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Schneider: Im Vatikan regieren Kirchenfeinde

Bischof Athanasius Schneider hat den Römischen Ritus erst nach Summorum Pontificum (2007) entdeckt, erklärt er in einem Interview mit @cjm-media und Gloria.tv vom 17. November (Video unten).

Als er zum ersten Mal die Messe feierte, wurde ihm klar: „Ich bin eigentlich nur ein Diener, weil man ja beim Alten Ritus ganz genau jede Geste und jeden Schritt ausführen muss, der vorgegeben ist.“

Sein damaliger Erzbischof Jan Paweł Lenga, 72, von Karaganda wusste, dass sein Weihbischof die Römische Messe zelebrierte, hatte aber kein Interesse daran.

Als Lenga nach Polen zurückkehrte, bot ihm ein Priester an, ihm das Zelebrieren der Messe beizubringen und Lenga war einverstanden. Nach seiner ersten Messe rief Lenga Schneider an und sagte, der Unterschied zwischen der Messe und der Novus Ordo Eucharistie "ist wie Himmel und Erde."

Eine von Franziskus gewünschte Abschaffung der Alten Messe findet Schneider nicht realistisch: „Er wird das nicht schaffen.“

Schneider sieht, dass die Zelebration des Römischen Ritus verboten und sogar „verfolgt“ wird. Doch die entsprechenden Gruppen wachsen trotzdem, nötigenfalls im Untergrund.

Franziskus trete eine für die Diversität von Religionen, sei aber gegen eine Diversität von liturgischen Formen in seiner eigenen Kirche: „Das ist ein Widerspruch.“

Schneider glaubt, dass Franziskus "nicht gegen Diversität" ist, sondern „er hat offensichtlich eine Verachtung gegen die liturgische Tradition der Kirche, die Messe fast aller Heiligen und seiner meisten Vorgänger.“

Für Schneider ist „diese Verachtung der Tradition“ das Problem und außerdem „nicht katholisch“.

Traditionis Custodes ist für ihn ein ideologisches Revolutionsdokument. Er glaubt nicht, dass es eine große Lebensdauer haben wird, weil es sich so radikal gegen die Natur der Kirche stellt.

Schneider hält die Priester für berechtigt, TC "zu ignorieren", weil das Dokument einen "Missbrauch der päpstlichen Gewalt" darstellt. Es sei „gegen die Tradition der Kirche“ und „ein Angriff, ein Attentat gegen einen großen Schatz der Kirche.“ Franziskus zerstöre etwas, das der Gesamtkirche gehört.

Schneider würde Franziskus sagen: „Bei aller Achtung und Liebe für Sie und Ihr Amt, hier können wir Ihnen nicht gehorchen.“ Und: „Wir werden Ihnen in diesem Punkt nicht gehorchen und Ihre Nachfolger werden es uns vergelten.“

Die Kirche sieht Schneider in einer „enormen außerordentlichen Krise“: „Im Vatikan haben zu einem großen Teil die Feinde der Kirche den Einfluss.“

Den Novus Ordo bezeichnet Schneider als Revolution und als einen offensichtlichen Riesenbruch mit der Messe.

Sein Beispiel sind die "Offertoriums"-Gebete im Novus Ordo [= jüdische Tischgebete] und die vom Novus Ordo dazuerfundenen Hochgebete: „Das ist gegen die ganze Überlieferung.“

Ferner sei im Ritus selbst so viel Freiheit für den Vorsitzenden vorgesehen, dass er verschiedene Varianten benützen könne: „Somit wird die ganze Struktur der Messe letztlich ein protestantischer Stil, wo man ständig etwas einbringen kann.“

Die Unbestimmtheit in der Struktur sei eine Schwachstelle im Neuen Ritus selbst.

#newsJyiumqwocd

20:43
Frauenthemen und Vanitas
Weihbischof Athanasius Schneider:
„Um die Kirche zu reformieren, müssen die Heiligkeit des Lebens und die apostolische Reinheit zuerst im Oberhaupt der Kirche (Papst und Bischof) und dann in ihren Mitgliedern gefunden werden. Daher muss es bei den Behörden in der römischen Kurie, beim Kardinalkollegium und beim Bischof beginnen. Konkret müssen wir aber bei katholischen Familien und mit einer neuen …More
Weihbischof Athanasius Schneider:

„Um die Kirche zu reformieren, müssen die Heiligkeit des Lebens und die apostolische Reinheit zuerst im Oberhaupt der Kirche (Papst und Bischof) und dann in ihren Mitgliedern gefunden werden. Daher muss es bei den Behörden in der römischen Kurie, beim Kardinalkollegium und beim Bischof beginnen. Konkret müssen wir aber bei katholischen Familien und mit einer neuen, seriösen Formation für das Priestertum beginnen. Es ist unverzichtbar, neue, eifrige, apostolische und heilige Männer zu bilden."
Mir vsjem
"Im Vatikan regieren Kirchenfeinde"
Und was bedeutet dies?
Was bedeutet dies für einen Bischof?
Papst Pius IX. äußert sich unmissverständlich: Jene, "die sich bemühen, ein Bündnis zwischen dem Licht und der Finsternis zu schaffen, sind gefährlicher als die erklärten Feinde."
Dieses "Bündnis" zu schaffen zwischen dem Vatikan und der Priesterbruderschaft St. Pius X. bemüht sich Bischof Athanasius …More
"Im Vatikan regieren Kirchenfeinde"

Und was bedeutet dies?
Was bedeutet dies für einen Bischof?

Papst Pius IX. äußert sich unmissverständlich: Jene, "die sich bemühen, ein Bündnis zwischen dem Licht und der Finsternis zu schaffen, sind gefährlicher als die erklärten Feinde."

Dieses "Bündnis" zu schaffen zwischen dem Vatikan und der Priesterbruderschaft St. Pius X. bemüht sich Bischof Athanasius Schneider seit geraumer Zeit, und diese Bruderschaft wiederum strebt seit mehr als 20 Jahren unerbittlich und erbarmungslos gegen die Gläubigen und ihre eigene Priesterschaft einen solchen Zusammenschluss mit den Kirchenfeinden an.

Was schreibt ein heiliger Papst Pius X. über diese Kirchenfeinde?
Er schreibt kristallklar, dass die BEKÄMPFUNG dieser Kirchenfeinde ein verpflichtendes Werk sei. Diese Kirchenfeinde seien der katholischen Religion feindlich gesinnt, sie wollen auch Ruhe und Ordnung zerstören.

Papst Klemens XII. ordnete an, eben diese speziellen Kirchenfeinde ZU VERURTEILEN UND ZU VERBIETEN. Er verbot allen "Getreuen Jesu Christi", Beziehungen mit ihnen zu unterhalten, ihnen angeschlossen zu sein usw. und dies alles UNTER ANDROHUNG DER EXKOMMUNIKATION für alle, die dem zuwiderhandeln - durch die Tat selbst und ohne weitere Erklärung. Wer dieser seiner Verordnung durch seine Bulle entgegenhandelt, der wisse, "daß er den Zorn Gottes des Allmächtigen sowie der seligen Apostel Petrus und Paulus auf sich ziehen wird.."
Mir vsjem
"Den Novus Ordo bezeichnet Schneider als Revolution und als einen offensichtlichen Riesenbruch mit der Messe."
Aufgrund dieser seiner Aussage war er dann nicht selbst ein Revolutionär? 'War und ist dann nicht das Opus Angelorum (OA) ebenso als progressiv und aufrührerisch einzustufen? Was ist mit den abweichenden und regelwidrigen Priesterweihen im OA, teilweise erfolgt durch die Scheinpäpste im …More
"Den Novus Ordo bezeichnet Schneider als Revolution und als einen offensichtlichen Riesenbruch mit der Messe."

Aufgrund dieser seiner Aussage war er dann nicht selbst ein Revolutionär? 'War und ist dann nicht das Opus Angelorum (OA) ebenso als progressiv und aufrührerisch einzustufen? Was ist mit den abweichenden und regelwidrigen Priesterweihen im OA, teilweise erfolgt durch die Scheinpäpste im Vatikan? Von den ungültigen Bischofsweihen zu sprechen hält sich Schneider schweigsam zurück. Aber gerade das ist das Übel von Summorum pontificum.
Dann hat Schneider, als er 1982 in das OA eintrat, dort gar nicht die Überlieferte Messe vorgefunden, wenngleich Mutter Bitterlich abseits immer nur an der Tridentinischen Messe teilnahm? Dann fand dort der gleiche Skandal statt wie bei der FSSPX: Kaum war Erzbischof Lefebvre heimgegangen, fing man an, erneut nach Rom zu schielen und ein Bündnis anzustreben. Und das OA hat gar seine Priesterkandidaten dorthin nach Rom zur Weihe gesandt.

Vor Gott bedeutet die Aussage "Bei aller Achtung und Liebe für ihr Amt" ein schweres Unrecht. Die Päpste vor dem Konzil VERBIETEN einen Umgang mit Ketzern und Kirchenfeinden aller Art. Schneider hingegen spricht von "Liebe und Achtung für sein Amt" und meint damit Bergoglio. Welch ein Widerspruch! Wie schauerlich!

Die FSSPX und Bischof Schneider haben ein falsches Papst- und Kirchenverständnis. Beide führen die Gläubigen in die Irre.
Und auch hier sind sich beide einig: Von Erzbischof Viganó will die Piusbruderschaft nichts wissen und auch Schneider nicht.
Franz Graf
Vieles was sie schreiben, ist traurige Realität. Allerdings würde ich Bischof Schneider ganz anders beurteilen. Ich glaube er befindet sich auf den richtigen Weg. Auch wenn er noch innerhalb der "Konzilskirche" wirkt. Hauptsächlich um die Katholiken nicht allein zu lassen der d die sich innerhalb der Amtskirche sehen, obwohl sie ständigen Angriffen ausgesetzt sind. Aber es wird nicht mehr so lange …More
Vieles was sie schreiben, ist traurige Realität. Allerdings würde ich Bischof Schneider ganz anders beurteilen. Ich glaube er befindet sich auf den richtigen Weg. Auch wenn er noch innerhalb der "Konzilskirche" wirkt. Hauptsächlich um die Katholiken nicht allein zu lassen der d die sich innerhalb der Amtskirche sehen, obwohl sie ständigen Angriffen ausgesetzt sind. Aber es wird nicht mehr so lange dauern, dann werden die Katholiken, sich von dieser häretischen Amtskirche öffentlichen trennen. Ich bin mir relativ sicher, das s.exz. Bischof dann auf der katholischen Seite zu finden sein wird, genauso wie seine Exz. Erzbischof Vigano
Mir vsjem
Ein echter Bischof muss immer auf der katholischen Seite zu finden sein und das ist er nicht, vielmehr hat er diese nichtkatholische Messe jahrelang zelebriert, hätte er sich von Ketzern getrennt, wie es die Kirche verlangt, hätte er die Gläubigen vor den Wölfen gewarnt.
rumi
Modernisten sind zu hochmütig allein Gott zu dienen. Sie möchten, dass die Menschen ihnen dienen, anstatt sie selbst Gott dienen.
Salzburger
Inwiefern soll das Handeln von S.H. Papst Franz "ein Widerspruch" sein?
Waagerl shares this
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Waagerl
Franz Graf
S. Exz. Bischof Schneider spricht m. E. , ohne Umschweife klar an, woran es in der katholischen Amtskirche hapert. Ich glaube, er war immer ein Geistlicher, mit einer gesunden priesterlichen Haltung, und das trotz einen antikatholischen und glaubensfeindlichen Umfeld, den ein Priester in der heutigen Amtskirche permanent ausgesetzt ist. Für einen Priester seines Formates, war das summorum pontifikum …More
S. Exz. Bischof Schneider spricht m. E. , ohne Umschweife klar an, woran es in der katholischen Amtskirche hapert. Ich glaube, er war immer ein Geistlicher, mit einer gesunden priesterlichen Haltung, und das trotz einen antikatholischen und glaubensfeindlichen Umfeld, den ein Priester in der heutigen Amtskirche permanent ausgesetzt ist. Für einen Priester seines Formates, war das summorum pontifikum von Papst Benedikt XVI, ein wahrer Segen. Auch wenn es viele hier bei Gloria anders sehen, auch wenn Papst Benedikt XVI hier oftmals kritisiert wird, durch das summorum pontifikum hat sich s. Exz. Bischof Schneider, zu einen wahrhaft katholischen Bischof, der hl. Katholischen Kirche entwickelt. Das einzige, wo er in diesen Falle m. E. konsequenter hätte bleiben sollen, warum spricht er von Achtung und Liebe für diesen Papst? Es wäre eher angebracht, wenn er Achtung und Liebe vom Papst eingefordert hätte und zwar Achtung und Liebe, die er den vielen treuen Katholiken, seit seinen Amtsantritt, konsequent verwehrt. Vor allem auch die Achtung und die Liebe, für das hl. Evangelium und für die Gebote Gottes!!!
Carlus shares this
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Kirchenfeinde sind nicht Mitglied der Heiligen Mutter Kirche. Das sind durch die persönliche Tat bereits exkommunizierte Menschen und nicht Mitglied in der Kirche.
Sie können nicht im Namen der Kirche sprechen. Das traurige ist das von allen Kreisen der Anführer dieser Bande noch als Papst und Heiliger Vater bezeichnet wird
Klaus Elmar Müller
Hilfreich! Denn Gott ist selber das ewige Gesetz (die lex aeterna), weshalb man unrechten päpstlichen Maßnahmen nicht folgen darf. Wie jeder legitime Gesetzgeber kann der Papst Gesetze und Verordnungen erlassen, aber die Gehorsampflicht der Adressaten (siehe Jurisdiktionsprimat laut Erstem Vatikanum) ist nur grundsätzlich und nicht schrankenlos. Eine absolute Bindung an positives Recht gibt es …More
Hilfreich! Denn Gott ist selber das ewige Gesetz (die lex aeterna), weshalb man unrechten päpstlichen Maßnahmen nicht folgen darf. Wie jeder legitime Gesetzgeber kann der Papst Gesetze und Verordnungen erlassen, aber die Gehorsampflicht der Adressaten (siehe Jurisdiktionsprimat laut Erstem Vatikanum) ist nur grundsätzlich und nicht schrankenlos. Eine absolute Bindung an positives Recht gibt es überhaupt nicht.
Der Hofrat
dann muß er in Anapolis bei Professor Dollinger blind und Blöd gewesen sein der Schneider
rumi
Katholiken urteilen nicht über Menschen, sondern über die Sache.
Der Hofrat
Ja und?
Kirchenkätzchen
Die Verachtung der Tradition ist nicht katholisch.
Stimmt.
Der bekannteste Verächter wird der Papst genannt.
Finde den Fehler.
Jan Kanty Lipski
Ach nö...