis Links.
Klar waren die Auswirkungen ganz unmöglich. Alle Zweideutigkeiten wurden zumindest in Teilkirchen, vereinzelt aber auch im Vatikan modernistisch ausgelegt, während gleichzeitig jeder, der dies kritisierte und dabei das Konzil als Urheberschaft benannte, entweder mit dem Schlagwort der Kontinuität oder dem Schlagwort des Bruches ausgeschaltet wurde. Mit anderen Worten: Wenn es für dich ist, aber gegen mich, dann ist alles scheusslich, wenn es für mich ist, aber gegen dich, ist es wunderbar, und dieses Prinzip ist objektiv, d. h. wer mir das Messen mit zweierlei Mass vorwirft, ist selbstverständlich im Irrtum, oder nochmals anders gesagt: Es gilt die Macht des Stärkeren, der Mehrheit, der Gegner Dessen, Der unter dem Kreuz zusammengebrochen ist! Da war das Konzil nur eine Wegmarke. Es geht um die Schlacht zwischen der Frau und der Schlange. Ob das Konzil es nun verstärkt hat oder ob man es nur richtig interpretieren muss: Fest steht, dass die Schlange in der Kirche das Sagen hat, solange bis ihr die Himmlische Frau den Kopf zertritt.

1) "Wann werden Karl Rahner und Hans Urs von Balthasar geächtet?"
Antwort: Gar nicht! Sie sind nämlich längst tot...
2) "die machtlosen Tradis, die keine Chance haben, jemals andere Menschen niederzumachen."
Hinweis: das ist auch gut so! Diejenigen nämlich, die die Macht dazu haben, mißbrauchen sie auch zumeist, um "andere Menschen niederzumachen". Das ist prinzipiell unchristlich!