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Bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in den Weinberg sende.

Robert Rintersbacher Willibald, aus englischer Königsfamilie, geht mit seinen Geschwistern mit 21 Jahren auf Pilgerschaft nach Rom, über Sizilien ins Heilige Land, um als Klausner dann 2 Jahre in …More
Robert Rintersbacher Willibald, aus englischer Königsfamilie, geht mit seinen Geschwistern mit 21 Jahren auf Pilgerschaft nach Rom, über Sizilien ins Heilige Land, um als Klausner dann 2 Jahre in Konstantinopel zu leben, erneuert ab 729 Monte Casino. Von Bonifaz gerufen und durch Gregor III beauftragt, missioniert er in Deutschland, gründet 741 Kloster Eichstätt und wird 749 dessen erster Diözesanbischof. Die blühende Entwicklung führt zur Gründung des 1. Priesterseminars nach dem Konzil von Trient, des heute noch bestehenden Gymnasiums und bis zur Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. So ist Eichstätt ein Weinberg der Ernte geworden, zu dem der Herr seine Arbeiter sendet.
Hosea prangert die Rückkehr des Volkes Israel vor allem in Samaria zur Anbetung des goldenen Kalbs an, verurteilt die heidnischen Schlacht- und Brandopfer. Die Gebote Gottes scheinen vergessen, wie wenn die Rettung aus Ägypten vergessen wäre. Vergessen wir nicht genauso in unserer scheinbar humanitären Welt oft den Ursprung in unserem christlichen Glauben der Gottes- und Nächstenliebe? Müssen wir da nicht nach Hosea an die Folgen denken: Wind sähen sie, Sturm werden sie ernten.
Bei Matthäus erfahren wir von der Heilung des besessenen Stummen. Das Volk staunt, ein erster Schritt, den Glauben zu finden, die Pharisäer aber meinen, hier wären Dämonen mit Dämonen ausgetrieben. Jesus zieht unbeirrt in die Dörfer und Städte, um zu verkünden und zu heilen. Aber die Ernte wäre groß, es fehlt an Arbeitern, wie heute. Bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in den Weinberg sende.
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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 9,32-38.
In jener Zeit brachte man zu Jesus einen Stummen, der von einem Dämon besessen war.
Er trieb den Dämon aus, und der Stumme konnte reden. Alle Leute staunten und sagten: So etwas ist in Israel noch nie geschehen.
Die Pharisäer aber sagten: Mit Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus.
Jesus zog durch alle Städte und Dörfer…
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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 9,32-38.
In jener Zeit brachte man zu Jesus einen Stummen, der von einem Dämon besessen war.
Er trieb den Dämon aus, und der Stumme konnte reden. Alle Leute staunten und sagten: So etwas ist in Israel noch nie geschehen.
Die Pharisäer aber sagten: Mit Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus.
Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden.
Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.
Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.
Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.

Lektionar. Rechte: staeko.net


Hl. Theresia vom Kinde Jesu (1873-1897)

Karmelitin, Kirchenlehrerin
Brief 135 (in: Briefe der heiligen Therese von Lisieux, Paulinus Verlag Trier 2011, S. 180)

„Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden“
Als ich eines Tages darüber nachdachte, was ich für die Rettung der Seelen tun könnte, zeigte mir das Evangelium ein lebendiges Licht. Einst zeigte Jesus seinen Jüngern die reifen Getreidefelder und sagte: „Erhebt eure Augen und seht, wie die Felder schon weiß sind zur Ernte“ (Joh 4,35). Und ein wenig später: „Wahrhaftig, die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. Bittet daher den Herrn der Ernte, dass Er Arbeiter sende“ (Mt 9,37f.). Welches Geheimnis! … Ist Jesus nicht allmächtig? Gehören die Geschöpfe nicht dem, der sie erschaffen hat? Warum sagt Jesus dann: „Bittet den Herrn der Ernte, dass Er Arbeiter sende.“ Warum? … Ah!, weil Jesus eine so unbegreifliche Liebe zu uns hat, dass Er will, wir sollen mit ihm Anteil am Heil der Seelen haben. Er will nichts tun ohne uns. Der Schöpfer des Weltalls wartet auf das Gebet einer armen kleinen Seele, um die anderen Seelen zu retten, die gleich ihr um den Preis seines Blutes erlöst sind. Unsere Berufung ist es nicht, auf die reifen Getreidefelder zur Ernte hinauszugehen. Jesus sagt nicht zu uns: „Senkt die Augen, betrachtet die Felder und geht hinaus zur Ernte.“ Unsere Sendung ist viel erhabener. So heißen die Worte unseres Jesus: „Erhebt die Augen und schaut.“ Schaut, im Himmel sind leere Plätze. An euch ist es, sie zu füllen. Ihr seid meinem Mose gleich, der auf dem Berge betet (vgl. Ex 17,8–13). Bittet mich um Arbeiter, und ich werde sie schicken. Ich erwarte nur ein Gebet, einen Seufzer eures Herzens!