Das Bistum Magdeburg teilte gegenüber CNA Deutsch mit, in der Diözese gebe es keine Messfeiern in der überlieferten Form, "und wird es auch weiterhin keine Messen im alten Ritus geben. Diese Diskussion spielt bei uns keine Rolle"
Lisi Sterndorfer

"Traditionis Custodes": So reagieren die deutschen Bischöfe (UPDATE)

Bischof Gebhard Fürst von Rottenburg-Stuttgart hat in einer Stellungnahme bestätigt, dass auch nach "Traditionis Custodes" weiterhin die heilige …
Seifried Schölling
Spielt im Bistum Magdeburg überhaupt noch irgendeine Diskussion eine Rolle? Die Anzahl der Priesterweihen und der Laisierungen von (Neu-)Priestern in Relation gesetzt, sowie die generelle Personalstruktur lassen vermuten, dass es ohne Subventionen und den Tropf des deutschen Kirchensteuersystems (Stichwort innerkirchlicher Finanzausgleich) schwierig ist, eine kirchliche Struktur überhaupt zu …More
Spielt im Bistum Magdeburg überhaupt noch irgendeine Diskussion eine Rolle? Die Anzahl der Priesterweihen und der Laisierungen von (Neu-)Priestern in Relation gesetzt, sowie die generelle Personalstruktur lassen vermuten, dass es ohne Subventionen und den Tropf des deutschen Kirchensteuersystems (Stichwort innerkirchlicher Finanzausgleich) schwierig ist, eine kirchliche Struktur überhaupt zu unterhalten. Umso mehr lässt die Schnoddrigkeit dieser Auskunft die Nachfrage zu: Und was spielt bei euch eine Rolle? Überhaupt? So generell? Man befindet sich in Luthers Kernland - Wittenberg. Da wäre die Alte Messe vielleicht sogar eine ökumenische Chance gewesen. Wie das gemeint ist? Zwei Beispiele: Die selbe Leseordnung im Alten Ritus wie in der lutherischen Agende und der Form der Messe, in der Luther einst selbst zum Priester geweiht wurde und seine Primiz feierte, am ähnlichsten. Auch wenn er später davon sich selbst entfernte: es wäre ein ebenso berechtigter Ansatz gewesen wie alle ökumenischen Ansätze der Gegenwart. Ein historischer Ansatz, der auch säkularen Menschen rein kulturell-geschichtlich ein Zugang gewesen sein könnte… Vielleicht sogar ein fruchtbarer. Selbst der Protestantismus ist dermaßen ausgehöhlt und ausgedorrt in diesem Gebiet, dass auch der keine Rolle mehr spielt. Außer vielleicht bei Werken der christlichen Diakonie und Caritas. Aber ansonsten scheint mir doch - ganz neutral von außen gesehen, ohne Wertung, wirklich - noch so einiges andere auch keine Rolle zu spielen im Bistum Magdeburg. Es sind vertane Chancen und sture Bockigkeit wie aus dieser Antwort herauszulesen ist, wird das seine dazu beitragen, dass dies auch so bleibt. Aber das ist wie man seit Freitag von höchster Stelle vernehmen konnte ja auch so gewollt: mit Karacho in den Untergang. Die hocken alle wie die SED Führungskader beisammen und feiern sich selbst, während draußen das Volk wegläuft - im Bistum Magdeburg wie anderswo. Und der Papst schiebt auf seinem Planquadrat Truppen umeinander um Trads zu jagen, die er gar nicht mehr hat. Völliger ideologischer Realitätsverlust. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“
Advocata shares this
2
Das Bistum Magdeburg teilte gegenüber CNA Deutsch mit, in der Diözese gebe es keine Messfeiern in der überlieferten Form, "und wird es auch weiterhin keine Messen im alten Ritus geben. Diese Diskussion spielt bei uns keine Rolle"