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Demonstration gegen die PID. Embryonenoffensive.de demonstrierte heute beim CDU-Bundesparteitag in Karlsruhe.More
Demonstration gegen die PID.

Embryonenoffensive.de demonstrierte heute beim CDU-Bundesparteitag in Karlsruhe.
Erzengel
Liebe elisabeth, am kommenden Donnerstag wird zu dem Gesetzentwurf beraten

12.03.2011 in Spiegel-online

Mehrheit im Bundestag gegen Erbguttests

Im Bundestag stellen die strikten Gegner von Erbguttests an Embryonen derzeit die größte Gruppe. Für ihren Gesetzentwurf zur Präimplantationsdiagnostik (PID) konnten die Abgeordneten um SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles und den stellvertretenden …More
Liebe elisabeth, am kommenden Donnerstag wird zu dem Gesetzentwurf beraten

12.03.2011 in Spiegel-online

Mehrheit im Bundestag gegen Erbguttests

Im Bundestag stellen die strikten Gegner von Erbguttests an Embryonen derzeit die größte Gruppe. Für ihren Gesetzentwurf zur Präimplantationsdiagnostik (PID) konnten die Abgeordneten um SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles und den stellvertretenden Vorsitzenden der Unionsfraktion, Johannes Singhammer, bis zum Freitagabend 159 Unterschriften sammeln. 151 Unterstützer zählte die Gruppe um die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP, Ulrike Flach, und CDU-Wirtschaftsstaatssekretär Peter Hintze. Sie will die PID erlauben, wenn mit einer Tot- oder Fehlgeburt zu rechnen ist, und auch, wenn die Eltern eine Veranlagung zu schweren Erbkrankheiten haben. Jene Parlamentarier, die PID ausschließlich bei drohender Tot- oder Fehlgeburt wegen Erbkrankheiten der Eltern gestatten möchten, konnten bislang nur 31 Unterschriften sammeln. Am Donnerstag will der Bundestag in erster Lesung über den Gesetzentwurf beraten.
elisabethvonthüringen
Erzengel 👏 😇 ✍️
Erzengel
Gotteslob eines behinderten Kindes

Trotz dem düsteren Sonntag hatte sie sich zu einem Spaziergang aufgerafft. Sie war über aufgeweichte Feldweg geschritten und hatte vergebens nach wärmenden Sonnenstrahlen Ausschau gehalten. In der kleinen Dorfkirche hatte sie dann Rast gemacht. Hinten im Halbdunkel versuchte sie ihre Gedanken zu ordnen, die nachlässig durcheinanderpurzelten, als hätte ein …More
Gotteslob eines behinderten Kindes

Trotz dem düsteren Sonntag hatte sie sich zu einem Spaziergang aufgerafft. Sie war über aufgeweichte Feldweg geschritten und hatte vergebens nach wärmenden Sonnenstrahlen Ausschau gehalten. In der kleinen Dorfkirche hatte sie dann Rast gemacht. Hinten im Halbdunkel versuchte sie ihre Gedanken zu ordnen, die nachlässig durcheinanderpurzelten, als hätte ein Windstoß mit vollen Backen hineingeblasen.
Doch sie kam nicht weit, da ging vorne die Türe auf, und eine Familie mit drei Kindern belegte geräuschvoll die vorderste Bank direkt der Madonna gegenüber. Die beiden größeren knieten sich gleich brav hin, während der Kleine laut plapperte und dauernd über seine Füße stolperte. Er gestikulierte wild herum und zeigte auf die Statue mit dem Kind. Aus seinem etwas schwerfälligen Getue erkannte man das zerebralgelähmte Kind. Jetzt zupfte der Junge seiner Mutter am Kleid und rief: "Mueti senge", und immer wieder: "Mueti senge." Die Mutter nahm das Kind auf ihren Schoß und versuchte es zu beruhigen. Doch das Gerangel des Buben ließ nicht nach. Noch eindringlicher bettelte er: "Senge, senge!" Da holte seine Schwester ihr Gesangbuch hervor und schlug es irgendwo auf. Sofort begann der Kleine zu lachen und griff gierig danach. Sein strahlendes Gesicht verriet, dass er dieses Buch kannte. Er legte seinen Kopf weit zurück in den Nacken und hielt das Buch dicht vor die Nase. Auf seiner Stirn bildeten sich Falten vor Anstrengung, doch seine helle Kinderstimme jubilierte gleich einer Lerche los: "Maria, breit den Mantel aus..."
Von den Mauern hallte es zurück, und die ganze Kirche war erfüllt davon. Nicht alle Worte waren zu verstehen, doch die Melodie war unverkennbar rein. Es war, als würde ein Vogel mit weitaufgerissenem Schnabel das erste Lied in den Frühling hinausschmettern. Jetzt trat der Junge aus der Bank hinaus, singend ging er vorne hin und her, das Buch hatte er jetzt auf den Bauch gepreßt. Sein stolpernder Gang war vergessen. Er war ganz erfüllt von Musik, es quoll aus voller Kehle. Nach dem ersten Lied halfen seine Lieben mit, doch auch nach dem dritten und vierten begehrte das Kind noch mehr davon. Das Konzert dauerte fast bis zu seiner Erschöpfung. Der Vater nahm den müden Sänger dann auf seine Arme, wo er wenig später auch schon eingeschlafen war.
Der einzigen Konzertbesucherin hinten in der Kirche strömten die Tränen über das Gesicht. Sie konnte sich nicht erinnern, je ein innigeres Gotteslob gehört zu haben. So wie sie sich Gott vorstellte, würde er jetzt da oben in seiner unendlichen Güte die Huldigung lächelnd entgegennehmen und alle Liebe auf das singende Kind und seine Familie ausgießen.
Eines jedoch wußte sie ganz sicher, für sie war an diesem Sonntag eben erst die Sonne aufgegangen. Licht und Wärme, die bis vorhin noch gefehlt hatten, umgaben sie. Sie konnte es nicht anders empfinden. Ein behindertes Kind hatte aus seiner reinen unbelasteten Seele geschöpft und es hinausgetragen für andere. Ein solcher Mensch besaßt die unverfälschte Naturgabe, Liebe zu geben. Sie begann jetzt auch zu begreifen, warum Eltern, und ganz besonders Mütter, ihre behinderten Kinder so sehr ins Herz schlossen. Sie waren ja nicht nur Sorgenkinder, sie hatten auch etwas zu geben. Eltern allein konnten das wissen, es täglich erfahren und waren so für ihre Opferbereitschaft entschädigt. Ein Echo kam zurück, das so stark und vielseitig sein konnte, wie Gott eben die Menschen geschaffen hatte. Nur ER allein wußte, warum nicht alle Menschen gesund und begabt zur Welt kamen! Hatte sie da vielleicht eine Antwort erhalten auf tausend Warum und Wenn und Aber?
Es war längst wieder still in der Kirche, doch sie hörte noch immer das singende Kind. Ihr Herz jubelte mit im Chor jener Menschen, die scheinbar auf der Schattenseite des Lebens standen. Dennoch hatte jeder Sinn und Zweck des Schöpfers mitbekommen. Und wäre es nur, um einen Mitmenschen Wegweiser oder einfach Sonne zu sein.

Frieda Krieger
Erzengel
Jede Stimme für das Leben zählt:
www.nein-zur-selektion.de
Eva
Es ging um 8 Stimmen.

408 von 799 Delegierten stimmten für das Verbot.

Sehr gut möglich, dass bei acht unentschlossenen Leuten das Plakat und die Demo etwas auslöste.
Sankt Michael
Ja, er hat recht.

Raus aus dem Internet!

Präsenz zeigen! Immer und überall.