Rote Karte für Sie Bischof Stefan Heße

Eine Person, die homosexuelle Tendenzen hat, die aber davon leidet, die kein Outing macht, die keinen Anspruch hat ihre Orientierung zu normalisieren, darf katholisch sein.

Eine Person aber, die Ihr Outing macht, für die Homo-Ehe ist, kein Schuldgefühl zeigt, und die sich nicht ändern möchte, dann ist diese Person nicht katholisch, und dementsprechend hat nichts zu tun in der Heiligen Kirche. Es ist eine Sache Sünder zu sein, eine ganz andere aber die Sünde legalisieren zu wollen, um die Illusion zu haben, „gut zu sein“, indem man das Böse tut.

Ist dies so schwer zu verstehen Bischof Stefan Heße? Haben Sie nichts anderes zu tun in dieser Zeit der Versklavung der Menschheit unter dem Deckmantel einer falschen Pandemie, als vor dem Altar der hamburgischen Homolobbys zu kriechen?

Hier, die Grundargumentation für die Homosünde:

IST HOMOSEXUALITÄT EINE SÜNDE?

Zwar, im neuen Testament, verurteilt heiliger Paulus sehr deutlich am Anfang seines Briefes an die Gemeinde von Rom homosexuelle Umtriebe (Römer 1. 25-28). Zwar, prinzipiell und aus evidenten Gründen, wenn alle Menschen homosexuell wären, würde die Fortpflanzung der Spezies gefährdet. Insofern ist es nicht falsch zu sagen, dass Homosexualität, biologisch betrachtet, ein „Tod-orientierter“ Zustand ist. Zwar, stimmt es, dass wenn unsere Eltern „gay“ gewesen wären, würden wir einfach nicht hier sein, um darüber zu diskutieren…und wer das leugnet, begeht einen Affront gegen den gesunden Menschenverstand. Homosexualität war, ist und wird immer wesentlich unnatürlich sein.

Gleichwohl, in Sachen Sünden, bei näherem Zusehen, sind die Dinge komplizierter als sie spontan erscheinen können. ich glaube, es sei hier relevant eine Stufenfolge in vier „Zuständen“ zu etablieren.

Erster Zustand:

Der Zustand des Heldenmutes Die Person hat homosexuelle Tendenzen, praktiziert aber nicht und kämpft gegen diesen Drang. ich glaube, in diesem Fall kann es natürlich nicht die Rede sein, dass dieser Mensch sündigt. Ganz im Gegenteil er benimmt sich irgendwie heldenhaft, indem er versucht gegen diese Orientierung zu kämpfen.

Zweiter Zustand:

Der Zustand der Feigheit Hier die Person ist schwach, sie praktiziert. wahrscheinlich versucht sie, irgendwie gegen diese Tendenz zu kämpfen, aber sie schafft es nicht. „La chair est faible“, wie man auf Französisch sagt. Zwar kann man schon von einer Sünde reden. gleichwohl, solange es „geheim“ bleibt ohne versuch irgendeine Werbung für diesen Zustand zu machen, ohne versuch der Proselytenmacherei, ist diese Sünde längst nicht die größte.

Dritter Zustand:

Der Zustand des „outings“ Die Person belügt sich selbst, sie schafft eine „selbst gebastelte“ Ethik um jedes Schuld Gefühl künstlich wegzuputzen. Sie nennt das Gute „böse“ und das Böse „gut“. Um das Gefühl der Sünde zu vermeiden, lässt sie die ganze Welt sündigen. Um mit ihrer eigenen Finsternis nicht konfrontiert zu sein, lässt sie das ganze Universum finster werden. Das Niveau der Sünde hier ist Sache Gottes. Nur Gott weiß…

Vierter Zustand:

Der Zustand des goldenen Kalbes. Mit diesem Zustand, der von der Legalisierung der Homo-Ehe charakterisiert ist, ist es ein bisschen als ob wir Gott sagen würden: „Du hast das Leben geschaffen, dadurch hast du diese wunderbare Beziehung zwischen Männern und Frauen erfunden, damit sich das menschliche Leben, durch eine sexuelle Union, fortpflanzen kann, aber nein, danke! wir sind nicht interessiert, wir geben dir den Schlüssel des Lebens zurück und wir legalisieren einen Zustand aus dem keine Entwicklung des Lebens (Fortpflanzung) möglich ist“.“ Du hast uns das Leben gegeben, wir ziehen aber den Tod vor.“ Und da haben wir zu tun mit einem frontalen Angriff gegen Gott.

Seltsamerweise, die größte Sünde in punkto Homosexualität, betrifft wahrscheinlich nicht die Homosexuellen selbst, die wenigstens den mildernden Umstand haben, ihre Homosexualität geerbt zu haben, einfach so, von Anfang an, ohne danach gefragt zu haben. Nein die größte Sünde wird von Menschen begangen, die selbst keine Homosexuellen sind, die aber aus einer falschen Toleranz, aus einer nicht transzendentalen „selbstgebastelten“ Ethik „À la carte“, aus einer falschen Liebe in der Unwahrheit, vor dem Altar des Zeitgeistes kriechen und homosexuellen Proselytismus unterstützen. Ja, die größten Sünder sind diese Menschen, die aus einer Mischung an Feigheit und klein karierten persönlichen Interessen, das goldene Kalb des Moments vergöttern. Einmal Nazi, einmal Kommunist, einmal dies, einmal das. Die ewigen Anhänger des „Mainstreams“, deren Seelen chronisch unfähig sind dem Gruppenzwang und dem Konformitätsdruck der Diktatur des Moments zu widerstehen.

Einen Punkt möchte ich auch betonen. Die Legalisierung der Homo-Ehe zu verurteilen, bedeutet nicht homophob zu sein. Anlässlich der vor kurzer Zeit in Frankreich geschehenen Debatte, wissen wir, dass 40% der gays selbst gegen die Legalisierung der Homo-Ehe sind. Sind diese Homosexuellen auch homophob? genauso wie für die Abtreibung (Es gibt mehr Frauen als Männer in den „pro life“ Bewegungen), die Debatte über die Legalisierung der Homo-Ehe sprengt die klein-karierten Konflikten zwischen Geschlechtern oder politischen Lägern. Unter dem Deckmantel des billigen Kampfes gegen die Homophobie, versucht die antichristliche kulturelle Diktatur in der wir leben, um ihre Meinung durchzusetzen, diese Debatte glattzubügeln. Was stört, muss letztendlich nicht diskutiert werden.
Jean-Pierre Aussant (Anhang meines Essays "die unbewusste Verschwörung"
Die Bärin
Die Orientierung, Herr Erzbischof Dr. Heße, sollte stets Richtung Himmel sein! Alles, was davon wegführt, gehört im Beichtstuhl als Sünde bekannt!
jean pierre aussant
Stefan Heße hätte meinen offenen Brief lesen müssen: Offener Brief eines Franzosen an den Bischof Hamburgs, Stefan Heße
St.Athanasius
Verstecken muss man sich nicht. Aber man kann diese Sünde ja öffentlich vor der Gemeinde bekennen.
Boni
Er beruft sich lediglich auf sein "Dafürhalten". Irrelevant.
HedwigvonSchlesien
Hat Jesus das so gelehrt wie es Herr Bischoff verlautbart ? NEIN , Mietlinge sind es, welche die Reinheit und Keuschheit des heiligen Evangeliums veruntreuen und entstellen. Herr, erbarme Dich ihrer und führe sie in Dein Licht der Wahrheit und des Lebens ! Amen.
Lisi Sterndorfer
Ist eine bischöfliche Schleimspur eigentlich toxisch?
Mk 16,16
Ja, auf jeden Fall.
Stelzer
DARF ICH MEINEN LIEBLINGSSPRUCH DAZUFÜGEN
Man fühlt sich an ein dem Heiligen Johannes Chrysostomos zugeschriebenes Zitat erinnert: „Die Wege der Hölle sind mit den Schädeln von Bischöfen gepflastert.“