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Papst unterzeichnet neue Enzyklika in Assisi unter Ausschluss der Öffentlichkeit (www.domradio.de)

Papst unterzeichnet neue Enzyklika in Assisi unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Papst Franziskus wird seine neue Enzyklika am 3. Oktober an einem besonderen Ort unterzeichnen: nicht in Rom, sondern im Pilgerort Assisi. Der dortige Bischof Domenico Sorrentino äußerte sich erfreut über das bevorstehende Ereignis.

7. September 2020

Die Meldung über die neue Enzyklika gaben das dortige Franziskanerkloster und der Vatikan am Wochenende nahezu zeitgleich bekannt.
Das Kirchenoberhaupt wird demnach eine Messe am Grab des heiligen Franziskus (1181/82-1226) feiern und das Dokument im Anschluss unterschreiben. Es handele sich um eine private Zeremonie unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

"Fratelli tutti - sulla fraternita e l'amicizia sociale"
Der Titel des neuen Papstschreibens wurde ebenfalls genannt: "Fratelli tutti - sulla fraternita e l'amicizia sociale" (Wir Brüder alle - Über Brüderlichkeit und soziale Freundschaft). Damit bestätigte der Vatikan entsprechende Medienberichte der vergangenen Tage, die von einer Veröffentlichung Anfang Oktober ausgegangen waren. Beobachter erwarten ein Grundsatzdokument für eine globale Neuorientierung nach der Corona-Pandemie. Es ist die dritte Enzyklika des seit 2013 amtierenden Papstes.
Die zweite, 2015 veröffentlichte Enzyklika von Franziskus greift in ihrem Titel "Laudato si" ein Gebet des Franz von Assisi auf und stellt soziale und ökologische Fragen in den Mittelpunkt. Die erste Enzyklika des Argentiniers, "Lumen fidei" (2013), entstand zu wesentlichen Teilen noch unter seinem Vorgänger Benedikt XVI. (2005-2013).
Spekulationen zufolge befasst sich das neue Lehrschreiben mit einem sozialen und wirtschaftlichen Umdenken nach der Covid-Krise. Zudem werbe es für Multilateralismus, internationale Solidarität mit Benachteiligten und eine ökologische Wende.

Assisis Bischof erfreut
Assisis Bischof Domenico Sorrentino äußerte sich am Wochenende erfreut über das bevorstehende Ereignis. Das Thema Brüderlichkeit müsse gerade in der jetzigen Zeit allen am Herzen liegen, sagte er in einer Videobotschaft. "Die Pandemie hat uns in die Enge getrieben." Nun wolle der Papst allen Menschen bewusst machen: "Wenn wir gerettet werden sollen, schaffen wir das nur gemeinsam."

weiter auf: domradio.de/…zeichnet-neue-enzyklika-assisi

Multilateralismus, internationale Solidarität mit Benachteiligten und eine ökologische Wende. Klingt nach Bündnis '90 - Die Grünen, kommt aber vom Heiligen Stuhl. Läuft auf das in diesem Pontifikat gängige „Wir alle zusammen vereint gemeinsam“- Gelaber hinaus, anhand der Preview weiß der Kundige schon, was auf uns zukommen wird.

Allein das Bischofszitat („Wenn wir gerettet werden sollen, schaffen wir das nur gemeinsam“) fasst den Geist dieses Pontifikats in einem Satz zusammen. Rettung kommt nicht vom Glauben an den dreifaltigen Gott, sondern ist eine interreligiöse Solidaritätsaktion der Menschheit.

Wird genau so seit hundert Jahren in der „Internationalen“ besungen:
„Es rettet uns kein höh'res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun! “
CollarUri
Glückwunsch lieber @Kirchenfahrter Archangelus für den treffenden azurblauen Schluss.
Siamo tutti frutti fratelli.
Kirchfahrter Archangelus
Herzlichen Dank!
a.t.m
Dieser einst wahrlich katholische Ort wird immer mehr zum Inbegriff des antikatholischen innerkirchlichen satanischen Wütens der Nach VK II Religionsgemeinschaft welche vom Himmel als "AFTERKIRCHE" angekündigt wurde. Siehe eben Assisi-Sakrileg Oktober 1986. Ein Sacco di Roma 2.0 scheint sicher ! und Hymnus an die Gottheit Olokun

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
Maximilian Schmitt
Igitt, wie langweilig!
Erich Foltyn
so ein Vertrauen an die Öffentlichkeit habe ich nicht. Diese wird niemand retten, sondern sie will immer alles verderben. Das ist weltweit abgemachte Sache und z.B. Homo wird weltweit wasserdicht gemacht als Begründung für eine Weltdiktatur. Gerettet wird nur der, der nicht auf die Welt kommt
Anno
Wahrscheinlich wieder so ein geistloses Blabla.
Vermutlich sollen wir wieder unsere "Herzen schlagen lassen" oder ähnlich banales.
Erich Foltyn
wenn er alles geheim hält, sucht er wenigstens nicht den billigen Erfolg
Anno
@Erich Foltyn
Er verhält sich nur coronakonform. Für den billigen Erfolg tut er doch alles.
Hat ihn ja auch weit gebracht.😊
Kirchfahrter Archangelus
@Erich Foltyn Ja, alles ist so geheim, dass willfährige kirchliche Medien schon mal eine Vorschau bekommen, „Teaser“ (de.wikipedia.org/wiki/Teaser ) im PR-Jargon genannt... 😉