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M.RAPHAEL
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Ich bin klein, mein Herz ist rein?

Was ist mit den Konzilsbischöfen? Warum beginnen sie nicht ein Häresieverfahren gegen Bergoglio angesichts des Paragraphen 281 aus Fratelli Tutti:

„281. Zwischen den Religionen ist ein Weg des Friedens möglich. Der Ausgangspunkt muss der Blick Gottes sein. Denn »Gott schaut nicht mit den Augen, Gott schaut mit dem Herzen. Und Gottes Liebe ist für jeden Menschen gleich, unabhängig von seiner Religion. Und wenn er Atheist ist, ist es die gleiche Liebe. Wenn der jüngste Tag kommt und es genug Licht auf der Erde gibt, um die Dinge so zu sehen, wie sie sind, werden wir viele Überraschungen erleben!«“ (Hier zitiert sich Bergoglio selbst aus einem Wim Wenders Film über ihn, als wenn seine Verirrung dadurch zur absoluten Wahrheit geworden wäre. Was für ein Hochmut! Unglaublich!)

Dieser Paragraph ist offensichtlich formell und materiell häretisch. Was hat das mit der biblischen Botschaft zu tun? Was hat diese zutiefst dogmatische Aussage mit der kirchlichen Lehre zu tun? Eigentlich klingt es so, als ob er an den Endsieg Satans glauben würde. Die Bischöfe tun nichts. Ein Skandal.

Warum schweigen sie? Die mutigen, hochverehrten und geliebten Aufrechten Burke, Vigano und Schneider werden wohl zu gegebener Zeit ihre Stimmen erheben, aber sonst? Bergoglio würde es ohne die Konzilsbischöfe nicht geben. Das weiß er. Er ist ein Machtmensch. Er fühlt sich sicher. Wir müssen noch einmal über den Geist des Vat.2 Konzils nachdenken.

Die vielleicht wichtigste Figur in Bezug auf das Konzil ist Karl Rahner. Hier ist ein sehr erhellendes Gebet von ihm:

youtube.com/watch?v=KUODXM7_4UI

In diesem Gebet beklagt er, dass Gott ihn nicht hört. Er fordert gehört zu werden. Er will es. Er sieht sich auf einem öffentlichen Marktplatz mit oberflächlichem (nicht jesuitischem?) Mob, dem er sich unablässig widmen muss. Dieser Platz befindet sich vor dem unergründlichen tiefen Geheimnis, das er selbst und Gott ist (unterschiedslos ein und dasselbe?), das aber verschlossenen ist. Er meint, dass Gott ihm nicht zuhört, weil er im Alltag zu oberflächlich ist, aber mit seiner ihm unzugänglichen, weil verschlossenen, Seele könnte er besser beten, dann würde Gott ihm antworten. Das ist völlig falsch. Betet hier Richard Wagner zu Luzifer, dem Gott der Macht? Das ist ein unvorstellbar elitäres Bewusstsein (typisch jesuitisch?). Er ist ein großer moderner Mensch und deshalb fordert er. Er ist ein großer Jesuit, der alle Werke in den Innsbrucker Bibliotheken auswendig kennt. Er weiß alles. Selbst die Innsbrucker Müllmänner knien nieder, wenn er vorbei geht.

Es ist seine „Allwissenheit“, seine moderne tiefschürfende Nachdenklichkeit, die ihn den wahren Gott nicht erkennen lässt. Durch seinen fordernden Hochmut ist er in einer gottlosen Dimension. Gott würde gerne antworten, aber Karl Rahner könnte die Antwort nicht hören. Die Demut hat er nicht. Er ist viel zu groß, er ist nicht klein genug.

Jedes Kind kann mit Gott sprechen. Gerne hört Er zu und antwortet sofort, wenn die Menschen zu Ihm mit folgendem Gebet sprechen:

Ich bin klein, mein Herz ist rein, soll niemand drin wohnen als Du allein – Amen.

Es ist ganz einfach!!!

Gott ist unvorstellbar groß und tief. Genau deshalb haben wir kindlichen Spass miteinander. Wer keine Macht sucht, braucht auch nicht tief schürfen. Wozu in ein verschlossenes tiefes Geheimnis eindringen wollen, wenn das Gute liegt so nah und die Scheunentore weit offenstehen? Wenn es für uns wichtig ist, wird Gott uns schon unterrichten. Von Zeit zu Zeit führt er mich zu den Wasserfällen des Lebens. Wir schauen sie gemeinsam an. Wir fliegen zusammen mit langem Flügelschlag in hellem Licht hoch über den Ozeanen der Existenz. Es ist schön, ganz einfach und nicht untief.

Das verlangt Demut. Da muss man ein Bub sein. Die modernen Chefs wollen genau das nicht sein und bilden sich darauf etwas ein. Wollt ihr ein sterbender Schwan im selbstgezimmerten Gesamtkunstwerk sein? Wie dumm!!! Habt ihr schon einmal Ijob gelesen? Da steht doch alles.

Der moderne Rahner hatte kein konkretes Du als Gegenüber. Er hatte keine lebendige Gottesbeziehung mit dem wahren Gott. Folglich erklärte er Ihn zu einem undurchdringlichen hochkomplexen Geheimnis und entledigte sich damit der Notwendigkeit, dem Willen Gottes UNBEDINGT UND EINFACH NUR (mittelalterlicher Aberglauben) zu gehorchen. Sein neuer Gott wird die menschliche Vernunft, das Humanum, die Brüderlichkeit, die Mitmenschlichkeit, das, was die menschliche Vernunft verstehen und deshalb kontrollieren kann. Das ist die fordernde Moderne auf den Punkt gebracht. Der Mensch ist jetzt der „Gute“.

Das ist der Geist des Konzils. Das ist die Wende zur menschenfreundlichen Mitmenschlichkeit. Der Mensch hat jetzt endlich Kontrolle über sein Schicksal. Die menschliche Vernunft wird grundsätzlich für in der Lage gehalten, alle heilsrelevanten Aspekte in ihrem „Griff“ zu haben. Das ist natürlich nicht wahr. Das weiß jeder. Also sucht man sich etwas Überzeugendes aus dem Alltag.

Diese Erfahrung findet man in Einkaufszentren. Man geht hinein und da laufen alle möglichen Menschen aus allen Kulturen, Nationen und Ethnien in friedlicher Einheit hin und her. Es gibt Geschäfte mit Kleidern, Büchern, Brillen, Computerspielen, Körperpflegeprodukten, usw.. Alle Menschen gehen einmal in dieses Geschäft, dann in jenes Geschäft, schließlich trifft man sich wieder in der Burgerbraterei oder in der Pizzeria. Also, das umfassende mitmenschliche Wohl besteht darin, allen Menschen den Zugang zu Einkaufszentren zu ermöglichen. Da es keinen wahren Gott und damit kein spirituelles Heil mehr gibt, ersetzen die Jesuiten und die ihnen dienenden Vat.2 Kleriker dieses durch das materielle Heil für alle Menschen.

Alle Menschen sollen sich wohlfühlen. Sie finden das unbedingt in einem schönen Einkaufszentrum. Das stimmt. Ich habe das lange genug beobachtet. Wer den Menschen die Möglichkeit gibt, schon im Sommer einen neuen Weihnachtsbaum mit Weihrauchduft in einem klimatisierten Glitzergeschäft mit weihnachtlicher Musikbeschallung zu kaufen, wird unendlich geliebt werden. Endlich müssen die Selbstvergötzer nicht mehr an ihren von Gott auferlegten Beschränkungen leiden, endlich werden sie von homosexuellen Vat.2 Priestern gesegnet, besonders wenn sie untreue und sexorientierte Genußmenschen sind. Umso gieriger und perverser in klimatisierter Kontrolle, umso besser. Der moderne Mensch ist Gott. Er ist der Herr über sein Schicksal.

Die Konzilskirche betet nicht mehr den wahren Gott an. Sie weiß, dass dieser meistens etwas anderes will als den Einkaufsspaß im Shopping Center. Karl Rahner sei Dank, ist der wahre Gott in Seinem unendlichen Geheimnis verschwunden. Deshalb verkündet sie, wie unser lokaler NOM Pfarrer, dass Jesus die Menschen unbedingt liebt. Er ist überall. Jetzt ist er ganz da im Brot und im Wein, dann auch im Tabernakel. Immer ist er auf der ganzen Welt, bei allen Menschen. Den Ausruf, buon pranzo, liebt unser Pfarrer. Eigentlich habe ich ihn sehr gerne. Er ist ein guter Mensch, aber eben sehr, sehr lieb.

Für die Konzilskirche will Gott das Beste für die Menschen, das, was sie selber möchten, sei es einen neuen Weihnachtsbaum im Sommer. Der Wille Gottes und der der Menschen sind jetzt eins. Was immer den Menschen im irdischen Leben insgesamt gut tut, will Gott. Was nicht, ist böse und schlecht. Damit beginnt die Theodizee, die Frage, warum Gott zulässt, dass es das menschliche Leid gibt? Die Frage stellt sich natürlich erst, wenn man behauptet, dass alles menschliche Leid dem menschlichen Heil abträglich ist. Das ist natürlich quatsch. Die Frage stellt sich überhaupt nicht, allenfalls für Jesuiten. Habt ihr schon jemals auf den Gekreuzigten geschaut?

Ihr seid nicht dumm. Natürlich muss menschliches Handeln sozial konform sein. Oh, die Vernunft der Brüderlichkeit. Schon Kant konnte die Einhaltung des kategorischen Imperativ durch die Vernunft nicht begründen. Die Kritik der Urteilskraft war ein gescheiterter Versuch. Jetzt kommt ihr mit dem Postulat der sozial politischen Vernunft, euer neuer jesuitischer Gott der Brüderlichkeit. Blöd wie Bohnenstroh, aber irgendwie mag das jeder, außer Biker. Es wird immer einen Rocker geben, der sich mit Kaffee und Kuchen Feministinnen nicht ins Bett legt, besonders weil sie grundsätzlich untreu sind und nach nett und lieb stinken. In der wahren Liebe gibt es keine Brüderlichkeit. Das ist eine lügende Konzeption des Hasses Luzifers. Stattdessen haut man sich gegenseitig in die Fresse, dann weiß man, dass man sich gegenseitig trauen kann.

Vat.2 Kleriker, geht es aufa oder geht es oba (auch für unsere Innsbrucker Krawattenjesuiten)? A bisserl Pachamama gefällig?

youtube.com/watch?v=Kituc4LS64Q

Na, is net liab! Bitte ganz genau bis zum Ende zuhören. Es dreht sich zwar ein wenig, aber der Aufzug ist nur bis zum Öffnen der Türen klimatisiert.

Bischöfe, werft Bergoglio und seine Teufel aus der Kirche!!!

Egal wie ihr entscheidet, die Armee steht bereit. Ihr werdet eure Früchte ernten.

Bitte, bitte, bekehrt euch!!!
catharina
Was bitte ist mit "Konzilsbischöfen" gemeint? Soweit ich informiert bin, leben nur noch sehr wenige von ihnen.
rumi
Der bleibt in der Liebe Gottes, wer seine Gebote hält. Das steht ganz klar bei Johannes. Was soll mit denen geschehen, die nicht einmal seine Gebote kennen oder missachten?
Klaus Elmar Müller
Engagierte und tiefe Überlegungen, denen ich weitestgehend zustimme! Nur ein Einwand zu einem Nebenpunkt, falls ich Sie da nicht vielleicht sogar missverstanden habe: In seinen letzten Opern "Tannhäuser" und "Parsifal" wendet sich Richard Wagner den katholischen Mysterien zu. Schon in seiner Oper "Tristan und Isolde" hatte er den Ehebruch der mittelalterlichen Romanvorlage ausgemerzt. Im "…More
Engagierte und tiefe Überlegungen, denen ich weitestgehend zustimme! Nur ein Einwand zu einem Nebenpunkt, falls ich Sie da nicht vielleicht sogar missverstanden habe: In seinen letzten Opern "Tannhäuser" und "Parsifal" wendet sich Richard Wagner den katholischen Mysterien zu. Schon in seiner Oper "Tristan und Isolde" hatte er den Ehebruch der mittelalterlichen Romanvorlage ausgemerzt. Im "Tannhäuser" lässt er den Papst nicht schlecht dastehen, wie es die spätmittelalterliche Ballade tat, sondern der vergebende Papststab erreicht den reuigen Sünder noch rechtzeitig an der Totenbahre der hl. Elisabeth- auch dadurch ergreifend, dass ja der Petrusstab historisch nach Deutschland kam und immer noch da ist, in Trier. Die Oper "Parsifal" bildet die wundervolle Gralslegende ab - der heilige Gral ist der Abendmahlskelch. Auch in seinen früheren Opern über germanische Sagen betet Wagner nicht Luzifer an, sondern lässt den höchsten germanischen Gott, Wotan, in der Götterdämmerung zugrunde gehen.
CollarUri
>>Wenn der Jüngste Tag kommt und es genug Licht auf der Erde gibt, um die Dinge so zu sehen, wie sie sind, werden wir viele Überraschungen erleben!<< Ja. Da hat Bergoglio ganz und gar Recht. Er verwendet sogar endlich einmal den Pluralis Majestatis für seine Person. Er wird bereits nach seinem Tod eine Überraschung erleben, die man ihm nicht so recht wünschen kann.
Escorial
So ist es alfredus, aber auch die "Ministrantinen" waren eine Vorbereitung fürs Frauendiakonat. Der "heilige" Wojtyla hat die deutschen Bischöfe dafür nicht exkommuniziert, wiedermal ein Auge zugedrückt.
alfredus
Warum kein Häresieverfahren ... ? Diese Frage stellen sich die meisten Katholiken nach diesen bösen Vorkommnissen in Rom ! Die Frage : was ist mit den Konzilsbischöfen ? Eben, es sind Konzilsbischöfe ... ! Deshalb sind sie schon so verbogen und haben so keinerlei Probleme mit Franziskus. Die deutschen Bischöfe sind schon einen Schritt weiter, nach Luther kommt jetzt die neue Kirche, die neue …More
Warum kein Häresieverfahren ... ? Diese Frage stellen sich die meisten Katholiken nach diesen bösen Vorkommnissen in Rom ! Die Frage : was ist mit den Konzilsbischöfen ? Eben, es sind Konzilsbischöfe ... ! Deshalb sind sie schon so verbogen und haben so keinerlei Probleme mit Franziskus. Die deutschen Bischöfe sind schon einen Schritt weiter, nach Luther kommt jetzt die neue Kirche, die neue Pastoral, der synodale Weg und das von den Bischöfen ersehnte Frauendiakonat ! So wird der Glaube wie ein Huhn gerupft, bis nichts mehr übrig bleibt !