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örg Meuthen: Deutschland soll wohl zum Kloster werden

Liebe Leser, lassen Sie mich Ihnen allen zunächst privat ein gesundes und glückliches neues Jahr wünschen.

Zum persönlichen Glück gehört allerdings regelmäßig die Freiheit, ohne Bevormundung tun zu können, was man für richtig erachtet – und zu unterlassen, was man für falsch hält.

Nichts aber scheint derzeit in Deutschland mehr im Kommen zu sein als die Rundum-Bevormundung von uns Bürgern, vorangetrieben von selbsternannten, linksgrünen Tugendwächtern und Weltenrettern in Politik und Medien – alleine schon die Schlagzeilen seit den Weihnachtstagen sprechen diesbezüglich Bände.

Da war zum einen der immerwährende Wunschtraum aller linken Bevormundungsfanatiker namens Tempolimit. Diese Leute können es einfach nicht lassen – dabei hat erst vor wenigen Monaten der Bundestag mit überwältigender Mehrheit, unter anderem mit zahlreichen Stimmen der SPD, diesen Unfug glasklar abgelehnt.

Ein solches erst jüngst demokratisch herbeigeführtes Ergebnis scheint aber die Steinzeit-Sozialistin Esken nicht sonderlich zu interessieren. Sie fordert ein solches Limit nun vehement, genau wie ihr Parteifreund Ralf Stegner – übrigens zugleich ihr härtester Gegner bei der Frage, wer der größte „Sympathieträger“ dieser sich selbst abschaffenden ehemaligen Volkspartei ist.

Esken, Stegner und alle anderen linken Feinde individueller Freiheiten wollen einfach nicht verstehen, dass unsere Autobahnen nicht trotz, sondern gerade wegen ihrer Freiheit bei der Wahl der eigenen Geschwindigkeit zu den sichersten Straßen der Welt gehören.

Und auch das ewig gleiche, ermüdende Gerede, fast alle anderen Staaten hätten ein solches Limit, erstaunt doch sehr in Zeiten, in denen exakt die gleichen linken Hasardeure sagen, Deutschland könne als einziger Staat weltweit gleichzeitig aus Kernkraft und Kohle aussteigen.

Wenn Deutschland also hier der Welt als leuchtendes Vorbild dienen kann, warum dann nicht auch im Verkehrssektor durch den Beweis, dass es eines derart tumben, alle Verkehrssituationen zu allen Tages- und Nachtzeiten gleichmachenden Limits nicht bedarf?

Aber das Thema Tempolimit war nur eines von mehreren, mit dem die verbliebenen Freiheiten in Deutschland abgeschafft werden sollen. Pünktlich zu Silvester wurde dann nämlich allen Ernstes auch noch ein Böllerverbot gefordert – um des lieben Feinstaubs willen.

Der Spaß in Deutschland muss offenbar weg, und am einfachsten geht das eben über linksgrüne Verbote. Ich zitiere hierzu aus seinem hervorragenden Kommentar in der Bild-Zeitung, verfasst von Ralf Schuler:

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„Tempolimit, Fleischverzicht, Flugscham, Böllerverbot – haben wir Deutschen eigentlich einen Knall?

Einfach mal leben ist nicht unsere Stärke. Und leben lassen, schon gar nicht! Tradition, Kinder-Spaß, einmal im Jahr Jux und Tollerei? Wo kämen wir da hin!

Kein Anlass ist uns zu dämlich, die Sinnfrage zu stellen, Optimierung anzumahnen und am Ende ein Verbot zu fordern. […]

Das Leben ist mehr als Feinstaub und CO2-Bilanz. […]
Niemand wird zum Knallen an Silvester gezwungen. Wenn die Mehrheit der Deutschen gegen die Böllerei ist, soll sie es halt lassen!

Aber wer unseren Alltag zum Kloster machen will, soll das für sich entscheiden – und nicht anderen vorschreiben, ein spaßbefreites Leben zu führen.“

www.bild.de/…/kommentar-haben…
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Deutschland zum Kloster zu machen, in dem nur noch exakt so gelebt werden darf, wie es linksgrünen Tugendwächtern für das einfache Volk angemessen erscheint – genau das ist das Ziel von „Grünen“, SPD, Linken und auch sämtlichen Merkelisten in der Union.

Nicht zu vergessen in diesem freiheitsfeindlichen Gruselkabinett sind natürlich auch die zahlreichen, demokratisch durch nichts legitimierten Vorfeldorganisationen dieser Tugendwächter, allen voran die sogenannte und vor allem selbsternannte „Deutsche Umwelthilfe“.

Deren Chef Jürgen Resch forderte in den vergangenen Tagen, die „Autos müssten jetzt wieder kleiner werden“, und mehr noch, er verlangte einen noch schnelleren Abschied vom bewährten Verbrennungsmotor, als es sich selbst die verblendeten „Grünen“ vorstellen können – 2025 (also in FÜNF Jahren!) soll Schluss sein, geht es nach jenem Herrn Resch.

www.welt.de/…/Deutsche-Umwelt…

Dass seine Umwelthilfe zusätzlich aktuell auch noch den verpflichtenden Einbau von teuren Filtern in ganz normale Hauskamine fordert, passte perfekt ins Bild, aber spielte in Anbetracht des sonstigen freiheitsfeindlichen Irrsinns dieser wenigen Tage schon gar keine große Rolle mehr.

Es handelt sich übrigens um denselben Jürgen Resch, über den der „Spiegel“ schon im Jahr 2007 das Folgende schrieb:

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„Der Öko-Aktivist […] bevorzugt als Fortbewegungsmittel offenbar ein besonders umweltschädliches Transportmittel, das Flugzeug. Resch gehört seit gut zwei Jahren zu einem kleinen, erlauchten Kreis von knapp 3000 Lufthansa-Vielfliegern, dem sogenannten Hon-Circle.

Wer die begehrte schwarze Karte besitzt, wird vor und nach dem Flug in exklusiven Topkunden-Lounges verwöhnt und auf Wunsch sogar in einem Porsche-Cayenne direkt zum Flugzeug gebracht. Voraussetzung ist allerdings, dass der Passagier innerhalb von zwei Jahren mindestens 600 000 Meilen gesammelt hat. […]

Resch rechtfertigt seine rastlosen Flugeinsätze mit der Teilnahme an internationalen Klimakonferenzen und -projekten. Außerdem müsse er mehrmals pro Monat zwischen der DUH-Zentrale am Bodensee und dem Verbandsbüro in Berlin pendeln.“

www.spiegel.de/spiegel/print/d-50910334.html
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Übrigens fordert genau dieser Mann nach wie vor Beugehaft für alle Politiker, die seinen Fahrverbotswahnsinn nicht millimetergenau umzusetzen bereit sind – mehr linksgrüne Doppelmoral geht kaum.

Verbieten, unterdrücken, in Beugehaft nehmen, die Bürger drangsalieren und faktisch enteignen, ihnen den Spaß im Alltag nehmen und ein Leben aufzwingen, wie man sich das auf einem Grünen-Parteitag vorstellt – so soll 2020 werden, wenn es nach diesen Feinden der Freiheit geht.

Die „Grünen“ sind und bleiben damit politischer Hauptgegner unserer freiheitlichen Bürgerpartei, und wir werden nicht müde, den Irrsinn politisch zu bekämpfen, welchen diese Gruppierung mit Hilfe ihrer zahlreichen Unterstützer, auch und gerade in den Medien, uns allen aufzwingen will.

Zeit für FREIHEIT. Zeit, grünen Irrsinn politisch zu bekämpfen. Zeit für die AfD.
Tina 13
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Aber wer unseren Alltag zum Kloster machen will, soll das für sich entscheiden – und nicht anderen vorschreiben, ein spaßbefreites Leben zu führen.“
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