Werte

Nachdem Bischof Richard Williamson 2012 aus der Piusbruderschaft ausgeschlossen worden war, weihte er weitere Bischöfe: Jean-Michel Faure, Tomás de Aquino Ferreira da Costa und Gerardo Zendejas und andere (auch Viganò).
Betrachtet die derzeitige Piusbruderschaft diese „Williamson-Bischöfe“ als wahrhaft orthodoxe katholische Bischöfe und steht sie mit ihnen „in Gemeinschaft“? Warum bzw. warum nicht?
Was hindert einen zukünftigen Bischof der Piusbruderschaft daran, sich wie Bischof Williamson abzuspalten und neue Gruppen von „Not-Weihbischöfen“ zu ernennen?

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niclaas

Würden bis übermorgen die beiden Pius-Bischöfe versterben, müßte die Bruderschaft auf einen von Williamson geweihten als Weihespender zurückgreifen. So etwas nennte man dann Vorsehung.

Jemandem den Tod zu wünschen, zeigt mangelndes Gottvertrauen und Hass. .

niclaas

@Klaus Elmar Müller Sie mißverstehen mein Anliegen. Ich wollte zum Ausdruck bringen, daß der Fortbestand der FSSPX mit nur zwei betagten Weihbischöfen riskant ist. Ohne diese könnte/müßte die Bruderschaft auf einen Weihespender aus der Linie Williamsons zurückgreifen. Im übrigen halte ich Williamsons Ausscheiden für einen großen Verlust für die Bruderschaft.

Klaus Elmar Müller

@Werte Williamson hat nicht "nur" den Holocaust geleugnet, sondern einen fanatischen Antijudaismus vertreten, hielt das satirische "Protokoll der Weisen von Zion" für echt. Die von ihm geweihten Bischöfe dürften diesem Denken nicht allzu ferne stehen. Die Piusbruderschaft würde sich mit der "Adoption" solcher Leute ein Riesenproblem aufhalsen.

studer

Welchen Status haben die von Bischo Williamson geweihten Bischofe für die römische Kurie? Sind sie exkommuniziert? Uns was ist mit den von ihnen geweihten Priester und den Gläubigen ihrer Gemeinschaften?