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Franziskus’ Mann: Das Wasser um Erzbischof Peña Parra beginnt zu sieden

Erzbischof Peña Parra, den Franziskus im Jahr 2018 als Becciu-Nachfolger ernannte, erlaubte dem "skrupellosen" Finanzier Gianluigi Torzi aufgrund einer ungeschriebenen Vereinbarung, 15 Millionen Euro einzustecken, berichtete Repubblica.it (24. Oktober).

Die vatikanische Staatsanwaltschaft, die Repubblica.it beliefert, bezeichnet das als "unverständlich". Die Sache betrifft das vatikanische Anwesen an der Sloane Avenue 60 in London.

Der Finanzier Raffaele Mincione führte den Vatikan in die Investition ein, aber im November 2018 trennte er sich von Mincione. Abfindungszahlung: £40 Millionen.

Aus unbekannten Gründen übernahm Peña das Gebäude nicht direkt, sondern zusammen mit Torzi, der in Finanzkreisen einen zweifelhaften Ruf genießt. Der unglaubliche "Aktienkaufvertrag" sah folgendes vor:

1. Der Vatikan kauft ein Gebäude, das er bereits besitzt.

2. Nur Torzi's Aktien sind stimmberechtigt.

Später forderte Torzi für seine Stimmrechte 15 Millionen Euro von Peña. Obwohl es keine schriftliche Vereinbarung dazu gab, zahlte Peña. Niemand weiß, warum.

Bild: Peña Parra © wikicommons, CC BY-SA, #newsWwkunsocfe

SvataHora
Aber ganz untypisch gekleidet in Prunk und Spitzen. 😬
Kreidfeuer
Obwohl es keine schriftliche Vereinbarung dazu gab, zahlte Peña. Niemand weiß, warum.

Tja, was könnte das wohl sein?! Der war natürlich in irgendeine Schweinerei verwickelt, wovon es Beweise gab und wurde dadurch erpressbar.
Anno
Da gehts ja zu wie in einem Mafiaklan.
Kreidfeuer
Klassische Mafiosi hatten noch einen Begriff von Gewissen, Ehre und Loyalität zur eigenen Familie. Das hier ist schlimmer.