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Warum Engel so beliebt sind: Gute Geister Schutzengel – Rosenkranz - Erntedank Am heutigen Sonntag dürfen wir über drei Themen nachdenken: 1. Das Schutzengelfest 2. Der Beginn des Rosenkranzmonats …More
Warum Engel so beliebt sind: Gute Geister
Schutzengel – Rosenkranz - Erntedank Am heutigen Sonntag dürfen wir über drei Themen nachdenken: 1. Das Schutzengelfest 2. Der Beginn des Rosenkranzmonats Oktober 3. Das Erntedankfest 1. Schutzengel Am 2. Oktober begehen wir den Gedenktag unserer heiligen Schutzengel. Der hl. Hieronymus sagt: „So groß ist die Würde der Seele, dass eine jede von Geburt an einen Engel zu ihrem Schutz zugeteilt erhält.“ Still und bescheiden – ohne Aufheben davon zu machen – begleiten sie uns und behüten uns vor Gefahren an Leib und Seele. So lade ich Euch ein, Eurem hl. Schutzengel heute innig dafür zu danken. 2. Der Rosenkranzmonat Oktober In der 1. Lesung hören wir von der Klage des Propheten Habakuk: „Warum lässt du mich die Macht des Bösen sehen und siehst der Unterdrückung zu? Wohin ich blicke, sehe ich Gewalt und Misshandlung, erhebt sich Zwietracht und Streit.“ (Hab 1,3) Seit Monaten tobt in der Ukraine ein schrecklicher Krieg. Die Muttergottes überreichte dem hl. Dominik als geistige Waffe den Rosenkranz, mit der er siegen werde. Und die kleine hl. Jacinta von Fatima sagte: „Gott hat den Frieden in dieser Zeit der Muttergottes anvertraut. Durch sie können wir ihn noch erbitten!“ Ein Beispiel ist Österreich, das zur geistigen Waffe des Rosenkranzes griff, als es nach dem 2. Weltkrieg von Russland besetzt wurde. Viele Menschen beteten damals den Rosenkranz um die Befreiung Österreichs. Das Wunder geschah: die Russen zogen ab! Beten auch wir im Oktober fest den Rosenkranz um den Frieden in der Ukraine zu erflehen! Erntedank Als kleiner Ausdruck unserer Dankbarkeit liegen symbolisch unsere Erntedankgaben in der Kirche vor dem Altar. Wir wollen Gott innig danken für die Ernte und für unser tägliches Brot, das uns nicht fehlt! Wir haben allen Grund zu danken: - Der Herrgott hat uns vor Unheil und Katastrophen bewahrt. - Er ließ es regnen und die Sonne scheinen. - Er hat die fleißige Aussaat der Bauern gedeihen lassen. Heute erinnert uns die 2. Lesung an die Segenskraft, die Gott den Priestern anvertraut hat: Paulus ruft Timotheus und allen Priestern zu: „Entfache die Gnade Gottes wieder, die dir durch die Auflegung meiner Hände zuteilgeworden ist!“ (2Tim 1,6) Da denke ich heute – am Erntedankfest – an den Wettersegen, der in vielen Kirchen erteilt wurde. – Der Bürgermeister der Marktgemeinde Altenmarkt in Österreich, wo unser Kloster ist – dankte in seiner Rede für den Wettersegen mit den Worten: Seitdem die Priester den Wettersegen beten, bleibt die Marktgemeinde vom Hochwasser verschont. Zuvor erlebte der Ort schlimme Verwüstungen! Ich erinnere mich an das Hochwasser in meiner Heimatstadt Neu-Ulm. Es war interessant anzusehen, wie die Flutwelle die Autobahn und sogar den Illerkanal überquerte. Zuerst sicherten wir mit Sandsäcken das Haus ab. Doch das Hochwasser kam immer näher heran. Schließlich meinte der Nachbar: Jetzt hilft nur noch das Beten! Wir beteten gemeinsam ein Vaterunser, dann ging ich zur Stelle, wo die Flutwelle floss und betete dreimal den Wettersegen. Wie staunten wir, als die Flutwelle auf einen Schlag zu fließen aufhörte. So dürfen wir Jesus mit Seinen Jüngern bitten: „Herr, stärke unseren Glauben!“ und bewahre uns auch in Zukunft vor Unheil und Katastrophen, vor Hungersnot und Kriegen, und schenke allen Menschen auf der ganzen Welt das tägliche Brot!
luna1
Danke, das ist so schön für die Seele.
Irapuato
luna 1 viatorem De Profundis Tradition und Kontinuität Thorn Fuchs