byzantiner
Alfons von Liguori hätte Sie zurechgewiesen @Jan Kanty Lipski , so ein Artikel. How dare you?
Jan Kanty Lipski
@byzantiner

Das glaube ich nicht. Alfons von Liguori bekämpfte auch Häresien. I dare!
Jan Kanty Lipski
Mir vsjem
Nachdem die Diskussion abgeschlossen ist (übrigens: Can. 332 § 1: Volle und höchste Gewalt in der Kirche erhält der Papst durch die Annahme der rechtmäßig erfolgten Wahl zusammen mit der Bischofsweihe, dem widerspreche auch ich) bleiben wir doch bei dieser so wichtigen Feststellung:
"Ich bezweifle, daß dieser Mann jemals eine gültige Bischofsweihe empfangen hat."

Von Anfang an war es den Traditi…More
Nachdem die Diskussion abgeschlossen ist (übrigens: Can. 332 § 1: Volle und höchste Gewalt in der Kirche erhält der Papst durch die Annahme der rechtmäßig erfolgten Wahl zusammen mit der Bischofsweihe, dem widerspreche auch ich) bleiben wir doch bei dieser so wichtigen Feststellung:
"Ich bezweifle, daß dieser Mann jemals eine gültige Bischofsweihe empfangen hat."

Von Anfang an war es den Traditionalisten darum gegangen, in jedem Fall eine Messe im alten Ritus zu bekommen, doch um das Weihesakrament des Priesters kümmerten sie sich kaum. Sie wussten nicht, was die Gültigkeit dieses Sakramentes ausmacht und so ist es bis heute geblieben.

Auch jahrelange Hinweise auf die 7. Sitzung auf dem Konzil von Trient, Kanon 1 ließ sie eiskalt:
"Wenn jemand behauptet, daß die in der feierlichen Sakramentenspendung althergebrachten angewendeten Riten geringgeschätzt, abgekürzt oder von irgend einem Hirten der Kirche in neue Riten verwandelt werden können: er sei im Banne."
Also schon der ist "im Banne", der nur BEHAUPTET, dies tun zu können.
Was ist dann mit jenen, die dies getan haben?

Ein Großteil der Traditionalisten stellten nicht die Frage, ob die liturgischen Veränderungen die Gültigkeit der Weihen beeinflusst.

Pater Anthony Cekada, ein Ex-FSSPX-Priester, lehrte Moraltheologie, Kanonisches Recht und Liturgie am Seminar "Heiligste Dreieinigkeit" in Brooksville, Florida.
Er schreibt: "Mir begegnete das Thema zuerst zufällig während meines ersten Jahres (1975-76) am Seminar der FSSPX im schweizerischen Ecône. Ich fragte Erzbischof Lefebvre, ob einige konservativ gesinnte befreundete Priester mit der FSSPX zusammen arbeiten könnten. Er sagte mir, ja, im Prinzip, doch müssten sie bedingungsweise nachgeweiht werden, denn Paul VI. hätte den Weiheritus geändert. Diese Veränderungen machten den Weiheritus zweifelhaft. Die Veränderungen im Ritus der Bischofsordination hingegen gingen so weit, daß dieser Ritus mit Sicherheit ungültig sei.

(Nebenbei bemerkt: Heute schert sich die Neue FSSPX mit ihrem veränderten Kurs überhaupt nicht darum. Die aufgenommenen Priester z.B. aus der Konzilssekte werden nicht mehr nachgeweiht.
Durch das Motu Proprio Summorum Pontificum wurde diese Messe auch Priestern angeboten, die von Bischöfen die "Weihe" erhielten, die im reformierten Ritus zum Bischof geweiht worden waren. Wenn ein Bischof ungültig geweiht ist, dann sind auch die Sakramente eines Priesters ungültig, welcher von diesem Bischof geweiht worden ist.)

Pater Cekada: "1968 formulierten die Modernisten einen neuen Ritus für die Bischofsweihe, der ungültig ist – er kann keinen wahren Bischof hervorbringen. Jemand, der kein wahrer Bischof ist, kann natürlich keinen wahren Priester weihen, und all die Messen – traditionell lateinisch oder im Novus Ordo – gehalten von einem ungültig geweihten Priester, sind gleichermaßen ungültig."
St.Martin
Dann wären faßt alle beichten ungültig, kann das sein? Pater cekada hat Pius V mit gegründet allerdings hat er es da nur ca 6 Jahre ausgehalten, merkwürdig.
Maximilian Schmitt
Ja und? Wie bei den Anglikanern halt auch! Außerdem hat auch Cekada die Ungültigkeit der neuen Bischofsweihe in seinen Schriften vertreten.
Pretorius
Ein grosses Lob an alle hier welche wieder einmal mit dem Finger auf Papst Benedickt XVI zeigen, wie mutig von Ihnen! Gleichzeitig aber bejubeln Sie den falschen Papst Fränzi und seine niederträchtigkeit. Alle schreiben hier brav vom Can Recht, doch in Wirklichkeit hat hier niemand eine Ahnung. Heuchler seit Ihr ALLE!!
Maximilian Schmitt
Wenn mal selber keine Ahnung hat, ist es einfach anderen Ahnungslosigkeit zu unterstellen.
Pretorius
Es stimmt Sie haben keine Ahnung und sind obendrein ein Dummschwätzer
GOKL015
Ob und wieviel Benedikt XVI ,richtig oder eben nicht getan hat weiß ich nicht. Aber eines ist sicher so einen PAPST kriegen wir nicht mehr. Er hat eine Gottgewollte Geschichtsträchtige Episode gebildet.
Maximilian Schmitt
Ich bezweifle, daß dieser Mann jemals eine gültige Bischofsweihe empfangen hat. Die Form der neuen Bischofsweihe leugnet unter anderem das Filioque!
Jan Kanty Lipski
Für die Papstwahl wäre das aber unerheblich. Er muss nicht Bischof sein. Can. 332 «Wenn der Gewählte noch nicht Bischof ist, ist er sofort zum Bischof zu weihen.»

Papstkandidat muss ledig, männlich und getauft sein. Das sind die Mindestanforderungen.
Maximilian Schmitt
Von welchem CIC reden Sie eigentlich? Außerdem steht es einem Papst nicht anheim, eine gültige Bischofsweihe abzulehnen und drittens macht ihn der bewußte Empfang einer durch Häresie ungültigen Weihe amtsunfähig.
Jan Kanty Lipski
@Maximilian Schmitt
Lieber, gloria.tv, Poster! Sie kommen hier mit Filioque in der Bischofsweihe und wissen nicht, dass eine Bischofsweihe bei der Papstwahl nicht notwendig ist. Das ist natürlich CIC 1983, also das geltende.

Can. 332 § 1: Volle und höchste Gewalt in der Kirche erhält der Papst durch die Annahme der rechtmäßig erfolgten Wahl zusammen mit der Bischofsweihe. Deshalb besitzt ein …More
@Maximilian Schmitt
Lieber, gloria.tv, Poster! Sie kommen hier mit Filioque in der Bischofsweihe und wissen nicht, dass eine Bischofsweihe bei der Papstwahl nicht notwendig ist. Das ist natürlich CIC 1983, also das geltende.

Can. 332 § 1: Volle und höchste Gewalt in der Kirche erhält der Papst durch die Annahme der rechtmäßig erfolgten Wahl zusammen mit der Bischofsweihe. Deshalb besitzt ein zum Papst Gewählter, der schon die Bischofsweihe empfangen hat, diese Gewalt vom Augenblick der Wahlannahme an. Wenn der Gewählte noch nicht Bischof ist, ist er sofort zum Bischof zu weihen.

Im CIC 1917 wird es nicht verhandelt, das nach Can. 160 die Konstitution Vacante Sede Apostolica, 25 Dec. 1904 ihre Anwendung fand.

"Romani Pontificis electio unice regitur const. Pii X Vacante Sede Apostolica, 25 Dec. 1904; in aliis electionibus ecclesiasticis serventur praescripta canonum qui sequuntur, et peculiaria, si qua sint, pro singulis officiis legitime statuta."

Außerdem steht es einem Papst nicht anheim, eine gültige Bischofsweihe abzulehnen und drittens macht ihn der bewußte Empfang einer durch Häresie ungültigen Weihe amtsunfähig.

Hääh?? Völlig unverständlich. Warum soll er sie ablehnen als Papst. Entweder er hat sie schon vorher oder er wird vorher nachgeweiht. Er kann doch immer zur Papstwahl Nein sagen.

Beispielsweise war Cölestin V kein Bischof bei seiner Weihe und nicht einmal anwesend. Wurde geschnappt und nachgeweiht.

Abonnieren Sie da, dann lernen Sie was :) traditionundglauben.com/agb-digitalabos/
Maximilian Schmitt
Natürlich weiß ich, daß jemand, der noch nicht Bischof ist, auch zum Papst gewählt werden kann. Und selbstredend ist das CIC von 1983 ungültig. Im CIC von 1917 steht sogar drin, daß es göttlichen Rechts sei, das jemand, der als gewählter Papabile die Wahl annimmt, auch damit ipso facto Papst ist. Es ist also das CIC von 1983, welches dieses göttliche Recht leugnet und die Wahl erst ab dem …More
Natürlich weiß ich, daß jemand, der noch nicht Bischof ist, auch zum Papst gewählt werden kann. Und selbstredend ist das CIC von 1983 ungültig. Im CIC von 1917 steht sogar drin, daß es göttlichen Rechts sei, das jemand, der als gewählter Papabile die Wahl annimmt, auch damit ipso facto Papst ist. Es ist also das CIC von 1983, welches dieses göttliche Recht leugnet und die Wahl erst ab dem Zeitpunkt wirksam sein läßt, da der Erwählte zum Bischof geweiht wird. Darüber hinaus hat aber kein Papst (der noch kein Bischof ist) das Recht eine Bischofskonsekration sinnloserweise aufzuschieben und wenn er vorher bewußt eine durch Häresie ungültige Weihe empfangen hat, macht ihn das amtsunfähig. Im Übrigen habe ich den Eindruck, daß Ihr Deutsch nicht gut genug ist, meinen Ausführungen zu folgen.
Jan Kanty Lipski
Ich fürchte, dass man Deutsch schon ausreicht, Ihre Ausführungen aber zu wirr sind.
Ja, das stimmt mit dem iure divino, can. 219

Aber das CIC 332 (1983) meint dasselbe.
Plenam et supremam in Ecclesia potestatem Romanus Pontifex obtinet legitima electione ab ipso acceptata una cum episcopali consecratione. Quare, eandem potestatem obtinet a momento acceptationis electus ad summum pontificat…More
Ich fürchte, dass man Deutsch schon ausreicht, Ihre Ausführungen aber zu wirr sind.
Ja, das stimmt mit dem iure divino, can. 219

Aber das CIC 332 (1983) meint dasselbe.
Plenam et supremam in Ecclesia potestatem Romanus Pontifex obtinet legitima electione ab ipso acceptata una cum episcopali consecratione. Quare, eandem potestatem obtinet a momento acceptationis electus ad summum pontificatum, qui episcopali charactere insignitus est. Quod si charactere episcopali electus careat, statim ordinentur Episcopus.

Er hat die plena et superma potestas, dass sie iure divino ist, wird nicht beigefügt, weil man es vorraussetzt.

Can. 219 (1917)

Romanus Pontifex, legitime electus, statim ab acceptata electione, obtinet, iure divino, plenam supremae iurisdictionis potestatem.

Und warum ist das CIC ungültig? Wer bestimmt es? Sie?

Das CIC leugnet doch nichts, es steht dort nicht expizite drin, weil es aus anderem Kontext ersichtlich wird.

Das CIC stellt nichts fest über den Zeitpunkt der Gültigkeit, ebenso wenig wie das CIC 1917. CIC stellt fest, dass ab dem Moment der Annahme er die volle Potestas hat. Oder können Sie etwas Konträres anführen, aber bitte mit Quelle.

Darüber hinaus hat aber kein Papst (der noch kein Bischof ist) das Recht eine Bischofskonsekration sinnloserweise aufzuschieben und wenn er vorher bewußt eine durch Häresie ungültige Weihe empfangen hat, macht ihn das amtsunfähig

Und wer behauptet das und wo?

Weder ich, noch ein CIC.

Wenn mein Deutsch Ihnen nicht genügt, dann müssen Sie jemanden finden, der diesen Sätzen wie

Außerdem steht es einem Papst nicht anheim, eine gültige Bischofsweihe abzulehnen und drittens macht ihn der bewußte Empfang einer durch Häresie ungültigen Weihe amtsunfähig.

etwas Sinn abgewinnen kann. Sie sind ein Sedi, ja?

Es wäre ja völlig unsinnig und unpraktikabel, wenn ein CIC genauer die päpstliche Wahl bestimmen würde. Dazu dienen die Konstitutionen. Aber die erkennen Sie wohl auch nicht an, wie Universi Dominicis Gregis (1996).
Maximilian Schmitt
"una cum episcopali consecratione", was bedeutet wohl dieser Zusatz?
Jan Kanty Lipski
Na gut, also 1. Bischofsweihe, dann 2. Gültigkeit. Er ist ja ein Bischof von Rom als Papst, da muss er zuvor Bischof sein.-
Jan Kanty Lipski
@maximilian schmitt
Sie meinen also:
1. Jemand wird zum Papst gewählt, der kein Bischof ist.
2. Er lässt sich nicht zum Bischof weihen, aufgrund des fehlenden Filioque (Ihrer Meinung nach)
3. Nach CIC 1919 hätte er die plena postestas vor der Bischofsweihe, nach CIC 1983 aber nicht
4. Ätsch!
Geht es darum? Wahrscheinlich steht näheres über die notwendige Bischofsweihe in der angeführten Konstitu…More
@maximilian schmitt
Sie meinen also:
1. Jemand wird zum Papst gewählt, der kein Bischof ist.
2. Er lässt sich nicht zum Bischof weihen, aufgrund des fehlenden Filioque (Ihrer Meinung nach)
3. Nach CIC 1919 hätte er die plena postestas vor der Bischofsweihe, nach CIC 1983 aber nicht
4. Ätsch!
Geht es darum? Wahrscheinlich steht näheres über die notwendige Bischofsweihe in der angeführten Konstitution von Pius X.
Maximilian Schmitt
Nein, jemand (ein katholischer Mann, papabile und im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte) muß, um gültig zum Papst gewählt zu werden und um in den Genuß der universalen Jurisdiktionsgewalt zu kommen und auch der Unfehlbarkeit, gar nicht Bischof sein, ja, noch nicht einmal Priester, Diakon, oder tonsurierter Kleriker. Wenn es gerechte Gründe gibt, kann man die Konsekration zum Bischof sehr wohl …More
Nein, jemand (ein katholischer Mann, papabile und im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte) muß, um gültig zum Papst gewählt zu werden und um in den Genuß der universalen Jurisdiktionsgewalt zu kommen und auch der Unfehlbarkeit, gar nicht Bischof sein, ja, noch nicht einmal Priester, Diakon, oder tonsurierter Kleriker. Wenn es gerechte Gründe gibt, kann man die Konsekration zum Bischof sehr wohl aufschieben. Nehmen wir mal an, daß es aufgrund Verfolgung, Krieg und Chaos nicht sofort möglich sei, aber der so gewählte neue Papst muß es mindestens laut und vernehmbar wollen. Da die Jurisdiktionsgewalt von der Weihegewalt trennbar ist, ist das möglich. Wenn aber jemand ankommt, der sich mit einer angemaßten und falschen Weihe präsentiert und sich eben solchen wählen läßt, dann ist so jemand nicht papabile. Genauso wenig, wie sonst ein Häretiker auch.
Maximilian Schmitt
Gemäß dem CIC1983 wird jemand, der ein reiner Papa electus ist und noch nicht Bischof, dadurch Papa verus, daß er durch die Bischofskonsekration ins Bischofskollegium aufgenommen wird. Er muß also Primus inter Pares werden. Genau das entspricht der Kollegialität, wie sie von Lumen Gentium gelehrt wird, woraus ja der CIC1983 beruht. Die Kollegialität ist aber eine Häresie.
Jan Kanty Lipski
Geben Sie bitte irgendwelche Quellen für diese Ansichten.
Jurisdiktionsgewalt kann niemals von der Weihegewalt getrennt sein, dass meint die Piusbruderschaft und die clerici vagantes.
traditionundglauben.com/…e-eine-kirchenrechtlich-moraltheologische-antwort/

Geben Sie bitte ein historisches Beispiel dafür, dass ein einfacher Laie zum Papst geweiht wurde und nicht nachgeweiht wurde.
Er hat ja …More
Geben Sie bitte irgendwelche Quellen für diese Ansichten.
Jurisdiktionsgewalt kann niemals von der Weihegewalt getrennt sein, dass meint die Piusbruderschaft und die clerici vagantes.
traditionundglauben.com/…e-eine-kirchenrechtlich-moraltheologische-antwort/

Geben Sie bitte ein historisches Beispiel dafür, dass ein einfacher Laie zum Papst geweiht wurde und nicht nachgeweiht wurde.
Er hat ja die höchste Potestas und die höchste Jurisdiktion, die er weiterdelegiert, er muss etwas haben, um es weiterzugeben.

Was wollen Sie aber eigentlich sagen? Weil Ratzinger die Bischofsweihen, ohne das Filioque erhielt, so ist er kein Papst?
Maximilian Schmitt
Wer wird eigentlich gemäß CIC1917 zu einem ökumenischen Konzil eingeladen? Die Frage ist wichtig, weil diejenigen, die vom Papst eingeladen werden, Teilhabe an der Unfehlbarkeit der Kirche genießen, welche vom Papst in seiner Vollgewalt ausgeht:

Da sind 1: die Kardinäle, auch diejenigen, welche nicht Bischöfe sind.

an 2. Stelle sind die Ortsbischöfe, auch wenn die noch nicht konsekriert sind, …More
Wer wird eigentlich gemäß CIC1917 zu einem ökumenischen Konzil eingeladen? Die Frage ist wichtig, weil diejenigen, die vom Papst eingeladen werden, Teilhabe an der Unfehlbarkeit der Kirche genießen, welche vom Papst in seiner Vollgewalt ausgeht:

Da sind 1: die Kardinäle, auch diejenigen, welche nicht Bischöfe sind.

an 2. Stelle sind die Ortsbischöfe, auch wenn die noch nicht konsekriert sind, sondern nur die Jurisdiktion angetreten haben.

3. Die Ordensoberen der exempten Orden (Priester).
4. Die Erzäbte der höheren Kongregationen (Priester, aber mit bischöflicher Jurisdiktion für ihren Bereich).

5. Über die Weihbischöfe wird extra befunden, ob sie teilnehmen können, oder nicht.

Ich muß gar kein Beispiel angeben, ob jemals ein Laie zum Papst gewählt wurde, der dann nicht konsekriert wurde, sondern lediglich zeigen, daß so jemand, der noch nicht konsekriert wurde, tatsächlich rechtmäßig Papst ist. Und das sagt der CIC1917. Und er sagt, es sei göttliches Recht. Ein so gewählter Papst hat natürlich die Weihen anzustreben. Aber wenn der Notfall so ist?

Dann zu ihrer Behauptung, Jurisdiktion und Weihe seien untrennbar. Woher haben sie diesen Schwachsinn? Es ist doch eine Sache, ob jemand gegen die rechtmäßige Gewalt sich eine Weihe anmaßt, oder ob jemand, der die rechtmäßige Gewalt besitzt, die Weihen aus guten Gründen aufschiebt, oder ob diese rechtmäßige Gewalt Männer auf ein Konzil beruft, wie z.B. einen Kardinaldiakon, dem dasselbe Stimmrecht eingeräumt wird, wie einem konsekrierten Ortsbischof.
Jan Kanty Lipski
Ich melde mich später, habe jetzt anderes zu tun. Ist aber spannend.
Maximilian Schmitt
Can 219. Romanus Pontifex, legitime electus, statim ab acceptata electione, obtinet, iure divino, plenam supremae iurisdictionis potestatem.
Maximilian Schmitt
Can 223 §1. Vocantur ad Concilium in eoque ius habent suffragii deliberativi:
1º S.R.E. Cardinales, etsi non Episcopi;
2º Patriarchae, Primates, Archiepiscopi, Episcopi residentiales, etiam nondum consecrati;
3º Abbates vel Praelati nullius;
Abbas Primas, Abbates Superiores Congregationum monasticarum, ac supremi Moderatores religionum clericalium exemptarum, non autem aliarum religion…More
Can 223 §1. Vocantur ad Concilium in eoque ius habent suffragii deliberativi:
1º S.R.E. Cardinales, etsi non Episcopi;
2º Patriarchae, Primates, Archiepiscopi, Episcopi residentiales, etiam nondum consecrati;
3º Abbates vel Praelati nullius;
Abbas Primas, Abbates Superiores Congregationum monasticarum, ac supremi Moderatores religionum clericalium exemptarum, non autem aliarum religionum, nisi aliud convocationis decretum ferat.
§2. Etiam Episcopi titulares, vocati ad Concilium, suffragium obtinent deliberativum, nisi aliud in convocatione expresse caveatur.
§3. Theologi ac sacrorum canonum periti, ad Concilium forte invitati, suffragium non habent, nisi consultivum.
One more comment from Maximilian Schmitt
Maximilian Schmitt
Was sagt uns das? Ja, Jurisdiktion ist von der Weihegewalt sachlich getrennt, aber nach der neuen Ekklesiologie von Lumen Gentium eben nicht! Behauptung dieser Konzilskonstitution: angeblich sei es kraft göttlichen Rechtes so, daß die Bischöfe durch die Weihe selbst Apostel seien und damit in voller Kollegialität neben den Papst treten. Nun kann man aber in einer Dogmatik wie der von Ludwig Ott …More
Was sagt uns das? Ja, Jurisdiktion ist von der Weihegewalt sachlich getrennt, aber nach der neuen Ekklesiologie von Lumen Gentium eben nicht! Behauptung dieser Konzilskonstitution: angeblich sei es kraft göttlichen Rechtes so, daß die Bischöfe durch die Weihe selbst Apostel seien und damit in voller Kollegialität neben den Papst treten. Nun kann man aber in einer Dogmatik wie der von Ludwig Ott leicht nachlesen, daß die Bischöfe zwar Nachfolger der Apostel sind, insofern die Apostel auch Bischöfe waren, aber die Bischöfe sind eben nicht mit dem Apostelkollegium identisch. Lediglich der Apostel Petrus hat einen wahren apostolischen Nachfolger hinterlassen. Während alle Apostel ihre Vollmachten von Christus direkt erhielten, auch wenn sie diese in Unterordnung unter Petrus ausüben mußten, so besaßen sie (außer Petrus) nie die Gewalt, diese auch vollständig an diejenigen weiterzugeben, die sie als Bischöfe einsetzten. Seit dem geht alle Gewalt vom Nachfolger des hl. Petrus alleine aus, und er teilt sie jurisdiktionell und nicht durch die Weihe. Darum hat ein Ortsbischof, der noch nicht konsekriert ist, genauso Teilhabe an der Unfehlbarkeit der Gesamtkirche, wie jemand der schon zum Bischof konsekriert ist. Und darum ist es möglich, einen Titularbischof eventuell nicht zum Konzil einzuladen (can. 223, §2), wenn man ihn ausdrücklich nicht einladen will. Ein Titularbischof hat also nicht kraft seiner Konsekration einen Anspruch göttlichen Rechts, am Konzil teilzunehmen. Wie ist es denn jetzt nach dem CIC1983? Teilnehmer an einem Konzil sind nur konsekrierte Bischöfe und sonst niemand! Und warum ist das so? Weil Lumen Gentium behauptet, diese Vollgewalt käme durch die Weihe selbst.
EinblindesHuhn
@Maximilian Schmitt, @Jan Kanty Lipski Auch einem Laien mag es erlaubt sein, an dieser Stelle in die Fachdebatte einen Knochen einzuwerfen:
Was sagt der CIC dazu, daß Theodor Kolberg auf der Grundlage der Botschaften von Bayside umfangreiche Untersuchungen angestellt und durch Auswertung sowohl von Bild- wie Tonmaterial d. E. überzeugend aufgezeigt hat, daß seit etwa 1975 neben Paul VI: ein …More
@Maximilian Schmitt, @Jan Kanty Lipski Auch einem Laien mag es erlaubt sein, an dieser Stelle in die Fachdebatte einen Knochen einzuwerfen:
Was sagt der CIC dazu, daß Theodor Kolberg auf der Grundlage der Botschaften von Bayside umfangreiche Untersuchungen angestellt und durch Auswertung sowohl von Bild- wie Tonmaterial d. E. überzeugend aufgezeigt hat, daß seit etwa 1975 neben Paul VI: ein Doppelgänger agierte. In dieser Zeit wurden 25 Kardinäle kreiert.
Kardinal Ratzinger hat, wie sicherlich mancher andere auch (Benelli), den roten Hut definitiv vom Doppelgänger aufgesetzt bekommen und damit Sitz und Stimme in den folgenden Konklaven erhalten. Inwieweit ist hierdurch die Gültigkeit von Papstwahlen in Frage gestellt?
Maximilian Schmitt
Das hat nichts mit dem CIC zu tun! Paul VI. hatte Doppelgänger, genauso wie Saddam Hussein seine Doppelgänger hatte und wie es unter Despoten eben üblich ist. Saddams Doppelgänger waren meist seine eigenen Vettern. Sein Sohn hatte auch einen "Fidai", das heißt, jemand, der gegebenenfalls sich für ihn zu opfern hatte. Paul VI. war nicht etwa Opfer eines Doppelgängers, sondern hat ihn eingesetzt, …More
Das hat nichts mit dem CIC zu tun! Paul VI. hatte Doppelgänger, genauso wie Saddam Hussein seine Doppelgänger hatte und wie es unter Despoten eben üblich ist. Saddams Doppelgänger waren meist seine eigenen Vettern. Sein Sohn hatte auch einen "Fidai", das heißt, jemand, der gegebenenfalls sich für ihn zu opfern hatte. Paul VI. war nicht etwa Opfer eines Doppelgängers, sondern hat ihn eingesetzt, wenn er gleichgeschlechtlichen Liebschaften nachging, wie ein General der Carabinieri offenbarte. Im übrigen gehört nicht zum Thema und das ist das letzte, was ich hier dazu schreibe.
EinblindesHuhn
@Maximilian Schmitt,: Interessant. Danke.
Jan Kanty Lipski
Oh Gott, Bayside, Doppelgänger und es fing so gut an. Da bin ich raus. Vielleicht noch etwas Garabandal?