Moselanus
Im NOM werden Ostersonntage gezählt, im überlieferten Kalendarium Sonntage nach Ostern, daher der Unterschied in der Zählung. Morgen ist der 2. Sonntag nach Ostern.
Josef O.
Die neue Zählweise macht wesentlich mehr Sinn als die alte. Katholiken früherer Zeiten wie auch heutige Katholiken feiern 8 Tage lang Ostern, und der Weiße Sonntag bzw. Barmherzigkeitssonntag ist der letzte Tag der Osteroktav... wie kann er dann gleichzeitig der 1. Sonntag nach Ostern sein??? Das ist doch völlig widersinnig. Diesen Widerspruch gibt's bei der neuen Zählweise nicht mehr, weil …More
Die neue Zählweise macht wesentlich mehr Sinn als die alte. Katholiken früherer Zeiten wie auch heutige Katholiken feiern 8 Tage lang Ostern, und der Weiße Sonntag bzw. Barmherzigkeitssonntag ist der letzte Tag der Osteroktav... wie kann er dann gleichzeitig der 1. Sonntag nach Ostern sein??? Das ist doch völlig widersinnig. Diesen Widerspruch gibt's bei der neuen Zählweise nicht mehr, weil einfach die Sonntage im Osterfestkreis gezählt werden, beginnend mit dem Ostersonntag.
Moselanus
Ostern ist Ostern. Der Weiße Sonntag ist der Oktavtag (aber auch wieder ein Sonntag). Der 2. So. NACH Ostern folgt. Der Weiße Sonntag kann aber noch nicht als So. nach Ostern bezeichnet werden, eben weil er der Oktavtag VON Ostern ist. Ostern endet am Oktavtag, aber dieser gehört eben doch noch zur Oktav hinzu. Klingt umständlicher, für mich aber logischer. Im NOM endet aber eben das Osterfest …More
Ostern ist Ostern. Der Weiße Sonntag ist der Oktavtag (aber auch wieder ein Sonntag). Der 2. So. NACH Ostern folgt. Der Weiße Sonntag kann aber noch nicht als So. nach Ostern bezeichnet werden, eben weil er der Oktavtag VON Ostern ist. Ostern endet am Oktavtag, aber dieser gehört eben doch noch zur Oktav hinzu. Klingt umständlicher, für mich aber logischer. Im NOM endet aber eben das Osterfest nicht mit der Oktav. Deshalb hat Benedikt XVI. auch die weiße Ostermozetta nicht nur in der Oktav getragen, wie traditionell üblich, sondern die ganze Osterzeit hindurch.
Josef O.
Sie bestätigen ja mit Ihren Ausführungen meine Sichtweise, dass der Weiße Sonntag zur Osteroktav gehört und somit nicht als 1. Sonntag nach Ostern bezeichnet werden kann. Der eigentliche 1. Sonntag nach Ostern wäre demnach der morgige Sonntag, der aber gemäß ursprünglicher Zählweise als 2. Sonntag nach Ostern bezeichnet wird... also muss der Weiße Sonntag doch irgendwie der 1. Sonntag nach …More
Sie bestätigen ja mit Ihren Ausführungen meine Sichtweise, dass der Weiße Sonntag zur Osteroktav gehört und somit nicht als 1. Sonntag nach Ostern bezeichnet werden kann. Der eigentliche 1. Sonntag nach Ostern wäre demnach der morgige Sonntag, der aber gemäß ursprünglicher Zählweise als 2. Sonntag nach Ostern bezeichnet wird... also muss der Weiße Sonntag doch irgendwie der 1. Sonntag nach Ostern sein, was Sie vorhin aber auch selber verneint haben... doch ein bisschen widersinnig das Ganze, oder etwa nicht? Nebenbei bemerkt: Es geht mir hier um die Zählweise der Sonntage, nicht um die Frage der Dauer des Osterfestkreises oder um Benedikt's XVI. weiße Ostermozetta. Über die Neueinteilung des Kirchenjahres kann man unterschiedlicher Meinung sein... ich halte die neue Ordnung für verständlicher und stringenter, und ich kann mir nicht vorstellen, dass es viele Leute gibt, die zur alten Ordnung zurückkehren möchten.
Moselanus
Er wird auch nicht als 1. So. nach Ostern bezeichnet. Vieles im NOM ist verständlicher, scheinbar logischer. Weil Bürokraten der 1960iger Jahre die neue Liturgie so entworfen und geplant haben. Etwas, was wächst und organisch ist, ist nicht immer auf Anhieb logisch. Gerade das spricht für die alte Liturgie.
Josef O.
Ja, aber de facto ist der Weiße Sonntag der 1. Sonntag nach Ostern, sonst könnte ja der morgige Sonntag nicht der 2. Sonntag nach Ostern sein... wäre ja ziemlich unlogisch.
Ich behaupte, dass es diese Ungereimtheit durch die Neuordnung und durch die neue Zählweise zum Glück nicht mehr gibt. Und wie ich gerade sehe, haben Sie Ihren Kommentar ergänzt... und ich tue es auch: NEIN, die Unlogik …More
Ja, aber de facto ist der Weiße Sonntag der 1. Sonntag nach Ostern, sonst könnte ja der morgige Sonntag nicht der 2. Sonntag nach Ostern sein... wäre ja ziemlich unlogisch.
Ich behaupte, dass es diese Ungereimtheit durch die Neuordnung und durch die neue Zählweise zum Glück nicht mehr gibt. Und wie ich gerade sehe, haben Sie Ihren Kommentar ergänzt... und ich tue es auch: NEIN, die Unlogik spricht nicht für das Althergebrachte, denn die Unlogik weist doch darauf hin, dass etwas geändert werden muss, um es verständlicher zu machen... wobei es hier konkret nicht um eine Liturgiefrage geht, sondern um die Ordnung des Kirchenjahres.
Moselanus
Es ist nicht so schwierig. Rein mathematisch muss vor Zwei Eins kommen, aber ein Sonntag kann nicht zugleich ein nachösterlicher Sonntag sein, wenn er qua Oktav noch zu Ostern gehört. Unlogisch ist eher der Barmherzigkeitssonntag am Weißen Sonntag und dass Jesus das gefordert haben soll, denn der Sonntag nach dem Weißen Sonntag WAR bereits schon lange ein Barmherzigkeitssonntag. Sowohl seinem …More
Es ist nicht so schwierig. Rein mathematisch muss vor Zwei Eins kommen, aber ein Sonntag kann nicht zugleich ein nachösterlicher Sonntag sein, wenn er qua Oktav noch zu Ostern gehört. Unlogisch ist eher der Barmherzigkeitssonntag am Weißen Sonntag und dass Jesus das gefordert haben soll, denn der Sonntag nach dem Weißen Sonntag WAR bereits schon lange ein Barmherzigkeitssonntag. Sowohl seinem lateinischen Namen nach als auch in seinen Messtexten. Das spricht für mich stark für die Unglaubwürdigkeit dieser Offenbarungen an Sr. Faustina, wenn ich ehrlich bin.
Josef O.
Sie sind manchmal ein Meister des Verwirrspiels, indem Sie gerne neue diffuse Dinge ins Spiel bringen... wurde früher der Guthirtensonntag vielleicht als Barmherzigkeitssonntag angesehen? Hätte ich so noch nie gehört! Misericordia Domini plena est terra, alleluja... dieser Introitus-Vers macht in Ihren Augen den Guthirtensonntag zum Barmherzigkeitssonntag? Und selbst wenn es so wäre: es wäre …More
Sie sind manchmal ein Meister des Verwirrspiels, indem Sie gerne neue diffuse Dinge ins Spiel bringen... wurde früher der Guthirtensonntag vielleicht als Barmherzigkeitssonntag angesehen? Hätte ich so noch nie gehört! Misericordia Domini plena est terra, alleluja... dieser Introitus-Vers macht in Ihren Augen den Guthirtensonntag zum Barmherzigkeitssonntag? Und selbst wenn es so wäre: es wäre wohl nur Ihnen und wenigen anderen bekannt gewesen! NEIN, der Barmherzigkeitssonntag ist erst durch Sr. Faustyna und Joh. Paul II. der Kirche vermittelt worden. Schon erstaunlich, welche Einfälle manche Leute haben, um Argumente gegen manch neue Spiritualität in der Kirche vorbringen zu können.
Maria Katharina
Wer ein Meister des Verwirrspiels ist, wissen wir ja.
Hier geben sich so manche die Hand!
Am Besten: Einfach darüber hinweglesen.
Moselanus
Nicht nur der Introitus spricht durch und durch von Barmherzigkeit, sondern alle anderen Messtexte auch. Der Weiße Sonntag bekam nur einen Namenszusatz. Was besagt denn nun liturgisch mehr?